Beiträge von Herr Rübengrün

    Weil ich Physiker bin. Gruß Ralph

    Ähem... also so genau wollte ich das jetzt nicht wissen....


    Mein Wissenstand war bis gerade, es weiß keiner so genau wie die Oxalsäure auf die Milbe wirkt.

    Daher würde ich gerne erfahren, ist das jetzt ein kühnes Postulat von Dir, oder eine abgesicherte Erkenntnis.

    Gruß Dirk

    Hallo Daniel,


    ich finde Dein Vorhaben ehrlich gesagt zu aufwendig.


    Ich lasse den Honig auch fest werden und habe gerade in dieser Woche begonen meinen Honig abzufüllen. In der Regel mache ich das so wie Simon Hummel das hier zeigt. Ich bleibe allerdings normalerweise unter einer Temperatur von 35°C.

    100 %ige Cremigkeit erreiche ich so allerdings nicht, meistens bleiben noch einige feine Kristalle zurück, aber das finde ich nicht so schlimm.


    Beste Grüße


    Dirk

    ich mische meine 2 Trachten ( Früh- und Sommertracht) zu etwa gleichen Teilen und verkaufe ihn als

    "Ganzjahreshonig" zum Preis von 5,- € plus 0,50 € Glaspfand

    Das ist der Honig der bei mir im Entdeckelungsgeschirr landet und den ich als Cuveé im 250 g Glas für 3,50 € verkaufe. Das ist dann etwas ganz besonderes und den höheren Preis wert!

    Wie schätzt ihr ab wie viel Futter aktuell im Ableger vorhanden ist und wie viel Futter benötigt der Ableger für den Winter?

    Zur Abschätzung von Futter, Bienen, Brut etc. beschäftige Dich mal mit der Liebefelder Schätzmethode.

    Schau mal hier und hier


    Ich rechne für einen einzargigen Ableger in DN 10 kg Futter.


    Gruß Dirk

    Wenn du den Nassenheider Professional benutzt, die Temperatur lange Zeit zu niedrig war und dann plötzlich ansteigt, würde ich den Verdunster tatsächlich kontrollieren, da sich unter diesen Bedingungen ein Säuresee im Verdunster sammeln kann, welcher dann schlagartig verdunsten kann.

    Das Problem des Säuresees ist NICHT eine schlagartige Verdunstung bei plötzlichem Temperaturanstieg (dazu muß die Säure schon kochen), sondern die Anreicherung der Säure mit Wasser aus der Luft. Die Säure wird verdünnt. Die Säure, die dann bei wieder steigenden Temperaturen verdunstet, hat nur noch eine verminderte Wirkung. Daher ist es richtig was Ludger schreibt, Behandlung bei Säuresee abbrechen, Verdunster entfernen und See entsorgen.


    Ansonsten sehe ich das genau wie Ludger, einen Tag über Maximum ignoriere ich auch.

    Zur Windel: Lt. meinen Erfahrungen ist die Wirksamkeit der Behandlung unabhängig davon, ob die Windel drin ist oder nicht, es funktioniert tatsächlich beides. Also die Windel an zu heißen Tagen rausnehmen hat keinen Efffekt.


    Unter meinen Voraussetzungen, dh. DN 2 Zargig, Wabenhygiene ist gemacht, würde ich, wenn ich mir das Varroawetter für Duisburg anschaue, nicht mehr länger warten und heute die Behandlung starten.


    Gruß Dirk

    Lieber Rainer,


    da gebe ich Dir natürlich Recht, ich habe die wenig eindeutige Formulierung "gewisse Zeit" absichtlich gewählt. Ich befürchte nur, daß sich das unter "natürlichen Verhältnissen" nicht mehr untersuchen läßt.


    Weiß hier jemand was genaueres?


    Im übrigen sind wir doch zeitlich gesehen nur ein Jahr auseinander, Du läßt die Waben drei Jahre und ich zwei Jahre bebrüten.


    Grüße Dirk

    Wer mal eine neue MW (mit sauberem Bienenwachs !!) ins Brutnest gesetzt hat und verfolgt, wann die ausgebaut ist und bestiftet wird, kann es beobachten: Das Bauen geht recht schnell, aber nachdem die Wabenstruktur fertig ist, wird nix bestiftet.

    Es werden keine neuen Mittelwände aufgesetzt sondern der fertig ausgebaute ehemalige Honigraum.

    In diesen fertig ausgebauten Waben sollen auch in diesem Jahr gar keine Bienen mehr ausgebrütet, sondern lediglich Winterfutter eingelagert werden.

    Insofern - Wabenhygiene ist eher was für Imker, denn für Bienen....

    Und ich dachte immer Bienen würden sich nach einer gewissen Zeit ein neues Zuhause suchen und den alten Stock und damit auch die alten Waben verlassen...


    Beste Grüße Dirk