Beiträge von Jelle

    Hallo Heike,

    an meinem Standort gebe ich dem Vet.Amt einmal im Jahr freiwillig meine Völkerzahlen an, mit der Bitte um ein Gesundheitszeugnis. Dort findet man das gut und die Komunnikation ist sehr freundlich. Hier in Bayern gibt es doch das "kleine" Gesundheitszeugnis. Warum müssen dann bei, seit 16 Jahren, bekanntem Standort Proben genommen werden?

    Mit Mißgünstigen Nachbarn kannst Du meiner Meinung und Erfahrung nach Bier trinken so viel Du willst, es wird nicht zu Deiner Zufriedenheit laufen. Wie es scheint hat sich da jemand was in den Kopf gesetzt und geht gegen Deine bösen Buckis vor.

    Grenzen setzten ist aus meiner Erfahrung das Notwendige bei derartigen Zeitgenossen.

    Toi, toi, toi

    Jelle (die Carnica und Mischlinge hält)

    Hallo aumeier,

    bei Beginnern ist oft die Hoffnung: da kommt noch Tracht (z.B. Wald).

    Das entgültige Trachtende ist für die Meisten nicht erkennbar.

    Nicht 2/3 verdeckelte Honigwaben werden vielleicht noch gefüllt oder verdeckelt.

    So ist häufig die Argumentation in meinem Umfeld.

    Oft ist der Vergleich mit anderen Haustieren nicht besonders günstig für die Bienen. Erst mal was zum Essen geben, dann die Behandlung, ist im Juli eben nicht effektiv. Bei den meisten ist ja zu diesem Zeitpunkt Trachtende. Die oft länger andauernde Futteraufnahme von mehr als 2-3 Tagen, läßt die Behandlung oft zu spät starten.

    Grüße

    Jelle

    Zu bedenken ist, dass es in der nächsten Woche (hier bei uns) ca. -6 Grad geben soll. Da werden die Bruteinschläge bestimmt nicht deutlich anwachsen und somit der Futterverbrauch nicht exorbitant sein. Der Futterabriss kann aber schon etwas gefährlicher werden. Futterteig auf die Oberträger zu geben, ist bestimmt eine gute Idee. Die Isolierung im Deckel würde ich auf jeden Fall nicht entfernen.

    Gruß

    Jelle

    Tja, im Hilton habe ich ähnliche Waben sehen können<X, ehemalige Brutwaben aus dem Honigraum (Halbrähmchen)! Das Personal war erstaunt, dass es mir überhaupt aufgefallen ist und es Unterschiede zwischen Brut- und Honigwaben gibt.

    Der Lieferant ist aus Österreich und liefert die Rähmchen im gefrorenen Zustand nach Franken.

    Zitat

    Meines Wissens nach äußert sich Säuglingsbotulismus nicht als Magen-Darm-Erkrankung, sondern durch Lähmungen und Muskelschwäche, auch z.B. der Augenmuskeln, Schluckstörungen, fehlende Mimik etc.


    Stimmt.

    Die Pollen im Honig machen jedoch auch eine allergische Reaktion möglich. Das Abwehrsystem, besonders im Darm ist bis zum Alter von einem Jahr sehr fragil. Kaiserschnittkindern wird zum Darmfloraaufbau sogar ein Bakterienpräparat gegeben. Pollen und hoch dosierte "Zuckergabe" ist für die Kleinen recht anstrengend, was das Immun- und Darm- und Lebersystem angeht.

    Leber: Zuckerspeicher, ist aber noch nicht so ausgereift, wie bei älteren Kindern oder Erwachsenen

    Es wird aus Allergieprophylaxe sogar empfohlen Kindern unter 3 Jahren keine Schokolade essen zu lassen.

    Auch ich drücke Dir die Daumen, dass die Mädels das Überleben schaffen.

    Hast Du, so wie es aussieht, Mittelwände zum Überwintern in den Kästen?

    Was machen im Winter kaum ausgebautet MW am Rand in den oberen Zargen?

    Hallo Zusammen,

    nachdem mir die Kleckerei bei Zuckerwasser auf die Nerven ging, habe ich jahrelang nach der Abschleuderung Apifonda auf die Völker gelegt. Erst mit Ameisensäure behandelt und dann den ganzen Pack Futter drauf. Durch eine stetige Futterabnahme war auch das Brüten bis in den späten Herbst erkennbar. Bei mir ist nach der Linde grundsätzlich Schluss, gelegentlich sehr geringe Läppertracht.

    Das Sommerwetter der letzten Jahre mit extremer Trockenheit und Hitze zwang mich zum Handeln. Der Futterblock ist recht schnell an den Abnahmestellen getrocknet, daher gibt es jetzt für die Damen Sirup.

    Auch bei dieser Art der Fütterung halte ich es nach dem Motto: solange noch was abgenommen wird, bleibt Futter zur Verfügung.

    Aufgrund der letzten milden Winter sind alle Völker sehr lange in Brut geblieben, hatten daher einen hohen Winterfutterverbrauch und haben im Februar Futterteig in kleinen Mengen erhalten müssen.

    Je nach Frühjahrsentwicklung konnte ich in den letzten Jahren durch Brutentnahme/ Ablegerbildung bei der Varroazahl nicht viel errreichen.

    Bsp: Im letzen Jahr war es zu Pfingsten kälter als Weihnachten 2015. Bei der Ameisensäurebehandlung im September '16 und der Milchsäurebehandlung im Oktober '16 habe ich Milben auf dem Schub gesehen, das sah von der Menge aus wie aus einem Eimer drauf gekippt.

    In diesem September wurde auffallend viel wie nie, relativ locker anheftender Pollen eingetragen. Im Oktober war davon in den Völkern fast nichts mehr zu finden.

    Mein Fazit: Bei derartigen Wetterungleichheiten, egal zu welcher Jahreszeit der Vergleich gemacht wird, ist bei mir keine Aussage zum Brutverhalten bei Varroabelastung machbar. In den letzten Wintern gab es keine klassisch definierten Winterbienen. In diesem Jahr sieht es wieder anders aus. Da hat mir der TGD-Bayern kaum Varroabelastung, aber Nosema diagnostiziert...


    Jedes Jahr ist anders, wohl dem, der mit den Bienen auch Wetterbeobachtungen macht oder jemanden Erfahrenen in seiner Nähe hat, den er fragen kann.


    Jelle

    Liebe Uschi,

    hab Dich doch verstanden und bin sogar mit Dir einer Meinung.

    Scheinbar wird jede Menge: wie entnehme ich wann, wieviel, wovon mal wieder völlig gemixt. Das liest sich, als ob der Weg das Ziel gern wäre.