Beiträge von wegistziel

    Hallo Erzgebirgler,


    ich habe keine Originalveröffentlichung gefunden, aber dies:


    http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/drohne/19467


    Zitat: "Bis zum 1. Larvenstadium bleiben die Zellen – untersucht sind Epidermis, Tracheen, Darmtrakt, Gehirn und Mesodermabkömmlinge, wie z. B. Peritonealepithel des Hodens oder dorsales Diaphragma – haploid, ab dem 2. Larvenstadium werden sie in den meisten Geweben durch Endomitosen diploid und..." (Von mir unterstrichen)


    Sodala,
    da habe ich mich durch meine verwaschene Erinnerung zu der falschen Feststellung in #7 hinreißen lassen, dass Drohnen diploid seien, naja, wenigstens sind sie es teilweise.


    Deinem Königinnenproblem hat dies nun nicht geholfen, aber ich zumindest nehme den zusätzlichen Input gerne mit :liebe002:


    Viele Grüße
    Rieke

    Hallo Erzgebirgler,


    da hast du eine schöne, verständliche und übersichtliche Veröffentlichung gefunden!


    Es geht dort auf Seite 4 um befruchtete Eier mit identischen Sex-Allelen ( = Drohn), Zitat: "Dann würde es diploide (also mit zwei Chromosomensätzen ausgestattete) Drohnen geben." Weiter wird beschrieben, dass solche Larven ausgefressen werden, es also praktisch keine diploiden Drohnen geben kann.
    Ich finde jetzt leider nicht so schnell, wo ich gelernt habe, dass Drohnen in einem frühen Entwicklungsstadium eine Endomitose, also eine Verdopplung der Chromosomen ohne anschließende Zellteilung, durchlaufen. So haben sie zwar keinen Vater aber die Doppelmutter. Entweder ist das eine veraltete Erkenntniss und ich liege mit meiner Bemerkung über diploide Drohnen falsch oder es ist eine sehr neue. Ich hoffe, ich finde noch eine Aufklärung.


    Interessierte Grüße
    Rieke

    Hallo Hobbit,


    wegen des frisch Eintragens:


    um allzu eifrige Bienen davon abzuhalten, die Zellen wieder frisch zu befüllen, hänge ich die Waben nicht in die obere Zarge, sondern stelle sie umgedreht mit den Ohren auf die Auflageleiste der unteren Leerzarge (mit Waben-Zwischenabstand: s. Marion), so dass sie kopfüber in die leere drübergesetzte Zarge ragen (ich habe 0,5-DNM-HR).
    Deckel drauf oder noch eine Etage.


    Viele Grüße
    Rieke

    Hallo Specki,


    ja, da hast du recht, der Rähmchenabstand wird mit den Polsternägeln geregelt und damit der Abstand von Mittelwand zu Mittelwand der Waben – und darauf kommt es an.
    Wenn du den "normalen Wabenabstand" (= MW bis MW) von 35-36 mm möchtest, hänge zwei Rähmchen in deine Beute und schiebe sie so, dass die Oberträgermitten 35-36 mm voneinander entfernt sind.
    Dort wo du nun deine Polsternägel einschlagen willst, ist der Abstand für die 5 oder 7 mm. Messe hier und du wirst wahrscheinlich 7 mm brauchen.
    Für alle, die dies mit Hoffmannsrähmchen ausprobieren: da passt nu gaanichs twüschen ;-)


    Liebe Grüße
    Rieke

    Hallo ihr Lieben,


    vor einiger Zeit habe ich mir das Video von Phil Chandler über seine "Pagodenbeute" angesehen.
    Auch dort wird der Boden mit einer Art Streu gefüllt, als Isolierung und um dem Klima einer Baumhöhle näher zu kommen.
    Über Erfahrungen mit dieser neuen Beute habe ich leider noch nichts gelesen, aber vielleicht war ja Chandler Ideengeber für die Torfstreu?
    http://www.youtube.com/watch?v=vnyfTQhH2TQ


    Viele Grüße
    Rieke

    Hallo Stephan,


    da du bei einer Umstellung um ein Materialdurcheinander nicht herum kommst, hier ein Vorschlag mit "sanftem" Übergang zu 1,5-Zander, wofür Drobi schon plädiert hat.
    Mir ging es mit zweizargigem DNM genauso wie dir und ich bin jetzt zufrieden (begeistert!) mit 11 Waben in 1,5-DNM.


    Ich habe mir für die Beuten je eine passende 0,5-Zarge und 1,5-BR-Rähmchen gekauft.
    Aus je einer 1er-Zarge und einer 0,5-Zarge obendrauf habe ich einen 1,5-BR gestapelt und mit den 1,5-Rähmchen bestückt.


    Das Umwohnen auf das neue Maß habe ich im Frühjahr durch Aufsetzen des 1,5-BR auf das in einer 1er-Zarge zusammengehängte Volk und Hochsperren der Königin nach Annahme der oberen Rähmchen bewerkstelligt (falls Drohnen oben – Abflug ermöglichen!).
    Die untere Zarge wurde nach dem Auslaufen der Brut entfernt (Umwohnen hier im Forum schon in vielen anderen Varianten besprochen, aber das Handling mit den Bienen / Völkern beherrscht du ja).


    Als HR habe ich 0,5-Zargen mit ungedrahteten Rähmchen und überhaupt kein Problem mit zweifachem Rähmchenmaß, Betriebsweise entsprechend Dadant.


    Du kannst deine alten 1er- oder Flachzargen weiter als HR nehmen oder in den 1ern Ableger verkaufen.


    Falls du mit 1,5-Zander nicht zufrieden bist, hast du beim Probieren mit erstmal vielleicht zwei Völkern nur die 1,5-BR-Rähmchen und die 0,5-HR-Rähmchen "versemmelt", die übrigen 0,5-HR-Zargen ergeben wieder eine ganze Zarge.


    Klingt theoretisch immer alles kompliziert – vielleicht mal aufmalen.


    Nach meinen Überschlagungen entspricht die Fläche von 10 1,5-Zanderwaben ziemlich genau der Fläche von 11 1,5-DNM-Waben.
    Ob mit oder ohne Schied (bei mir eigentlich mehr zum Aussortieren alter Waben und dann als Spacer zum Wabenschieben), Brutraum zu klein oder reicht (bei mir: reicht) hängt m.M.n. so viel vom gewollten Honigertrag, dem Standort und der Biene ab, dass ich dazu nichts weiter sagen kann.


    Viele Grüße
    Rieke