Beiträge von Mopsdrohne

    Moin,
    habe vorhin beim durchlesen der Artikel zu Liebigs neuen Film wohl Bernhards Beispiel


    Und genug Schwachsinn wird da ja vorgezaubert, als daß dieser als solcher nicht enttarnt werden kann. (Beispielsweise: "Neonicotinoide werden nicht gespritzt...") Es ist unsere Aufgabe, dieses Video, Aussage für Aussage auseinanderzunehmen, zu analysieren und zu bewerten.


    übersehen, ist mir aber selbst auch ganz heftig aufgestoßen ( neben dem vielen anderen Schwachsinn).
    Diesen einzelnen Punkt habe ich dann auch kommentiert und hoffe das möglichst viele von uns sich andere Aussagen vornehmen und mit verifizierbaren Fakten widerlegen.(bisher waren es nur 8 Kommentare, die alle das Video negativ bewerteten)
    Wenn jede Minute dieses Videos mit dutzenden oder gar hunderten Kommentaren richtig gestellt wird, kann man die Redaktionen der Bienenzeitungen mal auf das Video und die Kommentare aufmerksam machen, und sie fragen was für einen merkwürdigen Autor sie haben und ggf. , wie schon richtig bemerkt, die Kündigung des Abos in Aussicht stellen.
    Unsere Verbandszeitung (Die neue Bienenzucht) die ihn auch ab und zu als Autor hat, bekommt auf alle Fälle auch noch ein Leserbrief von mir.
    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Habe heute bei 5 Grad doch alle pauschal (siehe auch Thread Verzicht auf Winterbehandlung) geträufelt,weil die nähsten Tage noch höhere Temperaturen angesagt sind und ich nicht wie KME bis zum 32. oder 33. Dezember warten wollte.Die meisten saßen recht eng in der Traube und selbst die etwas aufgelockerten Trauben machten kein Problem ( konnte keine durchgelaufene Ox-Lsg auf der eingeschobenen Windel sehen obwohl doch immer niedrige Temperaturen empfohlen werden).Der natürliche Milbenfall der letzen 12 Tage lag bei ca 50% der Völker deutlich unter 0,5/Tag ,der Rest im Bereich von 1/Tag und 2 Aussreißern mit 5 am Tag.Ich hoffe durch die genaue Zählung vor der Behandlung und der Fallkontrolle in den nähsten 3 Wochen korrelierende Zahenverhältnisse zu erhalten bzw. Behandlungserfolge zu erkennen,da wahrscheinlich doch einige noch/schon in Brut waren(ich aber keine Lust hatte die Völker auseinanderzureißen und Brut zu kratzen).
    10% der Völker würde ich als schwach einstufen und überlege diese jezu zweit zu vereinigen, da ich fürchte,das sie einen möglichen starken Kälteeinbruch nicht mehr verkraften.Die restlichen je zu hälfte o.k. bzw kräftig
    Ansonsten bin ich mit bisher nur 2% Verlust sehr zufrieden.
    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Ich hatte vor ein paar Tagen in einer Monatsbetrachtung von der Frau Doktor gelesen, daß sie unter 0,5 Milben/Tag keine Winterbehandlung macht.
    Da ich bei mir, beim sporadischen Milbenzählen, sehr wenige finde, spiele ich mit dem Gedanken auf die Winterbehandlung zu verzichten.
    Z.T. ist noch Brut vorhanden und ich würde Mitte Dezember ( 3 Wochen nach den ersten Nachtfrösten und sicherer Brutfreiheit ) nochmal alle Windeln säubern und genau den Milbenfall einer Woche zählen.
    Mir kommen allerdings die 0,5 Milben von den sie schreibt bei brutfreien Völkern etwas hoch vor, da es sich ja nur um an Altersschwäche gestorbene Milben handelt und keine Toten Männchen aus dem Reproduktionszyklus mehr dabei sind.
    Die Suchfunktion im IF konnte mir leider nicht weiterhelfen, daher meine Frage:
    Wo liegt bei euch Winterbehandlugs-Verzicht-und-Milben-ZählerInnen der Grenzwert für die Behandlung ????


