Beiträge von Salsero

    11 x Bedampfen sind dann zwischen 5,5 und 11 Gramm brutto , über eine Zeitraum von X Wochen/Monaten. Das kann und wird kein Volk umbringen!!! Wieviel Gramm sind es beim Träufeln im Winter??

    Beim 1x Träufeln mit 30 bis 40 ml zwischen 1 und 1,5 g, aber fast netto :)
    Ich selber halte eigentlich nichts von Serienbedampfungen, aber wer damit glücklich ist, soll es machen ohne Angst zu haben, von anderen gesteinigt zu werden. Mir wäre der Aufwand und die oftmalige Störungen unnötig zu viel.


    Nicht selten wollen einige Imker bedampfen, weil sie sich das Träufeln zu brutal vorstellen. Sätze wie " Decke abreißen und kalte Dusche im Winter" oder "2x Träufeln ist 1x zuviel" sind gut verbreitet und können, vor allem Anfängern, verunsichern, so dass einige sogar aus lauter Mitleid, ganz auf die Behandlung verzichten.


    Ich habe mit 2x Beträufeln im Winter gegen allen Theorien und Empfehlung des Dr. Völker gerettet und finde, dass jeder x. bedampfen soll, wenn er/sie damit Völker retten kann, ohne Angst davor zu haben, dass die Völker wegen oftmaliger Bedampfungen sterben werden, denn das halte ich für unmöglich. Aber ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

    Es gibt Tage, da kommt man aus dem "Kopfschütteln" gar nicht mehr raus :confused:


    Hallo Franz,


    du brauchst nicht mitm Kopf schütteln, wäre lieb, wenn du meine konkrete Frage beantworten kannst!
    Ich komme mit Träufeln aus und halte es nach wie vor für die beste Restentmilbungsmethode in meiner Betriebsweise. Aber ich wundere mich immer über viele Aussagen, die sich wie selbstverständlich unter den Imkern verbreitet sind und dies ohne Beweis.


    Du hast aus Erfahrung geschrieben und da ich dir glaube, war ich neugierig und wollte mehr Details wissen. Oder habe ich dich falsch verstanden und bei dir ist kein Volk an oftmalige Bedampfung gestorben?

    honigmayerhofer schrieb:

    Meiner Erfahrung nach tötet eine oftmalige Bedampfung eher das Volk als die verbliebenen Milben,

    Meiner Erfahrung nach tötet eine oftmalige Bedampfung eher das Volk als die verbliebenen Milben,


    Ich kenne einen Imker (und vertraue seine Aussagen), der über 11x bedampft hat und seine Völker leben noch. Darf ich fragen mit wie vielen Bedampfungen hast du es geschafft, das Volk zu töten?


    Und jetzt mache ich euch alle neidisch äätsch...
    Meine Träufelbehandlung am 12.12.15 scheint super ausgewirkt zu haben. Ich hatte einfach Glück mitm Wetter. Ich war mir am Anfang nicht sicher, ob es ausreichend gewirkt hat. 5 %age nach der Behandlung gab es von 24 bis 317 gefallene Milben auf die Windeln. Aber mittlerweile bin ich mir sicher, dass die Auswirkung gut war. Milbenfall seit dem 29.12, also über die letzten 15 Tagen liegt bei max. 3 Milben, also 0,2 Milben am Tag, wobei die letzte Brut von der warmen Periode in der 4. Dezemberwoche fast vollständig geschlüpft ist. Bei mir gab es ab dem 17.12 über 10 Tage Polleneintag, die angelegte Brut ist seit einer Woche am Schlüpfen, das sieht man auch am Gemüll.


    Das Wetter hat einfach mitgespielt. 21 Tage vor der Behandlung gab es Dauerfrost und 3 Tage nach der Behandlung gab es Nachts Minusgraden, sodass die Traube eng zusammen kuschelte. Erst danach kam der starke Polleneintag, der neue Brut verursachte. Sonst habe ich immer zwischen 15. und 20.12 behandelt, dieses Jahr habe ich zum Glück ne Ausnahme gemacht.
    Quelle http://www.wetteronline.de

    Ich meine, da ist alles das Jahr über gut gelaufen, einfach ein erfahrener Imker. Die großen Brutflächen liegen offensichtlich aber am Wetter.


