Beiträge von ritterjohannes

    Hallo zusammen,


    meine erste AS Behandlung der Völker Anfang August hab ich schon erfolgreich durchgeführt und es hat soweit alles recht gut geklappt.


    Nun hab ich vereinzelt gelesen, dass manche die AS in gekühltem Zustand Abends ins Volk geben, damit die Verdunstung am Anfang nicht gleich zu hoch ist und die Bienen nicht in einen AS Schock reinlaufen u
    nd dann teils schlagartig sich vors Flugloch begeben. Das hab ich so nicht gemacht, leuchtet mir aber ein.


    Deshalb nun meine Frage zur Temperatur der Ameisensäure für den Liebig Dispenser. (den ich verwende.)
    Vielleicht kann da ja jemand aus dem "Nähkästchen" plaudern und seine Erfahrungen weitergeben.


    Auf welche Temperatur sollte man die AS runterkühlen?
    Wie kalt sollte die sein? (Min. / Max. Temperatur?!?) Wie lange in den Kühlschrank oder gar Gefrierschrank?
    Wie handhabt Ihr das? Die AS in die Fläschchen füllen und dann erst mal ab damit in den Kühlschrank?
    Gibt es da Risiken für die anderen Dinge, die im Kühlschrank stehen?


    Ich plane meine zweite AS Behandlung kommendes Wochenende zu beginnen und würde gerne dann die gekühlte AS spät Abends in die Völker einbringen und über den Liebig Dispenser verdunsten.


    Danke schon mal vorab für Euere Ratschläge und Hinweise.


    Grüsse

    Hallo zusammen,


    da ich Neuimker und im ersten Jahr bin - hab ich eine Frage zur Einfütterung. Ich bin seit 3 Tagen dabei meine 4 Völker futtertechnisch für den Winter vorzubereiten.
    Die 1. Ameisensäurebehandlung hab ich schon erledigt und danach auch eine kleine Reizfütterung durchgeführt. Hat bisher alles sehr gut geklappt.
    Bei den 4 Völkern ist mir aufgefallen, dass 2 Völker pro Tag gut 5 Liter Zuckerwasser 3:2 wegziehen und einlagern können und 2 Völker holen sich die Hälfte aus dem Fütterer - sind dann so ca. 2,5 Liter pro Tag.
    Man muss dazu sagen, die zwei "schächeren" Völker mit weniger "Durst" sind Ableger aus diesem Jahr.


    Nun meine Frage - ist das normal oder muss ich mir da Sorgen machen?


    Grüsse

    Hallo und herzlich Willkommen,


    ich möchte Dich etwas teilhaben lassen an meinem ersten Bienenjahr und Dir einige Gedanken-Anstöße geben. Ich finde es gut dass Du Dich vorab informieren willst, das ist wirklich wichtig und für Dich auch gut so.
    Also zu mir, ich hab 2011 im August mit dem Gedanken gespielt, aber da war die Bienen-Saison ja schon rum und es wäre nur mit viel Druck dazu gekommen, dass ich noch in 2011 mir hätte einen Bienenvolk organisiert.
    Hab dann Anfang 2012 mir einen theoretischen Kurs für Neuimker angeschaut, der 3x an einem Samstag stattfand und die groben Informationen rund um das Theme Imkerei / Bienen / Hobby / ToDos / Kosten vermittelte.
    Danach hatte ich das Glück an einem Praxiskurs teilnehmen zu können und an einem eigenen Ableger von April bis Mitte August mit einem Imkerprofi, der 35 Jahre Erfahrungen hat in einer Gruppe von 15 Neuimkern "rumzuimkern". :-)
    Ich fang gleich mal bei den wirklichen schmerzlichen Gedanken-Anstößen an, die Du für Dich klären solltest, da es sonst zu späterem Zeitpunkt zu bösem Erwachen kommen kann.


