Beiträge von Mopsdrohne

    Moin,
    Mag es sein das es Efeu ist ?.
    Dessen Farbe wird mit Schwefelgelb beschrieben und ich konnte bei meinen Völkern an verschiedenen Ständen im Stadtgebiet in den letzten Tagen bei Flugbetrieb auch reichlich gelben Polleneintrag beobachten.
    Der Efeu ist bei uns auch noch am blühen, wie ich an einen kalten Tag letztens sehen konnte, zwar keine Bienen aber reichlich Wespen an den Blüten.
    Senf würde ich in der Stadt ausschließen.


    Gruß Michael

    Die Patenschaften laufen unbegrenzt, was sich bei 2 Stück die schon seit 4 jahren laufen mittlerweile als ärgerlich für mich rausstellt, da sich mein Honigpreis für normale Sorten seit damals von 4 auf 5,30 Euro ohne Pfand erhöht hat.Ich muß mal über eine Inflationsbereinigung in den neuen Verträgen nachdenken.
    Ansonsten verbrauchen die Leute ihre Honigmenge in 1 bis 2 Jahren.
    Die Patenschaftsbeiträge sind im Grunde Vorrauszahlungen mit Mengenrabatt und die Vorträge etc. sind das Dankeschön für den Vertrauensvorschuss.


    Gruß Michael

    Moin Wolfgang,
    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob mein Konzept der Bienenpatenschaften deiner Idee vom Foodfounding entspricht, ich werde sie trotzdem mal beschreiben.
    Als ich vor 4 Jahren mit meiner Imkerei einen großen Sprung nach vorne machen wollte drohte es an den Kosten zu scheitern und ich kam auf die mit den Bienenpatenschaften.
    Ich habe im schon vorhandenen Kundenstamm und im Bekanntenkreis mein finanzielles Problem bei der Erweiterung geschildert und nachgefragt, ob Intresse vorhanden ist mir vorab Geld für Honig zugeben.
    Die Resonanz war erstaunlich positiv und ich habe darauf Bienenpatenschaften zu 60, 120 und 300 Euro angeboten.
    Die Paten bekommen dafür den Honig bis zu 15% unter den normalen Verkaufspreis (z.T auch geliefert) und zusätzlich je nach Patenschaft einen 2-stündigen Vortrag am Bienenstand, können mit Honig schleudern und auch bei Intresse an den Bienen mitarbeiten.
    Mittlerweile haben viele schon die 3 oder 4 Patenschaft abgeschlossen und liegen deutlich über den durchschnittlichen deutschen Honigverbrauch pro Kopf.
    Die Patenschaften bieten ich seit 2 Jahren auch auf Märkten an, wo sie gern auch als Geschenk für Leute die schon alles haben genommen wird.
    Zur Zeit habe ich 21 laufende Patenschaften und ich kann damit ca. 1/3 meines Honig vermarkten.


    Gruß Michael

    Moin zusammmen,
    Ich hatte gestern das Vergnügen Randolf Menzel auf einer Veranstaltung in Ahrensburg persöhnlich kennen zu lernen.
    In einem 1,5 stündigen Vortrag stellte er die schon bekannten Ergebnisse seiner Arbeit etwas ausführlicher vor und nahm sich danach fast eine Stunde Zeit für Fragen und Diskusion.
    Auf meine Frage nach einer Einschätzung der mir von Berhard überlassenen Untersuchungsergebnisse seines Rapshonig ( 28.0000 ng bzw 28 mikrogramm Thiacloprid pro Kilo Honig) überlegte und rechnete er kurz (Honig in Nektar, Transportkapazität und Eigenverbrauch der Bienen, Dauer der Exposition) und
    sagte es sich im Rahmen dessen bewegt, wo er bei seinen Versuchen mit Thiacloprid versetzten Fütter auch schon chronische negative Effekte bezüglich Gedächnis und Erinnerungsvermögen nachweisen konnte.


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Brummerchen und alle anderen:
    So schnell wird aus Spaß Ernst:-(
    www.federapi.biz/index.php?option=com_content&ta1sk=view&id=1320&Itemid=
    www.maltatoday.com.mt/news/national/48549/beekeepers_fear_sicilian_threat_to_local_agriculture&prev=search


    Einn sizilianischer Imker hat Völker die angeblich aus Nordfrankreich(laut Veterinärpapiere) nach Gozo (eine zu Malta gehörende Insel) verbracht um dort Königinnenzucht zu betreiben.
    Gozo ist nach nach Angaben der Zeitung Malta Today nur 15 Minuten Fahrzeit mit der Katamaranfähre von Sizilien entfernt und die LKW`s auf den die über 400 Völker transportiert wurden machten nach Angaben maltesischer Imker nicht den Eindruck das Sie eine längere Strecke geschaft hätten.
    Die ganze Geschichte ist dadurch bekannt gewurden, da ein Imker aus Malta ein Tip aus Sizilien bekam, das in Pozo(Sizilien) LKW`s mit Bienenvölker auf die Fähre nach Gozo fuhren.:evil:


    Diese Info stammen von den Kollegen des österreichischen Forums Biene Aktuell (vielen Dank:p_flower01:)


    Irgendwo im Forum meine ich vor ein paar Tagen gelesen zu haben, das jemand per E-mail ein Angebot eines sizilianischen Kunstschwarmversenders bekam, Kunstschwärme aus Malta mit französischen Königinnen zubestellen.


