Beiträge von ritterjohannes

    Hallo zusammen,

    das Thema Honig Abschäumen, ist für mich immer wieder ein nerviges Thema, wofür ich persönlich noch keine runde Lösung gefunden habe.

    Aktuell weiß ich noch nicht so genau wo ich da noch Fehler mache.


    Ich beschreib mal meinen Ernte-Ablauf:


    - Honig wird in Radschleuder geschleudert

    - Honig läuft über Grobsieb in einen CFM 35kg Siebkübel mit Feinsieb.

    - Honig wird in 25kg Hobocks abgefüllt und im Lager eingelagert


    Da ich noch am erschliessen meines Absatzmarktes bin, kommt derzeit mehr Honig rein, als raus geht. Daher ist der größte Anteil meines Honigs dann nach einigen Wochen auskristallisiert. Da ich einen Melitherm habe, ist das kein Problem.


    Für den Verkauf mach ich folgends:


    25kg Honig kommt für einen halben Tag in den Aufwärmschrank bei 28-30Grad.

    Danach wird der Honig über Melitherm mit Feinsieb verflüssig.

    Der aufgetaute Honig läuft nochmal durch ein Extrem feines Spitzsieb.

    Meistens tau ich am Stück 4x25kg auf.


    Danach wird der Honig vom Hobock ins CFM 100kg Rührwerk gepumpt und dort cremig gerührt und danach ins Glas abgefüllt.

    Immer wenn der Honig die Gebinde wechselt hab ich eine Filterung per Feinsieb dazwischen geschaltet und trotzdem hab ich am Schluss sehr oft Honig mit leichtem Schaum im Glas.


    Es ist zum Mäuse melken, ich weiß aktuell nicht wie ich das lösen kann ohne den Honig extra nochmal durch ein Klärfass zu schicken.


    Woher kommt der Schaum und wie kriegt Ihr das Problem in den Griff?

    Der Honig läuft bei mir mehrfach durch Fein- / Spitzsiebe und trotzdem hab ich den Schaum im Glas.


    Wie macht Ihr das? Die Methode mit der Frischhaltefolie finde ich keine so tolle Lösung.

    Wie machen es die Profis?


    Merci

    Hallo zusammen,

    ich verwende seit Jahren in meiner Honigernte einen klassischen Beuten-Deckel mit einer eingearbeiteten Bienenflucht.

    Es hab schon mal von einem findigen Imker eine Bienenflucht gesehen, die wurde mit einem Schieber nachgerüstet um sich das Abheben der Honigräume zu ersparen, wenn die leergeschleuderten Honigwaben aufgesetzt wurden... danach geht man an den Stand, schiebt von außen den Schieber rein und und kann ein paar Tage später dann die leergeschleckten Honigräume ohne Bienen abnehmen.


    Wer hat sich seine Bienenflucht so umgebaut und kann mir hierzu Hilfestellung geben?

    Danke

    Muss man auch nicht verstehen...

    Ich bin einfach immer noch geschockt und muss mich erst finden.


    Zudem schmerzt die Wahrheit, sich eingestehen zu müssen, dass man nahezu kopflos vieles falsch gemacht hat... ne Menge Arbeit, Zeit und Geld ausgegeben, mit dem gleichen Ergebnis - keine Völker mehr in den Kisten zu haben.


    Es wäre bequemer gewesen, einfach nix zu tun.


    Aber ich bin ja lernfähig und muss für mich evaluieren wie es weitergehen kann.

    Der Klassiker 5 Imker, 10 Meinungen...

    Warum klag ich eigentlich mein Leid, wie immer ist der Imker hinterm Kasten der Schuldige... ;(


    Was mich an uns Imker echt ankotzt... Jeder macht es anders... Jeder hat seine eigene Strategie, die die Beste zu seinen scheint...


    Der Mensch denkt und Gott lenkt.

    Wespen sehe ich an sich nicht als Schädlinge an. Sie haben Ihre eigene Aufgabe in der Natur.

    Dieses Jahr war bei uns ein Wespenjahr wie nie zuvor.

    Ich hatte über den Sommer gut 20 Anrufe von Leute mit großen Wespen und Hornissen Nestern, die ich umsiedeln durfte.

    Selbst auf unserer Terrasse hatten wir ein großes nerviges Wespen-Nest, dass ich nicht umgesiedelt bekommen habe.


    So wie es aussieht hab ich dieses Jahr wohl 9 Völker an meinem Bienenstand im Wald durch massiven Wespenbeflug verloren - von 15 Völkern - 9 Völker tot.

