Beiträge von joew

    Je nach Menge kannst du die Hälfte rühren, die andere klar machen, dann hast Du quasi schon 2 Sorten zum verkaufen und siehst was Deine Kunden lieber wollen.

    Grundsätzlich eine gute Idee, zwei oder drei Sorten anzubieten, auch dann wenn es ursprünglich derselbe Honig war.


    Ich frage mich allerdings wie lange der wohl klar bleibt, wenn er doch schon bei der Ernte im Mai trüb war?


    Aber was ist bitteschön an trübem Honig schlecht? Solange er keine groben Kristalle hat?

    Was habt ihr nur alle mit dem Nachlegen? Das ist doch schnell gemacht: Deckel auf, Elefa<ESC>-<BS>Zeuch rein, Deckel zu.


    Das viel grössere Problem ist, wenn die 9 Völker durch sind und der immer noch raucht. Dann musst Du nochmal. So lange, bis der aus ist... Wer dann noch ungezeichnete Königinnen hat ist selbst schuld!

    Wenn beim Kunden der Deckel hochgeht, dann ist dieser Kunde unzufrieden.


    Unzufriedene Kunden möchte ich nicht haben, weil unzufriedene Kunden nicht wiederkommen.


    Und weil dieser Kunde nicht mehr wiederkommt, werde ich auch keine Gelegenheit haben, ihm das mit der Lagerung, mit den DIB-Qualitätskriterien, oder auch mit den 20% aus der Honigverordnung zu erläutern.


    Weder der DIB noch die Honigverordnung werden mir behilflich sein, diesen Kunden wiederzugewinnen.


    Aber das darf gerne jeder so handhaben wie er es mag...


    Im Ausgangspost sollte der 16%er geopfert werden, um den 18%er zu retten. In der Finanzbranche gibt es dafür ein Sprichwort: Du sollst schlechtem Geld nicht auch noch gutes hinterherwerfen.


    Aber auch das darf doch gerne jeder so handhaben wie er es für richtig hält.

    sehr viel strengeren Qualitätsrichtlinien des DIBs

    Da Du das erwähnst:


    Stell doch mal

    • ein Glas 18%er (also diese sehr viel strengeren Qualitätsrichtilinien)
    • in einen Küchenschrank (also nicht 14°C Honiglager, sondern realistische Kunden-Bedingungen).
    • und schau Dir das Ergebnis mal nach 24 Monaten an (also der MHD-Empfehlung der ach so strengen Qualitätsautorität).

    Berichte bitte in 24 Monaten...


    Ich bin gespannt...


    PS: Mein Bärenfang ist in 24 Monaten immer noch gut, sofern er noch nicht verkonsumiert ist.

    Was mehr als 18% hat, das darf nicht ins DIB-Glas. Das ist ganz klar ein Ausschlusskriterium. Da kannst Du noch so lange Worte klauben...


    Nicht nur das. Es ist auch eine deutlich unterdurchschnittliche Qualität. Die überwiegende Masse (also der Durchschnitt) hat sicherlich deutlich weniger als 18%. Ich glaube nicht dass jemand der 18% verkauft sich lange am Markt halten kann...

    Zumal 20kg ja schnell weg sind,

    Die sind schnell weg, keine Frage.


    Die Frage ist aber, wie lange steht der dann auf dem Küchentisch? Oder auf der Arbeitsplatte direkt neben der Herdplatte?


    Ich will dass mein Produkt MINDESTENS das MHD übersteht. Auch dann, wenn der Kunde kleine Fehler bei der Lagerung macht. Neben der Herdplatte ist jetzt ein extremes Beispiel. Aber auch dann soll nicht schon nach einer Woche der Deckel hochgehen...

    KANN gären, wenn die entsprechenden Hefen im Honig vorhanden sind.


    Tut es aber nicht, wenn die eben nicht vorhanden sind oder nur in sehr geringeer Zahl.

    Ich bin mir sehr sicher, dass in MEINEM Honig Hefen enthalten sind.


    Hefen sind natürlicher Bestandteil von Honig.


    Weder erhitze ich den Honig derart, dass diese Hefen absterben, noch verwende ich irgendwelche Mittelchen um diese Hefen abzutöten. (Sagrotan, anyone?).


    Ich sehe also keine Veranlassung darauf zu hoffen, dass mein Honig weniger Hefen enthält als der, den Dr. von der Ohe in seinem Labor hatte.


    Insofern gehe ich vom Worst-Case aus: ein 18%er KANN innerhalb von wenigen Wochen anfangen zu gären... Bei MEINEM Honig. Ob das bei Deinem Honig der Fall ist, musst Du selbst wissen..


    wahrscheinlich meldet sich auch nicht jeder zurück.

    Genau.


    Das genaue Gegenteil dürfte der Fall sein: dass sich jemand bei negativer Erfahrung zurückmeldet ist doch die absolute Ausnahme. Die allermeisten werfen das schlechte Glas weg und kommen nie wieder.


    Nene, das brauche ich nicht... Da geniesse ich lieber den Bärenfang ;-)


    Aber jedem wie er es mag...

    Habe es jetzt noch einmal herausgesucht: ein 18%er kann bei 18°C schon nach wenigen Wochen gären.


    Erst unter 16.5% kann man einigermassen sicher sein, dass er bei 18°C länger als 1.5 Jahre hält.


    Wer darauf vertrauen möchte dass der Kunde weniger als 18°C auf dem Küchentisch oder im Küchenschrank hat, der soll das doch gerne tun. Mein Bärenfang hält auf jeden Fall länger. Unabhängig von der Lagertemperatur.


    Quelle: Dr. von der Ohe, Institut Cele

    18 % Wassergehalt, was soll dem Honig fehlen?

    Um eines klarzustellen: einem 18%er fehlt natürlich nichts! Selbstverständlich ist der verkehrsfähig. Es ist halt nur eine unterdurchschnittliche Qualität.


    Im Ausgangspost sollte aus Angst vor Gärung aus einem sehr guten Produkt und einem unterdurchschnittlichen Produkt durch Zusammenkippen ein mittelmässiges Produkt geschaffen werden. Dabei werden auch noch zwei vermutlich sehr unterschiedliche Geschmacksrichtungen zu einem vermanscht.


    Ich habe dem Threadersteller erläutert, wie er aus einem sehr guten Produkt und einem unterdurchschnittlichen Produkt zwei sehr guter Produkte machen kann.


    Selbstverständlich kann man auch den 18%er belassen und in den Verkehr bringen. Dann hat man auch zwei verschiedene Geschmacksrichtungen.


    Aber doch auf gar keinen Fall zusammenkippen!