Beiträge von ritterjohannes

    Also bei mir ist es gerade so, die Sommerlinde in 200m Entfernung scheint seit gut 10 Tagen zu blühen. Unsere Winterlinde hat dieses Jahr keine einzige Blüte. :-(

    Wohne in der Rheinebene.

    Bei uns haben die 2 Tage Frost grosse Schäden angerichtet. Obstblüte dahin, Robinie dahin, usw.

    Mich würde interessieren ob es die Linde auch getroffen hat. Wir haben im Garten eine stehen. Bisher sehe ich da noch nix an Blütenansätzen.

    Wann müssten die zu sehen sein?

    Hallo zusammen, bei der Hälfte meiner Dadantvölker wird dieses Jahr der Honigraum nicht angenommen.

    Die Bienen tragen den Nektar ins Brutnest und die Schwarmstimmung ist bei 2 Völkern bereits aktiv.

    Wie bekomme ich die Bienen dazu den Honigraum auszubauen, ohne das Absperrgitter zu entfernen.

    Meine Idee wäre, von den anderen Völkern, die bereits im Honigraum Zugange sind, halb ausgebaute Rähmchen umzuhängen. Was macht Ihr wenn bei Euch die Bienen nicht hochgehen?


    Gruss ritterjohannes

    Drobi,
    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Es ist so. Das Ursprungsvolk war ein Carnica Sklenar Volk, das mit Buckfust gekreuzt wurde.
    In erster Generation waren das Volk noch gut zu führen. Etwas aggressiver als normale Carnica Völker, dafür aber widerstandsfähiger und der Honigertrag deutlich höher. Bei der stillen Umweiselung kam nun zudem die Gene von den 80 Völkern dazu. Das sieht man auch deutlich an den Bienen, selbst. Vorher war die Färbung des Haarkleides typisch Buckfast... rötlich / gelbe Ringel... in 2016, nach der Umweiselung sind diese relativ dunkel braun... Hab mir die Völker des anderen Imkers angeschaut. Die sehen auch so aus.
    Daher meine Vermutung... das es schon mit den Drohnen des anderen Imkers zu tun hat. Zumal damals 8 Völker gegen 80 Völker, die Wahrscheinlichkeit viel höher ist Erbgut vom anderen Imker mit reinzubekommen.

    Wenn man mehrere Stunden bei 25 Grad aufwärts im Vollanzug arbeitet... schwitzt man... und dann kommt jegliche Biene, die in Abwehrstellung ist, an den nassen Stellen durchs Gewebe. Und da die Tierchen gerade auf Schweiss abgehen... finden sie die Stellen im Eifer des Gefechts recht schnell. Ich habs 2016 erlebt. Hatte an Armen und Schulterbereich zusammen gut 20 Stiche weg... überall da wo der Stoff nass war. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

    Varroa kann ich ausschliessen. Bei denen liegt es eindeutig an der Genetik. Und ich weiss auch woher. In 500m Entfernung stehen 80 Völker, die diesen Aggressions-Typus aufweisen... da das Volk Anfang letzten Jahres still umgeweiselt hat... kann man erahnen woher die Gene kommen. Im Radius von 50 Metern sollte man an dem Stand nicht vorbeigehen... auch nicht hinter den Beuten... Stichgefahr zu 100% - ich frag mich nur, wie ein Imker mit 80 solcher stechfreudigen Völker imkern kann. Die Völker stehen nur zwischen August und März dort... danach wird mit den Völkern gewandert. Wen ich den Imker an den Bienen sehe, ist er jedes Mal in Vollschutz unterwegs. Aus gutem Grund.

    Hallo zusammen,
    2016 hab ich im September ein aggressives Volk an meinem Stand entdeckt, das am Rand des Standes steht.
    Kaum ist der Deckel geöffnet geht die Post ab und man wird attackiert.


    Mein Antwort war... ich tausche die Königin aus. War schmerzhaft. Trotz Vollschutz hab ich 20 Stiche kassiert.
    Nur gut, dass bei mir kaum mehr eine Schwellung auftritt.
    Die Königin wurde getauscht, so wie ich das immer mache - Königin raus... bis Weiselunruhe einsetzt. Danach hab ich die gekäfigte Königin reingehängt.
    24 Stunden später den Freifressbereich freigegeben. Wenige Stunden später war die Königin tot am Flugbrett...


