Beiträge von Grashüpfer Flip

    Hallo zusammen


    Die futterwaben waren nicht als Winterfutter gedacht, sondern für die Ableger im Frühjahr. Das sollte ja kein Problem sein.
    Es geht mir einfach darum, den gesamten Raps aus den Honigwaben zu kriegen, da ich möglichst keinen Raps in dem will, was folgt.
    Ich habe ein Volk, das hat nur noch ganz vereinzelt Drohnen, da würde das sicher bald klappen.
    Letztes jahr habe ich die waben zum Auslecken so gegeben: Brutraum mit MW aufgefüllt, leeren HR, dann HR mit den geschleuderten Waben. Die haben einfach die Zellen gefüllt und dann wieder verdeckelt.


    Aber irgendwie muss doch der ganze Rest aus den Waben ohne, dass sie den einfach wieder verdeckeln. Mir hat jemand gesagt, unter den Brutraum, dann tragen sie es hoch. Aber ich will keine Brut in den Honigwaben, also müsste ein ASG dazwischen.


    Daru frage ich hier nach eurer Meinung. Einer kann ja viel erzählen...


    Gruss
    David

    Hallo zusammen


    Habe dieses Jahr zum ersten Mal Rapshonig geerntet. Leider etwas zu spät, zum Teil kristellisierte der Honig in den Waben. Habe aber den Grossteil rausgebracht. Die Honigzargen habe ich wieder aufgesetzt und schleuere dieses Wochenende nochmals Raps, hier Blüht noch ein Feld.


    Ich möchte dann aber den gesamten Raps aus den Völkern haben, d.h. die Honigräume nicht mit Rapsresten aufsetzten, da ich dann Blütenhonig ohne Raps ernten möchte.


    Meine Idee:
    Ich setzte die Honigzargen vom Raps immer 2-3 Stück untern den Brutraum eines Volkes. Dazwischen Absperrgitter. Dann ein Absperrgitter oben drauf und zuoberst ein Brutraum mit Mittelwänden. Die Bienen sollen den kristallisierten Raps in die oberste Zarge umtragen. So habe ich dann Futterwaben für die Ableger nächsten Frühling. Die Waben friere ich ein. Sind die HR umgetragen, tausche ich diese mit weiteren HR mit kristallisiertem Raps. Ich würde das mit einem Volk machen, also alle HR mit kristallisiertem Raps durch ein Volk laufen lassen.


    Klappt das?


    Gruss
    David

    Hallo zusammen


    Ich habe diesen Siebkübel von Holtermann mit den zwei vertikalen Sieben. Ich stelle den Kübel unter die Schleuder und schleudere so lange, bis der Kübel fast voll ist. Dann lass ich den Honig in einen Eimer laufen und schäume später noch ab. Klappt wunderbar, bin zufrieden mit dem Kübel und mit dem Ergebnis. Reinigung der Siebe geht mit dem Kärcher ganz fix und die sind dann wie neu.


    Gruss
    David

    Hallo zusammen


    Möchte dieses Jahr das erste Mal Königinnen vermahren. Möchte das gerne so machen:


    Ein starkes Volk auswählen. BR verstellen und HR auf den Platz des BR stellen. Dann Zuchtlatte rein.


    Nun lese ich immer wieder, dass man nach einem Tag schauen soll, ob die Zellen angeblasen wurden und dann den BR wieder zurück unter die HR und ASG. Ist das so richtig? Besteht nicht die Gefahr, dass die Bienen die Maden dann ausfressen, wenn sie ihre Königin wieder haben? Wäre es nicht besser, den BR erst nach dem Verdeckeln der Zellen wieder unter zu setzten? Dann kann ich ja die Zellen vorher Käfigen.


    Auch lese ich ab und an, dass man eine Brutwabe aus dem BR gleich zu Beginn in den HR hängen soll, direkt neben die Zuchtlatte.


    Also wie mache ich das richtig? Wie macht ihr das?


    Gruss
    David

    Hallo Josef


    Ich habe letztes Jahr 12 1-Wabenableger in 5 Waben Dadant-Ablegerkästen gemacht und darin überwintert. Habe gestern reingeschaut. Die Überwinterung von Ablegern in Ablegerkästen klappt ohne Probleme. Da man aber nur 5 Waben hat, muss man die Futtermenge bis zur Einwinterung gut im Auge bahalten. Ich bin nicht der Einzige, der das so macht. Habe mir das auch abgeschaut. Klappt wirklich einwandfrei.



