Beiträge von Formica

    Hallo David!
    Ich würde dir auch zu Cornus mas raten. Blüht extrem früh und ist ein schöner Strauch, dessen Früchte auch noch gut schmecken und sehr gesund sind (helfen sogar bei Magenbeschwerden).
    Als zweiten Strauch würde ich die Blutjohannisbeere nehmen. diese blüht auch schon sehr früh und ist bei mir im Garten der am intensivsten beflogene Strauch sowohl von Bienen als auch den ersten Hummelköniginnen. Eine wahre Freude davor zu stehen und zu beobachten.
    Viele Grüße,
    Jogi

    Das meinte ich ja mit dem spezifischen Gewicht, da das ja mit dem Volumen beim Honig korreliert. Aber von mir aus könnte man auch 420ml (?) Gläser mit Eichstrich befüllen, dann brauchen wir keine Waage mehr.

    Der Unterschied zum Fleischer ist aber schon, dass dieser hunderte unterschiedliche Produkte in unterschiedlichsten Mengen abwiegen muss. Wir als Imker wiegen im Regelfall ein einziges Produkt zu immer 500g ab! Da braucht es doch nur ein Glas mit Eichstrich, das reicht doch! Jeder Gastwirt arbeitet so! Wenn ich ne halbe Bier bestelle, wiegt oder misst das auch keiner nach! Da zählt nur der Eichstrich. Gibt es Honiggläser mit Eichstrich? Das spezifische Gewicht von Honig ist ja nahezu immer identisch und sollte damit immer innerhalb der zulässigen Abweichung liegen.

    Ich verstehe es ja noch, dass die Abweichung nur 3% betragen darf, schließlich steht ja eine konkrete Gewichtangabe auf dem Glas. Ich verstehe nur nicht, warum es nicht mir überlassen wird, wie ich das erreiche, also dass mir der Gebrauch einer amtlich geeichten Waage vorgeschrieben wird. Die kann ich mir doch selber eichen. Den Tipp mit der geeichten Waage vom Imkerverein find ich klasse. Danke!
    Aber solange ich nur Bienen halte und offiziell keinen Honig verkaufe (also nur welchen an Freunde und Nachbarn verschenke) darf auch kein Ordnungsamttyp bei mir kontrollieren, oder?

    Vielen Dank für die Tipps und die Hinweise!
    Hab ich das richtig verstanden, dass man das Mindesthaltbarkeitsdatum tagesgenau angeben muss, um sich die Losnummer zu ersparen? Dass man das tagesgenaue Mindesthaltbarkeitsdatum aber völlig willkürlich sich selber aussuchen kann? Wer denkt sich denn so einen Schwachsinn aus?
    Und noch eine Anschlussfrage: es reicht nicht, wenn jedes Honigglas mindestens 500g hat, sondern es muss eine geeichte Waage vorhanden sein? Ich könnte ja jedes Glas einfach fast randvoll machen, dann weiß ich ja, dass mehr als 500g drin sind. Und mehr ist ja erlaubt, oder?
    Ist eine Waage beim Kauf geeicht oder muss das das Eichamt bestätigen?
    Gruß!

    Hallo liebes Forum!
    vielleicht habe ich es übersehen, aber auf den ersten Blick habe ich nichts Konkretes zu den rechtlichen Aspekten eines Honigglas Etiketts hier gefunden.
    Daher meine Frage: Wenn ich ein eigenes Honigglasetikett (also nicht fürs DIB Glas) entwerfe, was muss den zwingend drauf stehen? Darf ich den Honig bespielsweise als ,Bayreuther Stadt Honig' (imkere in Bayreuth) anpreisen? Darf ich Pollen zumischen und ihn als Honig mit Pollen verkaufen?
    Muss es als Pfandglas ausgewiesen sein? Welche Freiheiten habe ich bezüglich des Mindesthaltbarkeitsdatums? Worauf muss ich noch achten?
    Gruß, Jogi

    Wenn ich ich recht erinnere, hat die Aufregulation nicht den Zweck der Informationssicherheit, sondern einen recht banalen Sinn. Die Transkriptionsgeschwindigkeit kann verdoppelt werden, wenn gleichzeitig zwei Kopien eines Gens vorliegen. Somit kann letztendlich die Synthesegeschwindigkeit von Proteinen besser moduliert werden.

    Hallo Günther!
    Ich hatte mich unklar ausgedrückt. Der Bienentotenfall hat aufgehört.
    Und was die Anfängerfehler betrifft muss ich dir leider zum Teil recht geben. Es ist ja nicht so, dass ich nicht auf die Erfahrungen praxiserprobter Imker zurückgreife. ich mache das viel und gerne. Aber man bekommt halt auch von unterschiedlichen Imkern unterschiedliche Tipps. Egal wie erfahren, jeder scheint anders zu Imkern und irgendwie muss man als Neuimker einfach seinen eigenen Weg finden. und dabei helfen mir die Tipps sehr. Aber einige schlechte Erfahrungen muss man wohl auch selber machen auf diesem Weg. Zum Beispiel wird die MS Behandlung im Spätherbst ja auch von einigen Imkern ausdrücklich empfohlen. Ich möchte einfach verschiedenes ausprobieren um das für mich passende zu finden. Manchmal kann es ja auch gut sein, auch mit neuen Gedanken und Ideen an so etwas heranzugehen. Und es macht halt auch einfach Spaß etwas neues auszuprobieren. Ich danke dir jedenfalls für deine für mich wertvollen Ratschläge.
    Grüße,
    jogi

