Beiträge von Mopsdrohne

    Moin zusammen,
    beetic :
    Habe heute irgendwo( weis jetzt leider nicht mehr wo, es waren soviel Texte) gelesen das Essigsäure und Ameisensäure nur bedingt wirksam(tödlich) sind und die Entwicklung der Larven und Maden verzögern.
    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Ich bin beim Beutelkäfer suchen im Netz auf Peter Neumann gestoßen, seines Zeichen Prof und Leiter des Institut für Bienengesundheit an der Uni Bern gestoßen.
    Er hat zum Käfer in den USA geforscht (auf Youtube im Film "Der Untergang der Bienen- Die Rache der Schöpfung Teil 3" bei seiner Arbeit zu sehen), kommt in der Vorstellung einer anscheinend in der Schublade liegenden TV-Dokumentation der Produktionsfirma films4friends von Volker Ide über den Beutenkäfer zu Wort ( zu googln "Der Bienenstock als Beute-the beekiller") und hat mit einen Interesanten Artikel (auf Englisch) über Standard Methoden zur Beutenkäferforschung verfasst,der mir etwas umfangreicher erscheint als die Veröffentlichung des FLI ( auf der Website des Institut für Bienengesundheit der Uni Bern unter Publication suchen;wurde 2013 veröffentlicht und ist als Pdf komplett zubekommen).Für ihn ist es nicht die Frage ob,sondern nur wann sich der BK sich in Europa etabliert.
    Ich glaube der Mann wird in nähster Zeit viel zu tun haben.
    Gruß Michael
    P.S In der Schweiz wird schon Imkervereinen/verbänden zu Infoveranstaltungen zum Thema eingeladen.Hoffentlich bei uns auch baldigst.

    Moin zusammen,
    Der Beutenkäfer dürfte ja auch ein neues Betätigungsfeld für die BSV sein.
    Ende November mach einen Theoriekurs zum BSV an der Segeberger Imkerschule unter der Leitung von Guido Eich mit.
    Ich werde Morgen ihn mal anrufen und fragen ob er das Thema in den 3 Tagen anspricht bzw. ihn dringlichst bitten dieses aus aktuellen Anlass mit aufzunehmen.


    Gruß Michael

    Moin Melle,
    Das es sich um Wespen handelt ist wohl sicher, da sie im Gegensatz zu den sich vegetarisch ernährenden Bienen, hauptsächlich von Insekten(=Fleisch) ernähren bzw ihre Brut damit versorgen.Was die Größe angeht, sind die meisten der 12 in Deutschland beheimateten Wespen recht klein im Verhältnis zu der gemeinen (im Sinne von allgemein und nicht fies) Wespe (Vespula vulgaris) die früher recht häufig am Kaffeetisch im Garten rumnervte.
    Ich vermute aufgrund der Hohlraumgröße im Mauerwerk das sich wohl um die weitverbreiten sächsiche oder mittleren Wespen handelt, die deutsche Wespe braucht eigentlich etwas mehr Platz.
    Je nach Art beginnen sich jetzt schon die Völker aufzulösen und spätestens im Herbst ist das Nest verlassen.
    Ich würde empfehlen 1-2 meter Abstandvom Flugloch zu halten und dein Kind darüber aufzuklären keine hektischen Bewegungen zu vollführen wenn mal eine Wespe vorbeifliegt.
    Weitere Info`s findest du unter www.aktion-wespenschutz.de


    Gruß Michael

    Moin,

    Die Winterlinde bringt 150-600 kg/Hektar - über den Daumen rechne ich mit 10 Bäumen pro Volk.


    Diese Aussage beruhigt mich ein wenig;es könten dann noch,zusätzlich zu den ca 200 Völkern in Neumünster, noch mindestens weitere 1800 Völker zur Lindentracht zu uns kommen.(laut Grünflächenamt gibt es bei uns 20.000 offiziell erfasste Linden im Stadtgebiet)
    Kennt jemand Zahlen aus anderen Städten ? Berlin und Leibzig wurden hier ja schon häufiger im Zusammenhang mit Lindentracht und deren Anwanderung genannt.
    Gruß Michael

    Moin,
    Die versprochenen Bilder vom vom Drehflugloch müssen leider noch ein wenig warten ( den Henry wirds jetzt freuen; für die ernsthaft Interessierten tut es mir leid). Ich wurde am Wochenende, als ich meinem Chef von dem Vorhaben mit den Bildern erzählte, von ihm gebeten davon abzusehen. Da ich Idee von ihm abgekuckt habe werde ich dem Wunsch entsprechen.( Der Hintergrund dazu ist, das er mit einem Beutenhersteller in Kontakt ist, der die ganze Geschichte produzieren will und erstmal ein Gebrauchsmusterschutz angemeldet werden soll ( er berichtete mir von einem Fall zwischen Swienty und einem großen Imkerbedarfhändler, bei dem auch eine neue Idee geklaut/abgekuckt wurde und Swienty die Dummen waren,weil kein Gebrauchsmusterschutz angemeldet war))
    Gruß Michael

    Moin,
    Ich werde versuchen Bilder von der Drehöffnung irgendwie hochzuladen.Da digitaler Doofmann, muß ich mir erstmal Hilfe suchen, kann vielleicht bischen dauern.
    Gruß Michael