    Aber eigentlich habe ich bei meiner letzten Kontrolle die größten Brutflächen bei den kleinsten Ablegern festgestellt. Es ist oft so, dass die Kleinen oder kranken noch zu spät im Jahr große Brutflächen pflegen (müssen). Viele der starken Völker bei mir waren Ende Oktober brutfrei, während die kleinen noch teilweise auf 4 Dadantwaben großflächig gebrütet haben.

    Hallo zusammen,


    ich werde es leider nicht mehr schaffen nach Soltau zu kommen. So schade, ich hätte euch gerne live kennengelernt, einige von euch sind bestimmt so lustig drauf wie rase :)


    Ich füge hier gleich unseren Flyer vom DBIB für die Aktion "Refugees Welcome" bei. Ich werde zwar nicht in Soltau sein, aber für den Fall der Fälle (Kommunikationsprobleme) bleibe ich telefonisch erreichbar. Für einige Flüchtlinge sind die Fahrten und die Unterkünfte schon organisiert. Ich liebe die offene erfolgreiche Bienenpolitik des DBIB!



    Hallo Benjamin,


    der Uwe Eichholz und der Michael (Plein) sind auch hier als User zu finden und haben gute Carnicas. Vom Uwe habe ich seit Jahren welche und ich bin damit sehr zufrieden.


    Lg Salsero

    Ich habe nur die Windel, die ich öfter sauber mache oder im Sommer/Herbst ganz entferne. Momentan lasse ich sie eingeschoben, obwohl ich denke, dass es egal ist. Ich war nur faul, sie wieder raus zu ziehen.


    Naja, es sind schon eine Menge Wachsmotten, die sich auf der Windel vermehren können. Als Hummelliebhaber kann ich das nicht dulden. Ich habe sogar meinen Holzständer abgeschrägt, damit kein Gemüll sich drauf sammeln kann. Ich hasse die Viecher, die haben mir etliche Hummelvölker vernichtet, trotz Antimottenklappe!

    Tut mir Leid Imker8 für die tote Kö.


    ich habe auch Experimente gemacht und drohnenbrütige Völkern mit Afterweiseln mit einem stabilen 3-Waben-Ablegern vereinigt und so gerettet. Die Afterweisel haben sogar nach der Vereinigung am Rand weiter gestiftet, deren Stifte wurden aber entsorgt...


    Es hängt vieles von der Zustand der Kö ab und von der Arbeitsweise beim Vereinigen ab, denn die Kö darf nicht sehr gestört werden. Wenn ich vereinige nehme ich die Waben je 3 in Block und hänge sie um, ganz ohne Rauch und ohne Aufregung.


    Bist du sicher, dass du Afterweisel hattest und keine echte Kö, die drohnenbrütig ist, denn eine echte drohnenbrütige Kö wird härter verteidigt. Vielleicht war das ASG wirklich auch nicht gut, da die Kö dann nach unten wollte und nicht konnte--> Aufgeregte Kö provozieren Abstechen. Wer weiß...


    Wenn du magst, kannst du mir so Anfang April eine PN schreiben. Da vereinige ich meine Mini+ und vielleicht bleibt eine Kö für dich übrig, die ich verschenken kann.


    Lg Salsero

    In der Phantasie? Oder gibt es bei euch verdeckelte Brut in den Völkern? Jetzt? Photos?


    Ich weiß, was du vermutest Bernhard, Es wird richtig viel ausgeräumt, aber verdeckelte Brut habe ich wirklich gesehen, leider nicht fotografiert. Auch die hellen Milben sind bei anderen Völkern ein starkes Zeichen dafür. Ich denke, wenn die Brut bestimmten Alter erreicht, da durchgehend warme Tage herrschen, dann wird sie auch zu Ende gepflegt. Stifte und jüngste Brut wird schneller ausgefressen.

