Beiträge von Bienenhummel

    Ich hab jedes Mal die Waage eingehangen und die Hand an die Beute gelegt und dann gezogen

    Sobald du mit der Hand ein wenig an die Beute kommst, stimmt das Gewicht nicht mehr. Wenn du die Hand aber zu weit weg nimmst, stimmt das Gewicht auch nicht mehr.

    Du solltest möglichst gerade nach oben ziehen ohne die Beute zu berühren.

    Die Beute muß vorne (wenn du hinten wiegst) an der Vorderkante antstehen und darf nicht (z.B. bei Paletten) in der Luft hängen. Der Hebelpunkt muß genau die Vorderkante sein.


    Zum Vergleich vorne und hinten gemessen. Ergebnis: 33kg. Nun wurde ich skeptisch. Spanngurt drum, 2 Mann dabei, komplett angehoben: 34kg.


    Warum liegt der erste Wert so weit daneben, wenn doch alle darüber schreiben, dass Sie es auch so machen? Das entscheidet doch über füttern und nicht mehr füttern. Das sind immerhin 6kg Differenz.


    Verstehe ich nicht. 33 kg und 34 kg - für mich sind das 1 kg Differenz...???

    Das klappt mit Apideas, wenn 3 zargig, genug Futter (wiegen!) und varroaarm. Immer noch besser als abdrücken...


    3,3 kg Futter per Ende Oktober sind nötig. Sie brauchen bis Ende Dez. ca 1 kg.

    Bei dreizargern rechne ich ein Leergewicht von 1,2 kg.


    Wie hast du varroabehandelt?

    Meine Völker stehen auf Paletten. Ein Volk stand so, daß die Vorderkante nicht direkt auf einem Brett auflag, sondern 1 cm weiter vorne war.

    Ich wiege nur von hinten und multipliziere mit 2.


    Das besagte Volk wurde regelmässig beim einfüttern gewogen. Erst als das Zielfutter erreicht war, merkte ich, daß es vorne nicht richtig auflag. Der Drehpunkt war also zu weit hinten.


    Also richtig hingeschoben und neu gewogen -> siehe da, das Volk war gleich 3 kg schwerer und dementsprechend überfüttert.

    Hat's aber trotzdem gut über den Winter geschafft :)


    Servus,


    Alex

    Ich habe mit einem Sonnenwachsschmelzer angefangen, mir dann aber einen Dampfwachsschmelzer gekauft. Denn irgendwann ist die Sonne zu schwach oder das Wetter paßt nicht. Jetzt nutze ich den Sonnenwachsschmelzer für mein grünes Gewissen und den Dampfschmelzer, wenn ich mal richtig viele Rähmchen einzuschmelzen habe. (Stichwort zargenweise Wabenhygiene, da ist dann ein SoWaSchmelzer zu langsam bzw. die Wachsmotte zu schnell....)


    Zum Klären koche ich die Wachsblöcke in Regenwasser ordentlich auf und gieße es dann durch ein Reinigungsfließ in einen Eimer. Dort lasse ich es möglichst langsam abkühlen. Geht auch ohne Fließ, dafür muß man es dann öfters machen.


    Würde ich jetzt nochmal anfangen würde ich wie folgt vorgehen:

    - Dampfwachsschmelzer kaufen

    - 2 Edelstahltöpfe kaufen mit 10+ Liter

    Einen für's aufkochen und klären, einen um das geklärte Wachs für die Mittelwandherstellung zu verflüssigen

    - Eine Induktionskochplatte, weil man damit das Wachs auch ohne Wasser verflüssigen kann (Temperatur halten bei 80 Grad), was beim MW-gießen sehr praktisch ist!


    Waben im DaWaSch schmelzen. Das Wachs (mehrfach) mit Regenwasser im Edelstahltopf aufkochen und durch Sieb/Filter in den Eimer gießen und sich selbst klären lassen.

