Beiträge von carly0272

    Die Feuchtigkeitsprobleme mit der Raps/Frühtracht habe ich auch. Zumal der Raps noch nicht durch ist. Meistens noch alles unverdeckelt und tropft teilweise. An Abschleudern nicht zu denken...

    Werde heute umstapeln und die Völker, die daheim bleiben, bekommen einen Fön zum trocknen. ;)

    Das Bienenjahr ist schon echt ungewöhnlich. Nachdem ich gut aus den Winter gekommen bin, habe ich mit den ersten Kirschblüten die Honigräume gegeben. Die ausgebauten Waben waren gut besucht. Dann die Kälte und ich habe meine Bienen in Ruhe gelassen. Die waren so eingestellt, dass 3-4 Futterwaben noch drin waren. Letzte Woche am Nachmittag war Flugwetter und die Damen haben es kaum bis aufs Flugbrett geschafft. In diesem Moment sehe ich die Spritze durch das 400m entfernte Rapsfeld fahren. Nächster Tag reichlich tote Bienen bei 2 von 10 Völkern vor der Beute.

    Vorgestern Durchsicht und was muss ich feststellen: 4 Völker mit reichlich WZ und sogar schon verdeckelt. Habe gleich 2 Vorwegnahmen gemacht mit BR und HR und 1 Volk geschröpft. Heute bei den Anlegern ist der HR schon teilweise ausgebaut.

    2 andere Völker mußte ich wiederum Futterwaben geben, weil nichts mehr da war. Bei den Völkern mit WZ war im Honigraum schon gut was drin. Alle Völker stehen im Umkreis von 10m. Das soll jemand verstehen....

    PS: Ich habe Carnica und Buckis am Stand. Schwarmstimmung nur bei Buckis.... :roll:

    Die medienwirksam Glyphosatdebatte zur Zulassung und zuletzt die Berichte zum Glyphosat im Honig zeigen bei meinen Kunden Wirkung.
    Ich biete auf meinen Seminarveranstaltungen meinen Honig an und die Klientel der Ärzte und Apotheker waren immer sehr kauffreudig.
    Heute nun kam die Frage zu diesem Glypho-Problem erstmalig und gleich mehrfach auf. Aufklärungsarbeit hilft da nur teilweise weiter.
    In der vergangenen Woche wollte ich die Sonnenblume anwandern. Es befinden sich im Umkreis dort 3 Sonnenblumenfelder mit verschiedenen Sorten, wo evtl. eine honigen könnte. Doch bei der Suche nach dem geeigneten Standplatz habe ich in der Nachbarschaft Futtererbsen, Roggen und Kartoffeln vorgefunden. Die Spritze fuhr gerade durch die Kartoffeln und behandelte gegen den Käfer. Die Nachfrage beim Landwirtschaftbetrieb bestätigte, dass die Erbsen und auch der Roggen in den nächsten Tagen einer Sikkation unterzogen werden.
    Nun bleiben meine Völker daheim und die Honigsaison ist beendet. Was bleibt ist der Frust und eine gewisse Hilflosigkeit gegenüber der chemischen Industrie, der Lebensmittelindustrie, der EU und der Landwirtschaft. Eigentlich sollten alle Imker gegen diese Naturterroristen klagen und medienwirksam Schadensersatz verlangen...
    In diesem Sinne schönes WE
    Carly0272


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    Und ich habe zu den giftgrünen Wiesen noch andere Feststellungen machen müssen: Ich habe an diesen Wiesen eine kleine Wiese, die von einem Hobbybauern bewirtschaftet wird. Und man könnte meinen der Hobbybauern pflügt seine Wiese. Aber nö, die Schwarzkittel übernehmen das und hören mir dem Umwühlen genau an der Grenze zu den gespritzen Wiesen auf. Da gibt es dann keine Würmer mehr, weil die Wildkräuter fehlen.
    Sieht ja auch sehr ordentlich aus, wenn 150h Mais in einer Riesenfläche zusammengefasst werden und bis an den ersten Baumstamm heran der Mais gelegt wird.
    Werde doppelt bestraft: Keine Blühflächen und super Wildschaden....
    Hätte ich mit Imkerei und Jagd nicht angefangen würde ich jetzt nicht so gefrustet sein...
    LG


