Beiträge von Herr Rübengrün

    Werte Gemeinde,

    ich habe gestern die vorerst letzten Mittelwände eingelötet und jedes Jahr aufs Neue ärgere:mad: ich mich, daß quasi jede Mittelwand zu breit - oder eben quasi jedes Rähmchen zu schmal ist.


    Von jeder Mittelwand DN mußte ich seitlich 3 oder 4 mm abschneiden.


    Dabei ist es egal ob die Mittelwände warm oder kalt sind, von welchem Umarbeiter sie kommen, oder ob die Rähmchen modifiziert sind oder nicht, ob sie mit oder ohne Hoffmann, längs oder quer gedrahtet, neu oder gebraucht sind.


    Geht Euch das genauso und wenn ja wie löst Ihr dieses Problem?


    Grüße Dirk

    zu 1.

    Gegen den Imker Markt hier im Forum ist nichts einzuwenden.


    zu 2.

    Die Futterkranzprobe nehme ich im Spätherbst und verkaufe meine überzähligen Völker im Frühjahr. Das hat für mich den Vorteil etwaige Ausfälle kompensieren zu können. So bin ich sicher, mit genügend Völker ins neue Jahr zu gehen.


    zu 3.

    Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Leider gibt es zu viele Imker, die ihre Völker zu Schleuderpreisen verhökern, so daß ich nur selten einen reellen Preis erzielen kann.

    Hat schon jemand, die Liebig Methode mit TBE im August und selbstständiger Nachbeschaffung gemacht? Er erzählt das ergibt vollwertige Königinnen.

    Für die Varroabehandlung hätte das schon Charme.

    Ja, das habe ich mal erst im August gemacht und das hat auch funktioniert. Ich habe allerdings beide Volksteile im Oktober zurück vereinigt und umgeweiselt, daher kann ich zur Vollwertigkeit der Königin nichts sagen.

    Ich mache das auch jetzt noch so, nur warte ich da wenn möglich nicht bis August mit, sondern starte damit spätestens Mitte Juli.

    Das untere starke Volk gibt Bienen an das über Absperrgitter aufgesetzte Volk zur Brutpflege ab.


    Ein aufgesetztes starkes Volk hat selbst genug Bienen zur Brutpflege, benötigt also keine weiteren. Es ergibt sich somit kein Vorteil für die Bienen, sondern nur Arbeit für den Imker.


    Grüße von Herrn Rübengrün

    9 Völker, 120 kg am 16.5.20. Das ist nicht berauschend aber wenn ich es mit dem letzten Jahr vergleiche o.k.


    Was nicht o.k. war, ich mußte teilweise die Waben nach der Schleuderung fast genauso schwer zurück hängen. Der Honig war so fest und nicht aus der Wabe zu bekommen. Das hatte ich so bisher nur im Wald bei Melizitose.

    Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte? Raps habe ich keinen im Flugkreis.