Beiträge von Megachiropter

    Es ging zwar um Bücher - daher hier OT:


    Das Rähmchenmaß ist alles andere als irrelevant!


    Hochwaben sind bei richtiger Handhabung auch nicht wesentlich unpraktischer, besonders wenn man nicht dauernd in den Völkern rumhantiert.


    Eine geteilte Wabe kann nie einem Ideal für Bienen nahekommen.



    LG André

    das Thema ist immer das gleiche und es ist schnurz, ob die Bienen in Zander oder sonstwas sind.


    Das mag im Sommer halbwegs schnurz sein, im Winter und im Frühjahr jedoch kann man Unterschiede sehen.


    Adam selbst hat ein Schied verwendet. Man lese wortwörtlich bei ihm nach - und wird entdecken, dass er keinesfalls ein ganzjährig unbeschränktes Brutnest empfohlen hat!


    Mit ein paar Bienchen in welcher Kiste auch immer ist keine Honigernte zu machen.


    Man lese bei Golz nach, wie auch dies möglich wäre.


    Zitat

    In einer Zanderzarge... kommen starke Königinnen hier evtl an die Grenze.


    Ja und? Schon mal überlegt, warum unbegrenzte Königinnen viel weniger lange leben, als in älterer Literatur angegeben?


    Und auch Adam "schonte" seine Zucht-Königinnen.


    Zitat

    Und dass nicht (Anmerkung: und weniger) brutpflegende Summsen älter werden ist schließlich bestens belegt und keine Individualauffassung.


    ...so vergib ihnen, obwohl Sie wider besseres Wissen handeln...

    Ihr fabuliert hier immer Zahlenwerte zurecht... :roll:


    Es bestünde selbst dann keine Notwendigkeit zu überschießender Panik, wenn irgendwann im Jahr mal 2000 Milben fielen.
    Weil der reine Milbenfall überhaupt nichts aussagt über die Schädigung der schlüpfenden Brut.


    Wer die abschätzen will, muß eben mal ein paar verdeckelte Brutzellen öffnen und nachsehen.


    Hört auf, jetzt noch in den Völkern rumzuwurschteln!
    Jetzt ist für dieses Jahr und für die diesjährige Überwinterung nichts mehr zu retten!
    Hakuna! Nada! Niks! Niets! Nothing! Rien! Niente! Ничего! ...


    Und wenn ihr Angst habt, zum Jahreswechsel könnten noch zu viele Milben leben - dann tötet die eben dann!
    Weil die eben bis dahin sehr viel weniger Schaden anrichten können, als jede einzige aller Euer jetzigen Aktionen für sich alleine.



    André

    Ich habe noch einmal kurz über die Belüftungs-PDF drübergelesen.



    Was mir aufgefallen ist:


    Abbildung 2 zeigt IMHO eine falsche Strömungsrichtung. Es gibt dazu irgendwo einen Thread hier, in dem ich das näher erläutert hatte.



    Wenn das Ein- und Ausströmen der Luft stoßweise erfolgt, gibt es auch kaum eine Wärmerückgewinnung - also keinen nennenswerten Wärmetauscher-Effekt im Flugloch-Tunnel.
    Abbildung 4 (aus der ich nicht ganz schlau werde) ist somit hinfällig.



    Nasses/ saftführendes Holz hat nach meinem Verständnis eine weniger gute Dämmwirkung als trockenes.


    Und den Wintereinschlag zur Holzgewinnung hat man nicht umsonst in die Zeit der Saftruhe gelegt. Da fließt mit Sicherheit nicht viel. Die winterliche Eigenwärme des Baumes kann man daher meiner Meinung nach in der Praxis vernachlässigen.



    Die einfachste, billigste und praxistauglichste Dämmwirkung haben ruhende Luftschichten.
    Und das machen uns die Skandinavier und Osteuropäer schon seit Ewigkeiten mit ihren doppelwandigen Beuten vor.
    Unsere alten Bienenmeister (wie Gerstung) kannten das Prinzip ebenfalls.



    Grundsätze der Belüftung:
    "Austritt der Luft am höchsten Punkt" ist nur die eine Möglichkeit - nämlich bei kontinuierlichem Luftfluss.
    Die andere Möglichkeit - mit stoßweisem Luftaustausch - hat Bernhard selbst vorher gezeigt.



    Flugloch oben:
    Es besteht keine erhöhte Räubereigefahr, da sich die Wache am Flugloch konzentriert. Es spielt kaum eine Rolle, ob die Wache nun unten oder oben niedergerungen wird.
    Es ist nicht ersichtlich, wieso die Bienen hier nicht dem Futter nachwandern können sollten.
    Ebenso wenig ist klar, worauf sich die Behauptung unnatürlicher Honigstapelung und Verteilung dabei bezieht.


    Richtig ist, dass bei dieser Konstruktion sehr viel Wärme nach oben entweicht (wie ich selbst feststellen musste). Auch deshalb hatten die alten Heidjer im Winter einen "Sonnen"schutz vor dem Flugloch.



    LG André

    Habe ich selbst berechnet, siehe Dokument.


    Dann ist doch auch klar, wieviel gelüftet werden muss.
    Und da die Bienen ruhig in der Traube bleiben sollen, geht das effektiv nur über (angepassten) konvektiven Luftaustausch.


    Wenn Du deine Berechnungen veröffentlichen würdest, dann könnten wir sie vergleichen.


    Du hast Recht, es muß heißen: Ergebnisse vergleichen.
    Meine (auf volle Zentimeter gerundeten) Werte stellen alle den gleichen Dämmwert dar!
    Sag mir den nach Deiner Meinung/ Berechnung optimalen!


    Ich habe da noch ein Volk mit französischen Dunklen, die sind geeignet für einen flotten Einstieg in die Imkerei. :Biene:


    Nehm' ich. :daumen:
    Frühtracht- oder Heide-Linie?


    Philipp
    Bernhard hat es prinzipiell vorgerechnet.
    Jede Biene hat eine minimale Wärmeabstrahlung, die aus biologischen Gründen nicht unterschritten werden kann.


    Es gibt zu dünne Kisten -> da muss zu oft aktiv geheizt werden. Also hoher Futterverbrauch.
    Es gibt optimale Kisten -> da muss nur bei sehr starkem Frost aktiv geheizt werden.
    Und es gibt zu warme Kisten -> da wird - auch wenn kaum aktiv geheizt wird - im Winter im Zentrum der Traube leicht Bruttemperatur erreicht...