Beiträge von Herr Rübengrün

    Hat schon jemand, die Liebig Methode mit TBE im August und selbstständiger Nachbeschaffung gemacht? Er erzählt das ergibt vollwertige Königinnen.

    Für die Varroabehandlung hätte das schon Charme.

    Ja, das habe ich mal erst im August gemacht und das hat auch funktioniert. Ich habe allerdings beide Volksteile im Oktober zurück vereinigt und umgeweiselt, daher kann ich zur Vollwertigkeit der Königin nichts sagen.

    Ich mache das auch jetzt noch so, nur warte ich da wenn möglich nicht bis August mit, sondern starte damit spätestens Mitte Juli.

    Das untere starke Volk gibt Bienen an das über Absperrgitter aufgesetzte Volk zur Brutpflege ab.


    Ein aufgesetztes starkes Volk hat selbst genug Bienen zur Brutpflege, benötigt also keine weiteren. Es ergibt sich somit kein Vorteil für die Bienen, sondern nur Arbeit für den Imker.


    Grüße von Herrn Rübengrün

    9 Völker, 120 kg am 16.5.20. Das ist nicht berauschend aber wenn ich es mit dem letzten Jahr vergleiche o.k.


    Was nicht o.k. war, ich mußte teilweise die Waben nach der Schleuderung fast genauso schwer zurück hängen. Der Honig war so fest und nicht aus der Wabe zu bekommen. Das hatte ich so bisher nur im Wald bei Melizitose.

    Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte? Raps habe ich keinen im Flugkreis.

    Nimms mir nicht übel, aber ich hab den Eindruck, dass du einfach glauben willst, was du denkst, nicht was ist.

    Da muß ich widersprechen. Ich möchte einfach nur wissen wie Imdorf et al. zu ihrer Erkenntnis gekommen sind. In dem von Dir verlinktem Artikel steht das leider nicht und meine Suche nach Material und Methode blieb leider erfolglos.

    Wenn mir Frau Aumeier das eine sagt, und Imdorf et. al. was anderes, wie soll ich sonst herausfinden was richtig und was falsch ist. Nur weil jemand etwas falsches richtig abgeschrieben hat, wird es leider nicht wahr.

    Den von Dir erwähnten Artikel der Fischermühle zum mehrfachen Sprühen finde ich übrigens nicht.

    Bei solchen Aussagen mache einfach nur drei Kreuze, dass ich keine deiner Bienen bin. Die Kreuze kommen dann eher an die Kisten, die du mehrfach geträufelt hast weil der Wetterbericht gut war :(

    Für gewöhnlich mache ich die Winterbehandlung (sprühen oder träufeln in Abhängigkeit von der Temperatur) zur Wintersonnenwende, wenn Brutfreiheit vorhanden ist auch was früher. Da ich von meinen Völkern im folgenen Jahr Honig ernten möchte, verbietet sich eine zweite Behandlung schon alleine deswegen. Du kannst Deine Kreuze also woanders machen.:)


    Gruß Dirk

    Aber wäre meine Aussage für dich glaubwürdiger als wissenschaftliche Veröffentlichungen oder größer angelegte Versuchsreihen?

    Gerade das ist mein Problem bei der Veröffentlichung der Fischermühle, es ist eben keine größer angelegte Versuchsreihe.

    "...In Nürtingen wurden acht Völker mit dem Oxalsäure Träufelverfahren behandelt...." und weiter "...da es sich um eine geringe Völkerzahl auf nur einem Standort handelt, wird dem Ergebnis eine geringe Bedeutung zugemessen..."

    Dort wird auch nicht mehrmals mit Oxalsäure gesprüht.

    Zu der von Dir zitierte Aussage von Imdorf et al. [...] Die Sprühmethode ist sehr gut bienenverträglich. Auch ein wiederholtes Sprühen im Spätherbst hat keine negativen Auswirkungen auf die Bienen. [...]", finde ich trotz Google leider keine Angaben zu Material und Methode.


    Ich habe gelernt: Mehrmalige Oxalsäureträufelung ist nicht zwingend letal, sondern nur dann, wenn kein Flugwetter herrscht und die Bienen die aufgenommene Oxalsäure nicht über den Kot ausscheiden können. Diese Erkenntnis habe ich von Liebig/Aumeier und kann sie leider nicht weiter belegen. So lange mir keiner eine Studie vorlegt, die beweist, daß das mehrmalige Sprühen von Oxalsäure in einer Nichtflugperiode bienenunschädlich ist, möchte ich das nicht glauben. Daher wäre mir Deine Aussage wichtig gewesen. Insofern sehe ich den Unterschied zwischen Träufeln und Sprühen nicht.


    Grüße Dirk

    Ich hatte beides gelesen, aber wohl nicht so richtig... also mehr überflogen... Mea Culpa... Da steht tatsächlich: "...Auch ein wiederholtes Besprühen im Spätherbst hat keine negativen Auswirkungen auf die Bienen..."

    Ich kann es aber nach wie vor nur sehr schwer bis nicht glauben, aber da steht:.."Beim Sprühverfahren wird mit möglichst feinem Sprühnebel gearbeitet. Große Tröpfchen verschlechtern die Bienenverträglichkeit...", das wäre also ein Indiz warum sich beide Methoden in Sachen Bienenverträglichkeit unterscheiden.


    Llecter Danke für Deinen Bekehrungseifer, es ist Dir fast gelungen. Hast Du bei der Winterbehandlung schon wiederholt mit OS gesprüht?


    Gruße Dirk

    Für mich bestehen die Unterschiede in der Applikationsweise und der Temperatur bei der die Behandlungen wirkungsvoll durchgeführt werden können, das Sprühen bei jeder, das Träufeln nur bei niedrigen Temperaturen.

    Der Rest ist gleich. Die Bienen werden mit einer wässrigen Oxalsäurelösung benetzt.

    Wo Ihr da jetzt zwei Paar Schuhe seht, entzieht sich meiner Kenntnis, aber vielleicht möchte ja BeesPal nochmal seinen Unterschied erklären und


    seinen Beitragscounter mit belanglosen Texten füllen.

    Llecter Ich würde Dir ja sehr gerne Glauben schenken, finde jedoch keine Studie, die belegt, daß Sprühen bienenverträglicher ist als Träufeln. In den von Dir verlinkten Studien werden dahingehend leider keine Vergleiche angestellt.


    Grüße Dirk