    Ich dachte auch so wie Du... wenig Platz, wenig Aufwand, ein Volk in der Nähe von mir. Hier meine Erfahrungen, die meine Denkweise auf den Kopf gestellt haben:


    1.) Ein Kommentar, den ich bis heute nicht vergessen habe und der mir Anfangs wirklich Kopfzerbrechen bereitet hat, war der Ausspruch: "Ein Volk" ist kein Volk. Meine Intension war genau wie Deine... ich fang mit einem netten Hobby an, das sich zeitlich und kostentechnisch im Rahmen hält. Das was mit Natur und allem drum rum zu tun hat. So und nun die Realität: stell Dir vor dass Du mit einem komplexen Thema beginnst, das viel Feingefühl und Fachwissen vorraussetzt und wo man wirklich viele Fehler machen kann, die teils nicht verzeihbar sind. Du hast ein Volk... machst z.B. keine ordentliche Varroabehandlung und dann kommt der Winter und das Volk kommt nicht durch... Ausfallrate: 100% und Du stehst im nächsten Jahr mit leerer Beute und dem ganzen Imkerwerkzeug da und fängst hoffentlich von vorne an. So und nun die bittere Pille, wenn Du Dein investiertes Geld und die Zeit nicht zum Fenster rauswerfen willst, dann brauchst Du mehrere Völker. Als Hobbyimker sind das mindestens 3 Völker oder Ableger, die Du zu Völkern formst. Ein Volk kannst Du schon mal zum "totkucken" abschreiben... weil am Anfang willst Du ja auch die Bienenmaterie live in Farbe inhalieren... und machst die Beute öfters auf zum Nachschauen, als wenn Du das Fachwissen hast was gerade so im Volk los ist - welcher Imker will das nicht. Daher hab ich 4 Völker mit denen ich in den Winter gehe. Ein Volk davon hab ich oft auseinander genommen und mir die Vorgänge genauer angeschaut und schon viel daran gelernt. Ich bin gespannt ob ich alle 4 heil durch den Winter bringe. :-)


    2.) Mit mehreren Völkern, steigt auch der Einsatz von Geld, Platz, Logistik, Lagerfläche und Aufwand... das ist die Frage ob man dass möchte?!? Vier neue Beuten kosten halt auch mal schnell 600 bis 800 EUR mit Rähmchen und Wachsplatten. Klar kann man hier und da auf gebrauchtes Material zurückgreifen, was einem evtl. ein befreundeter Imkerpate schenkt oder leiht. Ich hab mit gebrauchten Beuten angefangen und bin wirklich an fast alles angeeckt, was das Thema zu bieten hat. Unser damaliger Dozent bei dem Imker-Neuanfängerkurs hat die Empfehlung ausgesprochen... fangen Sie mit neugekauften Beuten an. Und ich für mich muss sagen - er hatte in dem Fall Recht. Klar hab ich auch einiges dabei gelernt, aber es wäre deutlich leichter gewesen ein einheitliches Beutensystem zu verwenden, dass mit dem System kompatibel ist, wass in Deiner Region / Imkerverein verwendet wird.
    Was man auch bedenken sollte, jedes Jahr wird pro Volk ein Ableger gemacht um den Schwarmtrieb in Schach zu halten. Klar es gibt hier auch eine Vielzahl von Leuten, die die Bienen gerne auf natürliche Weise "sich teilen lassen" in dem sie sie schwärmen lassen. Aber mal ehrlich ein Schwarm Bienen in einem Wohngebiet vom Balkon aus... womöglich noch zu einem anderen Balkon. Spassige Vorstellung, aber sicherlich auch riesiges Ärgerpotential. Pro Volk also ein Ableger, dass heißt bei 4 Völkern hast Du im nächsten Jahr dann plötzlich 4 Völker plus 4 Ableger... also eine Verdopplung an Imkermaterial, Lagerplatz im Keller / Dach usw.. (Ablegerkästen oder Beuten). Ableger machen ist ein wichtiger Teil der imkerlichen Arbeit im Bienenjahr.


