Beiträge von beiruth

    Hallo Azubee!


    Die Motto`s vom DIB sind gut und richtig! Aber Eigeninitiative ist mehr als wichtig!
    Ich hab z.B. zwei Landwirte "an der Angel". Kommunikation ist sehr wichtig - der eine - bei dem hab ich meine Bienis am Rapsfeld stehen.
    Der ist froh, dass a bisserl mehr Bestäubung und somit mehr Öl aus der Presse fließt. Der kriegt dies ohne Prämie, aber ich bin froh, dass er kaum
    spritzt! Also geben und nehmen!!!


    Der zweite Landwirt - bei dem hab ich meine Jung-und Altvölker an der Wiese stehen. Er freut sich, dass seine Obstbäume mehr Früchte tragen.
    Und ich mich - dass er den Löwenzahn erst nach dem Abblühen mäht - in der Folgezeit dann nur noch 2 mal.
    Und er bekommt von mir als Pacht- und Freundschaftangebot einen Karton Honig von "seinen Bienen". Ist zwar erst das zweite Jahr - aber ich denke, wir beide
    haben davon.


    Mein Honigpreis aufgrund der lokalen Betriebsweise beträgt somit 4,50 € pro 500 gr., aber es gibt noch viele die nur für 3,50 € verkaufen.
    Ich kann guten Gewissens diesen lokal höheren Preis verlangen. Denn alle haben davon. Und wer möchte, kann mich und meine Bienenhaltung besuchen.


    Vg
    Ruth

    Hallo,


    hab meine Erfahrungen als Käufer und auch als Verkäufer von Schwärmen und Völkern gemacht.
    Wichtig für mich - als Verkäufer - ist der Kontakt zum Käufer!
    Hatte im Jahr 2011 einen Jungimker der unbedingt ein Volk wollte. Hab ihm ein Jungvolk im August (10 W) zum Freundschaftspreis verkauft,
    und gesagt - "Pass auf, die sind vital"- und Ende April 2012 warn'se weg (Schwarm).
    Also a Glump (Schrott) hab ich dem nicht verkauft. Für dieses Jahr, hat mein damaliger Jungimker, Königinnen bei mir bestellt.
    Werd Ihm kein Glump verkaufen, genauso wie meinen Jungimkern von 2012, die schon bei mir (Völker-Jungvölker) bestellt haben.
    Da es Jungvölker sind, kann ich keine Auskunft über die Honigernte sagen - aber 15 kg werden in einem normalen Jahr -als Anfänger, schon drinn sein.
    Dann ist der Preis, den ich verlang, ok (teilweise Nachzuchten von Belegstellen-Königinnen).


    Meine Erfahrung als Käufer und damaliger Anfänger in 2010:
    zwei Völker erstanden - eins sehr stark - das andere mau.
    Mir wurde zwar mitgeteilt, das das maue Volk eine neue Königin braucht, aber als Anfänger ist man damit überfordert, wenn dann wg. der Entfernung kein Kontakt
    mehr zum Verkäufer besteht.
    Gottseidank war ich im Verein mit ganz tollen Leuten und Vorständen, die mir aus dem Problem halfen.
    Dadurch hab ich jetzt 20 Völker.


    Vg Ruth


    Nicht alle san schlecht.

    Hallo Alex!


    Also meine Zander-Einzarger (im Bienenwagen) wiegen jetzt zwischen 22 - 23 kg.
    Ich rechne so
    je 4kg Zarge und Boden = 8 kg
    2 kg Deckelbrett und Isolation = 2 kg
    10 Rähmchen u Wachs = 2 kg
    Besatzung (Bienen) = 1,5 kg
    Summa-sumarum = 13,5kg


    D.h. ca. 9 - 10 kg Futter, bei mir reicht das! Bei Außenaufstellung - ist Wasserziehen kein Problem - Rechne vielleicht ein Kilo (1 kg) Wasser.
    Wichtig ist: Futterkontrolle im März, nach dem Reinigungsflug, bei ansprechenden Temparaturen (so 15 Grad).
    Wiegen kannste jedoch immer, da Du keine Waben ziehst!!!


