Beiträge von wegistziel

    Und fühlen kannst du auch was:
    Streich´ mal mit der Hand über die frisch mit Wachs verdeckelten Brutflächen und über solche, aus denen bald die Jungbienen schlüpfen: dort fühlst du eine samtige Oberfläche, die Seidenkokonoberfläche.
    Einige Zeit bevor die Jungbienen schlüpfen, werden die Wachsdeckel von den Arbeiterinnen abgeschrotet (mehr Luft in der Zelle, aber auch der Wachsdeckel ist nicht absolut luft- und duftdicht, dunkle Wachskrümel auf der Windel), beim Schlüpfen findest du dann die dunklen Seidenfussel.
    (Tautz, G. Eich und selbst gefühlt/gesehen)


    Gruß
    Rieke

    Guten Morgen,
    vielleicht ist die Frage (August 2015)/Antwort ja auch nicht mehr relevant, aber:


    welche Beute hast du denn, wolli– oder anders gefragt: wo/wie willst du die MiniPlus-Rähmchen mit Wabenhonig füllen lassen?


    Ein noch nicht zu großes Maß für Wabenhonig ist ansonsten auch 0,5-DNM.
    Außenmaße (ohne Ohren): ~ 11 cm x 37 cm, gefüllt: ~ 900 g


    @ WFLP
    So etwa?:


    P1110604.jpg


    Ist hübsch, war mir aber zuviel Getüdel, diese Wabe wurde mit geschleudert.
    Ich schneide lieber Stücke (und Chuck Norris kaut sowieso Bienen).


    Gruß
    Rieke

    Guten Morgen,



    ... das Ergebnis dieses Fadens oder an welcher Stelle habe ich diesen gerade verloren?


    Könnte es der Pollen sein?
    Was geschieht noch nach dem Einfüttern im Volk?
    Außer dem Weiterbrüten wird je nach Wetter auch noch Nektar und Pollen eingetragen und der sichtbar dieses Jahr bis in den Dezember hinein.
    Der "überschüssige" Pollen kann beim Schieden im Herbst nicht entnommen werden, er wird ja erst noch eingetragen.


    Gruß
    Rieke

    Hallo ihr Großraumimker,


    warum dann nicht gleich nach dem Einfüttern schieden (bei Kaltbau und in Landstrichen, in denen auch im Winter wärmere Phasen auftreten)?
    Das ist jetzt gar nicht mal ironisch gemeint.


    Der Sitz des Winter-/Frühjahrsbrutnestes steht ja schon fest: ist dort, wo das alte war.
    Der Zehrweg geht bei Kaltbau parallel zu den Waben aufwärts, da ist kein Hindernis.
    Schied oder Futterwabe am zukünftigen BN ist für das Futterholen egal: beides wird von den Arbeiterinnen umgangen, um bei passendem Wetter Futter von entfernten Waben umzutragen.
    Da man ja, wie im Februar/März/April auch, auf vier bis fünf Waben schieden würde, wären auch noch mindestens zwei Futterwaben sofort erreichbar.
    Im Winter/Frühjahr keine Störung.
    Das wäre das Ergebnis dieses Fadens oder an welcher Stelle habe ich diesen gerade verloren?


    Rieke,
    1,5 DNM, noch nicht geschiedet, die Krokusse blühen im Kleinklima noch nicht wirklich.

    Hallo
    an einem geruhsamen verschneiten Sonntag,


    edlBeeFit :
    in Celle hört man immer wieder: „Verdeckelte Brut ist der Turbotrockner für Honig“ und auch deshalb entnimmt man dort keine Brutwaben für Ableger, sondern bildet aus den HR-Bienen nach der Ernte Kunstschwärme.
    Guido Eich berichtet, dass die Brut anfangs gewärmt werden muss, bei der Larvenumwandlung aber Wärme entsteht und das Volk gewärmt wird.
    Beides würde gegen eine Brutentnahme während der Honigreifung sprechen.


    Ralf :
    Für ein Volk hatte ich zur Wabenerneuerung dieses Jahr eine TBE (TBauE) nach der Frühtracht vorgesehen. Während einer Durchsicht ist die Königin jedoch schon vorher mit einem Minischwärmchen in den Zaun entflogen :oops:.
    Da das Volk noch groß war, habe ich mich entschlossen, die TBE (Naturbau) gleich mit der SZ-Königinn durchzuführen wenn sie in Eiablage ist.
    Also TBE als die ersten Stifte/Maden vorhanden waren:
    Zur Futterversorgung einen HR (0,5 DNM, NB) mit fertig gebauten, gefüllten aber offenen HW über Absperrgitter auf den BR (1,5 DNM) gesetzt.
    Im BR: die erste BW der neuen Kö als Fangwabe und 10 Anfangsstreifen.


    Langer Rede kurzer Sinn:
    Trotz vorhandener Waben im HR und junger Königin haben sie schön gebaut.
    Nach etwa 3 Wochen waren 5 Rähmchen fast bis zum Unterträger, der Rest abnehmend bis ½ fertig und 8 Waben bebrütet. Für meine Verhältnisse ein normaler Fortschritt.


    LG
    Rieke