Beiträge von simon

    Ach natürlich, "klassicher Ableger" halt - ich vergaß ?(


    Warum soll die Königin 10 Tage nach dem Zusetzen im Volk rum laufen und nach 15 plötzlich weg sein? Ergibt keinen Sinn und ist schon gar nicht mit Buckfast/Carnica erklärbar...

    Wie sieht denn dein "klassischer" Ableger aus?

    Königinnenableger kann es wohl nicht sein. Also wird es wohl ein Brutwabenableger sein. Wie soll da nach 10 Tagen schon eine Königin rum laufen?

    Oder gar nach 15 - 16 Tagen schon legen?

    IMHO war der Fehler einzig und allein die wenn auch nur "kurze" Durchschau nach 3 Tagen. Die frisch zugesetzte, noch nicht bewährte Königin wird dann von den Bienen eingeknäult und abgestochen.


    Nach dem Zusetzen über Versandkäfig einfach mal eine gute Woche nicht ins Volk schaun...

    Verstehe ich das jetzt richtig? Du willst massiv parasitierte Brut(Fang)waben komplett ohne Bienen schlüpfen lassen und von diesen Bienen dann eine Königin ziehen lassen? :/

    Eines der größten Probleme am Scalvini-käfigen ist meiner Meinung nach das Verpollen des Brutnestes. Das sind keine guten Voraussetzungen für ein neues warmhaltiges Brutnest.


    Zu dieser Jahreszeit sind auch in erstaunlich vielen Völkern mehr als eine Königin. Zu spät gesehen versaut das den ganzen Behandlungsplan (Von wegen ganzen Stand gleich behandeln...)


    Daher habe ich dieses Jahr keine Scalvini mehr benutzt. Habe sie aber im Hinterkopf mit zeitgleicher Pollenfalle vorm Flugloch...

    An alle: Ich lese hier öfter Behandlung am Tag der Freilassung. Das ist unnötig langes käfigen und dadurch unnötiger Brutverlust. Es reichen doch 16 Tage käfigen locker aus!



    Täusche ich mich, aber wenn du hier und da noch Drohnenecken hast/hattest an dem Tag der Käfigung und diese nach 24 Tagen schlüpfen, deine freigelassene Königin aber sofort anfängt zu stiften, dann schlüpfen an dem Tag wo die neue Brut verdeckelt wird die letzten alten Drohnen. Dann hast du keine Überschneidung!


    Weiterhin hab ich auch an eine direkte Umweiselung gedacht. Dies hat m.E. den Vorteil das alle (Winter-)Bienen ab diesen Zeitpunkt schon von der neuen Königin kommen. Plane aber die alte Königin zum Schluss komplett zu entnehmen, das Volk ein paar Stunden (hoffnungslos) Weisellos zu belassen und die neue Königin direkt im Minivolk (EWK oder Mini-Plus), also quasivereinigung zweier Völker, zuzusetzen.

    Zur Überschneidung: Was denkst du kannst du im Spätsommer erreichen? Wo du weiterhin Reinvasion und Verflug hast? Glaubst ernsthaft die paar vielleicht noch vorhandenen Drohnenecken spielen eine Rolle? Zudem kann von denen höchstens die Muttermilbe direkt abtauchen, die anderen machen erstmal Reifefraß.


    Zum Einweiseln: Warum soll das ein Vorteil sein?

    Du machst dir Gedanken wegen ein paar Drohnenecken, willst aber ein Minivolk mit Brut und Bienen aufsetzen? Hoffentlich sind die gut behandelt ;-)


    Kann es nur nochmal wiederholen, würde auf jeden Fall erst die alte nochmal durchstarten lassen!

    Nächsten Freitag wird mit OX behandelt und anschließend (Samstag) Die Königin ausgetauscht und neue direkt rein.

    Hallo Frank, das würde ich nicht machen. Lass lieber die alte frei und weisle um, wenn das Volk wieder "Normalzustand" erreicht hat. Also, Brut in allen Stadien und legende Königin.


    An alle: Ich lese hier öfter Behandlung am Tag der Freilassung. Das ist unnötig langes käfigen und dadurch unnötiger Brutverlust. Es reichen doch 16 Tage käfigen locker aus!


    Ich nutze keine Aufstiegshilfen mehr.

    Ich denke auch nicht dass viele ertrinken, selbst bei vollen Futtertaschen. Jetzt füttere ich dünn, da sind so schnell so viele Bienen aufgekettet, die kommen schon raus!


    Und falls nicht, dann sterben nur ein Bruchteil der Bienen, die bei einer Ameisensäurebehandlung sterben würden. Da merkt und sieht es nur niemand und scheinbar ist es da auch besser egal...

    ...im Spätherbst entdeckt, dass die Schieber deutlich erwärmt waren, also dort Wärme definitiv verloren geht.

    Der Bien atmet. Seine Stoffwechselabfälle werden - sofern gasförmig - durch die Atemluft ausgeschieden. Die ist naturgemäß körperwarm und gibt diese Wärme beim Entweichen aus dem Stock an die umgebenden Materialien ab. Die "verbrauchte" Luft muß trotzdem irgendwie raus.

    Die Kompromißlinie zwischen Unterstützung von Wärmehaushalt und Belüftung ist nicht statisch, sondern hängt bspw. vom Brutgeschehen und der Jahreszeit/dem Wetter ab.

    Bienen halten eine hohe CO2-Konzentration gut aus. Meine Schieber bleiben ganzjährig drin. Flugloch hat im Moment die Größe eines Astloches.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass meine Völker deswegen zuwenig Frischluft hätten... Die Kästen sind ohnehin nie wirklich dicht, geschweige denn die Schieber. Und sobald es wieder etwas wärmer ist, ventilieren die Bienen bei Bedarf.

    Wie bestimmst Du dann deine Milbenbelastung während des Winters?

    Gar nicht, ich versuche nur eine Behandlung bei Brutfreiheit zu machen. Es werden alle Waben gezogen und dieses Jahr erstmals OS gesprüht.

    Was da nachher noch drin ist, interessiert mich ehrlich gesagt nicht. Die Völker werden definitiv vor Juli nächsten Jahres kein Problem haben.

    Hast mal geschaut wieviel Bienentotenfall da am Boden liegt? Fallen die Milben durch den "Bienen-Teppich" durch oder bleiben die da drauf liegen? Bleiben die Milben eventuell auch in sehr dichten Wintertrauben hängen und fallen erst später ab?


    Das Milbenzählen nach der OS-Behandlung im Winter - da kannst auch würfeln. Dein Volk wird das Frühjahr erleben, wenn es jetzt auf 6 Gassen sitzt und nicht mehr verhungert. Mit 50 ml hast du trotzdem ordentlich überdosiert, hätte höchstens 35 gegeben.


    Kein Volk das jetzt noch so dasteht, geht vor Juli/August an der Milbe ein.