    P.S.@ Henry: Tschuldigung ich vergaß das "selbstgebaut" bei die einen pawlowschen Reflex auslöst.Für dich vieleicht anders formuliert "nach mehrjährigen Planungen und verschieden Entwürfen optimiert , vom erfahren Tischler aus witterungsbeständigen Lärchenholz mit Profimaschinen maßhaltig zugeschnitten, mit Edelstahl Torxschrauben zusammengesetzt und mit herausnehmbarer Bausperre sowie integrierter ausziebarer Diagnosewindel versehen"

    Moin,
    Ich habe bei meinem selbstgebauten, 11 cm hohen Böden, mittig ein 8 cm durchmessendes rundes Loch, das mittels einer Drehscheibe stufenlos von geschlossen über "eine Biene passt gerade noch durch bis ganz auf einstellt werden kann. Beim Wandern sehr praktisch da die Schaumstoffpulerei wegfällt ( habe ich vom meinem Chef abgeguckt, da brauche Ich für 60 Völker keine 5 min zum schließen bzw. öffnen der Völker).
    Die Sache mit der 8 cm große Öffnung haben mir die Bienen erzählt. ( Vor ein paar Jahren habe Ich einen 4 Wabenbrutableger auf 1,5 DN in einer selbstgebauten Styroporzarge erstellt und mangels eines vernünftigen Boden und Deckels einfach Styroporplatten genommen, Flugloch fingergroß mittig in die Zargenwand gebohrt und die Damen haben es auf besagte 8 cm erweitert.


    Gruß Michael

    Moin,
    Immer wieder zu Beginn der Schleudersaison kommt mir seit ein paar Jahren der Gedanke in den Kopf wie es wäre den Honig unter einer wie auch immer gearteten Schutzgasatmospäre zu schleudern.
    Bei Schleudern fliegt der Honig bekanntlich ja in kleinsten Tropfen an den Rand und hat so die Möglichkeit sich maximal mit Sauerstoff anzureichern, der dann Enzyme,Aromen und anderen Inhaltsstoffen oxydiert/schädigt/abbaut.
    Ich denke nicht vorhandener Sauerstoff könnte also einen positiven Einfluß auf die Honigqualität haben ( siehe auch den Thread über Presshonig, wo der intensive Geschmack des Presshonig beschrieben wird und dieser Effekt auf den geringen Kontakt des Honig mit Sauerstoff zurückgeführt wird).
    Als Schutzgas könnte ich mir Stickstoff vorstellen, da es im Gegensatz zu Argon wesentlich günstiger ist und sich nicht wie CO2 auf den pH-Wert auswirkt.
    Leider werde ich, solange mein Schleuderraum im Keller ist, die Sache nicht auspropieren, da ohne ausreichende Be/entlüftung mir die Erstickungsgefahr zu groß erscheint.
    Haben sich vielleicht auch schon andere Menschen im Forum Gedanken zu der Thematik gemacht ?
    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Beim Lesen des neuen Bienenjournals fiel mir eben die Kinnlade bis auf die Füße runter.Die Marketingabteilung unseres Lieblings Giftproduzenten Bayer hat mit ihrer im Bienenjournal veröffentlichten Werbung wieder Höchstleistung vollbracht.:evil:
    Mit einer in der ganzseitigen Anzeige geklebten Postkarte, auf deren Vorderseite in gelber Schrift auf rotem Grund "Deutschland sucht die Superimker" steht (Porto wird von Bayer übernommen) können Imker anhand von 5 Fragen ihre "Erfolgszahlen" bei der Auswinterung und die Sommerverluste angeben und freiwillig auch noch ihre Varroabehandlung beschreiben.
    Die 3 mit den geringsten Verlusten gewinnen 5000/3000/1000 Euro bzw. werden ausgelost.
    Den Text der Anzeige möchte ich im ganzen zitieren
    "Das Wohlergehen ihrer Bienenvölker ist uns sehr wichtig.
    Bienenvölker, die den Winter gesund überstanden haben, sichern ihnen einen guten Honigertrag und unseren heimischen Nutz- und Wildpflanzen eine ausreichende Bestäubung.
    Wir wissen, das dieser Erfolg zu einem großen Teil von ihrer guten imkerlichen Praxis abhängig ist.
    Ihren Einsatz zum Wohle der Bienen möchten wir auszeichnen, deshalb suchen wir "Deutschlands Superimker" "


    Desweiteren wird auf eine von Bayer betriebene Internetseite unter der Adresse gesundebiene.de verwiesen.


    Kann gar nicht soviel fressen wie ich k..... möchte.


    Eine Idee ist die gesponserte Postkarte zur Protestkarte umzuwidmen z.B. 100% Verlust Dank Bayers Giften raufzuschreiben etc.

    Gruß Michael

    Moin Markus,
    Vielleicht könntest du "Cerana Joe" hier im Forum per PN kontaktieren oder in seinen Beiträge rumstöbern, vieleicht hat er dort was zu seiner Imkerei und Betriebsweise geschrieben, wenn du noch mehr Fragen zu Imkerei in den Tropen hast.(Erlebt und imkert in Thailand)
    Gruß Michael