    3.) Zum Thema Balkon... auch hier ein harter aber ehrlicher Rat - lass die Finger davon. Das gibt nur Ärger! Wir selber wohnen in einem reinen Wohngebiet am Dorfrand in Hanglage und die Bienen stehen am Berg ca. 50 Meter von den Häusern weg Richtung Wald. Auch meine Meinung war.. die fliegen doch von dort aus ab in die Natur... (Rund herum Wiesen, Felder, Wald, Obstbäume, Weinstöcke...)... von wegen.... Bienen sind wilde Tiere und haben einen super Geruchssinn... bei uns fliegen regelmäßig am Morgen Bienen vorbei wenn wir Fenster auf haben und lüften und meinen Sie können vielleicht doch was ergattern. Gerade dieses Jahr wo die Trachtverhältnisse (also das Nektarangebot) recht mager ausgefallen sind (zu mindestens bei mir in der Region) suchen die Bienen nach Nahrung... und sobald es süß riecht... sind sie nicht weit. Uns stört das nicht, aber es gibt Nachbarn die finden das nicht so toll täglich das Gesumme von den Bienleins zu hören und ggf. ein offenes Fenster schließen zu müssen. Gerade in der Stadt kann ich mir das teils gar nicht wirklich vorstellen. Ich hab beim Füttern am späten Abend mal etwas Zuckerwasser verschüttet und das nicht 100% sauber weggemacht... am nächsten Morgen gings im Garten hoch her...... die Luft voller Bienen und noch mehr Bienen von einem benachbarten Imker, die auch meinten sie wollen etwas abhaben. Räuberei war da voll im Gange und ich hab dann mit Gartenschlauch und Imkerklamotten für Ordnung gesorgt. 30 Minuten später waren die Bienen alle wieder auf normalem Trachtflug. Wenn mal eine Biene Futter entdeckt hat... fliegt sie zurück und holt rasch Verstärkung... das geht innerhalb von 15 Minuten und plötzlich ist ein ganzer Bulk von Honigschwestern im Anmarsch. Von daher meine Empfehlung... hol Dir einen Garten und achte darauf, bevor Du ihn anmietest, ob Du in der Anlage Bienen aufstellen darfst. Nicht jede Schrebber-Gartensiedlung duldet das. Auch unser Ausbilder meinte dazu... Bienen in der City... lass bloß die Finger davon - auch wenn man das theoretisch machen kann es gibt immer Ärger. Nicht jeder mag Bienen. Und gestochen werden will auch nicht jeder Nichtimker! :-)


    4.) Such Dir einen lokalen Imkerverein und am besten einen Imkerpaten, der Dich an das Thema ranführt... mach das ruhig schon im Vorfeld.... dann kannst Du Dir ganz praktisch vor Ort das Arbeiten an den Völkern anschauen... und ein bíßchen das Gefühl bekommen ob es was für Dich ist oder nicht.


    5.) Wundere Dich nicht - die Imkerschaft sind teils kautzige Gesellen und Gesellinnen - gerade die ältere Generation, hab es manchmal in sich. Es ist ganz normal, dass sich z.B. zwei erfahrene Imker austauschen zu einem Fachthema und die 2 mit 5 Meinungen aus der Sache rausgehen. Bienenhaltung ist wie Leben im allgemeinen - sehr individuell und verschieden - auf Standards sollte man dann trotzdem achten und diese auch einhalten (z.B. Varroabehandlung usw.) Versuche immer Informationen durch Fragen, Fragen und nochmals hinterfragen für Dich zu gewinnen und dann ausprobieren und Erfahrung sammeln. Es gibt keinen 100% Lösung und nicht alles ist perfekt. Viele Dinge sind über Bienen bekannt, aber auch viel liegt noch im Verborgenen. Selbst innerhalb meiner 4 Völker ist nicht alles gleich.


