Beiträge von ritterjohannes

    Muss man auch nicht verstehen...

    Ich bin einfach immer noch geschockt und muss mich erst finden.


    Zudem schmerzt die Wahrheit, sich eingestehen zu müssen, dass man nahezu kopflos vieles falsch gemacht hat... ne Menge Arbeit, Zeit und Geld ausgegeben, mit dem gleichen Ergebnis - keine Völker mehr in den Kisten zu haben.


    Es wäre bequemer gewesen, einfach nix zu tun.


    Aber ich bin ja lernfähig und muss für mich evaluieren wie es weitergehen kann.

    Der Klassiker 5 Imker, 10 Meinungen...

    Warum klag ich eigentlich mein Leid, wie immer ist der Imker hinterm Kasten der Schuldige... ;(


    Was mich an uns Imker echt ankotzt... Jeder macht es anders... Jeder hat seine eigene Strategie, die die Beste zu seinen scheint...


    Der Mensch denkt und Gott lenkt.

    Wespen sehe ich an sich nicht als Schädlinge an. Sie haben Ihre eigene Aufgabe in der Natur.

    Dieses Jahr war bei uns ein Wespenjahr wie nie zuvor.

    Ich hatte über den Sommer gut 20 Anrufe von Leute mit großen Wespen und Hornissen Nestern, die ich umsiedeln durfte.

    Selbst auf unserer Terrasse hatten wir ein großes nerviges Wespen-Nest, dass ich nicht umgesiedelt bekommen habe.


    So wie es aussieht hab ich dieses Jahr wohl 9 Völker an meinem Bienenstand im Wald durch massiven Wespenbeflug verloren - von 15 Völkern - 9 Völker tot.

    Dezemberfrust 2020, hat ein anderer Teilnehmer geschrieben. Dem schliesse ich mich dieses Jahr an.


    In hab den Text unten leider in einem falschen Bereich meinen Post gespeichert.
    Daher hier nochmal.


    Buckfast in Dadant US 12 Kisten:


    - Mitte Juni TBE gemacht (Brutwaben eingeschmolzen - Kein Brutsammler gemacht!)

    - 10. Juli Völker abgeschleudert

    - 11. Juli Varromed Behandlung mit 55ml pro großem Volk

    - Über 6 Wochen langsam aufgefüttert mit Sirup Melliflora pro Woche max 4 Liter gefüttert

    - 11. September Königinnen durch neue Königinnen getauscht

    - Ende September Varroamed Behandlung mit 40ml pro Volk

    - 19. Dezember bei 3 Grad Außentempartur Oxalsäure Behandlung


    Anfang Oktober standen die Völker alle durch die Bank top da.

    Auch die neuen Buckfast Königinnen waren noch etwas in Eilage.


    Bei der Winterbehandlung mit Oxalsäure, hab ich dann festgestellt, dass von von 15 eingewinterten Völkern, 9 Völker tot sind... bzw. die Kisten leer sind.


    Ich imkere seit 9 Jahren und hab schon einiges durch. Dieses Jahr war für mich positiv und ich dachte ich hab etwas gelernt.

    Starke Völker, viel Honig... gute Einwinterung, keine Schwächlinge.


    So hohe Verluste hatte ich noch nie. Mal ein oder zwei Völker, die schon schwach eingewintert wurden, aber nie Völker, die stark eingewintert wurden.


    Was seltsam ist... bei mir stehen die Völker in einer zweier Aufstellung im Wald und die ersten 9 Kisten sind leer.

    Was auch noch heftig ist, selbst bei 3 Grad fliegen an allen Kisten Wespen ein und aus in einer nie gekannten Anzahl.

    War gestern nochmal da... alle Beute werden massiv durch Wespen beflogen und ausgeraubt.


    Ist das ein Wespenschaden? Ich hatte bisher mit Wespen noch nie an dem Standort Probleme.

    Es wirkt fast als wenn die Wespen sich ein Volk nach dem anderem vornehmen. Die ersten 9 Kisten sind leer...

    In den Kisten massive Spuren von Wespen. Teils haben sie sogar versucht dort Nester in den Boden reinzubauen.


    Was ich verändert habe, bisher hab ich immer nur mit Oxalsäure behandelt, Varromed hab ich dieses Jahr das erste mal verwendet. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht funktioniert hat. Ich bin immer noch geschockt und weiss gerade nicht wie ich 2021 weiter imkern werde. Auch schon ans Aufhören hab ich nachgedacht...


    Ich vermute das der massive Wespenbeflug in den Beuten, die Völker gestört hat.

