Beiträge von ritterjohannes

    Hallo zusammen,


    suche Imker, die mit einem Kaptarlift in der "Elektrischen Variante" imkern - ähnlich dem Apilift.

    Was mir am Kaptar besser gefällt als beim Apilift. Die Fernbedienung ist komfortabel am Griff - ohne sich verrenken zu müssen.


    Meine Fragen wären:

    Wie lange hält der elektrische Akku? Kann man den Akku zügig wechseln gegen einen neuen Akku vor Ort, wenn mal leergelaufen?

    Wie lange läd der Akku bis er voll ist?


    Selber habe ich so einen Beutenheber: Kaptarlift Basic


    Würde gerne auf das elektrische Modell umsteigen, bei dem der Schlitten elektrisch hoch und runterfährt.

    Augenroll... das ist das was mich an Foren im Internet nervt... nur weil man nicht 100% sauber und korrekt bis in jedes Detail schreibt werden einem fehlende Details als "unwissend" um die Ohren geschlagen. Ich weiss das man eine TBE nicht wegen Rähmchen, Abstandshalter und dunkler Waben macht. Die Königin liebt dunkle Waben. Bei mir kommt einfach einiges zusammen. Ich wollte einfach etwas ausholen und erzählen wie bei mir der Stand der Dinge an den Völkern ist. Klar geht's um die Varroamilbe und deren Dezimierung.

    Mir ging es in meiner Frage ganz konkret darum ob ich auch z.B. mit Mitte Juli noch gute Einwinterungsergebnisse bekomme. Mir fehlt da einfach die Erfahrung vom zeitlichen her, ich hab das in der Form noch nicht so krass praktiziert. Mein Problem ist, ich würde das eigentlich sofort angehen, je früher um so besser und mehr Zeit ist, aber ich hab noch paar Aufgaben zu lösen bis ich damit Anfangen kann, plus das mein Terminkalender gerade durch Job & Familyplanung ziemlich fremd bestimmt ist. Das andere Problem was es noch zu lösen gilt, sind die neuen Nachbarn. Wenn ich das mache ist erst mal 1-2 Tage Dicke Luft an den Bienen und in der Umgebung. Auch ein Grund warum ich für 2018 einen neuen Bienenstandplatz suche. Stehe momentan mit meinem Bienen am Rande eines Wohngebiets. Daher muss ich so arbeiten, wenn keiner gerade in seinem Garten Blümchen zählt oder im Pool sich abkühlen will... :-( das geht nur unter der Woche am frühen Morgen, Wochenende ist nahezu ein k.o. Kriterium, weil da jeder in seinem Garten werkelt und sich erholen will.

    Eine generelle Frage zur TBE. Wann ist der Endtermin für den Start einer TBE im Jahr, damit die Völker die Prozedur gut verkraften und gestärkt in den Winter gehen. Wenn man sowas zu spät macht riskiert man ja das die Völker recht schwach einwintern. Hat da jemand einen Hinweis, bis wann man spätestens damit begonnen haben sollte.


    Ich frage deshalb, weil ich die TBE in diesem Jahr durchziehen will. Bei 4 Völkern sind die Rähmchen vom Vorbesitzer die totale Katastrophe und der Wabenbau besteht aus dunklen bis schwarzen Waben. Da wurde massiv geschlampert und nie was getauscht.


    Die Völker stehen noch in der Tracht, die jedoch bald zu Ende sein dürfte, sieht nach dieser Woche aus. Sucherbienen sind schon im Garten unterwegs.

    Die Honigräume sind noch drauf und ich suche nun krampfhaft nach einem Termin an dem ich die TBE starten kann.

    Bei mir wird's wohl darauf rauslaufen, dass ich die TBE wie im PDF beschrieben durchführe - zuerst baue ich den Brutraum wie beschrieben um. Brut raus, bis auf Fangwaben und den Rest mit Mittelwänden auffüllen. Danach Bienenflucht und Honigrraum drauf. Die Bienen laufen dann in den Brutraum. Danach kann ich Abschleudern. Tag 0 Abends - Futtergeschirr drauf und 5 Liter pro Volk 1:1 Futter. Den Rest wie beschrieben nach PDF.


    Je früher ich das im Juli mache um so besser für die Bienen, das ist mir klar. Da der Juli bei mir dieses Jahr recht voll ist, muss ich schauen wie ich das frühst möglich auf die Reihe bekomme. Wann wäre da der letzte Termin - also der Tag nach dem man sowas nicht mehr machen sollte.

