Beiträge von Bienenhummel

    Das machen sie bei mir schon seit ich imkere. Ob es auch an der Innenseite der Beute passiert kann ich nicht sagen, aber ums Flugloch ist es wie bei einer Massen-Yoga-Hypnose-Stunde - oder so :)


    Ich bilde mir ein: wenn sie das machen sind sie mit der Königin zufrieden und schwärmen nicht mehr. Ob stimmt?


    Hier Videos von mir:



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    Ich bilde meine Altkö-Ableger so schwach, dass sie mir oft schon leid tun. 1 BW und eine FW, eine MW als „Schied“. Ein paar Bienen noch dazu.
    Und trotzdem sitzen die bis zum Spätsommer auf 10 Waben, so das ich sie doch wieder einwintere.
    Wenn man das über Jahre so macht…


    Ich muss da wohl etwas rabiater werden, aber das liegt mir so gar nicht.

    Verkaufen auch nicht. Nicht wenn die Käufer gleich auf die Mitleidstour kommen und jammern das sie über den Winter ja so viel Pech hatten etc. pp.


    Darum interessiert es mich sehr, wie andere es schaffen die Völkerzahl niedrig zu halten.

    Gibt man eine Kalkbrutkönigin in ein anderes Volk, ist die dort neu angelegte Brut kalkbrutfrei. Erst, wenn die Nachkommen dieser Königin altersmässig die Pflege übernehmen, tritt die Krankheit wieder auf.


    Gruss

    Ulrich

    Ach - das ist ja interessant!
    Das würde ja bedeuten, wenn eine Kalk-Pflegebiene eine Kalk-Larve füttert, dann wird die Larve infiziert.

    Wenn aber eine Kalk-Pflegebiene eine "nicht-Kalk"-Larve füttert, dann nicht?

    Also müssen beide - Pflegebiene und Larve - von der Genetik her anfällig sein?


    Man liest öfter daß beim umweiseln trotzdem wieder Kalkbrut entstand - das würde dann bedeuten daß die neue Königin vielleicht doch nicht so "kalk-frei" war wie vermutet?


    Letzteres sehe ich bei mir auch als Problem, denn im Endeffekt stammen alle meine Völker von der einen einzigen Königin ab, die ich vor 9 Jahren gekauft habe. Irgendwie sind sie alle miteinander verwandt.

    rase

    Danke für den Tipp!

    Ich habe gelesen dass Waben sehr viele Spuren enthalten können, so dass die Brut der Neuen auch sofort wieder befallen wird. Siehst du diese Gefahr auch?


    Seit ich im HR ein anderes Mass habe ist die Wabenhygiene nicht immer einfach. (Zander halb wegen Kreuz und BR einräumig Zander)

    Ich habe ein "böses" Volk das jetzt auch noch Kalkbrut hat. (Das Frühjahr war eisig bei uns).

    D.h. ich möchte sowohl Königin als auch Brutwaben los werden.


    Folgende Vorgehensweise habe ich geplant:


    1. Königin abdrücken

    2. nach 8 Tagen alles NSZ brechen. Jetzt sind sie hoffnungslos weisellos.

    3. Nun das Kalk-Volk einen Meter verschieben, an der alten Stelle einen Altköniginnenableger hinstellen.

    Der besteht aus 1 BW und 1 FW und wenig/keine Flugbienen plus 8 MW. In komplett neuem Kasten, Boden, usw.

    (Altkö deswegen, weil ich noch keine Jungen zur Verfügung habe)

    4. die Flugbienen des Kalk-Volkes fliegen nun zum Altkö-Ableger zu (und murxen hoffentlich die Kö nicht ab)

    5. nach 2-3 Tagen nehme ich vom Kalkvolk den Honigraum ab (Halzarge) und setze ihn mitsamt den darin befindlichen Bienen dem Alkö-Ableger auf

    6. Ist im Kalkvolk die Brut ausgelaufen werden die Bienen abgekehrt, die Waben eingeschmolzen, Zargen usw. ausgebrannt.


    Was haltet ihr von der Vorgehensweise? Ich habe wenig Erfahrung mit Kalkbrut.

    Ich sehe 2 Probleme:


    A. Honigraum

    Setze ich den schon etwas gefüllten HR auf, infiziere ich dann damit möglicherweise meine Altkö-Volk mit Kalkbrut? (Über den Honig)
    Was sollte ich sonst mit dem HR machen? Samt Honig einschmelzen?


    B. Alte Königin

    Ich bilde bei Schwarmstimmung einen Altkö-Ableger. Bekommt der jetzt so viele Bienen dazu, dann wird das Volk bald wieder in Schwarmstimmung kommen - oder?

    Oder vergeht dem Volk die Schwärmerei weil es ja doch ein großer Eingriff ist bzw. erst "ein Volk" werden muß?


    Bin gespannt auf Eure Meinung und sage schon mal Danke,



    Alex

    Vielen Dank für Eure zahlreichen Rückmeldungen!!


    und Sorry falls ich was gefragt habe was schon oft diskutiert wurde. Aber mir gings in erster Linie darum, ob bei der natürlichen Gärung was schädliches entsteht, dazu fand ich keine deutlichen Aussagen (oder war zum dumm zum finden).
    Aber diese Befürchtung habt ihr mir erfolgreich genommen :)


    Durch's Melitherm lassen wäre eine Möglichkeit, aber würde man da nicht sein Melitherm "impfen" und läuft Gefahr, daß der nächste Honig auch gleich gärt? Naja, bei 1 Glas wäre ein Melitherm eh übertrieben :)


    Natürlich habe ich nicht vor gärigen Honig zu "entgären" und zu verkaufen!
    Mir gehts nur darum, daß ich nichts wegschmeissen muß. Es werden genug Lebensmittel vernichtet, da möchte ich nicht dazu gehören. Und wenn ich die nächsten Jahre nur noch solchen Honig essen müsste.

    Das Standardrezept "Met draus machen" ist halt nichts für mich, mir fehlt das Wissen, die Ausrüstung dafür - und ich mag keinen Met :)



    @Bienchen0202 schreibt, sie würde ihn für Salatdressing verwenden, auch ohne Erhitzung. Mm, isst man dann die Naturhefe nicht mit und hat dann die weitere Gärung, ähm, woanders? Mit entsprechender Gasentwicklung?


    Jedenfalls: ich werde das Glas, welches bei >50 Grad verflüssigt wurde, im Kühlschrank aufbewahren und zum kochen verwenden. Auch für Dressings, da schon erhitzt und hoffentlich jetzt mit nur noch wenig lebender Hefe.


    Und Danke Euch ohne "komisches Gefühl" dabei!


    Das Glas hatte jetzt nach dem Verflüssigen eine sehr dicke Schaumschicht, welche sich jetzt langsam auflöst und immer dünner wird. Der Honig stammt vom abschleudern und hatte damals 18%. Vielleicht war der Deckel des Glases nicht ganz dicht.



    Danke,


    Alex