Beiträge von Mopsdrohne

    Das mit dem Finden bezog auf deutschsprachiges.:roll:
    Mit meinen bescheidenen Englischkenntnissen hatte ich schon etwas Mühe mich z.B. durch das technisches Datenblatt von Bayer http://www.sivanto.com/doc/Technical-Information-SIVANTO.pdf zu arbeiten oder der Zulassungsdiskusion in Kanada http://www.hc-sc.gc.ca/cps-spc…014-20/prd2014-20-eng.php und http://www.sierraclub.ca/sites…yradifurone_31oct2014.pdf zu folgen .
    Es ist anscheinend üblich neue Produkte erstmal dort zuplazieren, wo mit wenig Widerstand zu rechnen ist http://news.agropages.com/News/NewsDetail---12722.htm


    Aber ist gibt zum Glück erste Versuche die Zulassungen in Kanada zu verhindern http://www.sweetloveable.com/b…furone-before-nov-3-2014/


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Im Netz läßt sich zu Sivanto nicht viel finden, außer das explizit als Alternative zu Imidacloprid angepriesen wird und als


    "BIENENFREUNDLICH"


    beworben wird.


    Nachtigall ick hör dir trapsen


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Ist das Thema schon mal angesprochen wurden ?
    Ich konnte mit der Forum-Suchfunktion nichts dazu finden.


    Flupyradifuron ist eine halogenhaltige organisch-chemische Verbindung und findet als Wirkstoff unter dem Namen Sivanto™ (Bayer) Anwendung als Pestizid gegen 'saugende Insekten' (z. B.: Weiße Fliegen, Blattläuse).


    Chemisch handelt es sich bei Flupyradifuron um eine chlor-fluororganische Verbindung mit einer Amin-, einer Chlor-Pyridinfunktion, einer N-2,2-Difluoroethyl- und einer Butenolid-Struktur



    Der chemische Stoff gilt als erster Vertreter der neuen Klasse der Butenolid-Insektizide. Dabei wirkt das nicht zu den Neonicotinoiden zählende Flupyradifuron reversibel auf die nikotinischen Acetylcholinrezeptoren (nAChR) der Insekten.
    Es soll 2015 wohl in D die Zulassung beantragt werden.


    http://green.wiwo.de/bienenste…nenfreundliches-pestizid/


    Gruß Michael

    Moin Maxikaner,
    Ich möchte mich jetzt echt nicht mit dir streiten, aber:
    Die von dir zitierten Punkte 3 und 9 gehören zu den erwägten Gründen aus denen der von mir zitierter Beschluß resultiert.
    Zitat
    "DIE EUROPÄISCHE KOMMISSION
    ..in Erwägung nachstehender Gründe:
    1-11
    HAT FOLGENDEN BESCHLUSS ERLASSEN:
    .....
    Artikel 3
    (1) Italien stellt sicher, dass die folgenden Schutzmaßnahmen in den im Anhang aufgeführten Gebieten angewendet werden:
    a) | Verbot der Versendung der folgenden Waren aus den im Anhang aufgeführten Gebieten in andere Gebiete der Union:
    .....
    ANHANG
    Mitgliedstaat | Gebiete, für die Schutzmaßnahmen gelten
    Italien | Kalabrien: gesamte Region
    Sizilien: gesamte Region "


    Diese Gebiete entsprechen auch der schon von den Italienern ausgerufenen 100km Beobachtungszone


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Ich verstehe die Formulierung so, daß sich das Verbot des Export schon auf ganz Kalabrien und Sizilien bezieht
    Zitat EU Verordnung
    "(1) Italien stellt sicher, dass die folgenden Schutzmaßnahmen in den im Anhang aufgeführten Gebieten angewendet werden:
    a) | Verbot der Versendung der folgenden Waren aus den im Anhang aufgeführten Gebieten in andere Gebiete der Union: | i) | Honigbienen; | ii) | Hummeln; | iii) | unverarbeitete Imkerei-Nebenerzeugnisse; | iv) | Imkerei-Ausrüstung; | v) | für den menschlichen Verzehr Wabenhonig;
    ANHANG
    Mitgliedstaat | Gebiete, für die Schutzmaßnahmen gelten
    Italien | Kalabrien: gesamte Region
    Sizilien: gesamte Region"