    Dezemberfrust 2020, hat ein anderer Teilnehmer geschrieben. Dem schliesse ich mich dieses Jahr an.


    In hab den Text unten leider in einem falschen Bereich meinen Post gespeichert.
    Daher hier nochmal.


    Buckfast in Dadant US 12 Kisten:


    - Mitte Juni TBE gemacht (Brutwaben eingeschmolzen - Kein Brutsammler gemacht!)

    - 10. Juli Völker abgeschleudert

    - 11. Juli Varromed Behandlung mit 55ml pro großem Volk

    - Über 6 Wochen langsam aufgefüttert mit Sirup Melliflora pro Woche max 4 Liter gefüttert

    - 11. September Königinnen durch neue Königinnen getauscht

    - Ende September Varroamed Behandlung mit 40ml pro Volk

    - 19. Dezember bei 3 Grad Außentempartur Oxalsäure Behandlung


    Anfang Oktober standen die Völker alle durch die Bank top da.

    Auch die neuen Buckfast Königinnen waren noch etwas in Eilage.


    Bei der Winterbehandlung mit Oxalsäure, hab ich dann festgestellt, dass von von 15 eingewinterten Völkern, 9 Völker tot sind... bzw. die Kisten leer sind.


    Ich imkere seit 9 Jahren und hab schon einiges durch. Dieses Jahr war für mich positiv und ich dachte ich hab etwas gelernt.

    Starke Völker, viel Honig... gute Einwinterung, keine Schwächlinge.


    So hohe Verluste hatte ich noch nie. Mal ein oder zwei Völker, die schon schwach eingewintert wurden, aber nie Völker, die stark eingewintert wurden.


    Was seltsam ist... bei mir stehen die Völker in einer zweier Aufstellung im Wald und die ersten 9 Kisten sind leer.

    Was auch noch heftig ist, selbst bei 3 Grad fliegen an allen Kisten Wespen ein und aus in einer nie gekannten Anzahl.

    War gestern nochmal da... alle Beute werden massiv durch Wespen beflogen und ausgeraubt.


    Ist das ein Wespenschaden? Ich hatte bisher mit Wespen noch nie an dem Standort Probleme.

    Es wirkt fast als wenn die Wespen sich ein Volk nach dem anderem vornehmen. Die ersten 9 Kisten sind leer...

    In den Kisten massive Spuren von Wespen. Teils haben sie sogar versucht dort Nester in den Boden reinzubauen.


    Was ich verändert habe, bisher hab ich immer nur mit Oxalsäure behandelt, Varromed hab ich dieses Jahr das erste mal verwendet. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht funktioniert hat. Ich bin immer noch geschockt und weiss gerade nicht wie ich 2021 weiter imkern werde. Auch schon ans Aufhören hab ich nachgedacht...


    Ich vermute das der massive Wespenbeflug in den Beuten, die Völker gestört hat.

    Habe auch schon gelesen, das Wespen Bienenköniginnen killen und dann die Beuten ausräubern.


    Wem ging es dieses Jahr ähnlich?;(

    Meine Erkenntnisse von 2020 - von 15 Völkern - 9 Völker tot.

    Dezemberfrust 2020, hat ein anderer Teilnehmer geschrieben. Dem schliesse ich mich dieses Jahr an.


    Buckfast in Dadant US 12 Kisten:


    - Mitte Juni TBE gemacht (Brutwaben eingeschmolzen - Kein Brutsammler gemacht!)

    - 10. Juli Völker abgeschleudert

    - 11. Juli Varromed Behandlung mit 55ml pro großem Volk

    - Über 6 Wochen langsam aufgefüttert mit Sirup Melliflora pro Woche max 4 Liter gefüttert

    - 11. September Königinnen durch neue Königinnen getauscht

    - Ende September Varroamed Behandlung mit 40ml pro Volk

    - 19. Dezember bei 3 Grad Außentempartur Oxalsäure Behandlung


    Anfang Oktober standen die Völker alle durch die Bank top da.

    Auch die neuen Königinnen waren noch etwas in Eilage.


    Bei der Winterbehandlung mit Oxalsäure, hab ich dann festgestellt, dass von von 15 eingewinterten Völkern, 9 Völker tot sind... bzw. die Kisten leer sind.


    Ich imkere seit 9 Jahren und hab schon einiges durch. Dieses Jahr war für mich positiv und ich dachte ich hab etwas gelernt. Starke Völker, viel Honig... gute Einwinterung, keine Schwächlinge.


