Beiträge von wegistziel

    Hallo vosp,


    Wie schaut's mit Weiselzellen im Käfig aus? Schon mal vorgekommen?


    Ja, wenn zu viel Platz am Rand um die Mittelwand ist oder die MW nicht mittig eingelötet war.



    WZ1.jpg


    WZ2.jpg



    Hier ist auf dieser Seite fast alles verdeckelt und WZ zu sehen, auf der Rückseite kaum Stifte (nicht fotografiert)

    MW nicht mittig.jpg



    Auch auf optimalen Waben werden manchmal WZ versucht, aber die Stifte auch ausgeräumt und dann wiederbestiftet.

    WZ-Versuch.jpg


    Bisher habe ich nach Entnahme der Waben noch keine regulär geschlüpfte WZ oder junge Königin entdeckt, bei ~ 12 bisher eingesetzten Waben.

    Das ist statistisch gesehen natürlich nicht sehr belastbar.


    Thomasso

    Wie oben beschrieben lässt man alle Brut im Volk schlüpfen und behandelt dann.

    2x OS habe ich als besser wirksam gefunden.



    LG

    Marieke

    Hallo beemax,

    das Zitat von Sulz bezieht sich auf Aueren und seine Wabe, die er vertikal geteilt hat.

    Meine Wabe ist eine 0,5-DNM weil ich/die Bienen sie einfacher/schneller präparieren kann/können.

    (Einige Bilder von mir in #35 funktionieren leider nicht mehr.

    Vielleicht sollte man noch einen Threat für "Scalvini-ähnliche Konstrukte" aufmachen, um nicht zu weit vom Thema von       honigbanane      abzukommen.)


    LG

    Marieke

    Hallo Andrea,


    wie swissmix richtig schrieb, ist der Innenraum nur so eng, wie Ober- und Unterträger breit sind, bei mir nur ~ 2,1 cm.

    Auf jeder Seite ist mit ~ 1cm genug Platz für Beespace und angefangene Zellen.

    Bis zur Verdeckelung kommt es manchmal bei einzelnen Zellen wenn die Mittelwand nicht eben war.


    Die Plastikabsperrgitter werden mit dem Seitenschneider (s. swissmix :) ) zugeschnitten. Sägen, auch mit einer Handsäge, gibt viel Fusselei.


    Wenn nötig, wird auch im Winter mit dem Varrox behandelt. Bei den meist warmen Temperaturen vor der Jahreswende ist das kein Problem.



    Hallo Chrisbee,


    im Grund ist es nicht tragisch, wenn nicht die ganze Wabe gleichmäßig ~ 2mm ausgebaut ist. Es sollten natürlich schon große Flächen sein, sonst wird der Sinn nicht erfüllt.

    Ich habe eine Art Mini+ aus 5 Waben-0,5-DNM-Kästen als Begattungskästchen, die im Laufe des Jahres auf 4-6 Zargen anwachsen. Da lasse ich die „Scalvini-Waben“ ausbauen, zur Not zwischen zwei BW, aber im Honigraum klappt’s je nach Tracht und Baulust meistens auch. Man kann ja passende Waben immer mal rausnehmen und auf Halde legen .



    Hallo Thomasso,


    wie Kikibee schrieb, legt die Königin in ziemlich flache Zellen (im original Scalvinikäfig funktioniert das ja auch).

    Bei einem für Naturbau frisch eingeschlagenen Schwarm liegen ruck-zuck Stifte auch in den Wabenrändern, obwohl die Zellen längst nicht fertig sind.

    Auf dem ersten Bild kann man es auch sehen, wenn man es größer zieht und am Rand guckt – ich hab' die Eier da nicht reingefriemelt8o


    LG

    Marieke

    Hallo Volker,


    was spricht dagegen, einfach dieses Jahr mit den "alten" (wie alt?) Königinnen das Schwärmen, Zwischenableger bilden, Schwarmvorwegnehmen ... und was es noch alles gibt, zu üben?

    Das mit einer teuren Königin zu machen könnte zu schade sein, wenn sie dann doch entwischt :). Auch wenn sie schwarmträge ist, das Einweiseln muss ja auch erst einmal klappen.


    Du gewinnst auf jeden Fall mehr Sicherheit für größere Aufgaben dann im nächsten Jahr ;)


    LG

    Marieke


    PS.: Dunkle Bienen geben aus eigener Erfahrung nicht zwingend Stecher bei Standbegattung. Ein bisschen kribbeliger als die Carnica-Buckfast-Wald+Wiesenmischung hier sind sie schon.

    Hallo und ein gesundes, frohes neues Jahr!


    Ich verwende seit 2017 „Scalvini-Waben“, eine Kombination von Wabentasche und Scalvini-Käfig.


    Bisher keine Königinnenverluste oder Umweiselung bis auf ein Volk, welches aber eventuell schon kurz vor der Käfigung angefangen hatte, still umzuweiseln.


    Ich käfige die Königin 15 - 20 Tage vor dem Abschleudern (Schleudern in der letzten Juli-Woche) und lasse sie nach 18 - 21 Tagen frei. Noch vorhandene Drohnenecken werden ausgeschnitten (keine Drohnenrähmchen in den Völkern).

    22 Tage nach dem Käfigen wird mit OS behandelt (Varrox).

    In einem anderen Thread geäußerte Vermutungen, dass zweimaliges Behandeln innerhalb einiger Tage günstig ist, kann ich nach meinen Erfahrungen bestätigen.

    Am 25. Tag behandele ich noch einmal.

    Bei einmaliger Behandlung habe ich im September meist noch eine OS-Blockbehandlung durchgeführt, weil mir die Milbenfallzahlen zu hoch wurden, bei 2x OS sieht es dieses Jahr bisher besser aus.


