Beiträge von Imker_luis

    Hallo Gemeinde,

    ich befasse mich zurzeit inteniev mit dem Thema, wo ich meine Völker überwintern möchte.

    Mein bisheriger Überwinterungsstand ist dafür nämlich nicht optimal.

    Dieser Liegt auf einem Hügel mit ca. 800m, relativ exponiert und zugig.

    Ich konnte die letzten beiden Jahre feststellen, dass die Völker sich dort im Frühjahr nicht so prächtig entwickeln wie bei Kollegen.


    Mit einer halben Stunde fahrt befinde ich mich dann nurnoch auf knapp über 600 Metern. Hier ist die Durchschnittstemperatur in den Wintermonaten schon 1 Grad höher.


    Bei der genauen Standortwahl habe ich allerdings meine Probleme, da ich mich schwer tuhe, die unterschiedlichen Parameter nach ihrer tatsächlichen Wichtigkeit zu bewerten.


    Dazu zählen meiner Meinung nach:

    - Lufttemperatur im Allgemeinen (Durchschnittswerte der Wintermonate)

    - Wind (Am bisherigen Winterstand eben exponiert - kann ja nicht gut sein wenn die -10°C 80km/h Böen da durch den Spalt am Bodenschieber pfeifen... 100% dicht sind die Kisten ja nicht)

    - Und verwirrend: Die Wintersonne

    Und mit der habe ich meinen größten Struggle. Ist sie jetzt förderlich oder nicht? Wird die Bruttätigkeit durch das kurze erwärmen der Kiste überhaupt angeregt?

    Oder wird sie das zwar, aber die Brut wird dann wieder ausgeräumt, weil es 'trügerisch' war?

    Sind schattige aber dafür Windstille plätze dann doch besser als exponierte Sonnige?


    Aktuell habe ich zwei orte im Auge:

    Garten von Verwandten - Der ist groß genug um alle unterzukriegen und auf der Hausrückseite, also definitiv keine probleme mit Besuchern o.Ä.

    Aber: Durch Wohnblogs direkt an der Östlichen und Südlichen Grenze auch kaum Wintersonne. Dafür durch die Umbauung vllt ein 'warmes Loch'?


    Renaturierungsgebiet einer Kiesgrube - Im ebenen (sofern man davon in Südbayern sprechen kann), auch umzäunt, aber eben etwas zugiger und außerhalb des Ortes (niedrigere Temperatur).

    Dafür wird da allerdings jeder Sonnenstrahl mitgenommen, der sich im Winter vom Himmel traut...


    Ich würde mich freuen, wenn hier vllt Leute unterwegs sind, die sich damit schon auseinander gesetzt haben und freue mich auf die verschiedenen Meinungen. :)


    Beste Grüße

    Pollenanalysen sind da eine sehr interessante Sache und bergen oft Überraschungen...

    Genau.
    Ich erinnere mich da an meine erste Wanderung in den Raps. Die standen direkt an einem 20ha Schlag oder so.
    Geerntet habe ich nach analyse einen Wunderbaren Ahorn Blatthonig. :)

    Besteht die Möglichkeit, den Teich für ein paar Tage abzudecken? Dann suchen sich die Bienen doch eine andere Quelle. So macht man das ja wenn zum Beispiel ein Planschbecken belagert wird.

    Ohne Bilder oder Lagepläne ist das irgendwie schwierig nachzuvollziehen. Aber ob solche Bilder hier erlaubt sind im Forum :/
    Ein Google Maps Ausschnitt oder so mit Einzeichnung der Völker.

    Und dann macht man ihn wieder auf und nach 3 Tagen sind Sie wieder da...

    Wir leben ja alle nicht auf Einzelgehöften.

    Und genau das ist das Problem! :D
    -OT off-

    Ich bin schon der Meinung, dass der Imker den Bienenflug auf den Teich zwar nicht unterbinden, aber reduzieren könnte.

    Durch aufstellen von nicht einer sondern 3 oder 4 verschiedenen tränken. Dadurch sind die Bienen am Teich zwar nicht weg, aber Sie sind wohl (nach der Zeit) deutlich weniger.


    Wenn man mal Sieht wieviele Bienen bei Trachtlücke an den Wasserquellen hocken, kann ich mir schon vorstellen dass das für einen nicht-Imker unangenehm ist, wenn da dauerhaft ein halber Schwarm im Garten hängt.


    Wir Imker müssen uns da glaube ich auch manchmal vor Augen führen, dass es viele 'Normalos' gibt, für die es respekt-einflösend ist, wenn einen eine Biene umschwirrt. Und das finde ich auch ok.

    Das 'Der Tut nichts' von denen Hundehaltern brauchen da nicht übernehmen... Akzeptieren das verschiedene Menschen halt verschiedene Einstellungen dazu haben.

    Wenn ich mir die Bilder da so anschaue, vermute ich dass das eine popelige aktion ist, die rähmchen da immer leicht schräg rauszukeilen... Man kann die ja nicht einfach nach oben rausziehen.
    Und bequem neben der beute stehen und vor sich arbeiten ist damit auch nicht. Man hat dieses 'von hinten schräg gebückt gepopel'...

    Ich war gestern auch beim Imkereibedarfsladen, da hat mich ein anderer Kunde angesprochen und erzählt, dass bei ihm heute schon 5 Schwärme rausgegangen sind.
    Auf die Frage hin, ob er denn genug Kisten für die Schwärme hat, meinte er: "Nein ich fang die nicht, die hängen ja in den Bäumen!"

    Das ist doch eine 1A Zander/Dnm Heroldbeute.

    Dafür dass es Nachlass ist auch in Hervorragendem Zustand.

    Die werden so auchnoch gebaut. Zumindest bei mir im Gebiet ist diese Beute gang und gebe. Mit einem stabilen, tiefen umlaufenem Falz.


    Grüße

    Hallo,


    ich war letztes Jahr zum ersten mal in der Linde, fahre aber dieses Jahr wieder.

    Letztes jahr hat die Linde tatsächlich immer erst abends gehonigt. Ob das an der Hitze liegt, oder ob das immer so ist weis ich nicht. Jedenfalls waren es letztes Jahr täglich über 30 Grad in der Linde.


    Im Screenshot sieht man dass die aber Abends dann ziemlich gaß gibt. Zwischen 17 und 22 Uhr dann knapp 4kg! (Abzüglich 700-1000 Gramm heimkehrenden Bienenfleischs)

    Man sollte nicht rechnen was das geben würde, wenn die Linde die Leistung ab morgens um 6 bringt... :)