Beiträge von joew

    Diese 5 Minuten sind bei mir eigentlich immer gegeben: es muss ja erst Platz geschaffen werden zum Waben ziehen. Auch findet man sie nicht immer auf Anhieb.


    Weiselunruhe ist ja spätestens nach zwei Stunden. Das aber um zuverlässig viele Zellen anblasen zu lassen.


    Wer weiss, ob nicht nach einer Stunde schon einige Frühzünder meinen, nachschaffungszellen ziehen zu müssen?

    Ob diese Anfänger freiwillig BR-Wachs nehmen? Wo sie doch in "Bienen+Natur" immer lesen dass man nur Deckelwachs verwenden darf?


    Dass sich das finanziell lohnen soll erwarte ich doch gar nicht. "Kostendeckend" habe ich geschrieben. Wenn die Analyse mehr kostet als ich für das Wachs bekomme, dann...

    Wer Altwachs ablehnt, begibt sich auf vergleichsweise hohes Niveau.

    Ich lehne es nicht ab.


    Aber ich habe aus Deckelwachs und HR-Wachs mehr als genug für meinen MW-Bedarf, so dass ich das BR-Wachs nicht benötige.


    Wegen Rückständen habe ich keine Bedenken: ich mache seit Jahren TBE und habe zwei Drittel des Flugkreises im Naturschutzgebiet. Auch kein Raps in der Nähe. Rückstände machen mir also die geringsten Sorgen..

    auch Platz zum Stiften. Aber irgendwie scheint die Königin dies nicht zu nutzen. Es ist noch eine große Bienenmasse vorhanden.

    Also wenn Bienenmasse vorhanden ist und die Königin den Platz nicht nutzt, dann bleibt doch nur Hunger und /oder Spermavorrat?


    Dünnflüssig (1:1) in kleinen Portionen (1L alle 4 Tage oder so)

    ???


    Alle 4 Tage 1 Liter 1:1 wären etwa 1kg pro Woche? Und da haben sie ja noch nicht einmal etwas verbraucht... Wird das nicht ein wenig eng mit dem Einfüttern?

    Im Bereich Zimmerei spielte wenn dann nur die Eiche eine Rolle, aber z.B. Dachstühle oder gar Sparren aus Eiche sind schon im Mittelalter aus der Mode gekommen, die Eiche ist statisch einfach nicht dafür geeignet ("Die Eiche trägt sich gerade so selbst").

    War denn Eiche nicht in zB Fachwerkhäusern sehr beliebt?


    Im Mittelalter gab es hier doch kaum Nadelholz (ausser in Gebirgen). Hat man damals die Fichte etwa von weissderhenkerwo hergekarrt?


    Verwirrt...

    Alle wollen was vom Wald

    Was schliessen wir daraus? Es gibt zu wenig Wald...


    Auch die Holzverarbeitungsindustrie (von der Säge bist zum Baugewerbe) in Dtl. ist ziemlich einseitig auf Nadelhölzer ausgelegt. Tlw. haben bis vor einigen Jahren nicht mal Baunormen existiert, um Laubholzeinsatz in Gebäuden berechnen und verbauen zu können (Thema Festigkeit und Statik). Da wird zwar dran geforscht und gemacht und getan, aber letztendlich muss die Privatwirtschaft diese Umstellung vollziehen.

    Und wie schon geschrieben, gibt es aktuell keinen real existierenden (Massen-)Absatzmarkt für die ganzen Exoten, weil es kaum technische Erfahrungen mit dem Sägen, Trocknen und Verarbeiten inkl. Verbauen der ganzen Hölzer gibt. Frag mal nen Zimmermann/Bau-Ing oder so, ob er dir nen Dachstuhl aus Eschen- oder Buchenholz baut, die tippen sich an die Stirn. Und letztendlich ist unser Hauptabnehmer für die hochpreisigen Sortimente nunmal die Bauwirtschaft.

    Als Laie staune ich bei solchen Aussagen.


    Wurden denn nicht jahrtausende lang Laubhölzer beim Bau verwendet?


    Klar, Nadelholz ist billiger. Und bislang war ich der Meinung, das ist der Hauptgrund dafür, dass es in grossen Mengen im Bau verwendet wird.


    Aber dass innerhalb von wenigen Generationen das Wissen um die Ver-/Bearbeitung von zB der guten deutschen Eiche verloren gegangen sein soll fällt mir doch schwer zu glauben.

    Ich rate mal ins Blaue:


    Erstellt im Vorjahr als Einwabenableger.


    Die Saison über gepäppelt.


    Eingewintert als Schwächling statt zu vereinigen.


    Ausgewintert als Mickerling.


    Während der Saison gepäppelt, anstatt im Frühjahr aufzulösen/vereinigen.


    Und der Kreis schliesst sich.


    Zwei Jahre gepäppelt und doch keinen Hong. So macht das keinen Spass..