Beiträge von simon



    Allerdings wird die Käfigung ja nur einmalig gemacht. Somit hat die Milbe bis zur Winterbehandlung deutlich mehr Zeit, sich zu vermehren.


    Man müsste die Aktion also im Oktober wiederholen, wenn man zu Weihnachten eine vergleichbare Situation haben möchte wie bei der zweimaligen AS-Behandlung. Oder Blockbehandlung. Oder sowas...

    Du behandelst die Völker ja brutfrei! Natürlich reicht hier eine Behandlung und die nächste im Winter... Überleg mal wieviel Zeit von Winterbehandlung bis erster Behandlung im Juli/August vergeht.

    Naja, ich denke die Wirkung im (mehrstöckigen) Sammelbrutableger ist anders als in geteilten Wirtschaftsvölkern. Ich habe auch vor, dass ich eine kurze Kontrolle auf NZ´s mache. Eingeweiselt wird dann mit Mini oben drauf.

    Ich versuchs dieses Jahr mit Beeboost... will keine Königin in so einen kleinen Käfig sperren. Umweiseln klappt dann auch ohne Probleme im gleichen Zug.


    Liebe Grüße


    Simon

    Bei einer gut isolierten Kiste hat es im HR mit Sicherheit nicht sehr oft über 35 Grad. Diese kurzen Temperaturspitzen sind vernachlässigbar. Die Heizung, auch im Sommer, ist der Brutraum. Je weiter der Honig vom Brutnest wegrückt, desto größer ist die Gefahr, dass der Honig Feuchtigkeit zieht. Weil die Luft kälter wird und somit eben nicht mehr soviel Feuchtigkeit aufnehmen kann.


    Liebe Grüße


    Simon

    Na klar kommen aus einer befallenen Drohnenzelle mehr neue Milben hervor, das bestreitet doch auch niemand.

    Nur kann mit dieser einen einfachen Hochrechnung noch lange nicht gerechtfertigt werden, dass man tausende Drohnen ausschneidet!

    Drohnen sind richtig fette Brummer, die wärmen. Oft sind die Randwaben voller Drohnen. Das geht in Richtung Thermoschied mit aktiver IR-Strahlung in Richtung Brutnest. Wärmere, bzw. stabile Brutnesttemperatur wirkt sich negativ auf die Milbenvermehrung aus. Nur so als Denkanstoß...


    Zudem sind Drohnenzellen nur sehr begrenzt verfügbar und es kann sich ohnehin nur ein Bruchteil der Milben darin vermehren...

    Prinzipiell kann warme Luft mehr Feuchte aufnehmen als kalte. Das nennt man dann Relative Luftfeuchte.

    Von daher steigt auch die Gefahr, dass der Honig Feuchtigkeit zieht, wenn die Bienen nicht eine Massentracht haben.

    Das verstehe ich jetzt nicht, warum soll die Gefahr steigen, dass der Honig Feuchtigkeit zieht, wenn warme Luft doch mehr Wasser aufnehmen kann :confused:

    Eine letzte Anmerkung zum Drohnenbrut schneiden:


    Wer die Varroamilben aus einem Volk entfernt, die sich in Drohnenbrut vermehrt, der selektiert diejenigen Varroamilben, die sich in Arbeiterinnenbrut vermehren. Was macht man bei Zucht? Man selektiert! Und plötzlich wundert man sich, dass Varroamilben vermehrt in Arbeiterinnenbrut zu finden ist und diese immer stärker von der Varroamilbe geschädigt.

    Hallo Luffi, wie soll das gehen bei Bruder-Schwester-Paarung?


    Zum Thema: Ich gebe DR bei Naturbau gar nicht und ansonsten dann, wenn die Bienen beginnen Drohnenzellen zu bauen :u_idea_bulb02:

    Hallo joew,


    dass die Muttermilbe alle 30 Stunden ein Ei legt, da bin ich noch bei dir. Dann ist aber vieles falsch! Wie kommst du drauf, dass Drohnenbrut 72 Stunden länger verdeckelt ist? Die Verdeckelungsdauer der Drohnenbrut beträgt 14 Tage!


    Die Varroamilbe ist ursprünglich ein reiner Drohnenbrutparasit. Nur bei der Westlichen parasitiert die Varroa auch Arbeiterinnenzellen, was dem Juwenilhormon geschuldet ist. In der Arbeiterinnenbrut ist das erste Ei ein Männchen, das zweite hat bei Einfachparasitierung eine Wahrscheinlichkeit von 94 % eine fertig entwickelte Milbe zu werden. Beim dritten Ei liegt die Wahrscheinlichkeit nur noch bei 38%, beim vierten bei 13% und beim fünften bei 0%.

    Wie sollen also bei der Drohnenbrut wie von dir angenommen zwischen 4 und 5 Milben pro Zyklus entstehen können? Auch ist dein Modell viel zu einfach aufgebaut und berücksichtigt keine Verfügbarkeit freier Zellen, keine verminderte Reproduktion bei Mehrfachparasitierung etc...


    Man kann alles in die Richtung reden, in die man es haben will, deine oben aufgeführte "Berechnung" ist aber mehr als irreführend und schlichtweg falsch.


    PS: Auch aus drei befallenen Arbeiterinnenzellen schlüpfen nicht 6 NEUE Milben!

    Wie hoch sollte jetzt die Varroabelastung sein?


    Naja, geht man davon aus, dass man zur Winterbehandlung die meisten Milben erwischt hat, sollten jetzt sehr wenige Milben im Volk sein.
    Geht man noch dazu aus, dass das Volk schon wieder in der Brut ist, sollten von den wenigen Milben die noch im Volk sind, einige davon in der Brut sein. Dann dürfte zu diesem Zeitpunkt eigentlich fast keine einzige Milbe auf dem Schieber landen.


    Du hast fast 4 Milben pro Tag! Wie könnte man das also erklären?
    Wann hast du denn die Winterbehandlung mit OS durchgeführt? Wie waren die Temperaturen bei dir?
    Die toten Milben hängen in der Traube und den Waben. Die Wintertraube ist sehr langsam und träge bei kalten Temperaturen. Nun wurde es das erste mal wirklich wärmer und die Traube geht auseinander. Durch die höhere Aktivität der Bienen und die geringere Bienendichte, fallen jetzt die schon sehr lange toten Milben runter und landen so erst jetzt auf dem Schieber.


    Das wäre meine Erklärung für deinen erhöhten Totenfall. Und genau aus diesem Grund interessiert mich der Totenfall jetzt im Winter noch viel weniger als er mich im Rest des Jahre interessiert.


    Liebe Grüße


    Simon

    Auflageschiene oder Rechen möcht ich schon haben.


    Was Astlöcher betrifft: Selbst wenn die ausgebohrt sind oder gut angekittet, an diesen Stellen ist das Risiko hoch, dass die Beute reißt! Wird aber auch von Wagner, Weber und Co. trotzdem verwendet, zum Zeitpunkt des Verkaufs schaut es ja auch noch super aus...