Beiträge von wegistziel

    Da kommt sicher noch viel, aber ich fange mal an:


    Meine Schwiegermutter nannte ihr Rezept "Pfefferkuchen" (eigentlich wie Lebkuchen) und diese Gewürze neben den Treibmitteln Hirschhornsalz und Pottasche gehörten hinein:


    auf 3 Pfund :) Mehl: 10 g gem. Zimt, 10 g gem. Nelken, 10 g gem. Kardamom


    Schmalz, Sirup und Honig rundeten den Geschmack ab und wirklich gaaaanz wichtig: Teig gaaaanz lange liegen lassen.


    Liebe Grüße

    Marieke

    Hallo Holger,


    weil es zu deiner Fragestellung gerade passt: das aus-der-Brut-füttern wurde hier auch schon mal angerissen (#19, #39 ...),


    https://www.imkerforum.de/forum/thread/42581-ameisensäure-brutlücke-nutzen/?pageNo=2


    von jemandem, den Chris vielleicht meinte und mit dem Zusatz (Zitat):

    „...bitte nicht nachmachen, das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus einem Gesamtkonzept.

    dD“


    (Falls der Link nicht mehr funktioniert die ganze Adresse in den Browser kopieren)


    Hier wurden wohl die phoretischen Milben schon am Anfang der Überfütterung durch Behandlung reduziert (letzte verdeckelte Brut schon „milbenfrei“) und dann nochmal nach dem Schlupf aller Brut. Das Brutgeschäft konnte dadurch eher wieder aufgenommen werden.


    Ich hatte überlegt, wie ich das umsetzen könnte und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass es mit 1,5 DNM mangels geeigneter Leerwaben und Naturbau nicht klappen kann und es genug zeitlich und praktisch bessere Alternativen gibt.

    Mit DNM bist du da flexibler.

    Ich denke, dass es im Einzelfall wie in deinem Beispiel erfolgreich sein kann.


    Das war zwar nicht deine Frage, aber zu den vielfältig genannten Brutpause-Methoden könnte man noch den Scalvinikäfig erwähnen.


    Liebe Grüße

    Marieke


    (PS: Wolfgang war schneller, deshalb etwas wiederholter Inhalt)

    Mal ne ganz doofe Frage, warum nicht Naturbau ohne Draht, der dann einfach in Stücke geschnitten wird?

    Och Messad, das ist doch ganz ohne Gebastel!

    So wie es aussieht hat der Thread einfach einen kleinen Herbst-Winter-Beschäftigungs-Drall bekommen.

    Na klar ist einfach Naturbau ausschneiden Standart. Hast schon recht!:liebe002:

    Siehe auch hier bei Lagerung von Wabenhonig


    Liebe Grüße

    Marieke

    wegistziel:

    Haben Deine Kassetten eine Eckverbindung ?

    Oder sind es 4 einfache Leistchen ?

    Habe extra noch eine kleine Steckverbindung gemacht, um mehr Stabilität zu bekommen.

    Schönen guten Morgen meister-miezebien,


    die Rähmchen sind aus einem offenen Streifen, vom Fichtenbrett abgesägt und zum Knicken leicht eingeschnitten. Sie waren als "Einwegverpackung" gedacht.


    imkerforum.de/attachment/8937/


    Deine überstehenden Kassettenrähmchen lassen sich sicher besser aus dem Außenrahmen lösen als meine fast bündig abschließenden.

    Vielleicht wäre auch ein auseinandernehm- oder klappbares Außenrähmchen hilfreich :saint:


    Liebe Grüße

    Marieke

    Vielleicht meldet sich ja wegistziel noch dazu.

    Ja, hier! :)

    Tut mir leid, wenn ich oben in #6 nicht deutlich genug geschrieben habe, dass der Versuch mit den kleinen Wabenrähmchen hübsch, aber doch zu unpraktisch ist, um unkompliziert Wabenhonig zu ernten :-? !


    Die Wäbchen waren ohne Anfangsstreifen jeweils zwischen zwei ausgebauten Waben (wie bei lilie) schön gerade gebaut worden. Wie wald&wiese aber auch beschreibt, meist nicht ganz bis in die Ecken.

    Man kann sich sicher auch gut vorstellen, wie viel Zeit das vorsichtige Herauslösen der Kästchen braucht - am Ende sollen die Waben ja noch propper und nicht angedrückt aussehen und das war schwierig bei meinen begeistert propolisierenden Bienen .