    6.) Lass Dir Zeit und informiere Dich gut über das Thema. Kauf Dir Fachliteratur und les Dich über diesen Winter gut ein... so hab ichs gemacht und fang dann in 2013 im Frühjahr an. Bienen sind schnell gekauft und aufgestellt.
    Am Besten such Dir jemanden, der mit Dir zusammen Bienen kaufen geht. Der Ahnung von Bienen und deren Krankheiten hat und auch bewerten kann ob das Volk gut dasteht oder nur ein Kümmerling ist.


    7.) Such Dir für Anfang 2013 einen Anfängerkurs für Neuimker, melde Dich noch dieses Jahr an - meine Erfahrung aus diesem Jahr - die Kurse sind heiß begehrt und die Platzanzahl oft beschränkt. Ich hab z.B. vor Ort keinen Platz mehr bekommen und mußte deshalb weiter wegfahren.



    Letzter Ratschlag, steckt den Kopf nicht in den Sand... ich hab mich Anfang des Jahres 2012 die ganzen Fragen für mich ebenfalls beantworten und durchdenken müssen und mich durchgerungen trotz des höheren finanziellen und zeitlichen Aufwands damit zu beginnen und hab jetzt statt dem einem damals gedachten Volk, vier Völker in meiner Obhut. Klar es macht mehr Arbeit, aber auch viel Spass. Ich bin froh dass ich mich dazu durchgerungen habe und bin gespannt wie es weitergeht. Viel Freude noch beim sich ins Thema vertiefen... eintauchen und Erfahrungen machen.


    Grüsse

    Mein Fehler. Ich hab mein Rähmchen & Wachsplatten Vorrat nicht kontrolliert und deshalb pro Ableger nur noch 5 Rähmchen. Aber heute Abend hab ich dann die benötigten Rähmchen und Wachsplatten. Plus einem Drahtspanner, der mir auch noch kaputt gegangen ist. Im nächsten Jahr wirds dann entspannter. Bin ja schon mal froh, dass mein Ableger bilden so gut bisher geklappt hat.

    Hallo Josef,


    als Zarge1 ist komplett ausgebaut. In Zarge 2 sind jetzt mittig 5 Rähmchen drin, davon sind jeweils 2 ein ordentliches Brutbrett, 2 sind zu 70% ausgebaut und 1 Mittelwand ist noch leer. Ich plane heute oder morgen auf 10 Rähmchen aufzustocken. Also es kommen pro Ableger noch 5 neue Mittelwände dazu. Die Futtermenge von täglich 500ml 1:1 Zuckerwasser (also 250g Zucker) sollte eigentlich ok sein oder?
    Ich hatte vor die bereits ausgebauten Mittelwände Richtung außen zu hängen und die neuen Mittelwände ans Brutnest ranzuhängen um dort eine Reizzone aufzubauen. So korrekt?

    Hallo zusammen, ich hab eine allgemeine Frage zum Ausbau von Mittelwänden.


    Da ich dieses Jahr erst mit dem Imkern angefangt habe, hab ich noch nicht mehrere Jahre durchlaufen und von daher kann ich nicht auf viele bereits ausgebaute Rähmchen zurückgreifen.
    (Was mir die Arbeit schon erleichtern würde.) Hier bei uns in der Gegend gab es dieses Jahr wenig Tracht und so mußte ich ziemlich Füttern. Bis auf die Lindentracht, die hat etwas eingebracht.


    Derzeit sind bei mir 2 Völker noch auf einer Zarge und haben in der 2. Zarge schon 5 Rähmchen ausgebaut. Bis zum Einfüttern sind es nicht mehr viele Tage / Wochen - von daher wäre es genial, wenn Sie
    Sie die restlichen 5 - 7 Rähmchen noch ausbauen würden, damit ich dann Ihnen Ihr wohlverdientes Winterfutter zuführen kann. Derzeit bekommen die beiden Völker von mir täglich eine Portion Futter.


