Beiträge von Salsero

    Man kann OS schon mehrmlas träufeln. Bienenwohl wird ja auch so empfohlen, bei jedem Öffnen der Ableger zu träufeln. Auch ich habe vor 4 Jahren 2x. im Winter geträufelt im Abstand von 4 Wochen glaube ich, da die erste Träuflung zo früh war und die meisten Milben in der Brut waren. Erster Schwarm von einem dieser 2. behandelten Völkern war Ende April (Ich war noch am Bodensee), also von Schwächung der Völker keine Rede. Mir ist bekannt, dass man nicht 2x im Winter behandeln soll, aber das wird die Bienen nicht wesentlich schwächen oder gleich umbringen , denke ich... Hat jemand schon Völker wegen 2x OS-Träuflen verloren?

    Warum macht ihr denn solch einen Aufruhr? Schweigt und kümmert euch um eure Bienen. Besser ist, es bleibt alles so, wie es gerade ist. Nicht die Ämter aufscheuchen. Bitte!

    :daumen::daumen:
    Und im Ernst, wer Sachen ausprobieren will oder das Verdampfen verträglicher für die Bienen empfindet, soll es weiter machen. Bis jetzt kenne ich niemanden, der deswegen bestraft wurde.
    Auf meinem Verdampfer liegt eine dicke Schicht Staub, da ich ihn bei meiner Betriebsweise nicht brauche. Ordentlich im Sommer behandeln (TBE oder AS) und dann im Winter träufeln und gut ist es.
    Die einzige Zeit wo OX-Dampf bei mir in Frage kommen würde, ist vielleicht in einem kalten Oktober, wenn die Sommerbehandlung versagt hat und ich keine TBE oder AS mehr anwenden kann. Aber das habe ich noch nie gebraucht und werde ich hoffentlich nie brauchen, solange ich den Erfolg der Sommerbehandlung gut kontrolliere und durch die TBE den Zufall kaum ne Chance überlasse.


    Das serienmäßige Block-Verdampfung bei Restbrut halte ich für nicht ausreichend und zu aufwändig. Bei Brutfreiheit hat das Träufeln ähnliche Ergebnisse, wenn nicht besser, finde ich.


    Die verbrauchte Menge an OX finde ich beim Verdampfen auch viel. Ein Liter OX-Lösung zum Träufeln braucht nur 3,5 g OX und reicht bei mir für über 20 Völker/Ableger. Beim Verdampfen würde ich viel mehr OX in den Hausgarten verteilen und dazu sehe ich mit der Maske ganz doof aus :eek:

    Ja so sind wir Deutschen - Regeln müssen her - Der gesunde Menschenverstand hat ausgedient.


    ja schämt euch wirklich *zungeraus* :lol: und es gibt noch Verrückte, die seit über 12 Jahren von der deutschen Staatsbürgerschaft träumen, aber sie immer noch nicht kriegen :confused:
    Ach manchmal ist es auch schön ein nationalloser Drohn zu sein, aber wie kann man den Beamten am Flughäfen erklären, dass man trotzdem existiert! :oops:


    Um Nicht ganz OT zu sein... Reinhard : Was ist an 5 Gassen schlimm? Ich würde mir bei 5 Gassen keine Sorgen machen. Bei mir habe ich alles Mögliche gefunden, von 4 (gut) besetzten Gassen bei den Reserve-Kö-Ablegern bis 11 Gassen. Ich bin froh, dass alle noch da sind und gut aussehen. Ich musste keine Waben ziehen oder irgendwas korrigieren. Im letzten Jahr war ein Ableger weisellos und saß nervös auf nur noch 2 oder 3 Gassen und ich musste daher ihn mit seinem Nachbarn vereinigen. Dieses Jahr ging alles flott mitm Träufeln.


    Ich freue mich schon auf den Frühling


    Lg Salsero

    Nun ja, Honigeimer stapele ich auch nicht beliebig übereinander. Gibt die Dinger auch mit Griffen links und rechts (was aber wieder die Stapelei betrifft).


    Ich glaube, man braucht keine Griffe, die Ränder auf den kürzeren Seiten sind breit genug, sodass sie als Griffe dienen. Ich verwende den größten 1/1 GN-Behälter mit 200 mm Tiefe und 28 L Volumen für Wachs und habe das Ding oft fast voll mit heißem Wasser/Wachs getragen. Ist nicht leicht, aber es geht. Mit Honig wird er schwerer, aber man muss es ja nicht voll machen.

    Im Herbst starte ich mit x Völkern ins Bienenjahr (dafür gibt's eine genaue, unverrückbare Zahl) und habe am Ende des Bienenjahres im nächsten Spätsommer y kg Honig geerntet. Durchschnitt gibt y durch x, ganz egal welche von den vielen möglichen Maßnahmen ich über's Bienenjahr unternommen habe. Zu simpel ?


    ne zu kompliziert :)
    ich verkaufe in jedem Frühjahr über die Hälfte der Völker, die ich eingewintert habe, das würde meinen Durchschnitt auf weniger als die Hälfte reduzieren, daher bin ich strickt dagegen :lol:

    Wie lustig sich einige Imkergeschichten entwicken, gell! :lol: Wer hat von 100 kg im Durchschnitt geschrieben? Also ich nicht, obwohl ich das nicht ausschließen möchte :)

    bis ich selber 2013 80 kg pro Volk im Durchschnitt ohne Wanderung geerntet habe.
    ... d.h. einige Völker haben viel weniger als der Durchschnitt gebracht und andere, um das auszugleichen, haben bestimmt über 100 kg am Stadtrand und ganz ohne Wanderung gebracht.


