Beiträge von ritterjohannes

    Varroa kann ich ausschliessen. Bei denen liegt es eindeutig an der Genetik. Und ich weiss auch woher. In 500m Entfernung stehen 80 Völker, die diesen Aggressions-Typus aufweisen... da das Volk Anfang letzten Jahres still umgeweiselt hat... kann man erahnen woher die Gene kommen. Im Radius von 50 Metern sollte man an dem Stand nicht vorbeigehen... auch nicht hinter den Beuten... Stichgefahr zu 100% - ich frag mich nur, wie ein Imker mit 80 solcher stechfreudigen Völker imkern kann. Die Völker stehen nur zwischen August und März dort... danach wird mit den Völkern gewandert. Wen ich den Imker an den Bienen sehe, ist er jedes Mal in Vollschutz unterwegs. Aus gutem Grund.

    Hallo zusammen,
    2016 hab ich im September ein aggressives Volk an meinem Stand entdeckt, das am Rand des Standes steht.
    Kaum ist der Deckel geöffnet geht die Post ab und man wird attackiert.


    Mein Antwort war... ich tausche die Königin aus. War schmerzhaft. Trotz Vollschutz hab ich 20 Stiche kassiert.
    Nur gut, dass bei mir kaum mehr eine Schwellung auftritt.
    Die Königin wurde getauscht, so wie ich das immer mache - Königin raus... bis Weiselunruhe einsetzt. Danach hab ich die gekäfigte Königin reingehängt.
    24 Stunden später den Freifressbereich freigegeben. Wenige Stunden später war die Königin tot am Flugbrett...


    Die sind halt doch schlauer als der Imker manchmal denkt.
    Wenns so nicht geht, dann mit der Brechstange... warten bis Sie selber nachziehen, zweimal alle Zellen gebrochen - keine Stifte oder Maden mehr zu finden.
    Wieder Stiche kassiert. *grrrr*
    Ende September, jetzt nochmal neue Königin rein... 24 Stunden warten, Freifressbereich freigegeben... puhhh Königin wurde angenommen und läuft auf den Waben und stiftet.
    Eine Woche später nochmal reingeschaut... *wieder einen Stich* kassiert.. aber Königin ist noch da... :-D


    Damit dachte ich hab ich mein Soll erfüllt um das Agro-Volk in die richtige Richtung zu bringen.


    Im Dezember 2016 bei der Oxalsäurebehandlung... war das Volk wieder relativ schnell am hochfliegen und attackieren... nachdem ich den Deckel aufgemacht habe und das bei
    Minus 4 Grand Außentemparatur.


    Nun meine Frage - liegt es daran, weil noch Winterbienen im Volk sind, die von der alten Königin stammen und der Wechsel vollzieht sich in Richtung Frühling 2017 erst Vollends?
    Was kann man da noch machen? Bzw. wann sollten die Ihre Aggressivität verlieren?
    Also eines weiß ich, wenn die im Mai 2017 immer noch so drauf sind... zünd ich eine Schwefelschnitte an oder verschenke das Volk an jemanden, der Bock auf Stich- & Rheuma-Therapie hat... :cool:
    Schwarmstimmung bei dem Volk bekämpfen ist kein Spass.


    Gruss ritterjohannes

    Hallo flow,
    da geb ich Dir vollkommen recht. Ich durfte dieses Jahr in einem Dampfschmelzer mein Wachs ausschmelzen, in den 30 Rähmchen parallel reingehen von CFM.
    Das Wachs hab ich in alte Honigeimer laufen lassen. Jetzt möchte ich das Wachs verflüssigen, durch Vlies filtern und dann langsam abkühlen lassen, damit der Dreck rausgeht.
    Dazu möchte ich den Dampfentsafter verwenden, da ich hier im Wasserbad die Temperatur gut einstellen kann. Damit das Innenleben des Entsafters nicht mit Wachs versaut wird, will ich eine Temperaturfeste Folie / Sack zwischen Eimer und Entsafter ziehen...
    Aber ich denke ich hab da jetzt schon was gefunden. ;-)

    Danke für die Hinweise. Mittlerweile kam ich noch auf Bratenschlauch. Das wäre auch noch ne Möglichkeit.
    Hallo Melanie, das mit der Hitzebeständigkeit der Eimer ist mir klar. Und Edelstahl ist natürlich schneller beim Temperaturleiten und Schmelzen. Zudem auch besser zu reinigen und widerstandsfähiger.
    Mir geht's um das Innenleben des Einkochautomaten. Möchte so gut es geht, das Teil, die Wände nicht mit Wachs versauen. Ich hab das schon mal auf Fotos in einer ADIZ gesehen, dass jemand den Topf mit Wachs (ob nun Plastik oder Edelstahl) in einen Kunststoffsack gepackt hat und den so "geschützten" Eimer in den Einkochautomaten stellte. Sozusagen als Zwischenhaut.
    Gruss ritterjohannes

    Hallo zusammen,
    möchte demnächst mein geerntetes Wachs aus diesem Jahr dem Dampfwachsschmelzer aufarbeiten und reinigen.
    Momentan hab ich das in alten Honigeimern eingelagert.