    Die Oxalsäure wird bestimmt mit dem Chitin reagieren und Ester und Amide entstehen lassen. Wenn sie bis zum Chitin durchkommt. Die Wachsschicht der Cuticula sollte schon als Barriere wirken, oder? Aber es ist ja auch unzweifelhaft, dass Oxalsäure die Bienen auch schädigt. Das wollte ich nicht anzweifeln. Wollte nur sagen, dass Perizin in der Natur einfach nichts zu suchen hat.

    Der Drohn
    Ich hatte mir einfach nur Gedanken gemacht, warum innerhalb der Art Apis mellifera nicht mehr Züchtungsaufwand mit Kreuzungsversuchen der Rassen untereinander gemacht wird. Ich meine, Bruder Adam hat das ja auch gemacht und mit der Entwicklung der Kunstrasse Buckfast ja einen echten Welthit gelandet. Damit könnte man ja auch eventuell völlig neue Merkmale bezüglich einer Varroatoleranz erreichen. Aber war eben nur ein Gedanke.


    Günther
    Ja, ich glaube, das Volk ist noch rettbar. Der Totenfall hat inzwischen aufgehört und ich habe das Volk jetzt noch mit Milchsäure behandelt, da es ja noch in Brut war. Das Volk/Ableger ist auch noch ganz schön stark. Mir fehlt halt noch einiges an praktischer Erfahrung, daher habe ich auch das mit der Königin geschrieben. Drei Eier in einer Zelle kannte ich bislang nur von Drohnenbrütigen Völkern, daher hat es mich so irritiert und ich hatte außerdem gelesen, dass es wohl auch vorkommt, dass mehr als eine legende Königin im Volk sein kann.
    Und so, wie die Varroa bei manchen Völkern bei mir im Oktober erstarkt ist, kann ich mir schon vorstellen, dass es etwas ausmacht, ob man 2 Wochen früher oder später behandelt. Aber das muss nicht sein.


    Marion
    Ich hatte Josef schon gut verstanden. Mein "mal sehen" bezog sich daher nicht darauf, ob ich das Volk dann dennoch als Pflegevolk einsetze, sondern dass ich dann sehe, was ich dann damit mache. Zur Honiggewinnung brauche ich ja auch gesunde, starke Völker und irgendetwas muss ich ja mit dem Volk machen. Und das hängt dann schon davon ab, wie es sich nächstes Jahr 'macht'.
    Das Rad möchte ich nicht neu erfinden. Aber was die Varroabehandlung betrifft ist es einfach noch nicht erfunden. Mein alter Prof sagte mal zu mir, 'Wenn viele unterschiedliche Methoden zur Erreichung des gleiches Ziels verwendet werden, ist keine von ihnen gut' Und ich denke, das trifft auch für die Varroabehandlung zu. Nicht nur, dass viele unterschiedliche Stoffe verwendet werden; allein für die Oxalsäure gibt es schon träufeln, sprühen, verdampfen, Bienenwohl, Sommerbehandlung, Winterbehandlung. Und bei AS sieht es ähnlich aus. Und natürlich hinterfrage ich die Oxalsäuremethode, zumal bei dieser der Wirkungsmechanismus meines Wissens nach ja noch nicht einmal geklärt ist.


    Ansonsten Vielen Dank für die Tipps und die Infos! Habe wieder einiges gelernt!

    http://www.gifte.de/Chemikalien/coumaphos.htm


    Das klingt doch schonmal ziemlich giftig, oder?


    Natürlich ist es schwer, einen Stoff als ungiftig einzuordnen. Schließlich kann selbst Kochsalz in einer Überdosis tödlich sein. In diesem Sinne ist auch Oxalsäure giftig. Aber ohne Oxalsäure in meinem Körper oder in dem einer Biene wären wir beide sofort tot. Ohne Coumaphos gehts beiden prächtig.


    Was ist denn eine bienendynamische Wirkung?
    Eine genetische klingt sehr wage? Meinst du eine mutagene Wirkung?



    Drops
    Danke für den link. Bei der guten Wirksamkeit ist für BW ja gar nicht mehr viel Luft nach oben!

    Hallo Jogi . Du bist Dir bewußt wofür ein Pflegevolk Verwendung findet ? Zur KÖ Zucht und dafür werden nur die kräftigsten Völker ohne Varoaschädigung genommen denn es sollen ja gute KÖ entstehen . Woher soll sonst die Leistung der KÖ kommen ?


    Gruß Josef


    Hallo Josef!
    Ja, ich weiß schon. War nur ein Gedanke. Mal sehen, wie (und ob :-?) es aus dem Winter kommt, dann sehe ich weiter. Bin ja schon so gespannt auf die Auswinterung!
    Grüße, Jogi