    So hohe Verluste hatte ich noch nie. Mal ein oder zwei Völker, die schon schwach eingewintert wurden, aber nie Völker, die stark eingewintert wurden.


    Was seltsam ist... bei mir stehen die Völker in einer zweier Aufstellung im Wald und die ersten 9 Kisten sind leer. Was noch heftig ist, selbst bei 3 Grad fliegen an allen Kisten Wespen ein und aus in einer nie gekannten Anzahl.


    War gestern nochmal da... alle Beute werden massiv durch Wespen beflogen und ausgeraubt.


    Ist das ein Wespenschaden? Ich hatte bisher mit Wespen noch nie an dem Standort Probleme.

    Es wirkt fast als wenn die Wespen sich ein Volk nach dem anderem vornehmen. Die ersten 9 Kisten sind leer...



    Was ich verändert habe, bisher hab ich immer nur mit Oxalsäure behandelt, Varromed hab ich dieses Jahr das erste mal verwendet. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht funktioniert hat.


    Ich bin immer noch geschockt und weiss gerade nicht wie ich 2021 weiter imkern werde. Auch schon ans Aufhören hab ich nachgedacht...


    .

    Auch ich bin gerade am überlegen ob ich mir das CFM 100kg Honigrühr und Mischgerät holen soll. Ich bin im Hobbybereich unterwegs und sicherlich kann man da viel mit persönlichem Einsatz machen. Da ich aber lieber mehr Zeit mit meinen Kindern und Familie verbringen möchte, als mit Rühren und Mischen, sehe ich das als - wenn auch teuere - Arbeitserleichterung. Zudem mag ich den Honigklebkram nicht so. Ich bin mehr so der Mann an den Bienen - als in der Honigküche. ;)


    Leider ist ja CFM und Lyson von den Anschlüssen her nicht kompatibel, sonst würde ich mich für den Lyson entscheiden.


    Ich hab bereit eine Dana Api Matic 1000 und würde daran gerne den Honigrührer anschliessen.


    Hat jemand ein Lyson Rührwerk an eine Dana Api Matic erfolgreich angeschlossen?

    Hallo zusammen,

    wenn ich kristallierten Honig aus dem Lagereimer durch den Melitherm lasse, wird dieser wieder flüssig.

    Das funktioniert prima. Ich frage mich nur... was macht Ihr gegen die Temparatur. Der Honig hat ja dann schon über 40 Grad und dass über Stunden, bis die Wärme über die Metallwand des Hobocks oder Abfüllers an die Luft abgegeben ist. Angeblich macht das dem Honig nichts aus. Wobei jeder Eingriff am Honig die Qualität ehr verschlechtert, als verbessert.

    Daher meine Frage und Gedanke... wie kriege ich die Temparatur zügig wieder auf Raumtemparatur um ihn dann abzufüllen.


    Profis haben teils doppelwandige Abfüller oder Rührwerke, die sie mit Wasser runterkühlen können, damit das Rühren und Auskristallisieren besser steuerbar wird.


    Für den Hobbyimker, wie mich ein feiner, aber teurer Spass. Hätte ich gerne... aber das Haushaltskonto und die Frau erteilen keine Genehmigung... 8)


    Den Honig lange in Bewegung halten durch ein Rührwerk verkürzt die Temparatur etwas, aber trotzdem braucht die Menge an Honig einige Stunden, bis sie wieder auf Zimmertemparatur runter ist. Mich würde interessieren... was macht Ihr? Gibts da pragmatische gute Lösungen um z.B. 25kg zügig wieder auf Raumtemparatur zu bringen.


    Ideen hab ich, aber mein gebastelt nervt mich grad. ;)

    Ich hab da noch so meine Schwierigkeiten mit der Produktion von freincremigen Honig. Hab das schon paar mal ausprobiert mit dem Impfen, aber ohne Kühlschrank Lagerung. Von 10 Versuchen, war eine Charge ganz ok. Alle anderen... da wurde der Honig teils wieder flüssig... bzw. gab es eine Trennung. Lag wohl daran, dass ich den Honig zu lange gerührt habe. Da ich, wie die Meisten hier leider kein kühlfähiges Rührwerk Ihr Eigenes nennen oder ausleihen können - wie kann man das als Hobbyimkerei für sich bewerkstelligen, ohne den Honig zu schädigen.


    Ich hab ein Rührwerk für 25-50kg, einen Melitherm und einen kleinen Kühlschrank. Wie wären die Schritte da.. Temparaturen, Zeiten, ect. Würde das gerne nochmal ausprobieren.