    Ich such für meinen Einkochautomat eine Abfall- / Plastiktüte, die 90 Grad gut aushält um den Kochautomat nicht zu versauen.
    Hat da jemand was im Einsatz, was hohe Temperaturen aushält? :confused:


    Hab das schon mal gesehen, dass jemand eine Folie zwischen den Schmelzbot und das Wasser gezogen hat.
    Wo gibt's sowas?


    Gruss ritterjohannes

    Habs Problem gestern erkannt und gleich behoben.
    Lag nicht an den Zargentürmen, sondern an einer ApiFonda Packung, die hinter den Zargentürmen im Regal versteckt lag und dort ausgelaufen ist.
    Damit war der komplette Regalboden klebrig und gezuckert - die Bienen haben's gerochen... der Imker hat's erst mal nicht gesehen - standen ja die Zargentürme davor.
    Wie die Packung an der Stelle undicht werden konnte ist mir ein Rätsel. War noch Original verpackt - an der Verschweissung jedoch undicht.


    Wie so oft.. liegts nicht an den Bienen sondern am Imker.... :cool:

    Hallo zusammen, habe folgendes Szenario und Problem. Evtl. kann mir jemand da einen Tipp geben.
    Ich hab meine Völker alle abgeschleudert und die Honigrähmchen ausschlecken lassen. Nun stehen die Zargen, als Zargenturm in der Garage.
    Unten auf Holzplatte, oben Deckel drauf. Zudem kamen am Wochenende noch mal alle Zargen mit Mittelwänden dazu, die aus den Völkern rausgeflogen sind.
    Auch diese stehen auf Holzbrett und Deckel drauf. Und trotzdem sind stetig Bienen am Garagentor und versuchen reinzukommen.


    Am Wochenende will ich die Rähmchen alle einschmelzen, hoffe das klappt.
    Was kann ich tun, damit der Geruch der Zargen / Waben, ect. überdeckt wird.
    Gibt's da ne Möglichkeit das für die Bienen uninteressant zu machen?


    Da ich eh was gegen Wachsmotte machen wollte, wäre Ameisensäure / Essigsäure Verdunstung in den Zargen ne Option / evtl. Nelkenöl?
    Die Zargen stehen eigentlich alle plan aufeinandern.


    Die einfachste Lösung, wäre alles sofort und gleich einzuschmelzen. Das schaff ich jedoch gerade zeitlich nicht, bzw. bis zum Wochenende nicht.
    Gibt's ne andere Lösung wie ich da Abhilfe schaffen kann? Die Garage ist halt nicht 100% Bienendicht und irgendwann werden die da sicherlich einen Weg reinfinden.

    Ich hatte mir schon frische ApiInvert Cubes geholt für die Einfütterung. Hatte nur im Lager noch 2 alte Kartons gefunden und diese überprüft und eben dabei festgestellt, dass sich dieser Sirup entflüssigt hat und Teils größere Zuckerkristalle unten schwimmen.
    Diesen offenen Rest-Sirup hab ich nicht verwendet und werde ich auch nicht verwenden! Der wird noch entsorgt!

    Ich war mir nur nicht sicher, da ich bisher diesen Fall noch nicht hatte.
    Aber das kann daran liegen, da ich die Kartons in der Garage gelagert habe, da wird's im Winter ja auch mal kalt - also ist es bei dem offenen Futter nicht abwägig, dass es einen Frost abgekommen hat.
    Zu mindestens ein paar Tage Minus Temperaturen.
    Wird entsorgt und gut ist. Die paar Liter kann Imker verkraften. :daumen:


    Meine Räuberei-Erfahrung von oben, ist mir Neuem ApiInvert Futter - gekauft Juli /2016 und mit Wasser verdünnt für den Ausbau der Mittelwände - sobald diese ausgebaut sind, füttere ich dann den Sirup unverdünnt / Ende August.

    Also meine ganz aktuelle Erfahrung von gestern Abend war diese:
    Hab zwei Tage zuvor ApiInvert Sirup - was ja ne 3:2 Lösung ist - über Fütterer aufgesetzt.
    Da ich 1:1 erhalten wollte, damit Sie Mittelwände ausbauen hab ich den Sirup mit noch einem Teil Wasser verdünnt.
    Klar hätte ich auch Zucker nehmen können, wollte ich nicht wegen dem stärkeren Geruch und der Räubereigefahr.


    Ein Fütterer - obwohl der erst ein Jahr alt ist - hat wohl an einem Eck ein Leck, was mir erst gestern aufgefallen ist. Da war nämlich der Bien dran los...
    Immerhin ist nix flöten gegangen - welche Völker sich da nun auch immer dran bedient haben... Der Fütterer war sehr zügig geleert, alle Achtung.


    Hab nun den Fütterer getauscht unter größtem Bienischen Protest, dabei noch einen Stich kassiert. Hoffe das Teil ist jetzt dicht.
    Ich mag diese Übergangzeit zwischen Abschleudern, Einfüttern und Einleiten des Herbstes nicht... die Bienen sind los.