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Wir haben es heute geschafft Proben zu nehmen.
    Leider war das Endoskop mit seinenm12mm Durchmesser zu groß für den Wabenabstand und so konnten wir nicht vom Flugloch bzw. von Oben die genaue Lage sondieren, dafür war die Ausrichtung der Waben erahnbar.
    Es ging, dank 22mm Schlangenbohrer und starker Bohrmaschie, doch einfacher als gedacht.
    Nach 2 Probebohrungen durch ca 20cm Holz hatten wir die richtige Höhe des Wabenwerks erreicht und stießen senkrecht auf die Waben.Mit Hilfe eines 18mm Kupferrohres ließen sich aus den Waben Proben ausstechen, die dann mühsam, nach leichten erwärmen des Rohres, wieder ausgepustet wurden.
    Leider mußten wir 4 Löcher bohren, da relativ wenig Honig im Rohr steckenblieb bzw. zuviel Pollen (unter anderen war Phacelia zu erkennen).
    Nach 1 1/2 Esslöffel so gewonnenden Honig haben wir beschlossen, das es reichen musst.
    Vom Volk selbst haben wir nichts bemerkt entweder ist es doch schon eingegangen oder es saß woanders und ließ sich nicht stören.
    Gestern vermeinte ich bei den Vorbereitungen beim Abhören des Stammes mittels Stethoskop ein leichtes Brummen gehört zu haben, als ich gegen den Baumstamm schlug, Clas spürte heute leichte Wärme an der der oberen Öffnung und unsere 3te Mitstreiterin meinte das die Höhlung angenehm nach Bienen roch.
    Jetzt müssen wir uns gedulden und die Ergebnisse abwarten.


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Erstmal vielen Dank die Antworten.
    Vieleicht müßte ich noch mal die vorliegende Sitiuation genauer beschreiben:
    -der Baum hat einen Umfang von ca 3m, einen Durchmesser von ca 1,2 m und ist in 5m höhe abgesägt
    Wenn ich mir Tom Seely Bilder von Naturvölkern anschaue, schätze ich die Höhlung auf ca 40-50 cm Durchmesser und entsprechend die Wandstärke auf 30-35cm.
    -am abgeschnittenen oberen Ende ist zwar die Höhle, mit zu erkennen, aber kein Wabenwerk
    -das Flugloch befindet sich 40 cm unter der Oberkante


    Meine Idee war mittels des Endoskopes (stammt von einenBauingenör), von oben eingeführt, die Lage des Nestes zu bestimmen und dann mit einem Zimmermannsbohrer (50cm Länge und 5cm Durchmesser)von Hand in der Höhe der Waben ein oder mehre Löcher zubohren.


    Wie kann ich dann Proben ziehen ?


    Finvara : Betreuen bedeutete lediglich sich am Flug der Bienen zuerfreuen und eine AS-Behandlung.
    Das Baumvolk war schon eingezogen bevor der betroffe Imker seine Schwärme Zuhause aufstellte, daher ist, auch Guido Eich Meinung nach, mit dem wir auf unseren BSV-Kurs über diesen Fall diskutierten, die Gefahr, das die AFB von diesem Volk ausging sehr gering.
    Aber ich fürchte, das das Baumvolk, ebenso wie die anderen Schwärme sich die AFB von wo anders reingeholt haben.Dann müssen wir entsprechend handeln, wobei ich gerne, das Volk retten, falls die FKP "nur" Kat. 2 ist und unsere BSV mitspielt.