    2013 war eine Rekordernte und so ein Jahr kommt bestimmt nicht oft wieder, da haben einfach viele Bedingungen gestimmt.


    Zitat

    100 Kilo sind hier aber eher die Ausnahme und kein Durchschnitt,


    Zitat

    Aber die 100 Kilo sind auch nicht unbedingt mein Durchschnitt..


    Ich wette, noch ein paar Beiträge und jeder wird bei dem in allerschlimmsten Jahren 100 kg Stadthonig im Durchschnitt neidisch sein :lol:

    Was in der Stadt fehlt ist zudem der Raps.

    Viele Obstbäume aus den Schrebergärten mit unterschiedlichen Sorten, und daher Blütezeit über längeren Zeitraum und viele Ahorn(sorten) und Robinie lassen kaum jemand den Raps vermissen :)


    Hallo ihr Stadtimker, wie sieht das bei euch aus? Wahrheit oder Lüge?
    Wieviel erntet ihr so?


    Als ein erfahrener Imker mal in meinem Ex-Verein erzählt hat, dass sein Waagevolk die 100 kg in damaligen Jahr nicht knacken wird, habe ich auch gedacht, dass der Typ maßlos übertreibt, bis ich selber 2013 80 kg pro Volk im Durchschnitt ohne Wanderung geerntet habe.
    Wohl gemerkt, haben in diesem Jahr einige Völker von einer bestimmten Carnica-Linie bei mir die Waldtracht (aus verlausten Linden!) gar nicht mitbekommen und daher bei der letzten 4. Schleuderung nichts gebracht,. Auch einige Völker haben geschwärmt, da ich die Schwarmkontrolle für kurze Zeit wegen des damaligen Hochwassers nicht durchführen konnte, d.h. einige Völker haben viel weniger als der Durchschnitt gebracht und andere, um das auszugleichen, haben bestimmt über 100 kg am Stadtrand und ganz ohne Wanderung gebracht.


    2013 war eine Rekordernte und so ein Jahr kommt bestimmt nicht oft wieder, da haben einfach viele Bedingungen gestimmt. Im anderen Jahr, als ich noch in der Stadt geimkert habe, konnte ich 32 kg im Durchschnitt ernten. Die 40 kg Erträge müssen also keine Lüge sein, man braucht nur gute Plätze (Parks, Friedhöfen, Alleen mit viel Ahorn, Robinien, Linden) und natürlich auch vernünftige Völker und Betriebsweise. In meinem ersten Imkerjahr in der Stadt haben wir Jungimker die Ernte geteilt und jeder bekam im Durchschnitt 17 kg. Diese Ernte zähle ich aber nicht :wink:


    Aufm Land dagegen im Naturschutzgebiet (also ohne viel Raps) lagen meine letzten beiden Ernten unter 35 kg, der Wald hat aber in beiden Jahren nicht viel gebracht. Vielleicht ändert sich das, wenn der Wald endlich mal wieder honigt.


    LG Salsero

    Außerdem gehen die Milben nicht zwingend in die letzten Flecken Brut und setzen sich der Gefahr aus, mit der verkühlten Brut zu sterben.


    Mir ist unbekannt, dass die letzte Brut verkühlt, denn bei der letzten Brut sind im Verhältnis noch viele Bienen vorhanden aber nur wenig Brut übrig, denn die Völker fahren ihr Brutgeschäft ja rechtzeitig zurück.
    Eher bei der ersten Brut und später, wenn das Brutnest sich sehr vergrößert, die Winterbienen sich aber langsam verabschieden, kommt das Verkühlen öfter vor.


    Ob die Milben bei verkühlter Brut wirklich sterben ist ne andere Frage, ich glaube eher nicht! In einer Futterwabe habe ich mal ein paar Drohnenzellen übersehen. Nach einer Woche im kühlen Keller bei Temperaturen um die 12°! krabbelten die Milben auf der Wabe, die Drohnenzellen hatten kleine Löcher in den Zelldeckeln und selbst einige Drohnen waren noch am Leben! Sowohl Bienen als Milben scheinen niedrige Temperaturen gut aushalten zu können.


    Nach dieser Erfahrung frage ich mich manchmal, wie kalt und wie lange muss die Brut dann abgekühlt gewesen sein, so dass sie stirbst und ausgeräumt wird. Bei mir habe ich Gott sei Dank noch nie ausgeräumte verkühlte Brut erlebt.

    Der Lux hat aufgepasst. Und liegt richtig. Hier am Niederrhein waren alle Völker im Oktober brutfrei. Aus welchen Gründen kann ich nicht sagen.


    Bei mir auf 550 Höhe war schon Ende Oktober etwa die Hälfte der Völker brutfrei, vor allem die Wirtschafzsvölker. Ich habe auch überlegt, ob da eine Behandlung Sinn machen würde und habe mich zum Warten entschieden. Ich bedauere meine Entscheidung nicht, denn die Milbenlast ist bei meinen Völkern in diesem Jahr sehr gering und man kann nicht ausschließen, dass sich in den letzten warmen Tagen kein Milbentausch zwischen behandelten und nicht behandelten Völkern stattfindet. Falls solcher Milbentausch durch Räuberei/Verflug vorkommt, wäre eine 2. Behandlung nötig und die hätte sich bei geringem Milbenlast nicht gelohnt, sondern die Winterbienen extra belastet... finde ich