Beiträge von ritterjohannes

    Hallo, danke für die zahlreiche Rückmeldung. Hab mich entschieden bei meinen Beuten Räubergitter einzusetzen.
    Mein Nachbarimker, vom Typ kautzig, geiziger Renter, der in 200m Entfernung seine 10 Völker am Balkon stehen hat, scheint die Tricks zu kennen wie er seine Bienen zur Räuberei anstiftet. *gggggrrrrr*
    Bei ihm war an den Fluglöchern kaum was los obwohl diese uneingeschränkt offen sind, also volle 38cm Breitseite.


    Mir wurde schon recht früh und recht oft eingetrichtert, die Fluglöcher zu beobachten und die Grösse klein zu halten.
    Was ich in 2012 auch an allen meinen Beuten durchgeführt habe. Komischerweise waren an immer den gleichen 2 Beuten massig was los,
    trotz dass die Fluglöcher auf ein Minimum von 2cm zugemacht hatte.


    Mit Futter bin ich eigentlich auch sehr vorsichtig umgegangen.
    Wenn Fütterung stattgefunden haben, dann nur spät Abends, wenn es fasst schon ganz dunkel war. Da ich dies mit im Keller vorgefüllten 5 Liter Eimer
    durchgeführt habe im Wechsel - also alter Eimer aus der Zarge raus, frischbefüllter Eimer wieder rein, Deckel ab und Beute zu... so war das ne kurze, saubere Geschichte.


    Und trotzdem fand an 2 Beuten massiv Räuberei statt. Zudem was komisch war, es waren die stärksten Völker bei denen das stattgefunden hat.
    Die Ableger, die direkt daneben standen und deutlich schwächer aufgestellt waren zu der Zeit - da war Räuberei gar kein Thema !! ?!


    Und wer jetzt noch Varroa ins Spiel bringen möchte - damit hatte ich bei allen Völkern kein Problem. Ich hab alle Behandlungen termingerecht abgestimmt und durchgeführt,
    was mir auch die mehrfachen Windelkontrollen bestätigten, die Belastung war im normalen volksverträglichen Bereich, nahe der 0.
    Somit ist das ne komische Sache für mich, aus der ich bisher nicht schlau geworden bin, hat ein komisches Geschmäckle und ich bin wirklich auf dieses Jahr gespannt.


    Ich denke, dass ich in den nächsten Wochen diese Räubergitter mir bauen werde und diese dann rechtzeitig ranmache. Dann hoffe ich dass es dieses Jahr mit Räuberei besser wird.


    Räubergitter

    Hallo zusammen,


    ich hab ne Frage zu Räuberei. Zu welcher Zeit findet Räuberei hauptsächlich statt?
    Ist das immer ne Sache, die jederzeit stattfindet oder ist das primär ab Juli dann wenn es weniger in Natur zu holen gibt?


    Bin am überlegen ob ich für meine Beuten Räubergitter baue (bee robber screens.)
    Bei uns in der Nachbarschaft hat noch ein anderer Imker seine Bienen am Balkon stehen und in 2012,
    gabs an meinem Stand dann regelmäßig Räuberei.


    Ich weiß dass man dann einfach das Flugloch begrenzt, aber das hat bei mir trotzdem nicht wirklich viel gebracht.


    Danke für Eure Hilfe

    Hallo,
    immer mehr Bienenvoelker sterben.


    Geschwächt durch Pestizide und Monokulturen in der Landwirtschaft. Deshalb will die EU jetzt nur noch Landwirt/innen fördern, die einen Teil ihrer Äcker ökologisch vielfaeltig und ohne Pestizide bewirtschaften. Doch Agrarministerin Aigner blockiert die Plaene. Damit dürfen wir sie nicht durchkommen lassen!
    Ich habe gerade online einen Appell an Aigner unterschrieben. :daumen: Unterzeichne auch Du bitte den Campact-Appell:


    https://www.campact.de/Bienen-Aktion

    Hallo zusammen,


    ich wollte Euch alle darauf hinweisen, dass die Winterbehandlung ansteht - für alle die diese noch nicht durchgeführt haben an Ihren Völkern.
    Das kommende Wochenende scheint wie gemacht dafür (08.12. / 09.12.).