    Lg. Ruth


    Ich sehe dem Frühjahr entspannt entgegen. Hab meine Jungvölker draußen im Freien - Gewicht w.o.-

    Hallo Ihr Frühlingverliebten!


    Meine Lieblingspflanze ist und bleibt der "Winterling"! Wenn der blüht ist der Frühling nicht weit.
    Meine Bienchen lieben ihn und meiden meine 4 Haselnusssträucher.
    Meine Schneeglöckchen blühen später als der Winterling.
    Hab im Vorjahr viele Fotos vom Winterling mit ihren Liebhaberinnen geschossen.


    Frühling - ick komm Dir -
    Vg Ruth

    Hallo Ritter-Johannes!


    Warum einfach, wenn es kompliziert geht!


    Hab in einem Baustoffladen 2 - 3 ca 20 mm (oder stärker) starke und auf 0,60 m (länger geht auch) abgeschnittenen Baustahl besorgt (kostete für eine Treppe -
    3 Stufen - 6 Abschnitte - 4 €).
    Dann nimmste einen Balken (vorher die Eisen einschlagen und den Balken quer zum Hang legen) und a paar Bretter
    (unter die Bienenkästen hin zum Hang legen).
    Und schon ist a wunderbares Podest entstanden.


    Falls jetzt die Bienenkästen zu tief liegen - einfach a Palette oder a paar Balken drunterschieben.


    Gruß Ruth


    (Muß ich Euch gestandenen Männer - Bauen lernen?) - :lol:

    Liebe Forumsgemeinde!


    Hab zwei Pollenfallen daheim, die 2012 wg. schlechter Tracht nicht zum Einsatz kamen. Aber in 2013 hoffe ich doch, dass ich Pollen gewinnen kann.
    Ich selbst kann zur Verwertung von Pollen nicht sehr viel sagen, da ich den immer nur "frisch" probiere.
    Frisch schmeckt der ja hervorragend. Aber getrocknet?


    Hab heuer einen getrockneten einheimischen Pollen im Joguhrt probieren dürfen - aber das war nicht mein Geschmack - heuig nach Wiese schmeckend-


    Vielleicht hab ich auch einen komischen Geschmack - aber nun die Frage an Euch -


    Wie konsumiert Ihr Lieben Imkersleut Euren Pollen.


    Nur im Joguhrt oder auch mal innerhalb von (Koch-)Rezepten?


    Lg Ruth :p_flower01:

    Hallo Holmi!


    Auch wenn Du meine Erklärung nicht hören willst - Varroa und Viren haben Deinem schwachen Volk den Rest gegeben.

    Zitat

    Manche Bienen haben ganz kurze Hinterleiber, die Brut ist zum Teil gar nicht richtig entwickelt, bzw. missgebildet (kein Hinterleib z.B.)


    Hab bisher ein starkes Wirtschaftsvolk im Nov. verloren. Da waren im September über 1.500 Varroen gefallen (bei einer obligatorischen AS-Behandlung im September).
    Die Waben sahen genauso aus - Pollenwaben angeknabbert - und der Rest saß einsam und verlassen am Rand der Futter-Pollenwabe.


    Die Reinvasion im Herbst ist nicht zu unterschätzen! Aber trotzdem ist - toi, toi, toi - alles noch im Grünen Bereich.


    Immer die Reinvasion im Auge behalten. Innerhalb eines Monats können locker tausende v. Milben Deine behandelten Völker entern und mit Viren beladen alles kaputt machen! Du bist nicht der einzige dem das passiert. Kopf hoch!


    Lg Ruth

    Hi,


    hab mal meine Beiträge so überprüft. Und hab festgestellt - ich bin Euch noch was schuldig! Die zwei Königinnen im Ablegerkasten, fanden doch noch einen Abnehmer.
    Eins lebt bis jetzt noch. Mit beiden "Ableger-Königinnen" wollte man Altvölker im September umgeweiseln und verstärken. Ein schwaches Altvolk konnte trotzdem nicht gerettet werden. Leider - war halt zu spät - Varroa-Schäden waren im Altvolk zu stark.


