Beiträge von simon

    Wie hoch sollte jetzt die Varroabelastung sein?


    Naja, geht man davon aus, dass man zur Winterbehandlung die meisten Milben erwischt hat, sollten jetzt sehr wenige Milben im Volk sein.
    Geht man noch dazu aus, dass das Volk schon wieder in der Brut ist, sollten von den wenigen Milben die noch im Volk sind, einige davon in der Brut sein. Dann dürfte zu diesem Zeitpunkt eigentlich fast keine einzige Milbe auf dem Schieber landen.


    Du hast fast 4 Milben pro Tag! Wie könnte man das also erklären?
    Wann hast du denn die Winterbehandlung mit OS durchgeführt? Wie waren die Temperaturen bei dir?
    Die toten Milben hängen in der Traube und den Waben. Die Wintertraube ist sehr langsam und träge bei kalten Temperaturen. Nun wurde es das erste mal wirklich wärmer und die Traube geht auseinander. Durch die höhere Aktivität der Bienen und die geringere Bienendichte, fallen jetzt die schon sehr lange toten Milben runter und landen so erst jetzt auf dem Schieber.


    Das wäre meine Erklärung für deinen erhöhten Totenfall. Und genau aus diesem Grund interessiert mich der Totenfall jetzt im Winter noch viel weniger als er mich im Rest des Jahre interessiert.


    Liebe Grüße


    Simon

    Auflageschiene oder Rechen möcht ich schon haben.


    Was Astlöcher betrifft: Selbst wenn die ausgebohrt sind oder gut angekittet, an diesen Stellen ist das Risiko hoch, dass die Beute reißt! Wird aber auch von Wagner, Weber und Co. trotzdem verwendet, zum Zeitpunkt des Verkaufs schaut es ja auch noch super aus...

    Update: Das Labor ist startklar! Vielen Dank an die zahlreichen Unterstützer.


    Wie schon angekündigt, habe ich in den letzten Wochen zusammen mit einem Labor in Österreich eine Routineanalytik von Bienenwachs erarbeitet.


    Das Labor heißt "Belan" und hat seinen Sitz in Wels (Österreich).


    http://www.belan.at/


    In den wochenlangen "Vortests" haben sich folgende beiden Methoden bewährt:


    1. Nasschemische Untersuchung
    2. GC/FID


    Mit der "nasschemischen Untersuchung" werden Parameter, wie die Säurezahl, Esterzahl, Verseifungszahl und Paraffine und andere Wachse nachgewiesen. Kosten: 70 €


    Wenn bei der nasschemischen alles okay ist, kann mit der GC/FID das Fettsäurespektrum erfasst werden. Dann werden 3 Fettsäuren (Palmitinsäure, Stearinsäure und Ölsaure) ins Verhältnis gesetzt und das Spektrum mit Referenzwachs verglichen. Kosten: 70 €


    Also: Eine Gesamtanalyse kostet 140 €, wobei man mit 70 € schon eine recht klare Aussage bekommen kann, ob verfälscht oder nicht. Wenn nicht sichtbar verfälscht bei nasschemisch, kann man mit einer GC/FID Analyse überprüfen ob tatsächlich keine sichtbaren Verfälschungen vorliegen.


    Probe, mindestens 50 g in Papier oder PE-Beutel, mit beiliegendem Analysenauftrag und Rechnungsadresse an:


    BELAN Ziviltechniker-GmbH
    Durisolstraße 7
    4600 Wels


    Bei Fragen könnt ihr euch gerne an mich wenden!
    Ich hoffe sehr, dass dieses Angebot nun auch angenommen wird. Darf auch sehr gerne Kollegen empfohlen werden!


    Liebe Grüße


    Simon

    Es haben nur sehr wenige Völker überhaupt Sporen. Wenn man wartet bis man etwas sieht, dann ist es zu spät. Viel zu spät.
    Was soll ein Gesundheitszeugnis bringen, welches nur auf Grundlage einer Beschau ausgestellt wurde?


    Aber Imker stehen scheinbar auf Zertifikate...

    Wenn alles so läuft wie ich mir das vorstelle, können wir vielleicht bald in dem akkreditierten Labor Analysen anbieten.


    Ich bitte euch nur noch um einige Wochen Geduld, das dauert seine Zeit. Vielleicht können wir dann Proben gesammelt hinschicken, so dass die Kosten für die Analyse möglichst gering gehalten werden. Es ist wichtig, dass auch kleinere Imker ihr Wachs analysieren lassen können.