    Was kann ich noch tun, damit Sie die Mittelwände schnell ausbauen? Gibt es da Tricks, wie ich den Bautrieb noch stimulieren kann?
    Momentan bekommt jeder Ableger von mir pro Tag 0,5 Liter 1:1 Zuckerwasser.
    Oder fangen Sie evtl. auch noch stärker an auszubauen, wenn ich beginne das Winterfutter (Zuckerlösung 3:2) abendlich reinzumachen - dachte da an 4-5 Liter pro Volk und Tag.
    Was ich noch dazu sagen möchte, die Völker sind bruttechnisch recht stark und haben als Ableger noch recht viel Bienenmasse.
    Was haltet Ihr von Bienentee fürs Winterfutter?


    Danke schon mal vorab für Eure Hilfe.


    Grüsse ritterjohannes

    Hallo zusammen, hab einen meiner Ableger gestern kontrolliert, mit dem ich bisher keine Probleme hatte.
    Mir sieht das wie Kalkbrut aus, wenn ich mich nicht täusche. Daher würde ich gerne Euere Meinung dazu hören.
    Auf ca 4 Brutbrettern habe ich pro Brett ca. 15 Waben, die nicht verdeckelt sind und in denen die Puppe komisch weiß ist bis teils mit leicht grünen Flaum (Pilz?) bedeckt ist.
    Wenn es die Kalkbrut ist, wie geh ich damit um. Lass ich das erst mal so, oder muss ich wirklich die Brutwaben wegmachen und die Bienen via Fegling mit einer neuen Königin vereinen?


    Danke füre Euere Hinweise. :daumen:


    Anbei die Bilder:


    http://www.hostpix.de/out.php?i=222293_CIMG5823.JPG


    http://www.hostpix.de/out.php?i=222295_CIMG5826.JPG


    http://www.hostpix.de/out.php?i=222291_CIMG5821.JPG


    http://www.hostpix.de/out.php?i=222290_CIMG5820.JPG

    Hallo zusammen,


    ich hätte da noch eine Frage zum Wachskreislauf. Ich möchte bei mir auch in einen gesunden Wachskreislauf kommen und altes Wabenmaterial gegen Neues ersetzen. Meine Frage wär - wie mach ich das ganz konkret?


    Bei mir ist die 2. und 3. Etage komplett neu, da ich dieses Jahr frische neue Mittelwände eingehängt habe, die ausgebaut wurden.
    Bei Zarge 1 sind von 10 Rähmchen 3 Rähmchen neue Mittelwände, der Rest ist noch vom zugekauften Volk aus 2011 und das Wabenmaterial mittlerweile sehr dunkel. Wie soll ich hier vorgehen? Mein Problem ist, dass ich keine frisch ausgebauten Mittelwände übrig habe, sondern nur neue leere Mittelwände. Ich merke, dass das untere Brutbrett kleiner wird. Soll ich damit anfangen z.B. mal ein alte Wabe rauszunehmen und eine neue leere Mittelwand einzusetzen? Hab da aber meine Zweifel, da ich dann ja das Brutnest sozusagen erstmal mit einer Mittelwand in zwei Hälften teile. Zudem sind auf den Randwaben außen, viel Pollen und Futter eingelagert. Was ich damit mache, weiß ich auch nicht. Ich würde halt gerne bis zum Winter unten in Zarge 1 neue ausgebaute Mittelwände haben und das alte Material einschmelzen, da dieses schon sehr dunkel ist.


    Eine weitere Idee die mir kam, war dass ich aus Zarge 2 immer mal wieder fast fertig ausgebaute Rähmchen nach unten hänge, die alten radikal dann rausschmeisse, auch wenn evtl. noch etwas Brut drauf ist und in den freiwerdenden Platz in Zarge 2 dann ein neue Mittelwand zum Ausbau einhänge. Mein Problem ist dass ich keine frisch ausgebauten Mittelwände habe, da ich erst dieses Jahr mit dem Thema Bienen begonnen habe und das mein erstes Volk ist. Bin gerade erst am Aufbau. 3 Ableger sind im Start, bei denen ich dieses Jahr auch noch auf 2 Etage kommen möchte vor dem Winter. Evtl. hab ihr ja Tipps wie ich das schonend hinbekomme. Thanx

    Hallo zusammen,


    kann mir jemand die Frage evtl. fachlich beantworten?
    Alte Imkerhasen haben derzeit bei uns im Verein immer noch 9 Rähmchen pro Zarge.
    Ein sich immer mehr etablierender Standard sind 10er Zargen.


