Beiträge von beiruth

    Hallo André,


    meine Bienen haben kein genaues Ziel. Sind sehr brav. Wenn gestochen wird, dann nur weil ich sie gedrückt hab.
    Im Frühjahr beim Flugloch säubern passiert es dann doch hin und wieder - bevorzugtes Ziel - die Naseninnenwand.
    Tut höllisch weh. Aber keine Schwellung.


    VG
    Ruth

    Hallo Johannes,


    Erst einmal Glückwunsch zu Deinen eigenen Bienen. Egal welche Sorte - auch wenn ich Ca... bevorzuge.
    Ihr habt einen Kunstschwarm!


    Somit Futtermangel! Eine Dose - vielleicht Futterteig - reicht nicht aus bei dieser Witterung.
    Ergo - Füttern mit Flüssigfutter! 1 : 1 (d. h. 1 kg Zucker auf 1 Liter Wasser) - Aufgeschnittener Michkarton mit Futterwasser, Styroporchips, Holzwolle, Holzästchen o. ä. füllen. Im Umrechnen seit Ihr ja gut! Oberträgerbeute? Also Leisten mit Anfangstreifen.


    Flugloch ganz klein (max. 2 cm). Schied rein - habt Ihr so was? D. h. Wabenbau vorerst auf vielleicht 6 - 8 Rähmchen + Futtertrog beschränken.
    Musst halt kucken wo sie hauptsächlich sitzen. Sie sollen es schön mollig warm haben - notfalls einen Schied selber - so aus Styropor basteln - wirkt Wunder!


    Übrigens und das gilt immer - Bienen bauen nur wenn es Tracht - also Nektar oder Honigtau gibt. Mit dünnem Zuckerwasser unterstützt man den Kunstschwarm
    schöne Waben auszubauen. Aber dabei immer das Flugloch ganz klein halten wg. der möglichen Räuberei.


    Falls ich was vergessen hab - Meine Mitschreiber werden's schon wissen.


    Vg Ruth

    Hallo Klausjesse!


    Ganz schön verbohrt ist euer Vorstand! Und auch nicht informiert über den Honigertrag usw. (wie meine Vorredner bereits erläuterten)
    Wahrscheinlich findet dieser die Milbenbekämpfungsmittel "Apistan" und "Folbex" für modern.


    Würd den Kampf ausstehen und dann diesem kündigen und einem Jungimkerfreundlichen und aufgeschlossenem Verein beitreten.


    Viel Glück
    Ruth


    Hab einem Jungimker auch einen Platz an "meinem" unbehandeltem Rapsfeld verschafft.
    Wir stehen Seit an Seit und trotzen dem "bescheidenem" Wetter.

    Hallo Zusammen!


    Wir sind zwar OT, aber nach dem Abschleudern im Juli werden die honigfeuchten Waben den Völker mit einer Folie (eine Ecke eingeklappt) - damit die Bienen in den HR aufsteigen können - gegeben, aber sie lagern dadurch nichts ein. Nach ein oder zwei Tagen die Bienen abschütteln oder eine Bienenflucht einlegen - dann sind die Honigwaben super sauber und schön trocken geschleckert, sowie repariert.
    So kommen sie ins "Kellerverlies" ohne das se schimmeln.


    Denn honigfeuchte Waben einlagern, zieht Wasser und Hefepilze können den Honig im kommenden Jahr gleich mit "Gärpilzen" impfen. Und dann kann auch
    Honig unter 20 % Wassergehalt gären.


    Meine trockenen Honigwaben werden im Frühjahr teilweise im Brutraum (2 Lockwaben für den 2. Brutraum, neben Mittelwänden), oder/und als Honigraumwaben (2-3 Stück neben Mittelwänden) gegeben. Meine Bienen dürfen jedes Jahr viel bauen - ob unten oder oben.


    Vg Ruth

    Hallo Wile!


    In München gibt es soweit ich weiss einen Bienenzuchtverein. Kann es sein, dass die über andere Bienenrassen als die "Carnica" nicht so erfreut sind, da sie Standbegattungen durchführen?
    Ich selbst habe in unserem Verein einen "Buckfast-Züchter", der Standbegattungen vor Ort mit der Carnica in diesem Gebiet unmöglich macht.
    Vielleicht will die Stadt nur dem "Ärger" vorbeugen.


    Ich bin überzeugte Carnica-Halterin. Für sichere Anpaarungen fahre ich ins Gebirge zu Belegstellen. Aber das kostet viel Zeit und auch Geld (Fahrkosten).
    Das kann sich nicht jeder leisten wg. 2,3 Königinnen über Ablegerbildung den Aufwand zu treiben.
    Also ich denke wir solllten - wenn z. B. in der Gegend überwiegend Carnica gehalten wird - uns daran halten, da es sonst vielen zum Ärgernis wird.


    Gleichsam denke ich auch dass z. B. die Dunkle Biene, oder die Buckfast-Biene, wenn sie überwiegend in einer Gegend gehalten wird, dort vor Fremdrassen geschützt wird.
    D. h. ich würde mich ausnahmslos daran halten (siehe o.g. unerwünschte Anpaarungen).


    VG Ruth

    Hallo Daniel!


    Ich glaub Du hast da was mißverstanden. Wie meine Vorredner schon sagten weit weg tragen/fahren (30 m sind ok). Einqualmen und nach ein paar Minuten abkehren und den Stock entfernen! Bienen mit Gastgeschenk (Honig) werden nach persönlicher Überprüfung (Stockwache) in die verbliebenen Völker eingelassen.
    Die alten Volkswaben dann einschmelzen oder eingefrieren bis die Sonne scheint (Sonnenwachsschmelzer).