    Deutschlandweit hats an dem Wochenende Minusgrade, was für die Oxalsäurebehandlung optimal ist. (unter 5 Grad)
    Ein Imkerpate hat mir als Richtschnur mitgegeben, die Oxalsäurebehandlung im Bereich 01.12. bis 15.12. durchgeführt zu haben.


    Erfahrungsgemäß aus den letzten Jahren, wird es oft je näher es an Weihnachten geht, phasenweise wieder etwas wärmer.
    Zwischen Weihnachten und Silvester sind viele Völker dann schon wieder in der Brut.


    Also liebe Imkerkollegen, lasst uns am Wochenende zu unseren Beuten stürmen und Milben killen. :-D
    -> Varroaschieber rein, Oxalsäure träufeln, nach 4 Tagen Schieber kontrollieren.


    Wer Lust hat kann ja seine gezählten Milbenfall hier veröffentlichen.


    Euch allen noch eine schöne vorweihnachtliche Zeit. :daumen:
    Bei uns rieselt gerade leise der Schnee.


    Grüsse ritterjohannes

    Hallo zusammen,


    bereite mich gerade gedanklich auf mein 2. Bienenjahr als Jungimker vor und da kam mir das Drohnen-Baurähmchen in den Sinn.
    Die Varroa-Falle hab ich bereits dieses Jahr erfolgreich angewendet und die Drohnenbrut vor dem Schlupf ausgeschnitten.
    Konnte so 3 mal das Rähmchen über den Sommer ausbauen lassen und ausschneiden.


    Meine Idee war nun, dass Baurähmchen mit einer vorgefertigten Drohnen-Mittelwand, die bereits vorgegebene 6,6mm Zellen hat vorzubereiten.
    Mein Hintergedanke ist, dass die Bienen die Drohnenzellen auf die Mittelwand schneller ausbauen und ich evtl. das Baurähmchen öfters wechseln kann
    und damit die Varroafalle noch intensiver nutzen kann.



    Wäre das ne Möglichkeit oder ist das auf "fränkisch" - *wurscht*


    Bin gespannt auf Euere Rückmeldungen. :-)

    Hallo, ich hab nun meine Völker alle erfolgreich eingewintert. Bis zur Oxalsäure Behandlung werde ich die Völker nun schön in Ruhe lassen.
    Meine Fluglöcher hab ich bereits zugemacht, da dürften Mäuse nicht reinkommen.


    Was mich trotzdem noch etwas beunruhigt ist, dass in ca. 15 Metern Entfernung verschiedene Bäume stehen auf denen schon das ganze Jahr über mehrere Spechte unterwegs sind. Man konnte Sie hauptsächliche im Sommer am Morgen in Aktion erleben. In unserem Verein haben schon Einige über Problemen mit Spechten berichtet, dass Beuten aufgehämmert wurden - gerade dann wenn es im Winter recht kalt und Nahrung knapp war.


    Nun meine Frage an Euch, wie kann ich meine Beuten / Völker vor den Spechten schützen. Hab schon mal gesehen, dass jemand über die Beuten Netze abgespannt hat. Hat jemand Tipps wo ich so ein Netz herbekomme und welchen Maschenabstand da wichtig ist, dass der Specht da nicht durch kommt?


    Oder was für Möglichkeiten gibt es noch? Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäume nicht. :-)
    Danke für Euere Ratschläge.

