Beiträge von wegistziel

    Lieber Rudi,

    mit der einmaligen Entnahme einer Fangwabe etwa eine Woche, nachdem die letzten Bienen geschlüpft sind, erwischst du ja die Jungmilben aus deren Zellen nicht mehr (~ 10-13 Tage, bis sie in Brutzellen abtauchen können).


    Gehst du davon aus, dass diese Milben, wie auch die aus den letzten schlüpfenden Drohnen, den "Kohl nicht mehr fett" machen und die Fangwabe bis dahin sowieso ihre "Fängigkeit" ausgereizt hat?


    Deine Kombination von Scalvini-Käfig und Fangwabe, Völkerstrecke, viele Tipps aus der Praxis mit den Bienen – vielen Dank, Rudi, für deine Gedanken!


    LG

    Marieke

    Hätte ich das anders lösen können?

    Die Beute vor dem Einhängen der leeren Oberträger in die richtige Richtung drehen 8)


    Scherz beiseite, ich gebe Ababab Recht mit der Breite, also der Höhe der Anfangsstreifen, da ist man auf der sicheren Seite.

    Mir ist es auch lieber, wenn die Streifen bis an die Enden der OT reichen, weil sonst gerne mal abgebogene Wabenränder entstehen.

    Ich verwende Bio-Mittelwandstreifen von ~ 3 Zellen Breite (ebenfalls ~ 1,5-2 cm), die immer gerade weitergebaut werden.

    Klar, eine gewisse Vorgabe der Zellgröße ist am Anfang da, aber sie richten es sich danach auch ein, wie sie es wollen.

    Meine Oberträger haben eine Nut, in die die Streifen eingegossen werden können.

    Ein Bild zur von keinimker schön erklärten Streifenproduktion ist hier zu sehen:

    Wie werden die Oberträger vorbereitet? - Kenyan Top Bar Hive


    LG

    Marieke

    Guten Morgen zusammen,

    jetzt gibt‘ s auch vom LAVES in Celle einen YouTube Kanal mit Infovideos, z. B. Korb flechten mit Ingo Lau.


    LAVES Bieneninstitut Celle
    Herzlich willkommen beim LAVES-Bieneninstitut Celle! Dies ist der offizielle YouTube-Kanal des Instituts für Bienenkunde in Celle, das Teil des…
    www.youtube.com

    Liebe Grüße

    Marieke

    Ein paar Drohnen sind auch in Naturschwärmen mit dabei.

    Vielleicht reißt es sie einfach mit und ein eventueller Nachteil für das Volk ist nicht so groß, als dass sich das rausmendeln würde.


    Auch bei meinen Kunstschwärmen siebe ich sie nicht aus, sondern fege alles, was auf den ausgewählten Waben sitzt dazu (– Königin).

    Ich bilde Freiluftkunstschwärme, was nicht mit will, fliegt zurück, einige Drohnen bleiben dabei und sind mir beim Neuaufbau des Volkes noch nicht als störend aufgefallen.

    Negativ fallen mir die Drohnen nur beim Einlaufen lassen auf: einige laufen mit ein, andere bleiben auf dem Weg sitzen und betteln die Arbeiterinnen an, die sie dann in Grüppchen füttern und "betüdeln". Ich denke, die Drohnen saugen sich beim Einräuchern vor der KS-Bildung nicht (genug) mit Honig/Futter voll, einige bleiben auch tot zurück.


    LG

    Marieke

    Hallo Deichkind,

    die Nähe von Futter und Baustelle macht für den Baufortschritt viel aus, z.B. wenn sich die Bienen direkt von der im Bau befindlichen Wabe zum Futter aufketten können.


    Bei Warré mit Adamfütterer vielleicht die auszubauende Zarge nach oben oder einen Futterbehälter in die untere Zarge stellen? Das ist bei unterträgerlosen Rähmchen ja möglich.

    Hattest du mit der Futtertasche in der auszubauenden Zarge gefüttert?


    LG

    Marieke

    Hallo Wolfgang,


    Ich würde die Völker durch Aufsetzen vereinigen. Wann man sie zunächst durch ein Riechgitter trennt, geht das ganz entspannt und ohne Streß für die Völker.

    Abkehren ist immer mit großer Aufregung verbunden. Das würde ich nur machen, wenn es nicht anders geht.


    vielen Dank für den obigen Tipp.


    Zur jetzigen Zeit abzukehren birgt ja auch Räubereigefahr.


    Ich würde gerne zwei nebeneinander stehende Völker wie oben beschrieben vereinigen. Ich könnte mir aber bei den einheitlichen Beuten vorstellen, dass viele Bienen des oberen Volkes nach dem Ausfliegen in das untere Flugloch einkehren und es zu Kämpfen kommt.


    Hast du so etwas nach dem Aufsetzen mal beobachtet oder ist das zu vernachlässigen?


    LG

    Marieke

    Ich habe es nicht gerührt und direkt abgefüllt, werde es testen.

    Stimmt, du hast ja schon abgefüllt.

    Möchte nächstes Saison mit cremigen honig Starten, brauche ich von diesen Tracht etwas als Impf honig?

    Das hängt davon ab, wie sich dein Honig im Glas entwickelt.

    Wenn er grob auskristallisiert, eignet er sich nicht zum Animpfen. Nur fein kristallisierter Impfhonig ergibt auch feinkristallinen und damit möglichen cremigen Honig.


    Wie Hagakure geschrieben hat, musst du nicht impfen, es geht aber schneller, dass du abfüllen kannst.


    LG

    Marieke

    Ich habe gestern mein ersten honig geerntet

    Gratulation!

    Der Honig sollte aber flüssig sein.

    Hängt leider meist nicht von dir ab ;) , wie viele oben schon geschrieben haben.


    Ich bin am Anfang gut mit dem Honigrührer "Auf und ab" gefahren.

    Unkompliziert und günstig, etwas Sport im Alltag.

    Frühtracht nach 1-2 Tagen Ruhe im nicht bis oben vollen 12,5 kg Eimer mit Folie abschäumen (leckeres Imkergold ernten :))

    Warten, bis der Honig leicht perlmuttig/trübe wird (kann je nach Honig auch bis 1 Woche oder mehr dauern).

    Den Auf und Ab vorsichtig und langsam eintauchen und mit leichter Rechtsdrehung* ~ 30 x unter der Oberfläche (keine Luftblasen!) rundum hoch und runter führen, ohne an der Eimerwand zu schaben (Plastespäne).

    Das Ganze täglich einmal, bis der Honig fester wird und der Eimer droht, mit abzuheben.

    Abfüllen!


    Ist dieser Honig "gut gelungen" (feine Kristallstruktur und cremig) kannst du damit deinen nächsten Honig animpfen:

    ~ 5 Eßl. leicht angewärmten (gut weichen) Honig je Eimer nach dem Abschäumen zugeben und ohne Lufteintrag gut vermischen.

    Dann wieder warten, bis Trübung und ...


    *bei gedankenlosem Lingsdrall kann sich unten die Schraube des Rührtellers lösen, wenn sie nicht fest genug angezogen war. Besser einmal gut festziehen, dann ist's egal.


    Aus Neugier kannst du ja ein paar Gläser ungerührt direkt abfüllen und ausprobieren, was dir besser gefällt.


    LG

    Marieke