    Die sind halt doch schlauer als der Imker manchmal denkt.
    Wenns so nicht geht, dann mit der Brechstange... warten bis Sie selber nachziehen, zweimal alle Zellen gebrochen - keine Stifte oder Maden mehr zu finden.
    Wieder Stiche kassiert. *grrrr*
    Ende September, jetzt nochmal neue Königin rein... 24 Stunden warten, Freifressbereich freigegeben... puhhh Königin wurde angenommen und läuft auf den Waben und stiftet.
    Eine Woche später nochmal reingeschaut... *wieder einen Stich* kassiert.. aber Königin ist noch da... :-D


    Damit dachte ich hab ich mein Soll erfüllt um das Agro-Volk in die richtige Richtung zu bringen.


    Im Dezember 2016 bei der Oxalsäurebehandlung... war das Volk wieder relativ schnell am hochfliegen und attackieren... nachdem ich den Deckel aufgemacht habe und das bei
    Minus 4 Grand Außentemparatur.


    Nun meine Frage - liegt es daran, weil noch Winterbienen im Volk sind, die von der alten Königin stammen und der Wechsel vollzieht sich in Richtung Frühling 2017 erst Vollends?
    Was kann man da noch machen? Bzw. wann sollten die Ihre Aggressivität verlieren?
    Also eines weiß ich, wenn die im Mai 2017 immer noch so drauf sind... zünd ich eine Schwefelschnitte an oder verschenke das Volk an jemanden, der Bock auf Stich- & Rheuma-Therapie hat... :cool:
    Schwarmstimmung bei dem Volk bekämpfen ist kein Spass.


    Gruss ritterjohannes

    Hallo flow,
    da geb ich Dir vollkommen recht. Ich durfte dieses Jahr in einem Dampfschmelzer mein Wachs ausschmelzen, in den 30 Rähmchen parallel reingehen von CFM.
    Das Wachs hab ich in alte Honigeimer laufen lassen. Jetzt möchte ich das Wachs verflüssigen, durch Vlies filtern und dann langsam abkühlen lassen, damit der Dreck rausgeht.
    Dazu möchte ich den Dampfentsafter verwenden, da ich hier im Wasserbad die Temperatur gut einstellen kann. Damit das Innenleben des Entsafters nicht mit Wachs versaut wird, will ich eine Temperaturfeste Folie / Sack zwischen Eimer und Entsafter ziehen...
    Aber ich denke ich hab da jetzt schon was gefunden. ;-)

    Danke für die Hinweise. Mittlerweile kam ich noch auf Bratenschlauch. Das wäre auch noch ne Möglichkeit.
    Hallo Melanie, das mit der Hitzebeständigkeit der Eimer ist mir klar. Und Edelstahl ist natürlich schneller beim Temperaturleiten und Schmelzen. Zudem auch besser zu reinigen und widerstandsfähiger.
    Mir geht's um das Innenleben des Einkochautomaten. Möchte so gut es geht, das Teil, die Wände nicht mit Wachs versauen. Ich hab das schon mal auf Fotos in einer ADIZ gesehen, dass jemand den Topf mit Wachs (ob nun Plastik oder Edelstahl) in einen Kunststoffsack gepackt hat und den so "geschützten" Eimer in den Einkochautomaten stellte. Sozusagen als Zwischenhaut.
    Gruss ritterjohannes

    Hallo zusammen,
    möchte demnächst mein geerntetes Wachs aus diesem Jahr dem Dampfwachsschmelzer aufarbeiten und reinigen.
    Momentan hab ich das in alten Honigeimern eingelagert.


    Ich such für meinen Einkochautomat eine Abfall- / Plastiktüte, die 90 Grad gut aushält um den Kochautomat nicht zu versauen.
    Hat da jemand was im Einsatz, was hohe Temperaturen aushält? :confused:


    Hab das schon mal gesehen, dass jemand eine Folie zwischen den Schmelzbot und das Wasser gezogen hat.
    Wo gibt's sowas?


    Gruss ritterjohannes

    Habs Problem gestern erkannt und gleich behoben.
    Lag nicht an den Zargentürmen, sondern an einer ApiFonda Packung, die hinter den Zargentürmen im Regal versteckt lag und dort ausgelaufen ist.
    Damit war der komplette Regalboden klebrig und gezuckert - die Bienen haben's gerochen... der Imker hat's erst mal nicht gesehen - standen ja die Zargentürme davor.
    Wie die Packung an der Stelle undicht werden konnte ist mir ein Rätsel. War noch Original verpackt - an der Verschweissung jedoch undicht.