    Runde Span-Elemente wie in Berggeists Vorschlag haben natürlich weniger Kontaktfläche, vorausgesetzt, die Zwischenräume werden nicht verbaut :cool: (solange Bienen und Imker Spaß daran haben sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, ich bastel ja auch gerne - ohne Ironie!!).

    Ich denke, bewährte und professionelle Lösungen für den Verkauf von Wabenhonig sind hier schon schön beschrieben worden.:liebe002:

    Nur für den eigenen/Familie Verbrauch ernte ich Wabenhonig aus frischen NB-Waben mit knapp 1cm breitem Anfangsstreifen (0,5-DNM-Rähmchen). Der bleibt beim Ausschneiden stehen, das Rähmchen wird in den HR zurück gehängt und wieder ausgebaut oder nur noch geputzt.

    Unser Honig kristallisiert auch mehr oder weniger schnell in den Waben aus, aber das stört uns persönlich nicht - der Geschmack ist einfach lecker!


    OT: Das Rähmchen auf dem Bild in #6 bleibt in meiner „Wabensammlung“, weil es beim Herumzeigen auch in den Händen ineressierter Laien schön stabil und der Wabenbau ziemlich geschützt ist. Außerdem kann man erkennen, dass die Zellen auch mal liegend gebaut werden.


    Liebe Grüße

    Marieke

    Die Idee an sich ist ja nicht schlecht. Aber 9x7 (ist der Scalvini nicht sogar 8x7?) ist ja auch nicht gerade üppig.

    Hallo Joew,


    die erste Idee war ja noch schlechter als Scalvini: es sollte nur ein etwas besserer Durchgangskäfig sein (Marion beschrieb ihn mal), in dem die Königin wenigstens auf einer Wabe krabbeln kann. Die kleine Legemöglichkeit ist wohl tatsächlich vernachlässigbar.

    Eine "Wabentasche" von 1,5 DNM zum Königinnenzusetzen habe ich auch, müsste ich statt mit Gaze mit ASG versehen und dann würde sie auch höheren Ansprüchen genügen – dieses Riesentrumm.

    Mehr Platz war noch im oben und unten mit ASG abgesperrten 0,5 DNM 11 Waben Honigraum, aber da haben mir die Bienen zu viel Platz freigeschaufelt, um der Kö Legemöglichkeiten zu bieten.

    Du siehst, ich habe mich dem Scalvinikäfig ganz behutsam und auch mit anfänglichem Bauchgrimmen genähert und frage einfach nochmal jemanden, der den Käfig zur Hand hat, nach dem Abstand Zellboden–ASG.

    Zum Snickers leg ich zur Not noch Chips und Cola drauf, möchte aber nicht so weit vom Thema ablenken!


    Liebe Grüße

    Marieke

    Liebe Scalvinikäfig-Besitzer,


    das Käfigen nach dem "hinten-Eier-legen-und-vorne-wieder-ausräumen-Prinzip" ist mir eigentlich ganz sympathisch.

    Ich habe mir letztes Jahr einen Königinnen-Käfig gebastelt (:oops:), um vollständig verdeckelte Brut zu bekommen (ohne Kö-Entnahme und folgendem WZ-Suchen) und ihn dieses Jahr auch für Brutfreiheit beim Auflösen eines Volkes benutzt.

    Dass dabei die Kö 24 Tage lang untätig sein muss, ist mir nicht so sympathisch.

    Der Käfig (innen ~ 9x7 cm) hat vorne und hinten Absperrgitter und eine kleine Mittelwand, so dass die Kö noch successive mit dem Ausbau legen kann, aber sie ist doch ziemlich schnell ausgebremst.

    Ich würde den Käfig gerne zum Scalvini-Käfig aufpimpen und


    nun meine Frage:

    könnte mir jemand von den glücklichen Käfig-Besitzern die Tiefe vom Zellboden bis zum Absperrgitter ausmessen?

    Mein Käfig bietet jeweils 14 mm von MW bis ASG (was ich schon recht knapp finde) und die Brut wird verdeckelt.

    Die Scalvini-Maße habe ich nirgends gefunden, ich schätze ~ 12 mm.

    Bevor ich jetzt zum Hobel greife, frage ich lieber nach und bedanke mich schonmal herzlich für alle Bemühungen,


    liebe Grüße

    Marieke

    Moin Andreas,


    das Erweitern von MW-Völkern mit Anfangsstreifen ist so eine Sache.