    Habe auch schon gelesen, das Wespen Bienenköniginnen killen und dann die Beuten ausräubern.


    Wem ging es dieses Jahr ähnlich?;(

    Meine Erkenntnisse von 2020 - von 15 Völkern - 9 Völker tot.

    Dezemberfrust 2020, hat ein anderer Teilnehmer geschrieben. Dem schliesse ich mich dieses Jahr an.


    Buckfast in Dadant US 12 Kisten:


    - Mitte Juni TBE gemacht (Brutwaben eingeschmolzen - Kein Brutsammler gemacht!)

    - 10. Juli Völker abgeschleudert

    - 11. Juli Varromed Behandlung mit 55ml pro großem Volk

    - Über 6 Wochen langsam aufgefüttert mit Sirup Melliflora pro Woche max 4 Liter gefüttert

    - 11. September Königinnen durch neue Königinnen getauscht

    - Ende September Varroamed Behandlung mit 40ml pro Volk

    - 19. Dezember bei 3 Grad Außentempartur Oxalsäure Behandlung


    Anfang Oktober standen die Völker alle durch die Bank top da.

    Auch die neuen Königinnen waren noch etwas in Eilage.


    Bei der Winterbehandlung mit Oxalsäure, hab ich dann festgestellt, dass von von 15 eingewinterten Völkern, 9 Völker tot sind... bzw. die Kisten leer sind.


    Ich imkere seit 9 Jahren und hab schon einiges durch. Dieses Jahr war für mich positiv und ich dachte ich hab etwas gelernt. Starke Völker, viel Honig... gute Einwinterung, keine Schwächlinge.


    So hohe Verluste hatte ich noch nie. Mal ein oder zwei Völker, die schon schwach eingewintert wurden, aber nie Völker, die stark eingewintert wurden.


    Was seltsam ist... bei mir stehen die Völker in einer zweier Aufstellung im Wald und die ersten 9 Kisten sind leer. Was noch heftig ist, selbst bei 3 Grad fliegen an allen Kisten Wespen ein und aus in einer nie gekannten Anzahl.


    War gestern nochmal da... alle Beute werden massiv durch Wespen beflogen und ausgeraubt.


    Ist das ein Wespenschaden? Ich hatte bisher mit Wespen noch nie an dem Standort Probleme.

    Es wirkt fast als wenn die Wespen sich ein Volk nach dem anderem vornehmen. Die ersten 9 Kisten sind leer...



    Was ich verändert habe, bisher hab ich immer nur mit Oxalsäure behandelt, Varromed hab ich dieses Jahr das erste mal verwendet. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht funktioniert hat.


    Ich bin immer noch geschockt und weiss gerade nicht wie ich 2021 weiter imkern werde. Auch schon ans Aufhören hab ich nachgedacht...


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    Auch ich bin gerade am überlegen ob ich mir das CFM 100kg Honigrühr und Mischgerät holen soll. Ich bin im Hobbybereich unterwegs und sicherlich kann man da viel mit persönlichem Einsatz machen. Da ich aber lieber mehr Zeit mit meinen Kindern und Familie verbringen möchte, als mit Rühren und Mischen, sehe ich das als - wenn auch teuere - Arbeitserleichterung. Zudem mag ich den Honigklebkram nicht so. Ich bin mehr so der Mann an den Bienen - als in der Honigküche. ;-)


    Leider ist ja CFM und Lyson von den Anschlüssen her nicht kompatibel, sonst würde ich mich für den Lyson entscheiden.


    Ich hab bereit eine Dana Api Matic 1000 und würde daran gerne den Honigrührer anschliessen.


    Hat jemand ein Lyson Rührwerk an eine Dana Api Matic erfolgreich angeschlossen?

    Hallo zusammen,

    wenn ich kristallierten Honig aus dem Lagereimer durch den Melitherm lasse, wird dieser wieder flüssig.

    Das funktioniert prima. Ich frage mich nur... was macht Ihr gegen die Temparatur. Der Honig hat ja dann schon über 40 Grad und dass über Stunden, bis die Wärme über die Metallwand des Hobocks oder Abfüllers an die Luft abgegeben ist. Angeblich macht das dem Honig nichts aus. Wobei jeder Eingriff am Honig die Qualität ehr verschlechtert, als verbessert.

    Daher meine Frage und Gedanke... wie kriege ich die Temparatur zügig wieder auf Raumtemparatur um ihn dann abzufüllen.