    Gruß Michael

    Moin Zusammen,
    Bei uns in Schleswig-Holstein nimmt das Landeslabor für eine Futterkranzsammelprobe ( bis 6 Völker) 20,44 Euro
    Gruß Michael
    P.S. Ich spar wohl dieses Jahr die Kosten, da 2 meiner Stände mit den meisten Bienen in einen Sperrbezirk liegen und ich in Absprache mit der KreisVeterinärin schon vor der offiziellen Bekanntgabe Ende Oktober alle Völker auseinandergerissen habe und Proben gezogen habe (bis heute ist er noch nicht ausgerufen):evil:

    Hallo Andre,
    Das "nur Tote Milben auf Windel gesehen" bezog sich auf die gesamte Zeit, seit ich Windeldiagnose mache (seit 3 Jahren und dieses Jahr intensiv, Ich schätze, das ich dieses Jahr über 300mal Windel gezogen habe).
    Die Abstände betrugen wie geschrieben in diesen speziellen Fall 4 Tage, ansonsten zwischen 3 und 7 Tage bei allen Völkern, wo auch nur Totenfall im Bereich 0 bis recht seltenen 2 Milben pro Tag war.
    Vereinzelt durchgeführte PZ-Diagnose bestägtigte den Trend zu geringen Befall Anfang August.
    Die lebenden Milben habe ich Anfang August gesehen, das Volk war durchschnittlich stark mit Brut auf 5 Waben 1,5 DN.
    Die Trotzdem durchgeführte AS-Behandlung Mitte August (MoT auf der Temperatur entsprechend zugeschnittenden Filzplatte; 3 Tage je 35ml 85% in Leerzarge auf Erhöhung) führte zu Sofortfall von 30-80 Milben innerhalb von 24 h und entsprechend abfallenden Werten die folgenden 2Wochen.
    Gesamtfall lag so im Bereich von 200-600 stück mit 2 statistischen Aussreißern, bei den ca 1200 insgesamt fielen.
    Zur Zeit beträgt der normalisierte Totenfall bei unter 1 Milbe/Tag bei allen Völkern die noch in Brut sind und das bei bis zu Waben 3 Brutwaben.


    Aber die Ausgangsfrage war ob lebende Milben auf der Windel was besonderes sind oder andere Menschen sie auch schon beobachtet haben.


    Gruß Michael

    Moin Zusammen,
    Nachdem ich letztes Jahr schon mit den Totenfall kontrolliert habe und entsprechend angepasst behandelt habe, kontrolliere ich dieses Jahr seit Mitte Juli alle Völker kontinuierlich.
    Bisher hatte ich auch nur tote Milben gesehen, aber bei einem Volk an 2 Kontrollen im Abstand von je 4 Tagen hintereinanderr jedesmal 2 lebende Milben (kein weiterer Totenfall), die leicht orientierungslos und langsam auf der Windel herumliefen(alles vor AS-Behandlung beobachtet).
    Leider waren mit bloßen Auge keine Schädigungen oder Verletzungen erkennbar, die auf ein mögliches aktives Bekämpfen der Milbe durch die Bienen schließen lassen könnten.
    Wurde dieses Phänomen auch schon von Anderen beobachtet ?
    Gruß Michael

    Hallo Hardy,
    die Frage war eigentlich nicht speziell an dich gerichtet, sondern mehr an diejenigen, die bereit sind, ihre Erfahrungen mit dem Umtragen zu teilen