    Hallo zusammen,
    ich hab in meinem Lager noch zwei offene Fertigsirup Kartons (ApiInvert) in einer Ecke entdeckt.
    Beim Öffnen des Kartons kam mir die Konsistenz und Farbe des Sirups doch etwas seltsam vor.
    Der Sirup scheint nicht schlecht zu sein (kein Schimmelflaum oder ähnliches) aber im unteren Teil haben sich größere grobe kristalline Zuckerklumpen gebildet
    und an der Oberfläche ist die Lösung dünnflüssiger, schimmer leicht neongelb.


    Wenn ich warmes Wasser dazugeben würde und das längere Zeit rühre, wird sich das sicherlich wieder in einen homogenen Sirup wandeln lassen.
    Kann man den dann noch verwenden oder lieber entsorgen?


    Gruss ritterjohannes

    Hallo zusammen,
    hab die letzten 2 Wochen 5 starke Wirtschaftsvölker per Kunstschwarm mit neuer Königin auf neuen Rähmchen aufgesetzt.
    Momentan füttere ich 1:1 und die Völker bauen zügig gut aus. Varroabehandlung mit Milchsäure ist auch durch.


    Die Völker brauchen ja noch die Zeit und den Platz (wie beim Ableger) um Brut anzulegen und die Winterbienen zu generieren.
    Wie lange warte ich da noch bis ich mit der Wintereinfütterung (Fertigsirup) anfange.
    Ab welchen Temperaturen holen die das Futter aus dem Fütterer nicht mehr?


    Gruss ritterjohannes

    Ich klink mich in den Thread mal ein. Weil es bei mir auch ein noch offenes, aktuelles Thema ist.
    Ich hab ein ähnliches Problem, das der SW-Laserdrucker (Canon) nicht bis zum Rand drucken kann - das macht ja jeder Laserdrucker - ist ein Schutz für die Trommel- und Transfereinheit.


    Hat jemand einen Drucker, der z.B. nur einen 3mm Rand hat?


    Das andere was mich viel mehr stört - da meine Etiketten nur S/W gedruckt werden - der perfekte Druck am Etikett (Avery / Leitz / Herma) ist nicht abriebfest. Wenn ich die Gläser in den Karton räume und von dort wieder raus... blättert der Laserdruck an den Druck-/Stoss-Stellen ab. Sieht doof und unprofimässig aus. Ich hab schon mit Fixierspray experimentiert. Das minimiert aber nur den Abrieb... der Druckbereich ist trotzdem sehr empfindlich.


    Bei Tintendrucker, hat man das Problem - sobald Wasser ins Spiel kommt... verwischt der Druck - je nach Tintenhersteller unterschiedlich schnell, aber auch das ist Mist - aber manche Tintenstrahler können Randlosdruck.


    Da ich viele verschiedene Sorten-Etiketten und Aktionen mache kann ich mit meiner kleinen Auflage in keine Profidruckerei, da sich die Kosten für die Etiketten nicht rechnen. Ich brauche Kleinstmengen für verschiedenen Sorten


    Hat da evtl. jemand ne Idee wie ich den Druck fixiert bekommen - abriebfest ist und ich trotzdem relativ günstig selber drucken kann - mir geht's dabei um die Flexibilität - wenn ich am Etikett am Design was anpassen möchte.


    Als Zugabe - es gibt Spukipapier, das bereits gummiert ist und bei Befeuchtung selber klebt. Evtl. hilft das ja weiter
    Findet man hier: http://www.fechenbach.de/web/nonbook/prodbesch/prodspuk.php3


    Hat jemand mit Thermotransferdruckern und Endlosetiketten Erfahrung?
    Bei den Winzern hab ich gesehen, dass mancher seine Weinflaschen mit so einem Drucker und Endlosettiketten von Rolle selber bedruckt. Gibt's wohl sogar als Farbdrucker - was die Sache dann wieder unbezahlbar macht (3.000 EUR aufwärts).
    Ich brauch nur S/W - aber weiss nicht so recht ob dann Photoshop mit so einem Spezialdrucker zu Recht kommt.


    Gruss ritterjohannes

    Hallo zusammen,
    ich suche ein Rezept für Badeschaum oder Shampoo mit Honig. Möglichst eines, das man in eine Flasche abfüllen kann und haltbar ist.
    Möchte zu Weihnachten der Verwandschaft dieses Jahr einen Badeschaum mit Honig schenken....
    Evtl. hat da ja jemand ein Grundrezept oder eine Idee wie man sowas umsetzen könnte.


    Gesichtscreme oder Handwasch-Lotion wäre auch ne Idee... :-)


    Gruss ritterjohannes

    Königinnentausch, deshalb - weil 3 Völker Kalkbrut haben.
    Daher dachte ich die Königinnen zu tauschen. Das haben aber nur die Völker, die 2015 im Herbst umgeweiselt haben.
    In 500m Luftlinie Entfernung stellt ein Wanderimker seine 80 Wirtschaftsvölker zur Einwinterung ab.
    Die Eigenschaften haben sich wohl nun auch an meinem Stand vererbt. Stechfreudig plus Kalkbrut.