    @Nassauer: die Eile weil unser BSV mich dazu drängte noch dieses Jahr alles zu klären und weil der ursprüngliche Sperrbezirk gerade wieder aufgehoben wurde, da der betroffene Stand gekeult und feuersaniert wurde und alle umliegenden im Sperrbezirk Kat. 0 waren.
    (P.S.Vor 2 Monaten war ich wegen dem Beutenkäfer bei unser Amtsveterinärin und fragte sie, ob sie den Standort des Baumvolkes für ihr Bienenstandkataster haben wolle.Wollte sie nicht.)


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Anfang November wurde in Neumünster zum 3ten Mal innerhalb der letzten 9 Jahren im gleichen Gebiet der Stadt AFB an einem Stand festgestellt, ohne das bis heute die Ursprünge der AFB gefunden werden konnte.
    Von 6 Völkern des Standes waren 4 diesjährige Schwärme aus verschieden und auch weiter entfernten Stadtteilen, die alle klinische Symptome hatten, diese und auch die beiden anderen wurden geschwefelt, da es für KS zu spät war.
    Guido Eich erzählte, das es nicht verwunderlich sei das gerade die Schwärme schon im 1sten Jahr klinische Symtomatik haben, da sie besonders hochmotiviert sind was die Futtersuche angeht und sich mit Sicherheit die AFB von irgendwo hergeholt haben und nicht mitgebracht haben( die Schwärme waren alle auch in Kellerhaft mit Hungerphase)
    Alle 7 beprobten Stände des Sperrbezirkes waren Kat. 0 .
    Die gleiche Situation( nur ein betroffener Stand, alle anderen beprobten Stände 0 ) wie in den beiden vorrangegangenen AFB Fällen.
    In ca 800m Entfernung des Ausbruchherdes betreue ich Volk in einer toten Kastanie (3m Umfang/6m Resthöhe) das Volk sitzt wahrscheinlich mitten im Baum, da zwar an der oberen Schnittkante eine Handteller große Öffnung des Hohlraum zu sehen ist, aber noch kein Wabenwerk( das habe ich für eine Langzeit AS-Behandlung im August genutzt).
    Die Öffnung wurde vom Baumbesitzer mit Leder abgedeckt, als er vor Jahren den toten Baum absägen wollte und merkte, das damals auch schon mal Bienen im Baum waren.
    Unser BSV wollte, als ich vom AFB-Ausbruch hörte und ihm vom Baumvolk erzählte sofort schwefeln und zur Säge greifen, was ich auch verstehen kann, wenn ich an die Aussage von Guido Eich denke.
    Ich konnte ihn davon überzeugen, das ich es schaffe eine Futterkranzprobe zu ziehen und dann erst ggf. mit ihm die nötigen Schritte unternehme.
    Ich versuche gerade ein Endoskop zu organisieren um ein Blick ins Innere zubekommen und habe einen Zimmermanns Handbohrer für Zapfenlöcher zur Hand um möglichst Erschütterungsfrei ein oder mehrere Löcher zu Bohren.


    Jetz bräuchte ich mal Tips und Ideen wie ich am besten eine Futterkranzprobe ziehen könnte, sprich den Honig oder Wabenstücke aus dem Baum rausbekomme ohne die Bienen unnötig zu stressen.
    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Um zum Thema zurückzukommen:
    Leider habe ich schon 12,5% Verlust seit der Einfütterung.
    Alle Völker mit AS und MoT mit angepasster Filzplatte erfolgreich Ende Juli behandelt, danach den nat. Totenfall beobachtet und Behandlung als Erfolgreich abgehakt, Ende August nochmal z.T ST bei grenzwertigen Totenfall.Danach weiter beobachtet und viele Völker dabei gehabt die grenzwertig im Verhältnis zum Brutumfang und Volksstärke waren, aber nicht nochmal behandelt.
    Im September sind mir vor meinen Augen 4 beieinander stehende Völker vor meinen Augen leergeflogen (z.B. am Do bei Sichtkontrolle durch die Folie ein schwaches WV ( nur noch auf 4 Waben Bienen, geschätzte 4-6000 Bienen) bemerkt, kontrolliert und massiven Milbenbefall auf den Bienen festgestellt und wollte nach dem Wochenende nochmal ST machen bevor das Volk aufgelöst werden sollte und am Montag nur die Königin und 3! Bienen vorgefunden).
    Von den 9 toten Völker waren 8 mit scheinbar typischen Varroaschadbild und von diesen 8 waren 6 als WV im Raps( von insgesamt 15 Völkern im Raps) die 2 anderen waren Ableger, die bei Erstellung nicht behandelt wurden und ein Mausschaden.


