Beiträge von wegistziel

    Hallo Deichkind,

    die Nähe von Futter und Baustelle macht für den Baufortschritt viel aus, z.B. wenn sich die Bienen direkt von der im Bau befindlichen Wabe zum Futter aufketten können.


    Bei Warré mit Adamfütterer vielleicht die auszubauende Zarge nach oben oder einen Futterbehälter in die untere Zarge stellen? Das ist bei unterträgerlosen Rähmchen ja möglich.

    Hattest du mit der Futtertasche in der auszubauenden Zarge gefüttert?


    LG

    Marieke

    Hallo Wolfgang,


    Ich würde die Völker durch Aufsetzen vereinigen. Wann man sie zunächst durch ein Riechgitter trennt, geht das ganz entspannt und ohne Streß für die Völker.

    Abkehren ist immer mit großer Aufregung verbunden. Das würde ich nur machen, wenn es nicht anders geht.


    vielen Dank für den obigen Tipp.


    Zur jetzigen Zeit abzukehren birgt ja auch Räubereigefahr.


    Ich würde gerne zwei nebeneinander stehende Völker wie oben beschrieben vereinigen. Ich könnte mir aber bei den einheitlichen Beuten vorstellen, dass viele Bienen des oberen Volkes nach dem Ausfliegen in das untere Flugloch einkehren und es zu Kämpfen kommt.


    Hast du so etwas nach dem Aufsetzen mal beobachtet oder ist das zu vernachlässigen?


    LG

    Marieke

    Ich habe es nicht gerührt und direkt abgefüllt, werde es testen.

    Stimmt, du hast ja schon abgefüllt.

    Möchte nächstes Saison mit cremigen honig Starten, brauche ich von diesen Tracht etwas als Impf honig?

    Das hängt davon ab, wie sich dein Honig im Glas entwickelt.

    Wenn er grob auskristallisiert, eignet er sich nicht zum Animpfen. Nur fein kristallisierter Impfhonig ergibt auch feinkristallinen und damit möglichen cremigen Honig.


    Wie Hagakure geschrieben hat, musst du nicht impfen, es geht aber schneller, dass du abfüllen kannst.


    LG

    Marieke

    Ich habe gestern mein ersten honig geerntet

    Gratulation!

    Der Honig sollte aber flüssig sein.

    Hängt leider meist nicht von dir ab ;) , wie viele oben schon geschrieben haben.


    Ich bin am Anfang gut mit dem Honigrührer "Auf und ab" gefahren.

    Unkompliziert und günstig, etwas Sport im Alltag.

    Frühtracht nach 1-2 Tagen Ruhe im nicht bis oben vollen 12,5 kg Eimer mit Folie abschäumen (leckeres Imkergold ernten :))

    Warten, bis der Honig leicht perlmuttig/trübe wird (kann je nach Honig auch bis 1 Woche oder mehr dauern).

    Den Auf und Ab vorsichtig und langsam eintauchen und mit leichter Rechtsdrehung* ~ 30 x unter der Oberfläche (keine Luftblasen!) rundum hoch und runter führen, ohne an der Eimerwand zu schaben (Plastespäne).

    Das Ganze täglich einmal, bis der Honig fester wird und der Eimer droht, mit abzuheben.

    Abfüllen!


    Ist dieser Honig "gut gelungen" (feine Kristallstruktur und cremig) kannst du damit deinen nächsten Honig animpfen:

    ~ 5 Eßl. leicht angewärmten (gut weichen) Honig je Eimer nach dem Abschäumen zugeben und ohne Lufteintrag gut vermischen.

    Dann wieder warten, bis Trübung und ...


    *bei gedankenlosem Lingsdrall kann sich unten die Schraube des Rührtellers lösen, wenn sie nicht fest genug angezogen war. Besser einmal gut festziehen, dann ist's egal.


    Aus Neugier kannst du ja ein paar Gläser ungerührt direkt abfüllen und ausprobieren, was dir besser gefällt.