    Hallo, um den Thread noch abzuschliessen. Habe mir 2 neue royale Mädels besorgt und beide Bien erfolgreich umgeweiselt. Hat wunderbar geklappt. Zudem hab ich bei beiden Beuten den Bodenschieber drin. Soweit ich das gesehen habe, haben die Mädels über diese Woche alle Kalkbrut Maden entfernt. Mal sehen wie die beiden Völker in nächste Jahr starten. Danke füre Eure Ratschläge.

    Hallo zusammen,


    habe meine letzte AS Behandlung abgeschlossen und bei 2 Völkern entdeckt, dass Sie massiv Kalkbrut haben. Das war beim Ablegerbilden schon Thema.
    Beide Ableger stammen von einem Imkerpaten, der mir versicherte, dass das von dem Standort käme, an dem es recht kalt und feucht war. Eigentlich sollte das Thema nun am neuen Standort erledigt sein, aber dem ist nicht so. Beide Königinnen produzieren 40% Kalkbrut Puppen. Von daher gehe ich mal davon aus, dass es nicht am Standort liegt sondern an der Zuchtlinie der Königinnen. Woher diese stammen - keine Ahnung.


    Ist es noch möglich beide Völker umzuweiseln und evtl. mit jeweils 1kg zugekauften Neubienen zu verstärken?


    Eigentlich möchte ich die beiden Völker nur ungerne auflösen.


    Beide Völker sind auf 2 Zargen, super eingefüttert und die AS Behandlung(en) hab ich auch mustergültig absolviert.


    Was würdet Ihr empfehlen? Noch 2 Königinnen besorgen und die Alten durch Neue ersetzen?


    Danke für Eure Ratschläge.

    Supi! Danke für Die Rückmeldungen. Dann hab ich ja bereits die AS Behandlung richtig gemacht und werde auch die künftig anstehenden mit dem Dispenser durchführen - ohne gekühlte AS. Danke für den Hinweise und die ausführlichen technischen Details. So lernt man(n) doch die Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen. Wer nicht frägt bleibt dumm. :-)


    Grüsse

    Hallo zusammen,


    meine erste AS Behandlung der Völker Anfang August hab ich schon erfolgreich durchgeführt und es hat soweit alles recht gut geklappt.


    Nun hab ich vereinzelt gelesen, dass manche die AS in gekühltem Zustand Abends ins Volk geben, damit die Verdunstung am Anfang nicht gleich zu hoch ist und die Bienen nicht in einen AS Schock reinlaufen u
    nd dann teils schlagartig sich vors Flugloch begeben. Das hab ich so nicht gemacht, leuchtet mir aber ein.


    Deshalb nun meine Frage zur Temperatur der Ameisensäure für den Liebig Dispenser. (den ich verwende.)
    Vielleicht kann da ja jemand aus dem "Nähkästchen" plaudern und seine Erfahrungen weitergeben.


    Auf welche Temperatur sollte man die AS runterkühlen?
    Wie kalt sollte die sein? (Min. / Max. Temperatur?!?) Wie lange in den Kühlschrank oder gar Gefrierschrank?
    Wie handhabt Ihr das? Die AS in die Fläschchen füllen und dann erst mal ab damit in den Kühlschrank?
    Gibt es da Risiken für die anderen Dinge, die im Kühlschrank stehen?


    Ich plane meine zweite AS Behandlung kommendes Wochenende zu beginnen und würde gerne dann die gekühlte AS spät Abends in die Völker einbringen und über den Liebig Dispenser verdunsten.


    Danke schon mal vorab für Euere Ratschläge und Hinweise.


    Grüsse

    Hallo zusammen,


    da ich Neuimker und im ersten Jahr bin - hab ich eine Frage zur Einfütterung. Ich bin seit 3 Tagen dabei meine 4 Völker futtertechnisch für den Winter vorzubereiten.
    Die 1. Ameisensäurebehandlung hab ich schon erledigt und danach auch eine kleine Reizfütterung durchgeführt. Hat bisher alles sehr gut geklappt.
    Bei den 4 Völkern ist mir aufgefallen, dass 2 Völker pro Tag gut 5 Liter Zuckerwasser 3:2 wegziehen und einlagern können und 2 Völker holen sich die Hälfte aus dem Fütterer - sind dann so ca. 2,5 Liter pro Tag.
    Man muss dazu sagen, die zwei "schächeren" Völker mit weniger "Durst" sind Ableger aus diesem Jahr.


