Beiträge von ritterjohannes

    Der Honig geht durchs Melitherm, wird dann auf handwarm runtergekühlt, geimpft, dabei laufen Kühlung wie Rührwerk weiter. Gerührt wird bei ~13°c. Sobald die Konsistenz erreicht ist, wird auf 29°c erwärmt und in warme Gläser abgefüllt. Danach stehen die Gläser noch ein paar Tage bei Zimmertemperatur damit sich der Honig entspannt. Danach kühl. Das minimiert Ausblühungen.

    Das hört sich sehr ausgefeilt und ausgereift an. ;-) Genau meine Frage. Wenn ich mit dem Melitherm arbeite (65 Grad) dann ist der Honig im Hobbock immer noch sehr heiß... wie kühlt man den schnell wieder auf handwarm runter? Gibts da ein Gerät oder einen Selbstbau? Hab mir überlegt ob es was bringen würde, wenn ich einen Hobbock, dessen Boden, mit mehreren Peltierelementen von außen ausstatte... hm... aber das wahre ist es nicht.

    Hallo zusammen,

    mich würde interessieren, wie Ihr Euer Honiglager organisiert und da im speziellen folgende Frage:
    Wie beschriftet Ihr Eure Honigeimer und was kommt da bei Euch alles so an Informationen (Chargen-Nr / Wassgehalt / Schleuderdatum / ect?) auf den Eimer oden den Hobock drauf).

    Speziell die Berufsimker und größeren Nebenerwerbsimker haben ja evtl. viele verschiedene Ernten und Erntezeitpunkte.

    Suche nach einem Template das ich auf meine Imkerei anpassen kann. Evtl. hat da jemand eine gute Vorlage.


    Zudem würde mich interessieren wie man Honigeimer beschriften kann ohne dass man direkt einen Aufkleber anbringt, der z.B. dann nicht mehr abgeht... ect.

    Welche Ideen habt Ihr da?

    Hast Du 70 % Primasprit genommen? Da sollte das nicht vorkommen. Kalkhaltiges Wasser könnte ein Problem sein.


    Das beantwortet zwar Deine Frage nicht, aber mir ging das letztes Jahr genauso. Ich hab mit dem Fogger vorher viel herum experimentiert, bevor ich den zum Einsatz bringen wollte. Für mich ist das System nicht ausgereift genug. Da kann zu viel schief gehen und das Risiko dann meine Völker durch einen Anwenderfehler zu verlieren ist dabei sehr hoch. Ich weiß, dass es hier Leute gibt, die auf das Teil schwören. Meine Erfahrung ist... das man mehr als genau wissen muss wie das Ding funktioniert und mit der Oxalsäure Lösung zusammenspielt. Alleine die Verarbeitung ist einfach unterirdisch. Vielleicht hatte ich mit meinem Gerät Pech, aber es ging der Funkengeber nicht richtig und das haben hier schon einige Andere auch beschrieben und dann hatte ich Probleme mit dem Sperrmechanimus des Pumpenhebels. Dieser hatte sich immer wieder verklemmt. Zudem ist das Ganze Gerät höchst reinigungsintensiv. Es läuft eigentlich immer irgendwo etwas Lösung aus und hinterlässt seine ätzenden Spuren... daher muss nach jeder Behandlung alles zerlegt und sofort gereinigt werden, damit das Teil bei der nächsten Behandlung wieder einsatzfähig ist. Wie ich finde... ein guter Ansatz, aber noch nicht rund genug, damit es praktikabel einsetzbar ist. Aus meiner Sicht wäre es folgendes wichtig: 1.) die Qualität des Fogger im Allgemeinen zu erhöhen, 2.) Eine fertige Lösung herzustellen, die käufliche erwerbbar ist und in Ihrer Zusammensetzung stimmig ist und immer gleichgut funktioniert. Alles andere läuft unter dem Konzept... Try and Error... was bei mir dazu führte leider das Gerät wieder verkaufen zu müssen. Test nicht bestanden.

    Bin aktuell auch schon seit fast 2 Wochen am Füttern. Der Bauer hier hatte den ganzen Raps im März untergepflügt. Außer etwas Kastanie geht hier grad gar nichts. Die Waage nimmt auch seit 3 Wochen nur noch ab. Hoffe das eventuell mit der Linde noch was geht. Frühtracht schleudern fiel aus weil ist nicht.

    Sieht bei mir nicht anders aus..

    Auch bei mir sieht es schlimm aus. Standort Rheinwald am Kaiserstuhl... Die Völker haben über die letzten 3 Wochen so um die 8-10kg Honig eingetragen. Am Wochenende bei der Durchsicht... Panik.. alle Völker haben nur noch wenige Gramm Honig. Ein Volk hat bereits erste tote Bienen im Boden liegen. Bin auch am Füttern...

    Hallo zusammen,

    ich möchte an meine Beuten, pro Beute ein Flugbrett ranmachen, dass bis zum Boden reicht.

    Welche Materialien setzt Ihr da ein. Ich hab mich nach Siebdruckplatten umgesehen, die sind stabil und wettertauglich, aber sehr teuer im Zuschnitt. Gibt es da eine günstige Alternative. Letztes Jahr hatte ich dünne Laubsäge-Sperrholzplatten genommen... die sind gerade so weggegammelt... und waren preislich auch nicht günstig. Danke für Eure Tipps.

    Gruss ritterjohannes

    Tja ich hätte auch gerne so eine feine Radschleuder von der Imkerzentral in Görlitz haben wollen. Mein Plan war, jetzt - Ende des Jahres 2018 die Schleuder zu bestellen (3x4)... leider gibt es die Imkerzentrale in Görlitz nicht mehr. Der Laden musste auf Grund von Insolvenz Ende Oktober schliessen... sehr schade. ;(


    Wenn jemand so eine Radschleuder veräußern möchte... ich wäre ein dankbarer Käufer. :)

    Hallo zusammen,

    ich habe Dadant 12 US Beuten im Einsatz. An 2 Beuten ist mir aufgefallen, dass das Holz außen leichte Schimmelfleche aufweisst...