    Michael

    Moin zusammen,
    Tschuldigung,das ich den Wassergehalt nicht mitgeliefert habe.Es sind 19,2%, was für DIBHonig ja nicht ausreicht, der HonigV vom 08.08.2007 genüge tut. Da ich in Neutral TO-Gläser mit eigenen Etikett abfülle, ist es nicht so dramatisch, vor allem, da der Honig nur in 250g Gläser soll, die schnell geleert sind.
    Hardy
    Meine Frage zielte auch auf Sabi(e)nes Antwort , da meines Wissen alle (bis auf Melihonig) Lachniden/Wald/Tau-Honige flüssig sind /bleiben und die Melizitose durch die erneute Bearbeitung der Bienen gespalten wird.Ich wollte Zeitnah abfüllenund keine bösen Überraschung erleben,daher die Frage.
    Wie sind denn da die Erfahrungen der "Umtragenlasser bei Zementhonig"? Bleibt der umgetragene Honig auf Dauer flüssig?
    Günther
    Die ganze Diskusion habe ich mit Interesse verfolgt und mir war das Risiko auch bewußt.
    Deswegen auch ein sehr starkes ( nach der Linden-Ernte Ende Juli war die 1,5 DN-Zarge so voll mit Bienen, das der 10cm hohe Wanderboden komplett mit Bienen vollgehängt war und ein sehr großer Bienenbart vor Flugbeginn am Kasten hing) und Milbenarmes (seit Mitte Juli bei allen Völker Totenfallkontrolle mit Windel und Ölpapier; dieses Volk hatte in 3 Tagen keinen Toten, sonder zweimal hintereinander je 2 lebende Milbe, die sich etwas orientierungslos bewegten als Fall) Volk als Basis für dieses Experiment.
    Das Volk (wie alle anderen auch im Warmbau) hatte noch 4 volle Brutwaben und eine Pollenwabe, die drin geblieben sind. Alle anderen Waben, also Leer und Futterwaben habe ich entnommen und durch DN-Honigwaben ersetzt.Das ist ja gute beim Warmbau, das das Brutnest i.d.R. am Flugloch beginnt und die Vorräte dahinter eingelagert werden und so eine saubere Trennung vorhanden ist.
    Die ca 40 kg Meli-Waben habe ich ausgeschnitten und im Abstand von 10 Tagen in 2 Portionen mit je 2-3 Litern Waser kräftig mit Edelstahlrührer verquirlt, grob entwachst und in 4 kleinen Eimer zum Verfüttern untergesetzt. Zusätzlich eine Leerzarge dazwischen und mit einer Folie abgetrennt, die ein Stück umgeschlagen wurde.
    Leider setzten feine Wachspartikel ständig die Oberfläche der Eimer zu,so das ich dort immer wieder abschöpfen und rumpuhlen mußte.
    Ansonsten ging es recht schnell; 2 Tage nach Beginn waren schon 4 Waben fast vollgetragen und z.T mit Wildbau versehen, also höhste Zeit zum hochhängen und durch neue leere Honigwaben zu ersetzen.
    Leider ließ die Dynamik des Umtragen durch die Wachsproplematik nach und so dauerte die ganze Aktion leider 3 Wochen.
    Heike
    Mit"sehr flüssig" wollte ich zum Ausdruck bringen, das der stockwarme Honig ohne Staung durchs Sieb lief und mir flüssiger vorkam als z.B mein Rapshonig mit 17,5 %


    Gruß Michael

    Moin Zusammen,
    Habe vorgestern meinen ersten Wald bzw. Meli-Honig aus Schleswig-Holstein geschleudert.
    Den Honig habe ich von einem Bekannten in Form von nicht schleuderbaren Zementhonig in Waben bekommen (ca 40 kg), seine Bienen trugen innerhalb einer Woche je einen Honigraum voll mit extrem zähen und schnell eingetrübten malzigen Honig mit 16% Wassergehalt am Rande eines großen Nadelwaldgebietes (Tanne und Fichte ) ein.
    Die Waben habe ich ausgeschnitten, mit ca 5 Liter Wasser kräftig aufgerührt, grob abgesieht und an ein starkes und milbenarmen Volk in 2 Portionen verfüttert.
    Alte brutfreie 1,5 DN Waben gegen DN-Honigwaben getauscht und regelmäßig in HR hochgehängt.
    Nach 3 Wochen zeigt der umtgetragene Honig keinerlei Eintrübung, war z.T. verdeckecklt, ließ sich leicht schleudern und floß ohne Probleme durchs Sieb ( ca. 50 % Ausbeute).
    Geschmacklich ist der Honig eine Wucht, extrem malzig, sehr flüssig und beim Blick von oben in einem halbvollen Hobbock fast schwarz.
    Kann ich davon ausgehen, das der Honig jetzt richtig invertiert ist und flüssig bleibt ? Oder könnte ein Rest Melizitose auch noch später zum Kristallisieren führen ?
    Gruß Michael

    Moin Clas,
    Bezüglich deiner Frage nach ausgekeimten Kolonien der AFB kann ich dir vieleicht weiterhelfen.
    Ich habe vorgestern mit Frau Vijohl (war schon mit bildhübschen Faulbrutwaben bei unserem Imkertreffen) vom Landeslabor Schleswig-Holstein gesprochen und nach den Grenzen der Kategorien gefragt.
    Es ist wohl so,das Celle bei der Beurteilung und Kategorisierung Vorbildcharakter hat und sich viele Landeslabore darn orientieren.
    Bei durchschnittlich unter 1 ausgekeimten Kolonie ( von 3 angesetzten Proben mit der FKP ) ist es Kategorie 0, obwohl theoretisch 2 von 3 Proben
    je eine Ausgekeimte Kolononie haben könnten), also 0 nicht Sporenfreiheit bedeuten muß.
    Der Bereich Kategorie 1 geht von 1 bis 23 ausgekeimten Kolonien im Schnitt von 3 angesetzten Proben.
    Kategorie 2 ab 24 ausgekeimten Kolonien, wobei ab hier schon ein klinisches Bild vorliegen müßte meinte Sie.
    Gruß Michael