    Lg ruth

    Hi,


    hab so ein Teil auch bei N**** versucht zu bekommen. War schon ausverkauft. Hab a billigeres Teil (Schreibstift-Größe) dann geschenkt bekommen. Konnte dieses jedoch noch nicht am Volk testen. Ich glaub aber, dass dieses nicht der "Hit" ist.


    Hab vor kurzem einen mehrtägigen "Bienen-Kurs" besucht. Da wurde uns gesagt, dass zur Kontrolle der Brutfreiheit (Winterbehandlung) alle Völker
    kontrolliert werden sollen, durch Wabenziehen! Thermometer-Ergebnisse seien nicht sicher! :eek:
    So, da steht nun das kleine Imkerlein mit seinem Thermometer?!


    Wer hat recht?


    Lg Ruth

    Hi Uwe jur.,


    mach doch einfach. Umstellen 20 m und gut. Dann basteln - und die Bienen vor dem 1. intensiven Reinigungsflug wieder umstellen.
    Die 10 Bienen, (die vielleicht) das neue alte Heim nicht finden sind nicht so wichtig.


    Sonst könntest Du nie Bienen umstellen!:u_idea_bulb02:


    Gruß Ruth
    (die im Oktober 2011 Ihre Bienen 30 m umstellte - alle Völker überlebten die Prozedur).

    Hi Paperboy,


    probiers aus! Ich denke, dass die Rähmchen-seiten-ober-unter-teile zu bauen möglich sind. Aber ich denke auch weiter.
    Was machst Du in 1,2 Jahren wenn, das Rähmchen dann alten Wabenbau enthält?
    Ausschmelzen im Sonnenwachsschmelzer! O. K.
    Aber - desinfektieren, da stellt sich für mich ein Problem.
    Kochende Natonlauge - ich glaub - da sind Grenzen für das Plexiglasrähmchen.


    Aber Versuch macht klug!


    Gruß Ruth

    Hallo Marakain,


    nicht gleich das Pferd von hinten aufzäumen. Dein Start war etwas unglücklich. Hab gleich gemerkt, dass die Diskussion falsch läuft.
    Also nicht entmutigen lassen.
    Diskussionen über "spezielle" Bienen-Filme sind als Anfänger, immer schwierig.
    Da sind Lehrfilme über das Bienenjahr wie z. B. im Oktoberheft des Imkerfreundes vorgestellt ("Im Wunderland der Bienen" von Donat Waltenberger)
    die bessere Wahl. Dieser Film und seine bisherigen, sind wirklich empfehlenswert.
    Ich bin reine Magazin-Imkerin. Kann Dir daher zur Warré-Beute keine Auskunft über die Ameinsensäure, Thymolbehandlungen usw. geben.
    Für die Warré-Beute - gibts im Forum bestimmt den einen oder anderen Nutzer, der darüber mehr weiss als ich - Suchfunktion im Forum nicht vergessen.


    Gruß
    Ruth

    Hallo Marakain,


    jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wie schon der "alte Fritz" so zu sagen pflegte. D. h. Du kannst in der Warré-Beute imkern.
    Aber ein Tipp für Dich - Du lernst als Anfänger nur dadurch, wenn Du von Mitte April bis Mitte Juli regelmäßig, danach bei Bedarf, in die Beute kuckst.
    Regelmäßig heißt ca. 1 x pro Woche.
    Und "More than Honey" ein gut gemachter Film - aber er zeigt nicht die deutsche Imkerei - immer daran denken, Du bist der, der Deinen Bienen gibt und nimmt.
    Und Du und wir sind nicht die amerikanischen Imker!
    Auf jeden Fall ist ein Kurs gut, aber nicht das einzige, was Du tun kannst. Schau Dich nach einem Paten um, wenn Du einen Wohnort und Arbeitsplatz hast.
    Ein Verein kann dazu gute Dienst leisten. Und - lesen bildet und hilft in der Meinungsfindung.
    Ferner die Varroa-Milbe ist nahezu in allen Völkern. Deshalb hat jeder Imker auch eine Behandlungspflicht. Aber das lernst Du auch noch.


    Viel Glück
    Gruß Ruth