    Liebe Grüße


    Simon

    Danke Ludger, aber 100 % Bienenwachsproben habe ich nun vorerst genug, falls da noch Bedarf besteht melde ich mich nochmal.

    Was weiter benötigt wird, ist Wachs, von dem es bereits bestehende Analysen gibt.


    Genau Ludger, das wäre klassiches Prüfszenario. Genauso haben etliche Imker zwar Eigenwachs aber auch regelmäßig Mittelwände zugekauft. Jeder der wissen will, wo er mit seinem Wachs steht, oder ob die gekaufen Mittelwände echtes Bienenwachs sind, kann dann analysieren lassen.

    Hallo Ludger,


    Rückstände stehen momentan hinten an und sind vorerst nicht geplant. Es gibt ja auch mehrere Anlaufstellen wo Rückstände professionell analysiert werden. Im Moment ist IMHO die Prüfung auf Verfälschungen weitaus brisanter.


    Liebe Grüße


    Simon


    PS: Die meisten verfälschten Bienenwachse sind so gut wie rückstandsfrei :wink:


    PPS: Ich habe schon auch vor, auf privater Basis im Winter vor allem nach Amitraz Rückständen in Wachs und Honig suchen zu lassen, das hat aber jetzt nichts mit dem Vorhaben und der Zusammenarbeit mit dem Labor zu tun.

    Wieviel brauchst du?
    Ich habe hier noch von mir erzeugtes Bioland Neuwachs (Entdeckelungswachs, Drohnenbau und Naturbau, Völker wurden im Naturbau geführt)
    Oder alternativ hätte ich noch einiges an Wildbau der aufs Ausschmelzen wartet, auch aus Naturbauvölkern.


    Analysen hätte ich aber erst ab April/Mai sowas


    Servus Golem, 50 g von deinem Bioland "Neuwachs" wären super! Was willst du da analysieren lassen? Sicher nur Rückstände, oder?


    Ich habe von jedem etwas: Proben mit Paraffinanteilen, mit 100 % Stearin+Palmitin, Bioland- und Stabilbauwachs...


    Bekommen wir denn die Ergebnisse dieser Proben dann mitgeteilt?


    Hallo Bernhard,


    das hört sich gut an. Hast du dazu bereits durchgeführte Analysen? Ich brauche die Proben, um zusammen mit dem Labor die Methoden zu testen. Damit wir auch sicher sein können, dass wir verfälschtes Wachs erkennen.


    Ob in dieser Vorbereitungsphase dann tatsächlich alle Proben benötigt werden und analysiert werden, kann ich jetzt nicht sagen. Jede Analyse kostet dem Labor Geld und wenn die ersten bereits wunderbar funktionieren kann es sein, dass einige nicht mehr benötigt werden. Was wir in der Vorbereitung analysieren, wird selbstverständlich den Einsendern mitgeteilt.


    Ziel wird es sein, ein weiteres Labor zu haben, in dem jeder Imker Wachsproben bezahlbar auf Verfälschungen untersuchen lassen kann. Hauptaugenmerk soll dabei auf die Verfälschung mit Stearinsäure und Palmitinsäure fallen. Paraffin im Wachs ist zwar Betrug und gehört dort definitiv nicht rein, ist aber glücklicherweise inert und verursacht wenig Schaden.


    Ich schicke euch die Adresse per PN. Vielen Dank für die Unterstützung :p_flower01:

    Hallo Zusammen!


    Ich bin momentan dabei, mit einem Labor eine bezahlbare Wachsanalytik für die "breite Imkerschaft" auszuhandeln und zu entwickeln.


    Um nun die Methoden testen zu können, benötige ich dringend folgende Proben:


    - 100% reines Bienenwachs (die Bienen dürfen keine Möglichkeit gehabt haben, Wachs umzutragen. Also 100% Naturbauvölker)


    - Wachs, am besten mit Verfälschung, von dem bereits eine Analyse vorliegt. Diese Analyse unbedingt in Kopie mitsenden! Das Wachs muss natürlich genau aus dieser Charge stammen, aus der auch die Probe für die bereits durchgeführte Analyse stammte.


    Besonders verfälschtes Wachs mit Analyse wäre sehr wichtig.


    Ich hoffe sehr auf breite Unterstützung, es kommt uns letztenendes, wenn alles gut geht, allen zu Gute!


    Wenn ihr Proben habt oder Fragen bitte Nachricht an mich.


    Vielen Dank an alle Unterstützer! Gerade in solch schweren Zeiten müssen wir zusammenhalten.


    Liebe Grüße


    Simon