Beiträge von beeventure

    Hallo zusammen,


    der dreier Ablegerboden wird hier oft kontrovers diskutiert und dessen Nachteile (kleines Flugloch, Spaltmaße der Trennschiede etc.) von einigen Imkern häufig angeführt, diesen Boden nicht einzusetzen. Trotzdem habe ich mich entschlossen diesen Boden in der kommenden Saison einmal auszuprobieren.


    Ich habe den Ablegerboden in meinem Blog für meine kommende Königinnenzucht und Ablegererstellung einmal vorgestellt: http://www.imkerei-bad-oldeslo…oeniginnenvermehrung.html


    Trotzdem möchte ich nicht vorenthalten, dass bereits bei der ersten Begutachtung einige Mankos zu erkennen sind. Zum einen ist es das Spaltmaß der Trennschiede, welche es im ungünstigsten Fall erlauben, dass Bienen und Königin zwischen den Ablegern wechseln. Hierzu habe ich Schiedschienen gebaut, um die Trennschiede an ihrer Position zu halten und auch den Spalt zu schließen.


    Blogartikel: http://www.imkerei-bad-oldeslo…dreier-ablegerkasten.html
    Fotoserie: http://www.imkerei-bad-oldeslo…egerboden-schiedschienen/


    Zum anderen möchte ich durch die Verwendung von Segeberger Deckeln mit Futteraussparung verhindern, dass Bienen über das Schied laufen bzw. bei der Durchsicht eine Vermischung von Bienen stattfindet. Hierzu habe ich mit im Baumarkt 3 Deckel (12,5 cm bzw. 14,5cm) Deckel aus Siebdruckplatten sägen lassen.


    Blogartikel: http://www.imkerei-bad-oldeslo…-dreier-ablegerboden.html
    Fotoserie: http://www.imkerei-bad-oldeslo…/ablegerboeden-abdeckung/


    Ich hoffe meine Ausführungen helfen dem einen oder anderen bei der Entscheidung für / gegen den dreier Ablegerkasten. Sicher ist es etwas Aufwand für ein Standardprodukt, aber es erleichtert hoffentlich den Umgang mit dem Ablegerboden. Für weitere Anregungen zur Verbesserung bin ich wie immer dankbar.


    Gruß

    Nunja von der Größe her ist der Einstieg für die Bienen recht eng gehalten, ähnlich einer Pollenfalle. Da würde ich mir eher Gedanken drüber machen, ob der Bien ausreichend mit dem wichtigen Pollen versorgt wird. Denn auch eine Pollenfalle sollte nicht das ganze Jahr vor dem Flugloch stehen. Wird der Pollen abgeworfen, ist das Produkt zwar eventuell wirkungsvoll gegen Milben aber schwächt das Volk aufgrund fehlender Nährstoffe... *Ironie an* Nungut das Volk hat dann wenigstens keine Milben mehr bevor es zugrunde geht... zumindest kein Bienensterben durch Milben, da haben wir dann unsere Schuldigkeit getan und alles ist wieder wie früher... *Ironie aus*

    Guten Abend,


    beim heutigen Besuch des Lübecker Weihnachtsmarktes ist mir ein Stand eines finnischen Imkers aufgefallen. Er hatte etwa 20 verschieden Honigsorten und war sehr gut besucht. Viele Leute die probiert haben und vor allem auch kauften. Die Sorten waren sehr durchwachsen, von normalem Buchweizen, hin über Früh-, Sommer und Spätsommertracht, aber auch Heidehonig und Honigmischungen. Die Honige waren in einfach rechteckigen Plastikbechern zu 125g wie auch 250g erhältlich. Durch das Plastik etwas wertmindernd aber zumindest mit eigenem Etikett in den jeweiligen Sortenfarben.


    Worauf ich aber hinaus möchte: Die Preise lagen von 5 EUR für 125g (40 EUR/Kg) bis hin zu 19 EUR für 125g (152 EUR/Kg). Ganz gleich welcher Honig, es war mit den Preisen des heimischen Honigs nicht zu vergleichen, obgleich geschmacklich für mich kein unterschied zu einem guten deutschen Imker zu erkennen war.
    Warum kriegen wir als regionale Imker es nicht hin, grundsolide Preise für unsere Produkte am Markt durchzusetzen? Die Imkerin ist inzwischen regelmäßig in Deutschland unterwegs um Ihren Honig zu verkaufen.... 2000 Km von der Heimat Finnland entfernt. Das der Markt bereit ist, mehr als 5 EUR für das 500 Gramm Einheitsglas zu bezahlen, scheint offensichtlich, wenn die Anreise von Finnland aus lohnend ist um höhere Verbraucherpreise durchzusetzen und auch zu bekommen.



    Anbei mal die Internetseite http://www.arktischer-honig.com/


    Hier der Shop mit dem Spitzenpreis http://www.lappi-hunaja.fi/shop/product.php?id_product=20

    Guten Morgen, ich lese gerade das aktuelle Bienenjournal 12/2013 - insbesondere die aktuelle Thematik der Oxalsäureanwendung. Hier wird auf einzelne Produkte eingegangen und auch die Oxalsäure selbst angesprochen. Der kurze Absatz 3 gibt aber auf einmal Grund zum nachdenken - ich lese ihn noch einmal - noch einmal - er ist unmissverständlich: "Das eigene Anmischen oxalsäurehältiger Lösungen gehört der Vergangenheit an. Es ist verboten [...]" (Quelle: Bienen Journal 12/2013, S. 16, Geert Staemmler, Imkermeister)


    Gleichzeitig werden im Artikel aber Fotos gezeigt, wie Oxalsäure angemischt und wie reine Oxalsäure bei Online Apotheken bestellt wird. Hab ich da was verpasst, was ist der Unterschied zwischen dem abgewogenen Oxuvar(R) (inkl. dem mitgeliefertem "Wunder"-Zucker) und der reinen Oxalsäure (abgemessen mit genauer Gewichtsangabe) zzgl. Haushaltszucker/Puderzucker?

