Beiträge von MichaelReimann

    Hallo,

    es ist mir aktuell nicht möglich, meinen Honig zu ernten. Da hier aktuell die Linde aufgeht (Robinie ist durch), benötige ich professionelle Hilfe,

    wie ich am Besten mit meinen Völkern und dem gesammelten Honig umgehen soll.


    Folgende Situation:

    Die Völker werden auf einer Zarge DNM geführt.

    Der erste Honigraum ist komplett voll mit Frühtrachthonig (kein Raps) und verdeckelt. Das virtuelle Brutnest ist mir Robinie aufgefüllt.

    Der zweite Honigraum ist zu 90% mit Robinie gefüllt. Die Verdeckelung beginnt.


    Ich kann erst in 14 Tagen schleudern. Meine Befürchtung ist, dass die Bienen die Linde auf die Robinie tragen werden.

    Das macht es natürlich schwierig, in 14 Tagen die zweite Zarge zu schleudern, da der Wassergehalt ansteigen wird.

    Ich habe noch eine Zarge Mittelwände auf Lager. Sollte ich die Bienen auf die Mittelwände fluchten und den Honig 2 Wochen auf den Völkern lassen?

    Oder wird mir nichts anderes übrig bleiben, in zwei Wochen erst die unterste Zarge zu schleudern und später dann die Robinie mit der Linde?

    Vielen Dank für eure Meinungen!

    Ja. Das findet sich auf der Startseite unter "Steuerformulare" und dann "Fragebögen zur steuerlichen Erfassung". Dort unter "Fragebogen zur steuerlichen Erfassung / Aufnahme einer gewerblichen, selbständigen (freiberuflichen) oder land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeit..."


    Wolfgang

    Ich habe wie hier beschrieben bei meinem Finanzamt eine Steuernummer beantragt.

    Ich habe <30 Bienenvölker, keine Gewinnabsicht und bin somit "Liebhaber".
    Die Verluste möchte ich nicht steuerlich geltend machen.

    Für einen Kunden benötige ich eine ordnungsgemäße Rechnung. Der Rechnungsbetrag ist über 250€. Deshalb bin ich mit dem Finanzamt in Kontakt getreten.

    Ich habe nun diesen o.g. Fragebogen zugesendet bekommen.

    Was muss ich beim Ausfüllen beachten? Ich bin "Liebhaber" und will es auch bleiben.


    Das Finanzamt schreibt:


    Sehr geehrter Herr Reimann,


    aus dem o.g. Schreiben geht hervor, dass Sie 10 Bienenvölker haben und daraus einkommensteuerlich Verluste erwirtschaften. Da Sie ohne Gewinnerzielungsabsicht wirtschaften, gehe ich davon aus, dass es sich einkommensneuerlich um keinen Erwerbsbetrieb handelt.


    Für den Verkauf Ihres Honigs möchten Sie Rechnungen mit offen ausgewiesener Umsatzsteuer erstellen.

    Bitte teilen Sie mit, ob Sie die Kleinunternehmenregelung in Anspruch nehmen bzw. nach §19 Abs. 2 Umsatzsteuergesetz optieren.

    Bitte reichen Sie einen entsprechenden Betriebseröffnungsbogen nach.


    Sollten Sie die Kleinunternehmenregelung nicht in Anspruch nehmen, sind monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen abzugeben. Sofern bereits Rechnungen mit gesondert ausgewiesener Umsatzsteuer ausgestellt wurden, schulden Sie die Umsatzsteuer gem §14c USTG. Bitte reichen Sie die entsprechenden Rechnungen nach.



    Bislang habe ich noch keine Rechnungen geschrieben. Die Imkerei existiert seit 6 Jahren. Bislang habe ich den Honig an die Familie und Freunde verschenkt.


    Über eure Hilfe bin ich sehr dankbar.


    Viele Grüße



    Gute Antwort!
    Vielen Dank

    Hallo Imkerfreunde,


    gibt es eine Möglichkeit, Ableger und oder Mini Plus Kästen auf einem Ablegerstand temporär (ca. 2 Monate) zu versichern (z. B. gegen Diebstahl)?
    Meine Wirtschaftsvölker laufen über die Imker Global Versicherung. Dies ist jedoch eine jährliche Geschichte....


    Müssten die zu versichernden Ableger bezüglich der Besteuerung (Grenze 30 Völker) oder bezüglich der Berufsgenossenschaft (25 Völker) berücksichtigt werden?
    Sie werden anschließend abgegeben / verkauft.



    Vielen Dank


    Viele Grüße

    Hallo,


    ich weiß, dass viele sich geeichte Waagen leihen. (Dann liegt es in der Verantwortung des Waagenbesitzer.) Das beantwortet aber nicht meine Fragen.


    Darüber hinaus muss man, wenn man seine Waage eicht, eine Adresse des Abfüllortes / Einsatzortes der Waage angeben.
    Das wüsste man, wenn man eine eichfähige Waage besitzen würde. Ich habe Ihnen also nicht die Tür eingetreten oder "bin aufgetaucht".
    Ich habe meine Waage ordnungsgemäß eichen lassen, damit ich die vorgeschriebene Verpackungsverordnung und das Eichgesetz beim Abfüllen von Honig
    in D.I.B. Gläser mit Gewährverschluss (Fertigverpackung) erfülle.
    Was eigentlich selbstverständlich für jeden sein sollte, der danach abfüllt. Ich als Verbraucher erwarte ja auch von jedem Produkt im Supermarkt, dass es vorschriftsgemäß produziert und verpackt wurde.
    Aber das muss jeder "Produzent" selber entscheiden.