    Woher sollen die Bienen wissen, dass du ihnen jetzt keinen Drohnenrahmen sondern einen "Arbeiterinnenrahmen" anbietest?

    Wann hast du denn die Anfangsstreifen eingehängt? Um diese Jahreszeit tendieren sie schon eher dazu, im Naturbau am Brutnestrand große Vorratszellen zu bauen und im Frühjahr eben Drohnenzellen. Das hängt auch vom Alter des Volkes und von der Königin ab.


    Tatsächlich klappt das Erweitern mit Anfangsstreifen am besten in Völkern, die Naturbau "können".

    Z.B. Völker, die als Schwarm oder (Freiluft-, offener) Kunstschwarm auf Anfangsstreifen gestartet sind und ihren gesamten Bau im Naturbau gestaltet haben.

    Am schönsten für unsere Augen bauen sie im Mai / Anfang Juni, aber auch da haben die Bienen oft eine eigene Meinung, wo sie was haben möchten. ImkerIn sollte da wissen, was er/sie denn möchte.


    Die Position deiner Anfangsstreifen ist ja eher am Brutnestrand und um diese Jahreszeit schrumpft es eher, als dass die Anfangsstreifenwabe zukünftig in das BN hineinwächst. Ich denke, die Bienen bauen lieber Vorratszellen, falls du die Rähmchen jetzt eingehängt hast.


    Wenn du die vielen Anfangsstreifen-Rähmchen benutzen möchtest, starte nächstes Frühjahr mit einem Schwarm oder Kunstschwarm und freue dich!

    Das oft empfohlene Kunstschwarmbilden mit den Honigraumbienen beim Abernten funktioniert eher mit Mittelwänden. Für Naturbau ist es dann meist zu spät, ein Volk würde dann ja auch normalerweise nicht mehr schwärmen.

    Was war denn dein Ziel?

    Um z.B. sauberes Wachs ins Volk zu bringen ist die TBE (totale Bauerneuerung) die beste Lösung, s.o..


    Liebe Grüße

    Marieke


    PS.: Jörg war schneller :-)

    Nochmal zu den GPS-Trackern:


    Im link von hornet, #31, erwähnt der Geschädigte etwa bei Minute 4:40, dass die Diebe z.T. mit starken Störsendern arbeiten.:(

    Das trifft wohl eher beim Diebstal im größeren Maßstab zu.

    Mit den Trackern und der Benachrichtigung kenne ich mich nicht so aus – wird man auch bei Störung/Zerstörung des Systems benachrichtigt?

    Dennoch, hier ein passender Link zu einem kurzen Video aus der Mediathek, es handelt sich um den 1. Beitrag der Serie "quer" vom Bayerischen Rundfunk von Ende April. Man fragt sich da schon, aber seht selbst:

    http://cdn-storage.br.de/MUJIu…1-a009-e99ba5c6f499_C.mp4

    Liebe Grüße, Marieke

    Hallo Blütenbiene,


    keine blöde Frage und die Antwort aus der Praxis für "Großwaben": das macht den Bienen überhaupt keine Schwierigkeiten. Und falls Drohnen oder Königin zu dick dafür sind, die müssen ja auch nicht nach oben in den Honigraum (ohne Absperrgitter schaffen sie es aber trotzdem).


    Gruß

    Marieke

    Wenn der Naturbau schon von einer Seite "abgeknabbert" wird (Schieden, leere FW entnehmen), lasse ich auch an dieser Stelle wieder Raum zum Bauen, erweitere also an der Schiedseite, mit Anfangsstreifen beim Einfüttern.


    Liebe Grüße
    Rieke

    Hallo Gerhard,


    hier kannst du dir ansehen, wie so ein Absperrgitter aussehen könnte: Golz Einraum "City-Box" Absperrgitter,
    http://www.holtermann-shop.de/index.php/cPath/1_388


    Es ist auch für eine Trogbeute gemacht, hat aber ja wahrscheinlich nicht die Abmessungen, die du brauchst.


    Ich finde, Finvara hat den Bau in #2 schon gut beschrieben, das passt alles.
    Darauf achten, dass die Königin nicht über den Oberträger des Absperrgitters wechseln kann, also zum Deckel hin eventuell mit einer Leiste noch erhöhen.


    Liebe Grüße
    Rieke