    Bisher hab ich immer mit offenem Boden überwintert und noch nie Probleme mit Kondenswasser gehabt.

    Es wurde bei uns im Verein darüber berichtet, dass es für die Bienen insgesamt besser ist, wenn diese an zugigen Orten stehen, wenn die Böden über den Winter geschlossen bleiben.

    Daher mein Schliessen des Bodens. Der höhere Wanderboden auf dem die Brutzarge sitzt ist durch einen Bodenschieber geschlossen.

    Die Bausperre ist bei allen Völkern durch Kondenswasser ebenfalls nass.


    Das es in der großen Einraum-Beute Kondeswasser gibt ist klar. Das Volk nimmt zu dieser Jahreszeit wenig räumlichen Platz in der Winterkugel ein und heizt nur den bewohnten Bereich.

    Meine Bienen stehen in 2er Aufstellung. Das 2 Völker pro Beutenbock sitzen immer links oder rechts an der Inneren Beutenwand.


    Kurz zum Aufbau meiner Beuten. Die Beuten sind aus Weymouth-Kiefer gefertigt und die Außenseite hab ich mit Auro160 Lasur im Frühjahr gestrichen.

    Auf den Beuten hab ich keine Plastikfolien im Einsatz sondern einen Bio-Baumwollstoff ohne Wachstränkung, darüber ist der Innendeckel aus Holzspannplatte mit eingelegter Dämmplatte und darauf liegt direkt der Metalldeckel auf. Würde es etwas bringen, wenn ich zwischen Metalldeckel und Innendeckel einen 2,5cm Abstand realisiere, damit die Feuchtigkeit durch Umlüftung des Deckels besser abtransportiert werden kann?


    Oder soll ich den Bodenschieber rausnehmen und diesen erst wieder im Frühjahr / Februar einsetzen...?

    Hallo zusammen,

    ich hab eine Frage zu den klassischen Fluglochkeilen aus Holz.

    Im Sommer nimmt man diese meist raus und später im Jahr hat man die Möglichkeit das Flugloch zu verengen über den eingefrästen Schlitz.


    Ich möchte mir einen eigenen Fluglochkeil für den Winter mit eingebauter Mäusesperre bauen.

    Wenn ich in das 25x25mm Profilholz einen 6mm Schlitz reinfräse, sollte das doch für die Bienen okay sein und Spitzmäuse und Mäuse kommen nicht rein.


    Eine andere Idee war, dass ich in das Profilholz mit 6mm Holzbohrer mehrere Löcher rein bohre.

    Auch das sollte für die Mädels an Platz reichen um rein und raus zu kommen, oder?

    Mit dem Verstopfen der Löcher könnte es problematisch werden, oder reichen den Bienen 6mm Löcher um den Totenfall auszuräumen..


    Für Mäuse sind ja 8x8mm für Spitzmäuse kleiner 6,3x6,3mm... korrekt:?:


    Gruss ritterjohannes

    Hallo, ich habe auch bei meister-mietzebien einen ANEL Fogger geordert und im Frühjahr geliefert bekommen. Leider hatte ich bisher keine Zeit mich damit zu beschäftigen. Ich hab das Gerät in den Keller gepackt und gestern - einen Tag vor Beginn der geplanten Behandlung meiner Bienen ausgepackt und getestet... Panik. Mein Gerät ist wohl Müll... ich werde es heute Abend nochmal versuchen... aber so schön dampfen wie in dem ANEL Fogger Youtube Video tut er nicht.


    Die Piezozündung geht gar nicht. Ist defekt. Dann hab ich das mitgelieferte Feuerzeug verwendet. Die Sperrvorrichtung ist unsauber, wie ein Imkerkollege bereits obengeschrieben hat. Bei mir klemmt sie sich sogar so in den Griff rein, dass dieser sich nicht von selber zurückstellt... Pumpen ist damit dann nicht mehr. Hab ich gefixt... muss man aber genau einstellen, dass das nicht zu Problemen führt. *Nerv*


    Ausprobiert hab ich es mit 60 Grad warmen Wasser... das ist wohl zu viel für den Pumpen Mechanismus... bzw. die Dichtungen... die hat es gerade so zerbröselt. Also das Teil zerlegt. Und neue Dichtungen eingelegt. Damit ist es besser, aber auch noch nicht optimal. Kaltes Wasser nimmt er jetzt. Aber der Dampfdruck damit ist mau.


    Ok dann bin ich auf 70% Alkohol gegangen... damit geht's schon besser.. Die Dichtung an der Pumpe scheint damit auch wesentlich besser zu flutschen. Der Dampfdruck war etwas höher... aber so wirklich zufrieden... sieht anders aus.


    Bei der ganzen Bastelei und Probierei... würde ich sagen ging ne halbe Flasche Gas drauf... ;-(

    Auch das ist ärgerlich. Heute Abend rühre ich mal eine Oxalsäure-Lösung an und versuche mich damit. Vielleicht geht's damit ja besser... die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich hoffe sehr dass es klappt. Ansonsten ist das Gerät bei mir durchgefallen.


    Ich hatte mir damit eine deutliche Schnelligkeit erhofft. Aber so wird das nix. Wenn der Test heute Abend kein besseres Verdampfer Ergebnis bringt... war es das. Und dann kann ich nur sagen... Gute Idee... aber in der Ausführung noch deutliche Nachbesserung notwendig. Oder aber ich hab ein Montagsgerät.