    Profis haben teils doppelwandige Abfüller oder Rührwerke, die sie mit Wasser runterkühlen können, damit das Rühren und Auskristallisieren besser steuerbar wird.


    Für den Hobbyimker, wie mich ein feiner, aber teurer Spass. Hätte ich gerne... aber das Haushaltskonto und die Frau erteilen keine Genehmigung... 8)


    Den Honig lange in Bewegung halten durch ein Rührwerk verkürzt die Temparatur etwas, aber trotzdem braucht die Menge an Honig einige Stunden, bis sie wieder auf Zimmertemparatur runter ist. Mich würde interessieren... was macht Ihr? Gibts da pragmatische gute Lösungen um z.B. 25kg zügig wieder auf Raumtemparatur zu bringen.


    Ideen hab ich, aber mein gebastelt nervt mich grad. ;-)

    Ich hab da noch so meine Schwierigkeiten mit der Produktion von freincremigen Honig. Hab das schon paar mal ausprobiert mit dem Impfen, aber ohne Kühlschrank Lagerung. Von 10 Versuchen, war eine Charge ganz ok. Alle anderen... da wurde der Honig teils wieder flüssig... bzw. gab es eine Trennung. Lag wohl daran, dass ich den Honig zu lange gerührt habe. Da ich, wie die Meisten hier leider kein kühlfähiges Rührwerk Ihr Eigenes nennen oder ausleihen können - wie kann man das als Hobbyimkerei für sich bewerkstelligen, ohne den Honig zu schädigen.


    Ich hab ein Rührwerk für 25-50kg, einen Melitherm und einen kleinen Kühlschrank. Wie wären die Schritte da.. Temparaturen, Zeiten, ect. Würde das gerne nochmal ausprobieren.

    Vielleicht habt Ihr ja gute Tipps, wie ich 300kg Honig durchmischen kann,

    ohne ein 300kg Klärfass anzuschaffen, dass ich 2x im Jahr nur benötige und 400 EUR kostet und mir nur

    unnötig Platz im Keller nimmt. Ich hab bereits im Verein und bei befreundeten Imkern in der Nähe gefragt,

    aber sowas hat Niemand, oder will es nicht verleihen... was ich bei der Grösse auch verstehen kann.

    Ich hab 2x 50kg Edelstahl Hobos als Abfüller und 35kg Edelstahl Hobo Abfüller.

    Dazu jede Menge 25kg Honigeimer. Wie würdet Ihr das machen?

    An eine Honigpumpe komm ich auch leider nicht.

    Danke für Eure Tipps. Manchmal steht man auch vor dem Wald und sieht ihn vor lauter Bäumen nicht. ;-)

    Hallo zusammen,

    wer hat auch die Thermoschiede von Imkertechnik Wagner aus expandierbarem Polystyrol im Einsatz und hat diese mit Alufolie modifiziert und schon Erfahrungen in der Praxis gemacht?

    Suche Deine Erfahrungen und Tipps.


    Ich möchte meine Thermoschiede mit Alufolie modifzieren und suche noch nach einer passenden Folie und Kleber.

    Welche Folie funktioniert und wird von den Bienen nicht klein gemacht?


    Folien gibt es zu Hauf aber welche funktioniert und lässt sich gut aufbringen. (evtl. selbstklebend?)


    Ich möchte hier keine Diskussionsbeitrag eröffnen, ob Alufolie sinnvoll ist oder nicht, sondern mich über Erfahrungen austauschen, wenn jemand seine Thermoschiede modifiziert hat.


    Danke für Eure Hinweise 8)

    Der Honig geht durchs Melitherm, wird dann auf handwarm runtergekühlt, geimpft, dabei laufen Kühlung wie Rührwerk weiter. Gerührt wird bei ~13°c. Sobald die Konsistenz erreicht ist, wird auf 29°c erwärmt und in warme Gläser abgefüllt. Danach stehen die Gläser noch ein paar Tage bei Zimmertemperatur damit sich der Honig entspannt. Danach kühl. Das minimiert Ausblühungen.

    Das hört sich sehr ausgefeilt und ausgereift an. ;-) Genau meine Frage. Wenn ich mit dem Melitherm arbeite (65 Grad) dann ist der Honig im Hobbock immer noch sehr heiß... wie kühlt man den schnell wieder auf handwarm runter? Gibts da ein Gerät oder einen Selbstbau? Hab mir überlegt ob es was bringen würde, wenn ich einen Hobbock, dessen Boden, mit mehreren Peltierelementen von außen ausstatte... hm... aber das wahre ist es nicht.