    Das gesäuberte Wachs im zweiten Topf ohne Wasser verflüssigen, entweder für's MW machen oder für's Kerzen gießen. (Was ich noch nie gemacht habe, weil mir das Wachs zu schade ist ;)


    Servus,


    Alex

    Da gebe ich dir absolut Recht Beetic und fühle mich endlich mal voll und ganz verstanden :)

    Mir gehts ja auch so. Trotzdem mag ich nicht dran glauben, daß nur bzw. überwiegend bei diesem einen Volk so heftige Reinvasion von außen vorliegt.


    Wenn, dann müssten die ja irgendwo räubern, was man auch mit der Kofferwaage feststellen könnte. Da tut sich aber nix.


    Und ja, ich bin mir sicher daß zumindest 99% der gezählten Milben auch Milben sind und weder Wachsmottenkot noch Pollen. Und selbst wenns nur 90% wären, wären es zu viele Milben...


    Ich verstehs ja auch nicht, darum schreibe ich hier drüber. Und freu mich, daß wir hier so gut drüber reden können.


    Dein entscheidender Satz dürfte aber der hier sein:

    Bei dem Wirkungsgrad, der der Bedampfung angerechnet wird, ist das in diesem Ausmaß und in der zeitlichen Abfolge unplausibel, dass die Milben alle nur aus diesem einen Volk stammen sollen.


    Meine bislang einzige Erklärungsmöglichkeit: Der Wirkungsgrad der Bedampfung ist bei vorhandener Brut unter aller Sau. Es entkommen einfach viel zu viele Milben in die Brut.

    Daher wäre ein möglicher Weg den Bedampfungsintervall auf 2 Tage zu verkürzen, für mind. 12 Tage lang. Aber... naja....

    Hallo nochmal!

    Diese häufigen Bedampfungen hast du auch schon in den letzten Jahren durchgeführt, oder?

    Ich muss gestehen, dass ich den Behandlungserfolg nach Blockbehandlung nicht während der Behandlung kontrolliere. Sondern erst 4 Wochen später. Liebig gibt den natürlichen Milbenfall nach Bedampfung ja nach ca 5 Wochen an. Besser ausgedrückt :5 Wo nach Behandlung erst wieder natürlicher Milbenfall.

    Bis jetzt hatte ich noch keine unangenehmen Überraschungen dadurch.

    Hallo Honigbanane,

    ja, seit 6 Jahren derart häufige Bedampfungen und bisher noch kein Volk verloren.

    Ich bin viel zu neugierig, um keine Kontrolle während der Bedampfung zu machen. Und nach meiner Milbenzählerei kann ich nicht bestätigen, daß der Milbenfall beim Bedampfen 5 Wochen lang anhält. Vielleicht beim sprühen oder träufeln?


    ...ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hersteller so einen extremen Einsatz vorgesehen hat. Bienenhummel@ bist Du Dir wirklich sicher, dass das richtig ist.

    Mit Erich habe ich darüber schon öfters diskutiert und ihm auch meine Milbenzahlen präsentiert. Er schiebt derartig lange anhaltenden Milbenfall auf Reinvasion - einer Theorie der ich nur zum Teil folgen kann/mag.


    Und was ist richtig? Richtig ist, wenn sie gut über den Winter kommen :)

    Also ist es zumindest nicht falsch.

    Da hilft nur eine systematische Ursachenforschung: Behandlungsverfahren incl. Behandlungsintervalle, Gerätschaft, Wirkstoff (Menge, Qualität), Reinvasion (wenn nicht vom eigenen Stand, dann mglw. von einem Imker, der seine Milbenschleuder nach dem Rat einschlägiger Experten aus seinem Flugkreis weg in Deinen hinein verstellt haben könnte etc.)


    Tja, habe ich schon viel daran rumgerätstelt muß ich gestehen. Mir geht die häufige Dampferei ja auch auf den Keks. Aber wenn noch Milben fallen kann ich einfach nicht aufhören...