    Was spricht gegen 9er Zargen und wo liegen bei einer 10er Zarge die Vorteile gegenüber der 9er?


    Kann mir jemand hierzu etwas sagen?


    Meine bisherige Feststellung ist, dass die Bienen die 9er Zargen besser ausbauen als die 10ner.



    Gruss ritterjohannes

    Hallo zusammen,


    habe gestern das Baurähmchen von Zarge 2 - Position 2 entfernt und gegen ein leeres Rähmchen ersetzt.
    Das gezogene Baurähmchen ist vollständig ausgebaut und die Drohnenbrut verdeckelt.
    Ich mache diese um die Anzahl der Varroa Milben zu verringern.
    Ich weiß, dass ich das Wachs gut einschmelzen kann.


    Da wir keine Gefrierfach haben, das groß genug ist um das Rähmchen einzufrieren, hab ich mich entschieden das Rähmchen in einer luftdichten Box erst mal zwischenzulagern.


    Nun meine Frage, muss die Wabe eingefrorren werden, damit die Milben absterben?
    Würde die Brut entdeckeln, soweit als möglich die Brut entfernen und ggf. bleibende Reste mit 15% Milchsäure einsprühen.


    Danach würde ich das Baurähmchen zurück an Pos. 2 hängen für weitere Drohnenbrut.


    Ist das so ok, oder würdet Ihr lieber das Volk das neue Baurähmchen ausbauen lassen und das Wachs einschmelzen.


    Gruss ritterjohannes

    :-) Danke für die Rückinfos. Ich weiß dass "ICH" und meine "UNERFAHRUNG" das Problem sind.
    Ich versuche mich zurück zu halten. Werde sie jetzt erst mal eine Woche in Ruhe lassen.
    Ich bin parallel in einem Imkergrundkurs und hab dort 2 Ableger, die letzte Woche gebildet wurden.
    An diesem Samstag Weiseln wir um, da kommen die selbst gebildeten WZ raus und es werden Edel WZ zugesetzt.
    Von daher bekomme ich noch genug zu sehen. :-) Diese Woche war ich halt so oft dran, wegen dem Zufüttern.
    Aber nur in Zarge 3 - Sirup nachfüllen.


    Wenn sich später Zucker mit Honig mischt, ist das für mich ein Problem, wenn ich das Ernten würde?


    Gruss ritterjohannes

    Hallo zusammen,


    also irgendwie bin ich voll enttäuscht von mir selbst, dass ich ihnen soviel Futter gegeben und mir nun den Honig damit verbaut habe.
    Ich komme gerade von den Bienen und hab mich mehr oder weniger als "Bienenmechaniker" aufgeführt. Habe das alte Brutnest in Zarge 1 wieder hergestellt. Sprich alle alten Rähmchen des Brutnests zurückgebaut. Zarge 1 besteht nun aus 7 Bruträhmchen, Baurähmchen und 2 Futterrähmchen. Die Zarge 2 ist jetzt voll mit Leer-Rähmchen, davon sind 3 mit Futter voll und teils Brut. Die Zarge 3 ist auch drauf, jedoch hier nur 2 Rähmchen in der Mitte. Im Baurahmen in Zarge 2 haben sie zaghaft angefangen zu bauen. Soweit ich sehen konnte ist in der Zarge 1 der Baurahmen noch nicht angerührt.
    Einen Imkerpaten hätte ich gerne, jedoch hat sich bisher keiner gefunden. Bin in einem kleinen Imkerverein, der nicht gerade um die Ecke ist. Wohne in BW - Ortenaukreis. Vielleicht ist ja hier jemand, der Lust hat mich zu coachen. :-)


    Irgendwie bin ich etwas demotiviert.
    Die Bienen stehen bei uns am Ende des Gartens - eigentlich ein idealer Platz - trotzdem hab ich die Befürchtung dass es bei uns nicht genug Tracht gibt und auf Wander-Imkerei hab ich keine Lust.
    Es gibt bei uns große Obstbaumwiesen, in 700m ist Wald, es gibt Weinreben an den Hängen.