    Von einen Bekannten habe ich den Verlust von 9 von ehemals 13 Völkern gehört.


    Ein Nachbarimker an einen Stand von mir vermutete, das die 8 toten Völker,von ehemals 12, durch meine Bienen ausgeraubt wurden, da alles Futter zusammen mit seinen Bienen verschwunden ist und mein Stand 300m entfernt ist.
    Gleichzeitigt erzählte er mir im Herbst, da dieser Stand von ihm, wie die letzten Jahre auch,der mit den meisten Milben ist ( er sprach 9000 gefallenen Milben bei einem Volk nach der ersten AS Behandlung dieses Jahr)



    Gruß Michael

    Moin ,
    @Vogeldreher:Frag doch mal bei Frau Dr. Eva Rademacher von der FU Berlin nach, die beschäftigt sich schon seit Jahren mit der OS- Anwendung bei Bienen( hat mit eine Broschüre geschrieben)
    Ich hatte letztens mit ihr wegen ihrer Versuche mit Glycerol statt Zucker in der OS- Träufellösung telefoniert und sie machte ein recht netten Eindruck am Telefon.
    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Durch Zufall habe ich heute morgen beim Blättern in einem alten Bienenjournal (ich glaube, april 2014) einen Bericht über die Versuche von Dr. Eva Rademacher FU Berlin gelesen, bei denen sie Glycerol(Glycerin ) statt Zucker bei der Ox-Träufelung in der Lösung verwendet.( War ein Bericht über die Tagung der deutschen Bieneninstitute dieses Jahr )
    Am Telefon sagte sie mir, das diese Untersuchungen bisher nur in Vitro stattfanden und die Verteilung der OX-Lösung mittels EinzelBienen CT untersucht wurde.
    Es scheint zu funktionieren, und diesen Winter werden Untersuchungen an ganzen Bienenvölkern gemacht.
    Der Zucker, sagte sie mir, erhöht die Haftung auf der, mit dünnsten Wachsfilm überzogener Haut der Bienen, und wird durch Glycerin in verschieden Konzentrationen ersetzt.
    Der Zucker führt aber auch zu einer höheren Verweildauer der OX im Bienendarm, das zu Verätzungen dort führen kann.
    Im Rahmen der Untersuchungen wird auch der sublethale Effekt der OX-Träufelung untersucht, so Frau Rademacher.


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    @Franky:Der Fall auf Sizilien traf einen Wanderimker aus Sizilien, der von Juni ? bis August ganz offiziell und mit allen Wanderbescheinigungen etc in Gioia Tauro ( dem 1sten Fundort des KBK) angewandert war und vor dem Fund und der Ausrufung des Sperrgebietes zurückkehrte.
    Bienenknecht : Der 2te Fall auf Sizilien betraf den gleichen Stand des Wanderimkers, der anscheinend nicht komplett gekeult wurde, sondern mit Diagnosestreifen etc überwacht wurde und 11 Tage entdeckt wurde(ich glaube mich zu erinnern, das dieser Fall zuerst auch als Nuclei Sentinell markiert war ? ). Der Josef Bodner schrieb was dazu bei BieneAktuell.
    Das der Fund von Eiern nicht in der Auflistung steht, kann ich mir auch nicht erklären.Ich nehme an, danach wird gar nicht mehr geguckt, wenn der Käfer oder Larven entdeckt werden, da die Eier eher versteckt gelegt werden.


    Gruß Michael