    Jaja, der böse Nachbarimker wird es sein. 800 Meter von mir hat ein Anfänger 2 VJölker hingestellt, der wird's sein :) Nein, im Ernst: Reinvasion halte ich zwar für möglich und bestimmt gibt es sie (ohne Invasion hätten sich die Biester ja nicht verbreitet). Aber wenn ich der mit den meisten Völkern am Ort bin, dann bin wohl eher ich die Quelle der Milben für die anderen und nicht umgekehrt?


    Eines sei noch erwähnt: ich bin ja nicht der einzige der diese häufige Bedampfung macht. Ich kenne mehrere und denen geht es wie mir. Der einzige Unterschied ist vielleicht daß ich aufhöre, wenn weniger als 10 Milben nach 24h nach der letzten Bedampfung fallen, andere hören schon bei 20 auf. Aber das macht das Kraut jetzt auch nicht mehr fett...

    Danke für Eure Antworten!


    Vielleicht hat bei dem Volk die Winterbehandlung nicht gefunzt




    Wahrscheinlich - obwohl bei der Winterbehandlung am 22.11.17 (Bedampfung) gerade mal 5 Milben fielen - in einer Woche. Erst am 10.06.2018 wurde es auffällig durch einen Milbenfall von > 1 pro Tag.


    Was jedoch nichts damit zu tun hat, wieso bei anderen die Blockbedampfung ausreicht und bei mir nicht :)

    @ Bienenhummel,

    welches Gerät benutzt Du?


    Den Oxamat Jumbo. Seit nunmehr 6 Jahren.


    D.h. du hast bisher ungefähr 15 bis 20 mal bedampft?

    Das macht mich jetzt aber ratlos.


    Ich finde die genannten Milbenzahlen gruselig (wie zählt man eigentlich 3.000 Milben?).

    Wie man die zählt? Jeden Tag :-) Nicht alle auf einmal :)


    Ja, bisher 12mal bedampft . Und es werden wohl noch 12 weitere folgen, so wie es aussieht.


    Jedenfalls verstehe ich bei solchen Milbenzahlen nicht, wieso es bei dir (und anderen) offenbar mit wenigen Bedampfungen klappt.

    Meiner Erfahrung nach reicht übrigens 3 bis 4 mal Bedampfen aus. Der Milbenfall hält bis zu drei Wochen an.


    Solche Aussagen lese ich immer wieder und ich wundere mich immer wieder.

    Habe ich andere Milben?


    Würde ich nur 4x bedampfen wären die meisten Milben noch da.

    Nach dem bedampfen sinkt der Milbenfall jeden Tag um 50%, so daß nach 1 Woche kaum noch was fällt. Von einer drei wöchigen Wirkung habe ich bisher nichts feststellen können.


    Das Konzept der Blockbehandlung ist logisch, nur die Praxis schaut - bei mir - anders aus. Ich bedampfe so lange, bis "nichts" mehr fällt. (Nichts = unter 10 Milben nach 24h).

    Ich zähle auch den Milbenfall recht genau und habe dabei festgestellt, daß nach 4x bedampfen nur ein kleiner Teil der Milben gefallen ist. Bei den weiteren Bedampfungen fallen noch weitaus mehr Milben als in den 4x3-4 Tagen.


    Mein dies jähriger Spitzenreiter wird seit Mitte Juni bedampft, alle 3-4 Tage.

    Nach den ersten 4 Bedampfungen sind ca. 1.800 Milben gefallen. Nach der Blockbedampfungstheorie könnte ich danach also aufhören?


    Tat ich nicht und mit den nachfolgenden 8 Bedampfungen fielen noch über 3.000 Milben!

    Und es fallen immer noch über 100 nach einer Bedampfung (24h).

    Ich bezweifle sehr stark, daß diese 3.000 Milben noch gestorben wären, wenn ich nach 4x aufgehört hätte.


    Die Völker direkt daneben haben deutlich weniger Milben, man möchte schon fast dran denken mit dem Bedampfen auf zu hören...


    Ich verstehe nicht, wieso bei anderen die Blockbedampfung erfolgreich zu sein scheint - und ich mir einen Wolf bedampfe...???

    Kann mir das einer erklären?


    Servus,


    Alex