    Bei der TBE von Ralph-Rainer Jurgeit (PDF). Wird am 17. Tag der Honigraum entfernt.

    Hat das einen bestimmten Grund? Bzw. welchen?

    Wäre es auch möglich bei Start der TBE, also ab Tag 0 über den Futtertrog mit 1:1 Zuckerwasserlösung die TBE zu Starten und vorher die Honigräume zu entfernen?

    Pro Volk die üblichen 4-5 Liter Lösung zu füttern - so wie man einen Schwarm auch auf leere Mittelwände setzt und diesen füttert, damit die leeren Mittelwände frisch ausgebaut werden.

    Hallo zusammen, ich hab noch ein offenes Problem - wo ich noch nicht so recht weiss wie ich das lösen soll.

    Ich hab mir im Frühjahr zur Verstärkung 4 Völker geholt von einem Imker der älteren Generation. Imkern wie vor 40 Jahren.

    Die Abstandshalter - 7mm Pilzköpfe sind wie "Kraut & Rübe" ohne System angebracht. Teils auf einer Seite und an den verschiedensten Stellen, teils Abstandshalter aus Plastik.

    Mich nervt es tierisch, weil der Effekt vom Schieben der Rähmchen im Bulk total flöten geht und ich jedes Mal, jedes Rähmchen neu ausrichten muss.

    Zudem gibt es Rähmchen die zusammenkleben und Teils die Bienen quetschen.

    TBE wäre ein Möglichkeit, dann hätte würde ich alle Rähmchen gegen neue austauschen, was aber ne grössere Nummer ist. Da bin ich noch am überlegen ob ich das wirklich machen will.

    Meine andere Idee wäre... Rähmchen für Rähmchen abzustossen und in sicherer Entfernung die Pilzköpfen und Halter zu entfernen und dann mit Abstandshalter mit Schraube auszustatten.

    Hat jemand ne Idee wie ich die Pilzköpfe schnell und gut lösen kann? Gibs da ein Werkzeug für oder einen Trick wie ich da relativ zügig die Dinger rausbekomme?

    Danke für Eure Tipps.

    Also bei mir im Dorf, sind die ganzen Winterlinden ohne Blütenansätze. Sind von den 2 Tagen Frost im Frühjahr dahingerafft... die Sommerlinde blüht. War wohl früher dran mit den Blütenständen.

    Also bei mir ist es gerade so, die Sommerlinde in 200m Entfernung scheint seit gut 10 Tagen zu blühen. Unsere Winterlinde hat dieses Jahr keine einzige Blüte. :-(

    Wohne in der Rheinebene.

    Bei uns haben die 2 Tage Frost grosse Schäden angerichtet. Obstblüte dahin, Robinie dahin, usw.

    Mich würde interessieren ob es die Linde auch getroffen hat. Wir haben im Garten eine stehen. Bisher sehe ich da noch nix an Blütenansätzen.

    Wann müssten die zu sehen sein?

    Hallo zusammen, bei der Hälfte meiner Dadantvölker wird dieses Jahr der Honigraum nicht angenommen.

    Die Bienen tragen den Nektar ins Brutnest und die Schwarmstimmung ist bei 2 Völkern bereits aktiv.

    Wie bekomme ich die Bienen dazu den Honigraum auszubauen, ohne das Absperrgitter zu entfernen.

    Meine Idee wäre, von den anderen Völkern, die bereits im Honigraum Zugange sind, halb ausgebaute Rähmchen umzuhängen. Was macht Ihr wenn bei Euch die Bienen nicht hochgehen?


    Gruss ritterjohannes

    Drobi,
    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Es ist so. Das Ursprungsvolk war ein Carnica Sklenar Volk, das mit Buckfust gekreuzt wurde.
    In erster Generation waren das Volk noch gut zu führen. Etwas aggressiver als normale Carnica Völker, dafür aber widerstandsfähiger und der Honigertrag deutlich höher. Bei der stillen Umweiselung kam nun zudem die Gene von den 80 Völkern dazu. Das sieht man auch deutlich an den Bienen, selbst. Vorher war die Färbung des Haarkleides typisch Buckfast... rötlich / gelbe Ringel... in 2016, nach der Umweiselung sind diese relativ dunkel braun... Hab mir die Völker des anderen Imkers angeschaut. Die sehen auch so aus.
    Daher meine Vermutung... das es schon mit den Drohnen des anderen Imkers zu tun hat. Zumal damals 8 Völker gegen 80 Völker, die Wahrscheinlichkeit viel höher ist Erbgut vom anderen Imker mit reinzubekommen.