    Wie so oft.. liegts nicht an den Bienen sondern am Imker.... :cool:

    Hallo zusammen, habe folgendes Szenario und Problem. Evtl. kann mir jemand da einen Tipp geben.
    Ich hab meine Völker alle abgeschleudert und die Honigrähmchen ausschlecken lassen. Nun stehen die Zargen, als Zargenturm in der Garage.
    Unten auf Holzplatte, oben Deckel drauf. Zudem kamen am Wochenende noch mal alle Zargen mit Mittelwänden dazu, die aus den Völkern rausgeflogen sind.
    Auch diese stehen auf Holzbrett und Deckel drauf. Und trotzdem sind stetig Bienen am Garagentor und versuchen reinzukommen.


    Am Wochenende will ich die Rähmchen alle einschmelzen, hoffe das klappt.
    Was kann ich tun, damit der Geruch der Zargen / Waben, ect. überdeckt wird.
    Gibt's da ne Möglichkeit das für die Bienen uninteressant zu machen?


    Da ich eh was gegen Wachsmotte machen wollte, wäre Ameisensäure / Essigsäure Verdunstung in den Zargen ne Option / evtl. Nelkenöl?
    Die Zargen stehen eigentlich alle plan aufeinandern.


    Die einfachste Lösung, wäre alles sofort und gleich einzuschmelzen. Das schaff ich jedoch gerade zeitlich nicht, bzw. bis zum Wochenende nicht.
    Gibt's ne andere Lösung wie ich da Abhilfe schaffen kann? Die Garage ist halt nicht 100% Bienendicht und irgendwann werden die da sicherlich einen Weg reinfinden.

    Ich hatte mir schon frische ApiInvert Cubes geholt für die Einfütterung. Hatte nur im Lager noch 2 alte Kartons gefunden und diese überprüft und eben dabei festgestellt, dass sich dieser Sirup entflüssigt hat und Teils größere Zuckerkristalle unten schwimmen.
    Diesen offenen Rest-Sirup hab ich nicht verwendet und werde ich auch nicht verwenden! Der wird noch entsorgt!

    Ich war mir nur nicht sicher, da ich bisher diesen Fall noch nicht hatte.
    Aber das kann daran liegen, da ich die Kartons in der Garage gelagert habe, da wird's im Winter ja auch mal kalt - also ist es bei dem offenen Futter nicht abwägig, dass es einen Frost abgekommen hat.
    Zu mindestens ein paar Tage Minus Temperaturen.
    Wird entsorgt und gut ist. Die paar Liter kann Imker verkraften. :daumen:


    Meine Räuberei-Erfahrung von oben, ist mir Neuem ApiInvert Futter - gekauft Juli /2016 und mit Wasser verdünnt für den Ausbau der Mittelwände - sobald diese ausgebaut sind, füttere ich dann den Sirup unverdünnt / Ende August.

    Also meine ganz aktuelle Erfahrung von gestern Abend war diese:
    Hab zwei Tage zuvor ApiInvert Sirup - was ja ne 3:2 Lösung ist - über Fütterer aufgesetzt.
    Da ich 1:1 erhalten wollte, damit Sie Mittelwände ausbauen hab ich den Sirup mit noch einem Teil Wasser verdünnt.
    Klar hätte ich auch Zucker nehmen können, wollte ich nicht wegen dem stärkeren Geruch und der Räubereigefahr.


    Ein Fütterer - obwohl der erst ein Jahr alt ist - hat wohl an einem Eck ein Leck, was mir erst gestern aufgefallen ist. Da war nämlich der Bien dran los...
    Immerhin ist nix flöten gegangen - welche Völker sich da nun auch immer dran bedient haben... Der Fütterer war sehr zügig geleert, alle Achtung.


    Hab nun den Fütterer getauscht unter größtem Bienischen Protest, dabei noch einen Stich kassiert. Hoffe das Teil ist jetzt dicht.
    Ich mag diese Übergangzeit zwischen Abschleudern, Einfüttern und Einleiten des Herbstes nicht... die Bienen sind los.