    Gruss
    David

    Hallo zusammen


    Josef
    Gestern z.B. flogen die Bienen sehr stark. Heute ist es kälter und regnet. Spielt das keine Rolle, wie das Wetter min. am nächsten Tag nach dem Umsetzten ist? Müssen sie sich nicht neu einleben in der neuen Beute, oder ist das an einem tag erledigt?


    simon
    Ja Löwenzahn. Was ist warm? Ich finde es nur im Hochsommer warm. Winter könnte man auslassen, mag ich nicht.


    Der Punkt für die Verbesserung in diesem Jahr ist, den Ablegerstand zu vergrössern und mehr Völker in Ablegerkästen einzuwintern. So werde ich das machen.


    Gruss
    David

    Hallo Sven


    Ich habe meine Dadanthonigräume letztes Jahr voll mit Rähmchen mit Mittelwänden gemacht und aufgesetzt. Keine Spur von Wildbau. Sehr schön ausgebaute Waben. Wenn du Dadant hast und quadratische Beuten, dann setzte den Honigraum so auf, dass die Honigwaben 90° gedreht zu den Brutwaben sind. So bauen sie die Honigwaben gleichmässiger aus.


    Gruss
    David

    Hallo zusammen


    Ich habe mir letztes Jahr einen Ablegerstand gemacht. Heute war ich da um zu schauen, wie es den Bienen geht. Es leben alle, sind stark und tragen fleissig Pollen ein. Nun bin ich mir unsicher, wann ich die Ableger in richtige Beuten umsiedeln soll? Ich will nicht zu früh sein und die Bienen in irgend einer Weise gefährden, aber ich würde das gerne so früh wie möglich machen. Am Bienenstand, an den sie hinkommen werden, blüht schon viel Löwenzahn und es wird ja jetzt langsam aber sicher immer mehr.


    Ich werde die Ablegerkästen an den Bienenstand transportieren und dann dort die Waben umhängen. Das sind ca. 40 Minuten Autofahrt. Wann kann ich das den Bienen zumuten?


    An die Imker, welche mir hier einen Ratschlag geben: Würdet ihr das auch dann machen, wie von euch empfohlen oder zu einem anderen Zeitpunkt? (Ich fragte ja nach dem frühst möglichen Zeitpunkt, nicht nach dem optimalen)


    Danke euch und Gruss
    David

    Hallo zusammen


    Marion und Bienenhalter
    Bei mir kommen Leute und fragen nach Honig, weil sie von jemanden gehört haben, der bei mir gekauft hat. Meinen Preis kennen sie und sie wissen auch, was preiswerter Honig im Geschäft kostet. Der Preis darf höher sein, als üblich, aber man muss es rechtfertigen können. Und du, Marion, kannst das ja, wie ich aus deinem posting lese. Deine Einstellung und diene Vermarktung ist also ideal. Freut mich wirklich für dich, wünsche, es würde mehr geben, die ihre mit Leidenschaft produzierten Güter selber zu schätzen wissen. Viele lassen sich aber aufschwätzen, dass es diesen Preis gar nicht wert sein kann. Dann gibt es eben 200m weiter Honig preiswerter. Will man aber Honig von dir, dann zahlt man deinen Preis, sonst geht man eben die 200m weiter. Wer nur kommt und fragt, was der Preis ist und dann abwinkt, auf den kann ich und du gerne verzichten. Das ist sowieso nicht die Kundschaft, die mir Spass macht. Wer aber fragt, wieso dass der Honig bei mir teurer ist, das sind Leute, die gute Kunden werden können. Da steht nicht nur der Preis absolut im Vordergrund, sie interessieren sich auch wirklich für das Produkt selbst. Mit denen kann man sich unterhalten, alles zeigen und erklären, wieso der Honig diesen Preis hat. Habe einige Kunden, da hat es genau so angefangen und 3 davon wollen nun alle 2 Wochen ein Kilo. Das sind die einzigen 3 Kunden, für die ich noch Honig im Lager habe. Sonst gibt es bei mir nichts mehr bis zur ersten Schleuderung dieses Jahr. Das sind auch Kunden, die sich immer nach dem Wohl der Bienen informieren. Ihnen macht mein Honig Freude und mir machen solche Kunden Freude.