    Meine „Scalvini-Wabe“ entstand weil mir der Platz im Scalvinikäfig zu klein erschien, die Königin konnte sich kaum noch rühren.

    Der Käfig wurde sehr eng durch das Weiterbauen bzw. Verbau der Zellen und die Häufung der Stifte pro Zelle zeigt, dass die Bienen mit dem Ausräumen nicht nachkommen.

    (An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an RalfK, der mir damals einen Scalvinikäfig geschickt hatte! :liebe002:)


    imkerforum.de/attachment/15162/


    Die Wabe:

    Ich lasse Mittelwände in 0,5-DNM-Rähmchen (Hoffmann) nur 2-3 mm ausbauen und hefte dann vorne und hinten an Ober- und Unterträger Plastikabsperrgitter an.

    Das gibt dann „dünne“ Waben mit dem selben Effekt wie der Scalvini-Käfig: Stifte/Brut wird ausgeräumt, aber die Königin hat viel mehr Platz, kann auf die andere Seite wechseln, und ich kann die Waben einfach in den Kasten hängen und muss sie nicht wie den Käfig in eine Wabe einpassen.

    Die Wabe wird ins BN (1,5-DNM) gehängt und mehr oder weniger mit Naturbau verlängert, was aber nicht stört.

    Die Königin legt nach dem Freilassen sofort weiter.


    imkerforum.de/attachment/15163/


    imkerforum.de/attachment/15164/


    %22Scalvini-Wabe%223.jpg


    Der Einsatz der „Scalvini-Wabe“ mit 2x OS zu einer Zeit, in der an meinem Standplatz die Tracht schon zuende geht, funktioniert für mich sehr gut (BN nicht verhonigt, vorsichtig füttern!).


    LG

    Marieke

    Hallo apirita,


    in den ersten Jahren hatte ich mir eine Excel-Tabelle auf Karopapier A4 mit für mich wichtigen Spalten und Feldern ausgedruckt.


    Stockkarte.jpg



    Jetzt habe ich "Schmierzettel" dabei und schreibe nur kurz das Wichtigste oder Besondere mit der Volksnr. auf. Bleistift schreibt immer.

    Zuhause trage ich das mit Kürzeln in eine Excel-Übersichtstabelle aller Völker am Stand mit Spalten wie Wetter, Tracht, to do ... ein.

    Direkter Vergleich der Völker ist praktisch.


    LG

    Marieke

    Hallo dngundel,


    die Farben finde ich sehr schön – kräftig und doch aquarellig, mit Blau auf Etiketten für Lebensmittel hätte ich auch keine Probleme.

    Nur, bevor ich deinen Wohnort gelesen hatte, dachte ich: Aha, Inselbelegstelle im Morgenrot :saint:

    Meiner Meinung nach könntest du den See ruhig vorne im Text mit unterbringen, das macht das Wasser sofort logisch und den Bienen vielleicht einen klitzekleinen Streifen oder ein Eckchen Land unten gönnen, kann auch in dem dunklen Gelb sein.

    In meinen Augen würden auch die beiden unteren Bienen genügen, aber das ist Geschmacksache.


    Ich mag das Bunte und finde die Grundidee sehr schön.

    LG

    Marieke

    Hallo Waldi,


    Anmerkung zur Berechnung des Umlarvtermins:


    Wenn du am 15.5. die Ableger bilden willst und nach 9 Tagen (24.5.) Zellen brechen und Krabbelzellen stecken möchtest, solltest du frühestens am 13.5. umlarven.

    Wenn du am 10.5. umlarvst können die Königinnen schon am 22.5. schlüpfen, bei Verwendung älterer Larven noch eher.


    Wann Umlarven?

    16 Tage Kö-Entwicklung –>


    16

    - 1 Tag vor Schlupf (Krabbelzelle)

    - 1 Tag, idealerweise 1-tägige Larve

    - 3 Tage Ei

    = 5 Tage die du von den 16 Tagen abziehen musst (11 Tage), um an einem bestimmten Termin eine Krabbelzelle zu haben


    oder


    vom Umlarven (3 Tage Ei + 1-tägige Larve) bis zur Krabbelzelle dauert es 11 Tage.


    24.5. -11 Tage = 13.5.


    LG

    Marieke

    Deichkind, du hast vollkommen recht mit der Feststellung, dass Naturbau als Möglichkeit in den gängigen Beuten für Anfänger viel zu wenig vorgestellt wird und wenn

    man sich dann nach einer passenden Betriebsweise umsieht, landet man schnell bei Bienenkiste und Co

    Bei Naturbau ist über das Jahr doch etwas mehr in der Völkerführung zu bedenken als mit Mittelwänden und ein Anfänger oder eine Anfängerin hat dafür meist noch nicht den richtigen Blick. Den kann man meiner Meinung nach leichter (und sicherer für die Bienen) am Anfang mit einer MW-Betriebsweise bekommen.

    rases "Stimmungen im Bienenvolk" sind da eine tolle Beschreibung!

    Bei Naturbau siehst du das ganze dann nochmal wie durch ein Brennglas, kannst als Anfänger aber auch den Durchblick verlieren.

    (Du bist ja schon ins kalte Wasser gesprungen, war wohl tief genug und hast dich frei geschwommen :thumbup:)


    Btw: in Reiner Schwarz' (Immenreiner) "Imkern mit Dadant und Mini-Plus" kommt Naturbau in Dadant auch schon vor und auch hier sind doch eine Menge in konventionellen Beuten mit Naturbau unterwegs.


    LG Marieke


    (Naturbau, heiß geliebt, in 1,5 DNM)