    Nun meine Frage - ist das normal oder muss ich mir da Sorgen machen?


    Grüsse

    Hallo und herzlich Willkommen,


    ich möchte Dich etwas teilhaben lassen an meinem ersten Bienenjahr und Dir einige Gedanken-Anstöße geben. Ich finde es gut dass Du Dich vorab informieren willst, das ist wirklich wichtig und für Dich auch gut so.
    Also zu mir, ich hab 2011 im August mit dem Gedanken gespielt, aber da war die Bienen-Saison ja schon rum und es wäre nur mit viel Druck dazu gekommen, dass ich noch in 2011 mir hätte einen Bienenvolk organisiert.
    Hab dann Anfang 2012 mir einen theoretischen Kurs für Neuimker angeschaut, der 3x an einem Samstag stattfand und die groben Informationen rund um das Theme Imkerei / Bienen / Hobby / ToDos / Kosten vermittelte.
    Danach hatte ich das Glück an einem Praxiskurs teilnehmen zu können und an einem eigenen Ableger von April bis Mitte August mit einem Imkerprofi, der 35 Jahre Erfahrungen hat in einer Gruppe von 15 Neuimkern "rumzuimkern". :-)
    Ich fang gleich mal bei den wirklichen schmerzlichen Gedanken-Anstößen an, die Du für Dich klären solltest, da es sonst zu späterem Zeitpunkt zu bösem Erwachen kommen kann.


    Ich dachte auch so wie Du... wenig Platz, wenig Aufwand, ein Volk in der Nähe von mir. Hier meine Erfahrungen, die meine Denkweise auf den Kopf gestellt haben:


    1.) Ein Kommentar, den ich bis heute nicht vergessen habe und der mir Anfangs wirklich Kopfzerbrechen bereitet hat, war der Ausspruch: "Ein Volk" ist kein Volk. Meine Intension war genau wie Deine... ich fang mit einem netten Hobby an, das sich zeitlich und kostentechnisch im Rahmen hält. Das was mit Natur und allem drum rum zu tun hat. So und nun die Realität: stell Dir vor dass Du mit einem komplexen Thema beginnst, das viel Feingefühl und Fachwissen vorraussetzt und wo man wirklich viele Fehler machen kann, die teils nicht verzeihbar sind. Du hast ein Volk... machst z.B. keine ordentliche Varroabehandlung und dann kommt der Winter und das Volk kommt nicht durch... Ausfallrate: 100% und Du stehst im nächsten Jahr mit leerer Beute und dem ganzen Imkerwerkzeug da und fängst hoffentlich von vorne an. So und nun die bittere Pille, wenn Du Dein investiertes Geld und die Zeit nicht zum Fenster rauswerfen willst, dann brauchst Du mehrere Völker. Als Hobbyimker sind das mindestens 3 Völker oder Ableger, die Du zu Völkern formst. Ein Volk kannst Du schon mal zum "totkucken" abschreiben... weil am Anfang willst Du ja auch die Bienenmaterie live in Farbe inhalieren... und machst die Beute öfters auf zum Nachschauen, als wenn Du das Fachwissen hast was gerade so im Volk los ist - welcher Imker will das nicht. Daher hab ich 4 Völker mit denen ich in den Winter gehe. Ein Volk davon hab ich oft auseinander genommen und mir die Vorgänge genauer angeschaut und schon viel daran gelernt. Ich bin gespannt ob ich alle 4 heil durch den Winter bringe. :-)