    Ich möchte die Bienen schonen, war jetzt die letzten 3 Tage ständig am Stand und hab dran "rumgewerkelt". Wie lange sollte ich ihnen eine Ruhepause gönnen? Dachte an eine Woche, oder ist das zu früh?


    Gruss von etwas deprimierten ritterjohannes

    Hallo Josef,


    danke für Dein Rückmeldung. Ok, dann lass ich Sie den Fütterer ausschlecken und entferne dann diesen in den nächsten Tagen.
    Soweit ich sehen konnte besetzen Sie jetzt die beiden Zargen recht gut. Mir kommt es so vor als hätten sie sich ausgedehnt.
    Zarge 1 sind von zehn, neun Rähmchen besetzt und bei Zarge 2 ebenso. Sollte ich nun mit einer 3. Zarge und weiteren 10 Rähmchen erweitern? Bzgl. der Honigräume - schreibst Du - gibt es erst mal keine Honigräume. Meinst Du damit dass ich dieses Jahr dann gar keine Honigräume aufsetzen kann? Ich hab hier und da gelesen, dass gerade bei Imkern mit Dadantbeuten halbe Zargen als Honigraum verwendet wird. Ich hab eine Magazinbeute und wollte als Honigraum eigentlich eine normale weitere ganze Zarge aufsetzen. Geht das oder muß ich hier spezielle halbe Zargen mir besorgen gehen und die passenden Rähmchen dazu? Wenn ich überhaupt noch den Honigraum aufsetzen kann - ab wann sollte ich das machen - welches Kriterium ist hier ausschlag gebend. Ich hab mit dem Zucker füttern ja nur begonnen, weil Sie rein gar kein Futter mehr hatten.


    Gruss ritterjohannes

    Hallo zusammen,


    hab mich 2011 viel über Bücher und Internet mit dem Thema Imkern und Bienen auseinandergesetzt. Dieses Jahr hab ich mich dann getraut und mir aus einem Nachbar-Dorf Ende April ein Carnica Volk gekauft. Die Königin ist aus 2011 und weiß gezeichnet. Beim Kauf wurde mir schon mitgeteilt, dass es wenig Futter hat und ich Zuckerwasser zufüttern soll. Das Volk war auf 9 Zanderrähmchen / 1 Zarge. Davon waren ca 7 Rähmchen belegt. Hab das Volk in meine Magazinbeute - Zander umgesetzt. Das Brutnest ist groß (auf 5 Rähmchen) fast bis zum Rand ausgebaut und größtenteils verdeckelt. Gefüllte Futterrähmchen war nicht vorhanden lediglich am Brutnest-Rand war Futter eingelagert. Vor 2 Wochen hab ich eine zweite Zarge aufgesetzt mit leeren Mittelwänden. Die neue Zarge wurde nicht angenommen. Ich hab dann den Tipp bekommen, dass ich vom Brutnest 2 Mittelwände hochhängen soll. Was ich auch gemacht habe. Des weiteren hab ich in beiden Zargen eine Baurähmchen an jeweils Position 2 eingesetzt. (Die Baurähmchen wurden bisher nicht angefaßt - sind leer.) Ich bin jetzt immer noch kräftig mit Adamfütter am Füttern. Die tragen momentan pro Tag ca. 1,5 bis 2 KG Zucker ein. Wieviel Futter ist normal bei der Größe und ab wann kann ich mit dem Füttern aufhören. Ab wann sollte ich den Honigraum aufsetzen? Danke für Euere Unterstützung.


    Gruss ritterjohannes