    Es wäre dennoch sehr nett, wenn sich diejenigen einmal äußern, die auch eine geeichte Waaage besitzen.
    Habt ihr so etwas schon erlebt ?
    Dürfen die Gläser mitgenommen werden, oder NUR, wenn etwas nicht stimmt ?, als Beweis ?


    Vielen Dank
    Viele Grüße
    M.R.


    PS: Die 8 Gläser beziehen sich auf die Stichprobengröße bei meiner Grundgesamtheit der Honiggläser.

    Hallo,


    ich bin etwas verwundert, dass keine so recht etwas dazu sagen kann - oder möchte.
    Bin ich der Einzige, bei dem das Eichamt kontrollieren möchte ?


    Ihr füllt doch auch teilweise im D.I.B. Glas ab. Dazu benötigt man doch nunmal eine geeichte Waage.
    (Geliehene Waagen und sonstige Tricks lasse ich jetzt mal außen vor).


    Wurdet ihr noch nie vom Eichamt kontrolliert ? Ihr müsst doch auch alle 2 Jahre hin zum eichen.
    VG

    Hallo,


    ich habe die Eichung meiner Waage aktualisiert. Im Eichamt sagte man mir, da ich eine Fertigverpackung herstelle,
    sind jährliche vor Ort Kontrollen vorgeschrieben (Kosten ca. 24€). Es würden 8 Honiggläser durchgewogen.


    Ich gehe davon, dass die Herren vom Eichamt sich genau an die Vorschriften halten. Ich vermute, dass Kontrollen jährlich möglich sind.
    Sie schöpfen also ihren Spielraum aus. Richtig ?


    Was mich etwas irritiert ist, dass ich dafür bezahlen soll ?
    Kann mir jemand sagen, wo diese Kontrollen gesetzlich vorgeschrieben sind ?


    Dürfen die Honiggläser (Fertigverpackungen) vom Amt behalten werden ?


    Vielen Dank
    Viele Grüße
    M.R.

    Hallo,


    kann mir bitte jemand schreibe, wie ich an der jährlichen Honigprämierungen des DIB teilnehmen kann ?
    Läuft dies über den Landesverband ?
    Wo kann ich mich dazu anmelden ?
    Link?


    Vielen Dank
    Viele Grüße
    M.Reimann


    Was eine Farce.
    Das pure Absitzen mit Wegpennphasen reicht, auch wenn der Kurs nicht in der eigenen Muttersprache läuft. Egal.


    Ich konnte mir das jetzt nicht verkneifen. Das sollte auch nicht auf den Fragesteller gemünzt sein, verblüfft mich aber immer wieder. Und dann wird so ein Bohei um das Glas etc gemacht...



    Vielen Dank für die Antworten.


    Die Qualität der Kurse schwankt wohl regional sehr stark. Jeder macht es ein bisschen anders.
    Absitzen und Wegpennphasen kann ich jedoch nicht bestätigen. Ich habe in dem Kurs viel gelernt.
    Über die Richtlinien etc. wurde im Kurs auch umfangreich aufgeklärt. Alle Unterlagen sind auf der Seite des DIB zu finden.
    Es wurde im Kurs darauf hingewiesen.
    Die Rückstellung ist jedoch eine Detailfrage.
    Bei meiner Durchsicht der Unterlagen auf der DIB Seite, ist man zu einer Rückstellung laut DIB nicht verpflichtet,
    es wird aber für jede Charge empfohlen.
    Was das Lebensmittelrecht besagt, weiß ich nicht. Ich werde ein Glas pro Charge zurückstellen.


    Meine Frage ist demnach beantwortet.
    Vielen Dank

    Wenn du unter dem DIB-Siegel verkaufen willst, müsstest du doch einen Honigkurs belegt haben...


    Keine Unterlagen davon zur Hand? :wink:


    Ja, ich habe einen Honigkurs besucht.
    Nein, Unterlagen habe ich in meinem belegten Kurs nicht erhalten.
    Es wurde aber angesprochen. Ich erinnere mich jedoch nicht mehr, deshalb frage ich hier.
    Ich habe es bislang auch noch nicht in den Bestimmungen des DIB gefunden.
    Ich bin aber dabei zu suchen.
    Vielleicht weiß es ja jemand hier zufällig.
    Deshalb meine Frage.
    Viele Grüße
    M.Reimann

    Hallo,
    wieviel Honig muss ich zurückstellen, wenn ich meinen Honig unter dem DIB Siegel verkaufen möchte ?
    Muss ich den Honig pro Ernte zurückstellen oder pro Abfüllung ?
    Ich fülle ja nicht immer direkt ab, sondern nach und nach...
    Muss ich dann für jeden 40 KG Hobbock ein Glas aufheben ?


    Wie lange muss ich den Honig aufbewahren ? Bis zum MHD ?


    Am besten bitte eine Quelle nennen, woher Ihr die Info her habt.


    Vielen Dank.
    Viele Grüße