Beiträge von Formica

    Ich habe ein ähnliches Problem und behelfe mir mit Apiinvert, welches ich einseitig in leere Waben gieße und mit dem Finger in die leeren Zellen "einmassiere".
    So bekomme ich ca 700g pro Wabe ins Volk, ohne dass es in den Boden läuft. Zwei Völker hatten zuwenig und ich habe den Futtervorrat damit um ca 2kg aufgestockt.

    Och menno, jetzt dachte ich ab Freitag haben wirs geschafft, aber jetzt wirds doch wieder unsicher...


    Aktuelle Einschätzung von Wetteronline.de von heute abend.


    "Für die Woche nach Ostern schwanken die Wettermodelle noch immer zwischen einem Frühlingsdurchbruch und einem neuen Kaltlufteinbruch aus Nordosteuropa. Nach jetzigem Stand sieht es eher nach der kälteren Variante aus..."

    Da haben wir es hier im kühlen Oberfranken ausnahmsweise besser. Die Weide wird noch ca 2 Wochen brauchen bis zur Blüte, so dass sie dann von den Bienen hoffentlich gut genutzt werden kann.
    Ich habe in meinen Völkern noch ca. 4 kg Futter jeweils. Das ist etwas knapp, aber bis zur Weidenblüte reichts schon. Hoffentlich. Nächstes Jahr werd ich kräftiger Einfüttern.
    Blüht die Salweide denn schon bei jemandem? Am Rhein?

    Die Wettermodelle prognostizieren jetzt zum Osterwochenende eine Umstellung der Großwetterlage hin zu milder Strömung! Juchu! Endlich! Wie sehr ich es erwartet habe! Die Umstellung soll allerdings mit recht viel Niederschlag einhergehen.

    In sehr trockenen Sommern ist der Blütenkelch des Rotklees kürzer als sonst und kann dann wohl von Bienen als Trachtquelle genutzt werden. Aber das weiß man halt vorher nicht...

    Auf der Wiese gelegen, immer eine Blüte fokussiert und gewartet bis eine Biene zu dieser angesummt kam. Dann den Motor der Kamera laufen lassen. Am Ende sind 50 Bilder unscharf und eines scharf :lol:

    In Ostbayern haben wirs heute nochmal mild bei etwa 12 Grad. Die Bienen erfreuen sich an den zahlreichen Krokussen. Morgen wird damit auch hier vorbei sein!
    Hab mich voller Freude mit der Kamera über sie hergemacht!

    Langlebige Winterbienen müssen sie auch später erzeugen können. Ich habe mitte August mit einer verdeckelten Weiselzelle einen Brutableger gebildet aus grade mal drei Waben (war reine Neugier, ob das noch hinhaut). Die Königin hat dann im September und Oktober gelegt wie der Teufel. Behandelt habe ich dann nur noch mit Milchsäure 2x. Das Einfüttern hat Probleme gemacht, ich musste jetzt vor einer Woche zwei Futterwaben zuhängen. Aber nun fliegen sie wie alle anderen Völker und tragen fleißig ein. Und sind gar nicht so schwach. Das müssen eigentlich schon Winterbienen aus September bis November sein.

    Hallo Cheffe!
    Wenn das Völkchen seit dem Unfall bis jetzt durchgehalten hat, würd ich noch die kommenden 10 Tage abwarten und nichts tun. Danach scheint die Temperatur zumindest im Rheinland etwas nachhaltiger anzusteigen. Dann würd ich, wenn überhaupt, das Experiment starten. Da die Königin ja nicht grad deine Wichtigste zu sein scheint, ist der mögliche Schaden ja recht begrenzt. Vielleicht klappts ja auch!
    Viel Erfolg, Jogi

    Ach ja, und was noch gesagt werden sollte: Wirklich viele Fragen konnte ich mir hier im Forum durch lesen beantworten. Grade weil für ein Problem oft viele Lösungen praktiziert werden, war es für mich die einzige Möglichkeit, diese von Praktikern mit Bewertung präsentiert zu bekommen. Das und die Bücher haben mir viel geholfen.

    Ich habe ja auch erst 2012 angefangen. Um mich erstmal nur auf die Bienen konzentrieren zu können habe ich anfang Juni mit Ablegern auf 3-4 Waben begonnen. Allerdings habe ich mir gleich 8 Stück besorgt. Diese haben zum Ende des Sommers dann jeweils eine Zarge (10x Zander) besetzt. Ich konnte dabei das Wachstum, das Einfüttern, die Varroabehandlung erlernen, ohne durch die ganze Honiggewinnung und Verarbeitung überfordert zu werden. das lerne ich dann dieses Jahr.
    Ein starker Ableger hat sogar noch geschwärmt und ich konnte ihn sogar einfangen und durfte den Anblick des Einlaufens in eine neue Beute erleben. Was für ein tolles Erlebnis. Somit bin ich mit neun einzargigen Völkern in den Winter gegangen. Noch leben alle. Die einzige Sorge mache ich mir darüber, ob das Futter reicht (noch ca 5-7 kg Futter in jedem Volk).
    Einen richtigen Paten habe ich nicht. Aber ein erfahrener Imker aus unserem Verein kam zweimal zu mir an den Stand und hat sich alles angeschaut, mir ein paar Dinge gezeigt und mir immer wieder wertvolle Tipps gegeben.
    Die Ableger habe ich alle aus unterschiedlichen Gegenden Deutschlands zusammengekauft, um mit einem möglichst großen Genpool zu starten, da ich dadurch hoffe, die Bienen am schnellsten auf meine Betriebsweise selektionieren zu können.
    Ich glaube nicht, dass es von der Arbeit soviel weniger gewesen wäre, mit 4 Ablegern zu starten. Mit mehreren Ablegern erkennt man auch, wie unterschiedlich sie sich trotz gleicher Behandlung und gleichem Standort entwickeln und verhalten. Und man schafft sich gleich eine vernünftige Selektionsgrundlage. Bislang habe ich dieses Vorgehen nicht bereut.
    Allerdings werd ich wohl dieses Jahr ziemlich viel Honig haben. Aber wenn mir das zuviel Stress bereitet, kann ich ja die Hälfte im Volk belassen und spare mir damit auch noch das Einfüttern.
    Grüße, Jogi

    Hallo Salsero,
    Dieses Jahr hast du sicher recht mit deiner Aussage. Und wahrscheinlich stimmt es auch in manch anderem Jahr. Aber in einzelnen Jahren sind die Haseln vielleicht schon sehr wichtig. Zum Beispiel hatten wir 2008 einen sehr warmen und sonnigen Februar mit einigen Flugtagen. In diesem Monat sind die Bienen sicher besonders kräftig in Brut gegangen und hätten ohne die Haseln und Winterlinge vielleicht bald ein Versorgungsproblem mit Pollen bekommen. Ich weiß nicht, was dann passiert, stirbt die Brut einfach oder bekommt das ganze Volk massive Probleme? Aber für diese Jahre denke ich, sind Pflanzen, die vor der Weide und der Kornelkirsche blühen schon wichtig, ja sogar notwendig. irgendwo meine ich auch gelesen zu haben, dass sich die Honigbiene nach der Eiszeit geografisch mit der Hasel in Mitteleuropa ausgebreitet hat. Das kann natürlich auch andere Ursachen haben, kann aber auch auf eine doch hohe Bedeutung der Hasel für die Bienen sprechen.

    Verluste aus jüngster Zeit? Also ich meine damit Januar/Februar oder sind das Verluste aus dem Spätherbst/Frühwinter?