    Gruß Michael

    Moin Marion
    Es dürfte sich um aus der Winterstarre erwachte Königinnen der Haus-Feldwespe oder der Heide-Feldwespe handeln, die, wie du vermutet hast, im Holz überwintern.
    Auf den Internetseiten von Aktion-Wespenschutz, Hornissenschutz oder Hymenoptera ganz du dich auch selbst noch schlau machen.
    Ich würde an deiner Stelle die Wespen einfangen und nach draußen bringen, damit sie wieder inWinterstarre fallen und dann an einem geschützten Platz zwischen Rinde oder Holz aussetzen.
    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Wenn ich den google -übersetztenn Text richtig deute, beziehen sich die negativen Proben auf Untersuchungen von Obst (Zitronen und deren Reste aus der Saftherstellung) in den keine Beutenkäfer oder deren Larven gefunden wurden: Zitat "keine Spur von der Anwesenheit von kleinen Bienenstockkäfer (keine Eier oder Larven oder Erwachsene) in Zitrusfrüchten, die in der Nähe der Bienenstöcke abgeholt rot, noch in der sogenannten "Zellstoff gefunden ", der Rückstand von Zitrus zur Extraktion von Saft und / oder Kern verarbeitet"
    Es handelte sich anscheinend bei Untersuchungen gefundenen Käfer um Exemplare der Gattung:Zitat "Carpophilus lugubris, ein Käfer aus der gleichen Familie des kleinen Bienenstockkäfer, der Nitidulidi, aber ist unschädlich für Bienen"
    Nicht destotrotz ist seit dem 23.12.2014 kein neuer Fund des kl. Beutenkäfers in den betroffenen Regionen gemeldet wurden, was mich ersteinmal leicht optimistisch stimmt in Anbetracht der im Artikel gemeldeten insgesamten 74000 Kontrollen von Bienenvölker dort unten (Vorrausgestzt es sind nicht einfach Völker vom Radar verschwunden und heimlich aus der Zone abgewandert wurden)
    Aber es bleiben noch immer wilde unendeckte Völker und Hummelnester als Käferreservoir.


    Mit gemischten Gefühl


    Gruß Michael

    Hallo Melanie,
    Leider läßt sich auf der Nabu-RLP Seite nix dazu finden, nur die Sichtung vom September und der Verweis sich bei weiteren Fragen an dich zu wenden.
    Im Bienenjournal war die Rede von einen Vordach, wo das Nest hing.
    In der Zeituung ist auch ein Interview mit Charles Huck, der auch Soltau ein Vortrag über die Hornisse gehalten hat.
    Den habe ich leider nicht angehört, daher weß ich nicht ob er dort was zu den Pheromonfallen erzählt hat, die gerade in Frankreich getestet werden und nur die Vespa Velutina anlocken und töten sollen.(siehe auch die Diskusion im Thread zu VV in Südfrankreich und die fantasievollen Vernichtungsstrategien mit erheblichen Kolleteralschäden)
    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Im aktuellen DBJ wird von der Entdeckung eines Nestes der Vespa velutina in der Südpfalz mitte November berichtet.
    Das Nest befand am Dachüberstand des Lehrbienenstandes des Imkervereins Kandel in Büchelberg.
    Bei trüben Wetter und 10 Grad soll dort noch reger Flugbetrieb geherscht haben berichtete der NaBu Rheinland Pfalz.
    Dieser Fundort befindet sich nach Angaben des Bienenjournals rund 100 von der 1ten Sichtung der VV in Karlsruhe im September letzten Jahres.
    Das klingt für mich etwas beunruhigend wenn die Invasionsfront so breit ist oder die VV doch schon bei uns eingeschlichen hat und es keiner bisher gemerkt hat.
    Hat jemand Kontakt zum Nabu Rheinland-Pfalz oder zum oben genannten Imkerverein und kann eventuell genaueres berichten ?


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Gestern Abend erhielt den lang ersehnten Anruf von unsere Mitstreiterin, der das Ergebnis der FKP zugeschickt wurde.
    Es ist positiv:daumen:


    für die Bienen und uns, d.h alle Schwefelschnittenzündler können ihr Feuerzeug in der Tasche behalten und auch die Motorsäge bleibt im Schuppen.


    Offizielles Laborergebnis: Kategorie 0


    Jetzt bleib nur noch zu hoffen, das die Bienen überhaubt noch da waren und den Winter überstehen:Biene:.
    Ich habe leider keine OS-Behandlung mehr gemacht, da der improvisierte Verdampfer nicht so funktionierte wie er sollte und setze deswegen auf das Prinzip Hoffnung.


    Jetzt geht die Suche nach dem Primärherd der immer wiederkehrenden AFB-Fälle weiter:evil: und wir werden jetzt auf Anregung von Guido Eich den Honig des letzten betroffenen Imkers auf Fremdpollen untersuchen lassen, da es in seiner Nähe ein ganz kleinen Honigabfüller gibt, der auch außereuropäische Honige u.a Ulmohonig aus Chile anbietet.


    Gruß Michael

    Moin zusammen,
    Ich habe zufällig eben auf der HOBOS Seite die Ankündigung eines neuen Buches von Tautz gelesen (wurde auch erst heute bekannt gegeben).
    Darin wohl die schon bekannten Forschungen von ihm (Schwarmverhalten, Wabenbau, Temperaturregulation und Tanzkommunikation auf Waben) mit den aktuellen Erkenntnissen aus dem HOBOS-Volk, hat 80 Seiten und eine Auflage von 15.000 Exemplaren.
    Das Buch wird von de Audi-Umweltstiftung gesponsert und kostenfrei verschickt (link zur Bestellung auf der HOBOS seite)


    Gruß Michael