    LG

    Marieke

    Arbeiterinnen schaffen es nicht, die Eier auf den Zellboden zu legen,

    Doch, schaffen sie. Hatte ich schon in mehreren Völkern, sogar auch einzelne Stifte dabei.

    Ich habe Arbeiterinnen in einem drohnenbrütigen Volk beobachtet, die rückwärts bis zum Kopf in den Zellen steckten und nachdem sie wieder heraus geschlüpft waren, konnte ich einen Stift mittig am Zellgrund sehen.

    Ich gehe davon aus, dass es Drohnenmütterchen waren. Wenn sie so tief in die Zellen krabbeln, sieht es aus, als hätte eine Königin gestiftet.


    LG

    Marieke

    Ich bin auf der Suche nach einer Übersicht, wie die Königin zu welchem Zeitpunkt der Entwicklung in der Zelle aussieht.

    Habe gerade den Info-Brief vom Laves Celle bekommen, an den ein pdf mit Entwicklungsstadien von Arbeiterin, Drohn und auch von der Königin angehängt ist.

    Ich weiß nicht, ob ich das pdf hier einstellen darf, aber die Infobriefe kann man abonnieren:

    https://www.laves.niedersachse…al/infobriefe-134744.html


    LG

    Marieke

    Tatsächlich nutzen die Bienen glatte Wachsflächen nicht gerne als Gründung für Wabenbau und wenn, dann entstehen oft "Zelllandschaften".

    Rubio die Bienen bauen am unteren Rand der bewachsten Streifen, egal ob Papier, Pappe oder Holzstreifen und die Verbindung zum Streifen wird dann eher erstmal eine Sollbruchstelle. Mit der Zeit stellen Haftzellen die Verbindung auch nach oben zum Oberträger her. Das ist aber, wie so oft, von Volk zu Volk verschieden. Erfahrungsgemäß ist ein MW-Anfangsstreifen am sichersten.


    Hallo Wolfgang,

    ich habe als Kassette ein Stück Mittelwand vor Augen, auf dem ein Holzklotz liegt, der die gewünschte Fläche der Kassette hat.

    Die MW steht auf allen Seiten ~ 25 – 30 mm (Zelltiefe) über.

    Mit einem warmen Messer o.ä. streichst du dort die Prägung glatt und schneidest einen Schlitz in jede Ecke bis zur jeweiligen Holzklotzecke. Das Wachs müsste so warm sein, dass man die überstehenden, geglätteten Ränder an der Holzunterkante hochknicken/biegen kann. Klotz rausnehmen, Ränder entgültig hochbiegen und dabei die Eckverbindungen übereinander festdrücken.

    Deine Idee, das Ganze zur Verstärkung nochmal außen in Wachs zu tauchen, könnte helfen.

    Wie man diese Kassetten im Stock zum Ausbauen unterbringt ...?



    LG

    Marieke

    Es sollte eine wirkliche Krabbelzele sein, die nicht mehr temperaurempfindlich ist - sonst kann es schief gehen, wenn die Zelle nicht sofort richtig gewärmt wird...

    Eine Zwischenfrage: wenn die zu junge Zelle etwas zu kühl wird, ist die Konsequenz dann eher eine der vielbesagten weniger guten dunkleren Königinnen (nicht Dunkle Königin) oder wahrscheinlich eher eine tote Königin?


    LG

    Marieke

    Könnte es sinnvoll sein, einen "fliegenden Starter" zu bilden, indem du die Brutwaben mit Königin nach hinten schiebst, ein (oder zwei) Trennschiede einhängst und die Honigwaben und eventuell ein paar OTs am Flugloch platzierst? Einige offene Brutwaben noch dazu abfegen.

    In dem Abteil kannst du anpflegen lassen und sparst dir die Wartezeit.

    Weiter dann so, wie du geplant hast.


    LG

    Marieke