    Kannst du mir nochmal genauer sagen was du damit meinst? Soll ich in die Mitte eine leere Wabe hängen, dass sie dort Platz für Brut haben?


    bin zwar nicht der Luffi aber da du morgen wahrscheinlich die letzte Chance hast zu reagieren, bevor es kalt wird...
    Ich denke du hast es richtig verstanden. Also eine leere aber ausgebaute, und am besten schon bebrütete, Wabe als trockenen Wintersitz in der Mitte lassen. Die Wintertraube braucht leere Zellen, da sie auf Futterwaben zu "kalt" sitzt.
    Kein ASG, keine MW oder irgedwas, was die Traube teilt oder sie vom Futter abreißen lässt.


    Ich denke auch, dass du zur Zeit gut vereinigen kannst und dass die Afterweisel keine Probleme machen.


    Viel Erfolg

    bei mir auf 550 Höhe blühen einige Hasel und werden fleißig angeflogen. Es legen viele Pollensammlerinnen vor den Fluglöschern, obwohl ich Flugbretter habe. Ich denke, das kommt bei der Hasel öfter vor, da die Hasel keinen Nektar spendet und den Pollensammlerinnen schneller der Sprit ausgeht. Bei den Weiden können sie unterwegs noch tanken.


    LG und einen guten Rutsch

    Hallo,


    daran habe ich auch kurz gedacht :)


    Ich denke, AS kann schnell viele Bienen fluchtartig nach Außen treiben, wobei zur Zeit viele lahme Winterbienen drin sind, die sich draußen noch nicht orientieren können. Da die warmen Temperaturen von kurzer Dauer sind, werden vermutlich auch viele es nicht schaffen, wieder rein zu kommen und die werden draußen schnell klamm.
    Das alles unter der besten Bedingung, dass man die richtige Dosierung trifft etc, was momentan nicht einfach ist.


    Ich habe es einmal geschafft, im November von unten mit der 85%er AS zu behandeln und habe viele Milben runter geholt, aber das war eine Ausnahme und ich möchte es nicht wiederholen, da mir das Risiko zu groß ist.


    Obwohl einige Völker sicherlich noch brüten, scheint meine Träufelbehandlung mit OX gut funktioniert zu haben. Ich habe am 12.12 geträufelt und danach sind genug Milben gefallen. Momentan fällt zu wenig runter. Bei den am meisten befallenen Völkern (bis 3** Milben nach der Behandlung) habe ich am 20.12 testweise nachbehandelt, aber da sind kaum noch Milben gefallen. Entweder sind alle Milbren wieder in der Brut oder wie ich vermute, die erste Behandlung hat trotz wenig Restbrut ausreichend funktioniert!


    Es bleibt spannend und ich werde weiter kontrollieren.


    LG Salsero

    Sicher nicht, sonst hätte ich garantiert keine Völker mehr, wenn Völker verloren gehen, dann hat das ganz bestimmt andere Gründe


    Was macht dich immer so sicher? Meine Völker sind ja auch nicht eingegangen, aber das heißt nicht, dass bei jedem anderen das genauso gut gehen muss! Da wollte ich nur vorsichtig von einem einzigen (Not-)Fall berichten. Das kann ja nur ein Zufall sein...

    Die OxS wird nur über die Haftlappen der Varroa aufgenommen, Osmose Effekt
    ....
    Der Zucker ist wirklich nur als Kleber zu betrachten, darum hat mein Mittel schon lange keinen Zucker mehr


    Auch hier würde mich interessieren, worauf sich deine Angaben mit den "nur" beziehen. Könntest du Quellen nennen oder nachvollziehbare eigene Erfahrung darstellen. Mit wie vielen Völkern hast du geprüft?
    Nicht dass jetzt viele Anfänger bei der momentanen Unsicherheit wegen Brutfreiheit mehrmals träufeln...