    Es ist tatsächlich so, dass in der Schweiz immer mehr Leute lieber etwas mehr zahlen und dafür ein regionales Produkt kaufen, bei dem man den Hersteller nicht von einem Foto oder einfach vom Namen her kennt, sondern das Produkt aus seinen Händen erhält. Fragen kann man direkt stellen, da muss man keine Hotline auf dem Etikett anrufen. Und man darf sogar zuschauen wie produziert wird und wo. Ich finde diese Entwicklung sehr gut und auch sehr wichtig. Es geht mir nicht darum, dass ich möglichst viel für meinen Honig verlangen kann, aber ich will einen fairen Preis. Es geht vor allem darum, dass sich immer mehr Menschen bewusst werden, dass Nahrungsmittel nicht in Plastikverpackungen oder was auch immer wachsen. Immer mehr informieren sich, wie verschiedene Nahrungsmittel produziert werden und werden sich dann bewusst, dass es das in dieser Form nicht sein kann. Welches Nahrungsmittel hatten denn noch nie negative Schlagzeilen? Seien es Pestizide, Ausbeutung von Menschen, beschämende und würdelose Tierhaltung, usw. Ich sage nicht, dass das durchgehend so ist, es gibt auch viele gewissenhafte Produzenten. Wo sind aber die Informationen bei den Nahrungsmitteln, welche in den Geschäften angeboten werden? Auf die unzähligen labels, welche die Detailhändler selbst entworfen haben, fallen immer weniger Leute rein. Hast du die Garantie, wenn du ein Bio Freilandei kaufst, dass es ein Bio Freilandei ist? Der Stempel sagt das und du kannst es anhand dieses Stempels nachforschen. Die Wahrheit weiss aber nur das Ei selbst oder eben, du gehst es direkt beim Bauern kaufen. Der bewusste Umgang mit Nahrungsmitteln scheint dem Grossteil unserer Überfluss- und Geizgesellschaft völlig fremd zu sein. Bei dem, was man in sich reinsteckt, wird jede Münze gezählt, damit man sich ein Auto leisten kann, dass 15l/100km verbraucht. Das ist völlig krank!


    Nahrungsmittel werden gar nicht mehr geschätzt. Sich zu ernähren ist mühsam, da man einkaufen gehen muss und dann kostet das alles Geld. Unerhört! Da greift man einfach zum billigsten, egal woher es kommt und wie es hergestellt wurde, nein, besser zur extragrossen Familienpackung man spart dann unheimlich. Die 3/4 davon, die man dann wegschmeisst, die sind ja egal, da man ja beim Einkauf gespart hat und nur darum geht es.


    In der Schweiz gibt es beim Import landwirtschaftlicher Erzeugnisse, welche auch in der Schweiz produziert werden, wirklich fast bei jedem Produkt Schutzzoll. Streng geregelte Importkontingente für Importeure und Freimengen für Auslandeinkäufer. Sind diese ausgeschöft, ist Schluss oder Auslaneinkäufer müssen die Waren verzollen, so dass es dann nicht mehr wirklich billiger war im Ausland einzukaufen. Das ist sogar bei Apfel- und Birnensaft der Fall. Und genau so muss es sein. Die Kontingente müssten sogar noch viel weiter herabgesetzt werden und die Freimengen für Grenzgänger ebenfalls. Die Bauern sollen immer weniger kriegen, da die Konsumenten am liebsten gar nichts bezahlen möchten. Aber gleichzeitig sollen sie auf hohen Niveau produzieren, sprich naturnah und mehr als nur tiergrecht. Das ist schlicht und einfach nicht möglich. Aber wenn der Bauer sich eine neues Dach machen lassen möchte und dem Dachdecker sagt, er möchte ihm nur den halben Lohn zahlen, dann lacht ihn dieser aus und geht.


    Ein Stück Fleisch von einem Schwein, dass bei Lust und Laune nach draussen kann, sich suhlen darf, die Sonne spüren darf, rennen kann,... darf mir ruhig 3x, gerne auch 4x soviel kosten wie im Supermarkt. Es ist aber bestimmt 10x besser, da es nach Fleisch schmeckt. Und man gibt sich auch 10x mehr Mühe bei der Zubereitung, da man sich auf das Essen freut und nicht einfach isst, weil man zum überleben essen muss. Man ist sich bewusst, was man da zubereitet.


