Beiträge von BaarImker

    Fabiu : Falls du keinen findest, bei dem du mal in ne Dadantkiste schauen kannst und dir 40 Minuten Fahrt nicht zu weit ist, sagst Bescheid!

    Ich würd mich nicht zwangläufig an den Imkern in der Umgebung orientieren.
    Mal ehrlich in die Runde: Wann habt ihr das letzte Mal, ne Waben oder Beutenteile mit eurem Nachbarimker getauscht?

    Schau dir viele unterschiedliche Beuten an! Bewohnte...
    Und sieh zu! Mache mit! Dann merkst du schnell, was gut ist, oder nicht, wie du deine Völker bearbeiten willst oder nicht. Besonderns das "nicht" war bei mir immer wieder ausschlaggebender.
    Und mittlerweile bin ich immer wieder überrascht, wie viele der "Altimker" mir sagen: "Wenn anfangen, dann nicht mit dem was ich hier stehen habe." und "Wenn ich nochmal anfangen würde... "

    Nicht alle Bienen halten sich daran. Eine Jungimkerin stellte im Spätsommer ihre Hohenheimer Einfachbeuten aus Holz um von Zander 1,0 auf Zander 1,5 im BR (also Kaltbau). Folge im nächsten Frühjahr bei Trachtbeginn: Wildbau hinterm Schied, 0,5 Zander-HoR (ausschließlich MW, umstellungsbedingt noch keine 0,5-LeerW) blieb dagegen fast unberührt. Sie füllte mit 1 LeerW + MW aus -> Honiglagerung und MW-Ausbau zur Seite, statt nach oben in den HoR -> Sie entfernte alle "BlindW" (auch die vollgetragenen HoW) und stopfte den LeerRaum hinterm Schied statt dessen mit Zeitungspapierknüll aus -> wurde zerschrotet -> dann mit festem Schaumstoff -> besser, aber da war die Honigsaison auch schon fast vorbei. Es gab unabhängig davon später noch 2 imkerliche Fehler (beschnittene Kö. bei DS im Gras unbemerkt verloren, erst mit ca. 10 Tagen Verspätung wieder zurückgesetzt + Nachschaffungszellen zerstört -> bleibender Schaden der AltKö.).

    Einen Grund für die ausgesprochene Seitwärtstendenz der Bienen fand sie nicht.

    Klarer Fall von zu später Honigraumgabe.
    Aufsetzten zur Kirschblüte ist dann einfach zu spät. Meine Erfahrung...
    Und wenn einmal angefangen wurde hinterm Schied zu bauen, bekommt man das kaum wieder raus...

    Hi, da streiten sich die Geister, wie ich auch aus diversen Gesprächen mit dem Laves feststellen durfte.....



    Was ich aber interessant finde, sind meine letztjährigen Rückstandsanalysen vom Rapshonig ( wir hatten welchen, auch wenn nicht in den Mengen wie sonst ). Die Bienen die 100 Meter entfernt standen ( Wanderplatz von unseren Hausstand ), haben in der Rückstandsanalyse 12 μg/kg Dimoxystrobin drin gehabt. Die Völker die 600 Meter entfernt waren ( fester Außenstand ) hatten nur 3,24 μg/kg Dimoxystrobin im Honig gehabt ( beide Werte unterm Grenzwert von 50 μg/kg). Beide Stände haben die gleichen Felder vom Landwirt angeflogen und sonst war kein anderer Raps im Flugkreis - der Landwirt hat hier ne Art Monopol auf die Felder in der Region. Wir haben bewußt die Stände seperat geschleudert und seperat abgefüllt und analysieren lassen ( wegen Problemen im Vorjahr ). Beide Rapsproben hatten zu über 90% Rapsanteil laut Analysebericht.......

    Da frage ich mich... Haben die Bienen wie du behauptest gefiltert? Oder wurden nicht die Bienen selbst zum "Filter"?
    Ich tendiere dazu, dass die, die richtig was abbekommen haben, bei den entfernteren Völkern einfach unterwegs auf der Strecke geblieben sind.

    ...oder aufgrund der in der Imkerei anfallenden Arbeiten keine Zeit finde regelmässige hippe Fotos zumachen und schicke Texte einzupflegen.


    Irgendwie fehlt da immer der Profi-Fotograph, der im richtigen Moment auf den Auslöser drückt.
    Selber machen scheidet aus, da zu wenig Hände, zu nah am Motiv dran, noch nen Termin im Nacken, Handy zu tief in der Hosentasche und dort zu viel Propolis dran, etc., etc.
    Jedenfalls sind die Kisten meistens längst zu, bis man mal die Idee bekommt, dass das noch'n Foto wert gewesen wäre.