    2.) Mit mehreren Völkern, steigt auch der Einsatz von Geld, Platz, Logistik, Lagerfläche und Aufwand... das ist die Frage ob man dass möchte?!? Vier neue Beuten kosten halt auch mal schnell 600 bis 800 EUR mit Rähmchen und Wachsplatten. Klar kann man hier und da auf gebrauchtes Material zurückgreifen, was einem evtl. ein befreundeter Imkerpate schenkt oder leiht. Ich hab mit gebrauchten Beuten angefangen und bin wirklich an fast alles angeeckt, was das Thema zu bieten hat. Unser damaliger Dozent bei dem Imker-Neuanfängerkurs hat die Empfehlung ausgesprochen... fangen Sie mit neugekauften Beuten an. Und ich für mich muss sagen - er hatte in dem Fall Recht. Klar hab ich auch einiges dabei gelernt, aber es wäre deutlich leichter gewesen ein einheitliches Beutensystem zu verwenden, dass mit dem System kompatibel ist, wass in Deiner Region / Imkerverein verwendet wird.
    Was man auch bedenken sollte, jedes Jahr wird pro Volk ein Ableger gemacht um den Schwarmtrieb in Schach zu halten. Klar es gibt hier auch eine Vielzahl von Leuten, die die Bienen gerne auf natürliche Weise "sich teilen lassen" in dem sie sie schwärmen lassen. Aber mal ehrlich ein Schwarm Bienen in einem Wohngebiet vom Balkon aus... womöglich noch zu einem anderen Balkon. Spassige Vorstellung, aber sicherlich auch riesiges Ärgerpotential. Pro Volk also ein Ableger, dass heißt bei 4 Völkern hast Du im nächsten Jahr dann plötzlich 4 Völker plus 4 Ableger... also eine Verdopplung an Imkermaterial, Lagerplatz im Keller / Dach usw.. (Ablegerkästen oder Beuten). Ableger machen ist ein wichtiger Teil der imkerlichen Arbeit im Bienenjahr.


    3.) Zum Thema Balkon... auch hier ein harter aber ehrlicher Rat - lass die Finger davon. Das gibt nur Ärger! Wir selber wohnen in einem reinen Wohngebiet am Dorfrand in Hanglage und die Bienen stehen am Berg ca. 50 Meter von den Häusern weg Richtung Wald. Auch meine Meinung war.. die fliegen doch von dort aus ab in die Natur... (Rund herum Wiesen, Felder, Wald, Obstbäume, Weinstöcke...)... von wegen.... Bienen sind wilde Tiere und haben einen super Geruchssinn... bei uns fliegen regelmäßig am Morgen Bienen vorbei wenn wir Fenster auf haben und lüften und meinen Sie können vielleicht doch was ergattern. Gerade dieses Jahr wo die Trachtverhältnisse (also das Nektarangebot) recht mager ausgefallen sind (zu mindestens bei mir in der Region) suchen die Bienen nach Nahrung... und sobald es süß riecht... sind sie nicht weit. Uns stört das nicht, aber es gibt Nachbarn die finden das nicht so toll täglich das Gesumme von den Bienleins zu hören und ggf. ein offenes Fenster schließen zu müssen. Gerade in der Stadt kann ich mir das teils gar nicht wirklich vorstellen. Ich hab beim Füttern am späten Abend mal etwas Zuckerwasser verschüttet und das nicht 100% sauber weggemacht... am nächsten Morgen gings im Garten hoch her...... die Luft voller Bienen und noch mehr Bienen von einem benachbarten Imker, die auch meinten sie wollen etwas abhaben. Räuberei war da voll im Gange und ich hab dann mit Gartenschlauch und Imkerklamotten für Ordnung gesorgt. 30 Minuten später waren die Bienen alle wieder auf normalem Trachtflug. Wenn mal eine Biene Futter entdeckt hat... fliegt sie zurück und holt rasch Verstärkung... das geht innerhalb von 15 Minuten und plötzlich ist ein ganzer Bulk von Honigschwestern im Anmarsch. Von daher meine Empfehlung... hol Dir einen Garten und achte darauf, bevor Du ihn anmietest, ob Du in der Anlage Bienen aufstellen darfst. Nicht jede Schrebber-Gartensiedlung duldet das. Auch unser Ausbilder meinte dazu... Bienen in der City... lass bloß die Finger davon - auch wenn man das theoretisch machen kann es gibt immer Ärger. Nicht jeder mag Bienen. Und gestochen werden will auch nicht jeder Nichtimker! :-)