    Sorry, war ein Bisschen viel und ging weit über die Fragen hinaus, aber genau darum geht es. Wir bestrafen und mit diesem Verhalten selber, nur leider wird es eine Generation treffen, die dann vielleicht eine ganz andere, eine normale Einstellung hat und diese kann dann nichts dafür. Aber das ist ja egal, dann sind wir, die wir jetzt leben, alle tot und was danach kommt ist sowieso scheis.. egal.


    David

    Hallo Marion


    Wie Jan erwähnt hat, hat schweizer Honig hier einen wirklich hohen Wert. Bei uns kriegt man 500g schweizer Honig bei einem grossen Detailhändler für 15.-. Das Kilo also 30.- Wieso soll ich meinen Honig zum selben Preis verkaufen? Die, welche bei mir kaufen, wissen von wem der Honig kommt. Und ich zeige und erkläre auch gerne, wenn sich jemand für die Bienen interessiert. Also muss ich mehr verlangen. Wie gesagt, erste Ernte letztes Jahr, aber der Kundenkreis wurde für meine Menge zu gross. Viele warte auf den ersten Honig dieses Jahres. Ich muss aber auch sagen, dass ich nur 250g Gläser verkaufe und dafür nehme ich 9.-. Ich hätte auch 8.- machen können, aber bei 9.- wird mit einer 10er Note bezahlt und dann heisst es meistens :"Ist gut so".


    Wenn schweizer Honig drauf steht, dann hat der Honig bei uns eben seinen Preis, den viele auch gerne zahlen. Aber wenn man den Kunden Honig anbietet und sie live sehen können, wo die Bienen stehen und auch mal rein schauen dürfen, dann ist das noch etwas anderes, als wenn auf den Etikett einfach "schweizer Honig" steht. Die wissen das sehr zu schätzen und ich weiss meine Kunden zu schätzen.


    Ich würde meinen Honig lieber anderst verwenden, als diesen preiswerter anzubieten. Und der Schnitt ist nicht bei allen so. Aber so preiswert wie bei euch, ist der Honig bei uns bei keinem Imker. Man merkt schnell, ob jemand Bienen hat, weil es ihm / ihr Spass macht und sie / er mit Herzblut dahinter steckt oder ob es hauptsächlich um Proft geht. Ich weiss meinen Honig sehr zu schätzen und will diesen auch nur an Menschen verkaufen, die ihn auch zu schätzen wissen. Mit dieser Einstellung bin ich aber überhaupt nicht der Einzige hier. Wem der Preis nicht passt, dem empfehhle ich gerne Honig aus Südamerika, gibt es bei und für 5.- das 500g Glas. Diese Leute sehe ich dann nie mehr, aber auf diese verzichte ich auch gerne.


    Ausserdem ist bei uns v.a. gegen Ende letzten Jahres und bis zur neuen Ernte der regionale Honig in den Verkaufsregalen sehr knapp geworden. Das ist auch gut so und es sollten noch weniger Imker den Honig an Grosshändler verkaufen, denn die Nachfrage ist gross. Wiseo nicht selber vermarkten? Das sind dann eben die anderen Imker, da geht es über die Menge. Es muss so viel wie möglich produziert werden, damit so viel wie möglich in der Kasse klingelt. Ich denke, die Kunden wissen auch die zwei unterschiedlichen Einstellungen zur Imkerei zu schätzen.


    Ich zahle für ein selbst hergestelltes Produkt, gerne mehr, wenn mir der Verkäufer begeistert davon erzählen kann und auch will. Da steckt Leidenschaft dahinter, dass unterstütze ich sehr gerne. Etwas, das mit Freude gemacht wird, ist einfach besser. Da ist mir das gleiche Produkt zum günstigeren Preis, das einfach so da steht und nur darauf wartet gekauft zu werden, schei.. egal. Der persönliche Kontakt macht vieles aus.



    Gruss
    david

    Hallo


    In der Schweiz kann ich für meinen Honig etwas mehr verlangen. 1kg kostet bei mir 36.- sFr, das sind etwa 30.- Euro. Hatte letztes Jahr aber mit 4 Völkern keine Ernte von mehreren 100kg. Das wird sich aber dieses Jahr hoffentlich ändern. Der Preis aber wird gleich bleiben. Wer das nicht zahlen will, kriegt keinen Honig von mir. Und ich hätte schon letztes Jahr einiges mehr verkaufen können, als das, was ich hatte. Hoffentlich bleibt das so.


    Gruss
    David