Beiträge von simon

    Das heißt Met verkaufe ich mit 19 % aber führe trotzdem nichts ab? Genauso wie im Zweifelsfall bei Kerzen?

    Wenn ich unter 4000 Brutto bei Propolistinktur bleibe, kann ich auch Durchschnittsatzbesteuern? Dann mit 19%?

    Und über 4000 € Propolistinktur kann ich über den Weg der Kleinunternehmerregelung gehen oder Gewerbe mit Vorsteuerabzugsberechtigung und 19 % ausweisen?

    Muss ich dann ein Gewerbe anmelden, denn eigentlich habe ich mit der landwirtschaftlichen Steuernummer ja schon ein Gewerbe.


    Zur Einkommenssteuer: Wenn ich also nicht mehr als 1/3 meines Gewinnes mit zugekauftem Honig, Propolistinktur, Honiglöffel etc mache, kann ich pauschal immer noch 1000 € Gewinn angeben?


    Entschuldige die vielen neuen Fragen aber ich blicke bei diesem Thema einfach nicht ganz durch...

    Vielen Dank Wolfgang, das ist große Klasse!


    Was ist aber wenn ich mit unter 70 Völker einen kleinen Online-Shop betreibe und da auch Produkte wie Propolistropfen, Met und Bienenwachskerzen verkaufen will?

    Kann ich da auf die Urproduktion 10,7 ausweisen und auf das andere 0 wegen Kleinunternehmerregelung? Muss ich dann noch ein Gewerbe anmelden oder kann ich das alles unter der landwirtschaftlichen Steuernummer laufen lassen?

    Ich kippe die abgetropften Honig-Wachs-Reste vom Speedking-Entdeckeln oben rein und lasse am nächsten Tag den Honig unten ab und entnehme die Wachsscholle.

    Ich bin mittlerweile sogar am Überlegen ob es nicht besser wäre, bewusst viel Honig mit in den Schmelzer zu geben? Viel Honig benötigt auch länger um (zu) heiß zu werden.

    Bin auch zufrieden damit, aber kleine Bedenken wegen der Hitze, wie auch beim Melitherm, bleiben. Untersuchungen hin oder her...

    Wie beim Melitherm, lieber heiß und kurz.


    Vielleicht mache ich auch etwas falsch, aber komplett kristallisierter Waldhonig, vor allem wenn noch Melezitose dabei ist, wird bei mir durch den Melitherm schon sehr warm. Eher heiß. Gefällt mir noch nicht. Bin am Überlegen den Abfüllkübel irgendwie zu kühlen...

    Ich nehme 3 - 4 Lärchenbretter nebeneinander, genagelt auf 2 Leisten. Diese werden einfach schräg an die Beute gelegt. Nichts einhängen, nichts anstecken.

    Im zeitigen Frühjahr kommen diese dran, bei uns hats dann oft nochmal über Nacht 10 - 20 cm nassen Schnee. Gut wenn die dann nicht fest mit der Beute verbunden sind.


    Schlimmste was passieren kann, dass man mal zum Stand kommt und eines liegt am Boden.


    Nicht sehr elegant, aber einfach, praktisch und gut ;)

    Es scheint was dran zu sein, dass Wachs vorm Gießen tatsächlich abgelagert sein sollte. Graze empfiehlt das auch für seine Mittelwandpresse.


    Auch überhitztes Wachs muss laut Graze erst wieder erstarren und ablagern. Sonst neigt das Wachs zu Rissen.


    Scheinbar passiert im erstarrten Wachsblock doch noch etwas mit dem Wachs.

    Jetzt muss ich mich auch mal kurz melden. Geht bei euch allen der Zünder einwandfrei? Bei mir muss ich mindestens 50 mal drücken, bis der einmal zündet... und anzünden ist durch das Lochblech gar nicht so einfach ;-)

    Kann dazu am Ende des Jahres mehr sagen, dann haben 35 Testvölker 21 Tage Beeboost hinter sich. Am Beutenrand und auch nur 1 Röhrchen. Bei Einweiselung mit Mini kann ich es mir nicht vorstellen dass sie diese dann nicht annehmen, aber wir werden sehen :thumbup:

    Wie hast du den Honig denn erwärmt und wie lange?


    luffi Klar, aber da schützt auch aufschwimmendes Wachs den Honig und es wird von oben gewärmt... dass HMF dann kein Thema ist, haben die Analysen eindeutig bewiesen. Ich bezweifle aber dass der Flipp88 einen Entdecklungswachsschmelzer hat ?(

    Meine Völker dürfen Milben haben und an denen brechen sie auch nicht zusammen. Wenn man nach einer Behandlung bei Brutfreiheit Anfang/Mitte August über eine weitere Behandlung bis zur Winterbehandlung nachdenken muss, dann hat man definitiv kein Milbenproblem sondern es stimmt was nicht mit dem Volk.


    Außerdem wurden in deinem verlinkten Bericht Versuche mit nur 16 Völkern gemacht und dann die Varroapopulation auch noch durch Totenfall ermittelt. Das ist sehr sehr unsicher. Man bräuchte eine viel höhere Versuchsgruppe und die Restmilben müsste mit einem Akarizid oder durch Abtöten der Völker ermittelt werden.



    Allerdings wird die Käfigung ja nur einmalig gemacht. Somit hat die Milbe bis zur Winterbehandlung deutlich mehr Zeit, sich zu vermehren.


    Man müsste die Aktion also im Oktober wiederholen, wenn man zu Weihnachten eine vergleichbare Situation haben möchte wie bei der zweimaligen AS-Behandlung. Oder Blockbehandlung. Oder sowas...

    Du behandelst die Völker ja brutfrei! Natürlich reicht hier eine Behandlung und die nächste im Winter... Überleg mal wieviel Zeit von Winterbehandlung bis erster Behandlung im Juli/August vergeht.