    4.) Such Dir einen lokalen Imkerverein und am besten einen Imkerpaten, der Dich an das Thema ranführt... mach das ruhig schon im Vorfeld.... dann kannst Du Dir ganz praktisch vor Ort das Arbeiten an den Völkern anschauen... und ein bíßchen das Gefühl bekommen ob es was für Dich ist oder nicht.


    5.) Wundere Dich nicht - die Imkerschaft sind teils kautzige Gesellen und Gesellinnen - gerade die ältere Generation, hab es manchmal in sich. Es ist ganz normal, dass sich z.B. zwei erfahrene Imker austauschen zu einem Fachthema und die 2 mit 5 Meinungen aus der Sache rausgehen. Bienenhaltung ist wie Leben im allgemeinen - sehr individuell und verschieden - auf Standards sollte man dann trotzdem achten und diese auch einhalten (z.B. Varroabehandlung usw.) Versuche immer Informationen durch Fragen, Fragen und nochmals hinterfragen für Dich zu gewinnen und dann ausprobieren und Erfahrung sammeln. Es gibt keinen 100% Lösung und nicht alles ist perfekt. Viele Dinge sind über Bienen bekannt, aber auch viel liegt noch im Verborgenen. Selbst innerhalb meiner 4 Völker ist nicht alles gleich.


    6.) Lass Dir Zeit und informiere Dich gut über das Thema. Kauf Dir Fachliteratur und les Dich über diesen Winter gut ein... so hab ichs gemacht und fang dann in 2013 im Frühjahr an. Bienen sind schnell gekauft und aufgestellt.
    Am Besten such Dir jemanden, der mit Dir zusammen Bienen kaufen geht. Der Ahnung von Bienen und deren Krankheiten hat und auch bewerten kann ob das Volk gut dasteht oder nur ein Kümmerling ist.


    7.) Such Dir für Anfang 2013 einen Anfängerkurs für Neuimker, melde Dich noch dieses Jahr an - meine Erfahrung aus diesem Jahr - die Kurse sind heiß begehrt und die Platzanzahl oft beschränkt. Ich hab z.B. vor Ort keinen Platz mehr bekommen und mußte deshalb weiter wegfahren.



    Letzter Ratschlag, steckt den Kopf nicht in den Sand... ich hab mich Anfang des Jahres 2012 die ganzen Fragen für mich ebenfalls beantworten und durchdenken müssen und mich durchgerungen trotz des höheren finanziellen und zeitlichen Aufwands damit zu beginnen und hab jetzt statt dem einem damals gedachten Volk, vier Völker in meiner Obhut. Klar es macht mehr Arbeit, aber auch viel Spass. Ich bin froh dass ich mich dazu durchgerungen habe und bin gespannt wie es weitergeht. Viel Freude noch beim sich ins Thema vertiefen... eintauchen und Erfahrungen machen.


    Grüsse

    Mein Fehler. Ich hab mein Rähmchen & Wachsplatten Vorrat nicht kontrolliert und deshalb pro Ableger nur noch 5 Rähmchen. Aber heute Abend hab ich dann die benötigten Rähmchen und Wachsplatten. Plus einem Drahtspanner, der mir auch noch kaputt gegangen ist. Im nächsten Jahr wirds dann entspannter. Bin ja schon mal froh, dass mein Ableger bilden so gut bisher geklappt hat.