    Was versprichst Du Dir von Deiner Vorgehensweise (neue Drohnenmütterchen?):confused:. Wenn eine Wabe mit frischen Stiften eingehängt wird - sind denn genug Drohnen um diese Jahreszeit vorhanden? Oder züchtest Du damit nur neue Drohnenmütterchen? Bewährtes hat seinen Sinn!:p_flower01:


    Vg Ruth

    Hallo Mario!


    Es liegt am Wetter! Meine sehr braven Damen haben mir heute im Vorbeigehen oder Vorbei-Stehen (wie immer:-D) auch einen Stich in die Stirn verpasst!


    Hab heute abend zwei Völker an ihre neuen Besitzer umgesetzt - die Käuferin bekam gleich einen Stich ans Auge. Sorry falls Sie mitliest- die sind sonst wirklich brav!
    Ich hab se umgesetzt ohne Schutz - kein Stich - mich kennen sie halt.:cool:


    Vg Ruth

    Hallo Joewald!


    Ich weiß nicht warum Du für teuer Geld einen Kunstschwarm kaufen willst. Nach den aktuellen Werbungen kostet der um die 120 € plus Porto.
    Ob Du daraus heuer noch Honig in der Schweiz ernten wirst - will ich mal bezweifeln?!
    Zu diesen sag ich mal 130 € kommen noch Rähmchen und Mittelwände also nochmal 20 - 40 €
    Nachdem die Jahreszeit fortgeschritten ist (Juli) kommt jetzt noch Einfüttern und Varroabehandlung mit 30 €
    Das macht Summasumarum ca. bis zu 200 € und Honigertrag beträgt schlechtestens 0 €.


    Und dann das Risiko der Überwinterung - Pech gehabt - Varroa, Krankheiten, Gifte usw. 200 € in den Sand gesetzt.


    Dann kauf Dir lieber jetzt im April ein Volk (auch Vereinskollegen verkaufen!) für ... Euro. Ist immer billiger - Und Honig ist wenigstens nicht ganz ausgeschlossen.
    Auch ein Ableger im Mai zum Lernen ist immer günstiger, als diese überteuerten Kunstschwärme!


    Vg Ruth

    Hallo,


    wer war bei der Vortragsreihe heuer am 10.03.2013 an der "Uni Hohenheim"? Der kann sich über diesen Artikel ein Bild machen.
    Ich sag nur .....:roll:
    750 Völker, 1,5 Mio Bausumme, was an Material nicht da ist wird gekauft, ... ... ...


    Gruß
    Ruth

    Hallo,


    auch ich verkaufe nur im DIB-Glas, und kann kaum den Honig produzieren, den ich verkaufen kann. Trotzdem ist mein Honig ein "Unikat".
    Was ist schlecht daran Standart eines "kleinen Imkers" darzustellen?! Ist der Honig schlecht?! Das beweis mal!


    Ich kann mit Honiganalyse (freiwillig, in 2011) und mit der Marktkontrolle des DIB (2012) punkten. Beides mal wurde guter Honig mit einer Invertasezahl von über
    190 Einheiten und einem Wassergehalt von unter 17 % in 2011 und die Höchstpunktzahl bei der DIB-Kontrolle erreicht.
    Wer macht das als "Kleinimker" freiwillig, oder unfreiwillig, im Neutralglas? Frag ich mal so provokant.


    Nicht die "Kleinheit der Imkerei" macht ein "schlechtes" Produkt, sondern der Imker der es bearbeitet und vermarktet. Und schwarze Schafe gibt es überall!
    Meine Kunden können meinen Schleuderraum von außen über ein Fenster beobachten. Sie können mich und meine Bienen (zeige ihnen das Innnere des Bienenstocks) nach Anmeldung besuchen.


    Dachte zu Beginn auch über eine Vermarktung im Neutralglas nach - aber - da bekommst du alle Sorten von Gläsern, keines ist gleich. Und ich hab keinen Bock jedes mal neue Gläser zu kaufen. Denn wir alle wollen ja, so wenig wie möglich, Müll produzieren!


    Sorry für die harschen Worte!


    Gruß Ruth

    Hallo Daniel!


    Wie immer - Ferndiagnose schwierig - aber ich sag mal so.
    Aufsetzen auf ein gesundes Volk - immer gefährlich - so kannst Du Krankheiten (Nosema) so richtig verbreiten. Und ein gesundes Volk so schwächen, dass die Frühjahrsentwicklung und der Honigeintrag in die Hose geht.


    Ich bin zwar auch kein Freund von Schwefel - aber in diesem Fall - ist es evtl. besser.


    Wenn du beides nicht tun willst - massiv einengen - vielleicht auf maximal vier - fünf Waben z. B. mittels Styroporschied und stark verkotete Waben einschmelzen- und
    ganz wichtig - richtig warm halten - lieber Sirup füttern, als verkotete Futterwaben drin lassen! Und dann immer wieder bei Bedarf sauber ausgebaute Leerwaben - später Mittelwände - geben.


    Im Frühjahr (Mitte Mai -Ende Mai vielleicht) - human - erweitern. Nicht eine Handvoll Bienen und drei Zargen!!!
    Lieber eine volle Brutzarge und einen kleinen Honigraum geben.
    Es ist eine Päppelei und massiv Arbeit - viel Honig gibt's so nicht - das sollte Dir klar sein - deshalb ist der Schwefelstreifen besser.


    Vg Ruth

    Hallo!


    Herzlichen Glückwunsch zum Reinigungsflug! Im Allgäu brauchen's den noch nicht. Nur ein paar Versprengte.
    Ich hoffe auf Mittwoch, dass ich dann meine Damen begrüßen darf.
    Winterlinge und Schneeglöckchen lugen unter dem Schnee schon hervor. Ich warte schon ganz ungeduldig. :-D


    Vg Ruth