    Wenn man mehrere Stunden bei 25 Grad aufwärts im Vollanzug arbeitet... schwitzt man... und dann kommt jegliche Biene, die in Abwehrstellung ist, an den nassen Stellen durchs Gewebe. Und da die Tierchen gerade auf Schweiss abgehen... finden sie die Stellen im Eifer des Gefechts recht schnell. Ich habs 2016 erlebt. Hatte an Armen und Schulterbereich zusammen gut 20 Stiche weg... überall da wo der Stoff nass war. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

    Varroa kann ich ausschliessen. Bei denen liegt es eindeutig an der Genetik. Und ich weiss auch woher. In 500m Entfernung stehen 80 Völker, die diesen Aggressions-Typus aufweisen... da das Volk Anfang letzten Jahres still umgeweiselt hat... kann man erahnen woher die Gene kommen. Im Radius von 50 Metern sollte man an dem Stand nicht vorbeigehen... auch nicht hinter den Beuten... Stichgefahr zu 100% - ich frag mich nur, wie ein Imker mit 80 solcher stechfreudigen Völker imkern kann. Die Völker stehen nur zwischen August und März dort... danach wird mit den Völkern gewandert. Wen ich den Imker an den Bienen sehe, ist er jedes Mal in Vollschutz unterwegs. Aus gutem Grund.

    Hallo zusammen,
    2016 hab ich im September ein aggressives Volk an meinem Stand entdeckt, das am Rand des Standes steht.
    Kaum ist der Deckel geöffnet geht die Post ab und man wird attackiert.


    Mein Antwort war... ich tausche die Königin aus. War schmerzhaft. Trotz Vollschutz hab ich 20 Stiche kassiert.
    Nur gut, dass bei mir kaum mehr eine Schwellung auftritt.
    Die Königin wurde getauscht, so wie ich das immer mache - Königin raus... bis Weiselunruhe einsetzt. Danach hab ich die gekäfigte Königin reingehängt.
    24 Stunden später den Freifressbereich freigegeben. Wenige Stunden später war die Königin tot am Flugbrett...


    Die sind halt doch schlauer als der Imker manchmal denkt.
    Wenns so nicht geht, dann mit der Brechstange... warten bis Sie selber nachziehen, zweimal alle Zellen gebrochen - keine Stifte oder Maden mehr zu finden.
    Wieder Stiche kassiert. *grrrr*
    Ende September, jetzt nochmal neue Königin rein... 24 Stunden warten, Freifressbereich freigegeben... puhhh Königin wurde angenommen und läuft auf den Waben und stiftet.
    Eine Woche später nochmal reingeschaut... *wieder einen Stich* kassiert.. aber Königin ist noch da... :-D


    Damit dachte ich hab ich mein Soll erfüllt um das Agro-Volk in die richtige Richtung zu bringen.


    Im Dezember 2016 bei der Oxalsäurebehandlung... war das Volk wieder relativ schnell am hochfliegen und attackieren... nachdem ich den Deckel aufgemacht habe und das bei
    Minus 4 Grand Außentemparatur.


    Nun meine Frage - liegt es daran, weil noch Winterbienen im Volk sind, die von der alten Königin stammen und der Wechsel vollzieht sich in Richtung Frühling 2017 erst Vollends?
    Was kann man da noch machen? Bzw. wann sollten die Ihre Aggressivität verlieren?
    Also eines weiß ich, wenn die im Mai 2017 immer noch so drauf sind... zünd ich eine Schwefelschnitte an oder verschenke das Volk an jemanden, der Bock auf Stich- & Rheuma-Therapie hat... :cool:
    Schwarmstimmung bei dem Volk bekämpfen ist kein Spass.


    Gruss ritterjohannes

    Hallo flow,
    da geb ich Dir vollkommen recht. Ich durfte dieses Jahr in einem Dampfschmelzer mein Wachs ausschmelzen, in den 30 Rähmchen parallel reingehen von CFM.
    Das Wachs hab ich in alte Honigeimer laufen lassen. Jetzt möchte ich das Wachs verflüssigen, durch Vlies filtern und dann langsam abkühlen lassen, damit der Dreck rausgeht.
    Dazu möchte ich den Dampfentsafter verwenden, da ich hier im Wasserbad die Temperatur gut einstellen kann. Damit das Innenleben des Entsafters nicht mit Wachs versaut wird, will ich eine Temperaturfeste Folie / Sack zwischen Eimer und Entsafter ziehen...
    Aber ich denke ich hab da jetzt schon was gefunden. ;-)