Beiträge von Herr Rübengrün

    Wenn ich links so anhebe, dass sich die Beute gerade so vom Boden löst, habe ich doch automatisch die gegenüberliegende Beutenkante als Drehpunkt, bzw. Lager.


    Wie soll ich denn andere Drehpunkte damit bekommen?

    Nur dann wenn die Beute auf der gegenüberliegen Beutenkante steht.


    Einen anderen Drehpunkt bekommst Du, wenn Du Dir die Abbildung von Stefan mal genauer ansiehst.

    Vor ein paar Jahren ging um diese Zeit bei mir ein Ableger aus der Brut. Ich habe den damals nicht umgeweiselt der ist auch normal über den Winter gekommen. Dieses Jahr habe ich wieder so einen Kandidaten und werde es nicht anders machen.

    Vielleicht erkennt dieser Ableger einfach, daß er genug Bienen hat um über den Winter zu kommen und stellt das Brüten ein.


    Allerdings haben die damals und auch heute ganz normal das Futter abgenommen.


    Gruß Dirk

    Noch eine Besonderheit. Wenn ich die Schleuder und Siebe nach draußen bringe um sie sofort zu säubern (habe leider keine Möglichkeit, daß im Haus zu machen), lockt das um diese Zeit eigentlich sofort viele Bienen an. Bei diesem "Honig" war das anders, es interessierten sich nur wenige Bienen dafür.

    Ich will auch so roten Früchtehonig!!

    Schick mir Deine Adresse, dann ich schicke Dir gerne ein Gläschen.

    Was ich jetzt blöde finde ist, es passen 10 Zanderrähmchen in

    die Beute, dann ist aber noch fast Platz für eine weitere Wabe... aber nur fast... so entsteht unten und oben rechts ein freier Spalt von knapp 3cm.

    Ich habe ja noch zwei nagelneue leere Liebig Zanderbeuten für 10Rahmen.

    Soll ich die Beuten tauschen, oder bringt das wieder zuviel Unruhe?

    Bei Deinen nagelneuen Beuten hast Du genau so einen Spalt, das ist gewollt.

    Wenn man mit Hoffmannrähmchen arbeitet, werden die Abstände zwischen den Rähmchen im Laufe der Zeit durch Propolisierung immer größer. Entweder man schabt bei jeder Kontrolle diese Propolis/Wachsschicht ab, oder baut die Beute gleich etwas großzügiger.

    Hallo Oli,


    willkommen im Club!


    Zunächst solltest Du mal Dein Profil ausfüllen, bei bestimmten Fragen läßt sich dann einfacher helfen.

    Bevor Du irgend etwas anderes machst, schau erst mal in die Völker rein. Ich weiß, daß erschließt sich für Bienenkistenmenschen nicht direkt. Schätz ab wieviel Futter noch im Volk ist. Soltest Du noch 2 Rähmchen mit Futter haben, erübrigt sich jetzt meiner Meinung nach eine weitere Futtergabe. Bestimme auf welche Art auch immer, vorher auf jeden Fall den Milbenbefall. U. U. ist jetzt erst mal Varoabehandlung angesagt. Zeitgleich Ameisensäurebehandelung und füttern sollte man tunlichst unterlassen.

    Bedenke beim Füttern, daß die Bienen auch noch Platz zum Brüten brauchen.

    Aus Deiner Beschreibung kann ich jetzt nicht entnehmen ob Deine Völker mit einem oder zwei Brutraumzargen geführt werden. Solltest Du sie einzargig überwintern wollen, dann mach die Futtergabe vom vorhandenen Platz abhängig.


    Ohne Honigraum ist ein Absperrgitter übrigens unnötig, also raus damit.

    Ich habe gehört das man ein Absperrgitter dazwischen macht um in drei Wochen nochmals die dann leeren Waben schleudern zu können,

    Welchen Sinn macht es leere Waben zu schleudern?


    Dronenwabe kannst Du rausnehmen.


    Ob Du den Honigraum noch schleudern oder ihn vielleicht auch als Futter verwenden möchtest hat nichts mit der Lagerung bei 30°C zu tun. Wie warm ist es in einem Bienenvolk? Du stimmst mir sicher zu, es sind mehr als 30°C.

    Viel entscheidender ist der Wassergehalt des Honigs. Bestimme ihn und Du weißt ob Du den Honig schleudern kannst. Über 18% Wasser würde ich nicht schleudern, ich würde auch wegen 2 halbleeren Honigzargen, die Schleuder nicht einsauen wollen.


    Der beste Tip kommt zum Schluß. Wenn Du Dir unsicher sein solltest, laß jemand mit Ahnung drauf schauen, der vor Ort auf die Verhältnisse eingehen kann und vielleicht Dinge sieht, die Dir verborgen bleiben.


    Beste Grüße Dirk

    Hallo Zusammen,


    ich komme gerade von der Futterkontrolle der Ableger. Zwei Ableger haben einen mir unbekannten Honig? eingetragen. Farbe fast schwarz, Konsistenz wie Schmieröl, Geschmack wenig süß, leicht fruchtig, viel Säure, aber vor allem BITTER <X. Jetzt eine halbe Stunde später spüre ich noch den bitteren, gatzigen Geschmack auf der Zunge.


    Standort ist Feld mit Baumgruppen hier und da. Es blüht Taumelkälberkropf und Ackerdistel.


    Kann irgendwer damit was anfangen und mir erzählen was ich da in den Waben habe und ob ich die Bienen darauf überwintern kann?


    Beste Grüße Dirk

    Das was du jetzt siehst, ist ja kein natürlicher Milbenfall.

    Genau, durch die OS-Bedampfung sollten mehr Milben fallen als auf natürliche Art und Weise.


    Wenn Du die Schadschwellen von 5 (Ableger) bzw. 10 Milben/Tag trotz der OS-Bedampfung nicht reißt, würde ich jetzt auf keinen Fall schon mit AS kommen.


    Befall nochmal mit anderer Methode (Puderzucker?) kontrollieren?

    Erst dann wenn sich nach der Bedampfung der nat. Milbenfall wieder eingestellt hat. Wie lange das dauert, muß ich Dir aber leider schuldig bleiben. Weiß jemand wo das steht?

    Anders als Wirtschaftsvölker, die ihren Brutumfang schon zurückgefahren haben, wollen Ableger weiter zu überwinterungsfähigen Völkern wachsen.

    Die Behandlung mit Ameisensäure schädigt Brut, Du behinderst damit das Wachstum, evtl. kommt es zum Brutknick.


    Beobachte weiter den nat. Milbenfall und behandel wenn die Schadschwelle überschritten ist, nicht vorher.

    Da ich meine Ableger bei Bildung mit OS behandel, passiert das frühestens Anfang September, manchmal auch gar nicht.
    Dann gibt es auch keine AS.


    Quintessenz: Beende ganz schnell die Behandlung.

    Ich habe letztes Wochenende geschleudert und kann mit den oben genannten Erträgen in keinster Weise mithalten.

    Aus der Linde kamen gerade 10 kg pro Volk:(. In "normalen" Jahren ist da mind. das Doppelte zu erwarten.