    Um die eigentliche Frage mal etwas voran zu bringen und nicht in einem endlosen Streitgespräch zu münden, anbei mal ein paar meiner Meinung nach gelungene Seiten:


    http://www.bioimkern.de/
    http://www.imkerei-duehnen.de/ (grafisch sehr viel umgesetzt)
    http://www.walter-lang.de/
    http://www.imkerei-bad-oldesloe.de/


    Das sind so die momentanen Webseiten zur Imkerei... welche nicht mit einem Homepagebaukasten (ihr kennt schon die Werbung im Fernsehen) erstellt wurde und auch etwas kreatives Engagement besitzen.

    Es heißt immer Dadant ist das einzig wahre für die Buckfast. Ich selbst imkere in DNM mit der Buckfast und es geht auch. Gewiss ist nur, dass man stetig den Brutraum im Auge haben muss. Da kann schnell Platzmangel aufkommen und es muss erweitert werden.

    Sehe ich nicht so, halte es vielmehr für sinnvoll nach der Sommersonnenwende (ab Juli) zu beginnen. Gerade als Neuling ist man mit so vielen Dingen konfrontiert, dass man schnell den Überblick verliert.


    Nach der Sommersonnenwende werden die Völker kleiner, der Schwarmtrieb wird geringer (gerade für Anfänger eine Herausforderung) und die Honigleistung (je nach Gebiet) nimmt stark ab. Der Neuling kann sich auf die Bienen konzentrieren. Macht seine ersten Eingriffe, ohne dass es mit Weiselzellen (in Massen) oder abfliegenden Schwärmen zu tun hat. Die Völker müssen nicht mehr stetig erweitert werden, höchstens 1 Ernte wenn überhaupt ist noch zu erwarten (gerade in Hinblick auf die Investitionen in Honigschleuder etc.)


    Ab August muss der Jungimker dann nur noch Behandeln und Einfüttern. Es sind recht wenige Eingriffe notwendig. Fängst du mit Ablegern an, dann sind diese meist auch nicht so stark und einfach zu handeln (außer die hier oft angeführten Superableger einiger Imker, die noch 5 mal schwärmen und ab Ende Juli noch 60Kg Honig abwerfen *scherz*)


    Allem voran geht aber immer die Theorie, welche 1 Jahr zuvor bei den "Alten Hasen" erlernt wird.

    Die Ableger besetzen eine Zarge voll und beginnen in der Futterzarge/Halbzarge (für Fütterung) mit Wildbau... tendenziell sogar Kandidaten für Erweiterung, wenn das Jahr nicht bereits soweit fortgeschritten wäre. Zusatz: Die stärksten Ableger haben übrigens auch den größten Totenfall...


    Eine amtliche Probenentnahme ist laut Merkblatt nicht zwingend erforderlich, vielmehr sollten die Randbedingungen wesentlichere Beachtung finden.

    Da hier anscheinend versucht wird auf simple Erklärungen zurückzuführen, muss ich dies dementieren. Die Futterwaben sind voll 4 - 6 Waben je Volk. Es handelt sich um 4 Völker, die seit Samstag da stehen. Eine Räuberei kann ausgeschlossen werden, da kein Massenflug, die Fluglöcher klein, keine Rangelei am Flugloch. Die Bienen fallen vom Starten ihres Fluges vom Flugloch und kraueln/zittern umher.


    Raps wurde in unmittelbarer Nähe gesät (<100m).


    Ich würde bitten diesen Nebenkriegsschauplatz von Hymenoptera & Co. aus diesen Threat zu verbannen. Bitte sucht euch einen anderen, vorzugsweise sogar geeigneteren Platz um euch gegenseitig irgendwelche Anschuldigungen an den Kopf zu werfen.

    Es handelt sich hierbei um Ableger diesen Jahres, die wurden seit der Bildung Anfang Juni 2x wöchentlich mit Zuckerwasser gefüttert. Die erste Gabe zur Einfütterung mit 4l Zuckerwasser war dann letzte Woche. Die Ableger wurden aus Platzgründen erst am Samstag auf den neuen Stand umgezogen. Am Referenzstand (Ableger zur gleichen Zeit gebildet und identisch betreut) sind die Bienenvölker normal, ohne Totenfall.

    Guten Morgen zusammen, gestern Abend war ich mal wieder an meinem Stand im Kleingarten. Mit erschrecken musste ich feststellen, dass relativ viel Bienen regungslos vor der Bienenbeute lagen. Einige krochen auch aus dem Flugloch und vielen gleich zu Boden. Einige Bienen waren zittrig, die meisten aber total regungslos. Tot waren die meisten aber nicht, sofern man diese anstieß bewegten sie sich leicht. Auffallend war, dass viele Immen den Rüssel ausstreckten. Ich habe jetzt eine Bienenprobe genommen und werde diese zur Untersuchung einschicken. Welche Tracht könnte aktuell noch zu einer größeren Vergiftung führen, reichen wenige gespritzte Blumen in einem Vorgarten aus?


    Müssen noch weitere Maßnahmen ergriffen werden bzgl. Beweissicherung? Wie geht Ihr mit solchen Fällen um. Ich hoffe, dass es gestern die Spitze war, glücklicherweise hat es heute Nacht geregnet, sodass eventuell ein Großteil des Giftes von den Pflanzen wieder abgewaschen wurden?!


    Lieben Gruß


    Anbei die Bilder


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