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    Hallo zusammen,
    ich möchte gerne wissen, ob euch auch ein Trend bei den Landwirten aufgefallen ist, der immer mehr Wiesen in ein Einheitsgün verwandelt?
    Neben meinem Heimstandort habe ich eine 30ha Wiese, die extensiv Bewirtschaftet wird. Schaut man um die Waldecke, so fehlen zum gleichen Zeitpunkt die Blüten. Minimal Löwenzahn, kein Klee und nur Einheitsgras. In den letzten 2 Jahren habe ich 2x die Spritze darauf in Aktion gesehen. Zuletzt nach sem ersten Schnitt vor paar Wochen. Einerseits gibt's Greeningverordnungen die nix bringen, da man genug Leguminosen anbaut und gleichzeitig werden die Läppertrachten zerstört. Ist das bei euch auch so? Mir wird langsam Angst....
    VG


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    In meiner Region ist so viel ungenutzte Robinientracht, dass es einem das Herz zerreißt. Die rekultivierten Tagebaue erweisen sich immer mehr als Robinienhaine.
    Wer gern mal nach Südbrandenburg wandern möchte der schreibe rechtzeitig eine PM.
    LG


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    So unterschiedlich kann es in den Regionen sein. So krass wie in diesem Jahr habe ich das noch nie wahrgenommen. Hier in Südbrandenburg hatten wir einen feuchten Winter ( wenn man den so nennen kann) dann folgte bis jetzt Trockenheit bis auf ein paar Schauer, die zur rechten Zeit kamen. Raps und Obstblüte mit Megaertrag nun die letzten Tage der Robinie noch einfahren, schnell abschleudern, denn die Linde wartet. Kornblume und Klee sind die Zwischentracht. Die Gewitter die aufkommen machen einen merkwürdigen Bogen um uns. So unterschiedlich kann Imkern sein.
    Eigentlich wünsche ich mir 10L Regen für meine Bienenweide.
    Lasst nicht die Rüssel hängen! Vielleicht vertrocknen wir im kommenden Jahr mal wieder und Ihr fahrt die Superernte ein...


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    Zu diesem Thema auch meine aktuelle Variante der Etiketten. Durch dir transparenten und mit Laserdrucker bedruckbaren Etiketten entsteht ein Nolabel-Effekt. Sieht aus als ob das Glas bedruckt wurde.
    Kommt bei meiner Kundschaft sehr gut an. Und da ich die Gläser sehr selten zurückbekomme, ist das Thema der Ablösung eher zweitrangig.
    VG Carsten

    Hallo zusammen,
    die Berichterstattung unserer Medien hat wieder eine neue Schlagzeile gefunden:
    Verbraucher, aufgepasst! Diese Alltags-Produkte können krank machen
    http://www.focus.de/5106101
    Nur im Nebensatz wird der deutsche Honig als weitgehend ok bezeichnet, hat aber auch Gesundheitsrisiken durch PSM. Ist die warnende Behörde nicht die gleiche, die Glyphosat als eher unbedenklich einstuft?
    [emoji16]
    LG
    Carsten

    Hallo carly!


    Wieso setzt du nicht einfach auf und lässt die Bienen machen?
    Wenn etwas mehr Futter drin ist, dann braucht das Volk halt die Honigräume.
    Im Frühjahr dann den kandierten Honig zur Ablegerbildung nehmen.
    Schleudern würde ich nicht mehr, wird der Wassergehalt eh zu hoch sein.
    Bestes Ablegerfutter aber im Frühsommer!


    Ich hab gerade die Langzeitbehandlung mit Apiguad laufen. Denke mit der 3. Zarge wird die Konzentration zu gering da zuviel Raum. Ist schon eine schwierige Situation.
    Aber sagt mal: Nach dem Einfüttern waren in der oberen Zarge die äußeren Rähmchen meist noch leer. Wenn ich außen je 2 wegnehmen und mittig 2 Leerwaben gebe sollte das doch gehen. Tragen die eigentlich das Winterfutter um oder kann ich davon ausgehen, dass die vormals leeren Randwaben nun "scharfen" Senfhonig beinhalten?

    So nun hab ich gewogen. Vor dem Einfüttern hat z.B. ein Volk 27kg. Hat einen 14 KG Eimer Invertiert bekommen. Jetzt Gewicht 47kg. Das heißt für mich 14kg minus 4 KG Wasser plus 10kg aus der aktuellen Tracht. Letztes Jahr bin ich mit 38-41kg Beutengewicht in den Winter gegangen. Ist doch schon heftig...


    Achso - ich habe 9er Zander

    So nun hab ich gewogen. Vor dem Einfüttern hat z.B. ein Volk 27kg. Hat einen 14 KG Eimer Invertiert bekommen. Jetzt Gewicht 47kg. Das heißt für mich 14kg minus 4 KG Wasser plus 10kg aus der aktuellen Tracht. Letztes Jahr bin ich mit 38-41kg Beutengewicht in den Winter gegangen. Ist doch schon heftig...