Beiträge von beiruth

    Hallo Markus,


    das gleiche dachte ich auch ein mal. Aber, dem ist leider nicht so. Ich denke Du hast dir "Nicot-Zuchtgeschirr" besorgt (braune Sockel, beige Halter usw.)
    Ich hab die Zuchtlatte dann nicht genommen und mir einfach ein (Weich-)Holzbrettchen besorgt , die braunen Sockel draufgenagelt und das ganze
    drehbar in ein Leerrähmchen geschraubt.


    Einfach und praktisch. Zum Belarven, Schützen, Königinnenentnahme einfach Brettchen drehen.


    Frohe Weihnachten
    Ruth :p_flower01:

    Hallo Winni!


    Ich schau in die Kiste über mein Plexiglas oder Folie und denke mir: ok - stark (8) besetzte Waben in der Winkerkugel, mittel 5-6 Waben, schwach 3 - 4 Waben.
    Rechnen kann ich berufsbedingt nicht - nur schätzen! :cool:


    Und zu Deiner Ausgangsfrage wie stark die Völker an welchem Standort sind - es ist einfach unterschiedlich.
    Es macht nix aus - junge oder alte Königin.
    Hab zwei Völker mit heuriger (roten) Königin die überwintern schwach s. o.
    Hab Schwärme mit Königin vom Vorjahr (gelb) und vor-vorjähriger Königin (weiß - ohne Schwarmtrieb) - die sind bombenstark.
    Hab Jungvölker mit (roter) Königin in mittlerer und starker Stärke.


    Ich denke, es liegt sowohl - als auch - an Genetik, Imker, Begattung und Standort. Das Kleinklima ist manchmal innerhalb von 10 Metern so unterschiedlich.
    An einem Ort in meinem Garten sind schon innerhalb von zwei Jahren die Bienen im Winter eingegangen. Also kommen da keine mehr hin.
    Auch, wenn der so ideal erscheint - Südost - windstill durch die Hecke (Jostabeeren).


    Völker mit Flugloch auf Nordost, Süd-, Südwest und West mit Wind sind immer gut überwintert.


    Die Natur gibt immer wieder Rätsel auf.
    Also beobachten und seine Schlüsse daraus ziehen.


    Vg Ruth

    Hallo Nordlandreiter!


    Bei 80 Stichen würde die "Alte" bei mir nicht mehr leben! Bei sechs Stichen im Jahr schon.
    Ich drück die Mädels immer und die Stiche gelten nicht. Nur gezieltes Anfliegen und dann stechen - dann fliegt die "Alte" raus.


    Übrigens, in ein oder zwei Jahren, wenn mehr Übung im Umgang mit den Bienen da ist - kauf Dir mal von einem örtlichen (Rein)-züchter
    eine Belegstellen/Inselbelegstellen begattete Königin (keine Standbegattung!!!).


    Das ist wie Tag und Nacht.


    Vg Ruth

    Hallo romybiene!


    Wenn Wespen sich über Bienenvölker hermachen, dann stimmt etwas nicht im Volk, dass hat auch schon ein Vorredner gesagt!
    Allein im Herbst hat ein gutes Bienenvolk mehr als 10.000 Bienen! Verteidigung wäre dann da!
    Also ist es schwach (Ableger-Königin legt schlecht, oder ist zu spät und zu schwach gebildet worden, großer Kasten...).


    Krankheiten - Nosema Cerane, Varroa, Brutkrankheiten etc. etc.


    Der Imker selbst - ja, ja! Aufmachen, füttern, großes Flugloch dabei, zu lange brauchen....


    Gründe gibt's viel - ich selbst hatte ein Wespenvolk in der Zwischenwand meines Bauwagens. Massenhaft Wespen im Wagen. Musste meine Königinnen mit Schleier
    zeichnen - nicht wg. den Bienen.... .


    Ich hab von meinen inzwischen 24 Völkern keines durch die starke Wespenbelästigung verloren! Ich hab sogar Wespen gezüchtet!
    Feldwespen durften im 2. Wagen innen drinnen bauen - eines sogar auf einem alten Autoradio. Ein toller Anblick.


    Also nächstes Jahr - aufpassen und Fehler vermeiden.
    Wespenfallen gibt's bei mir nicht. Nur mechanisches Klatschen ist erlaubt.


    Viele Grüße
    Ruth

    Hallo hornet!


    Einfach abwarten. Varroafall kontrollieren - das machst Du ja. Futter ist genug drin - im Frühjahr (bei Bedarf) Futterwaben reinhängen. Ansonsten so lassen.


    Hatte letztes Jahr (auch Anfang Oktober) so ein Erlebnis. Der Schwarm hatte kaum Varroen im Gepäck. Im Winter dann die Oxalsäure geträufelt.
    Das Volk war im Frühjahr nicht stärker oder schwächer als die anderen Jungvölker.


    Alles regelt die Natur.


    Viele Grüße
    Ruth

    Hallo Rainer!


    Würd mal so sein lassen! Aber Deine Vorgehensweise für das nächste Mal (Jahr) vorher überdenken.


    1. - Ableger - wie stark? 1 Zarge voll? Dann kein Problem mit einem Futterkübel in der 2. Zarge
    2. - Ableger - wie stark? weniger als eine Zarge? Dann ist eine Futtertasche, oder auch ein Adamfütterer vielleicht die bessere Wahl.


    Ich selbst hab noch drei Kunstschwärme - die zwar schwach gebildet wurden (nur 6 Waben im August) - aber noch durch Päppeln größer werden können.
    (Warmhalten!!! - wenn sechs Waben - dann nur sechs Waben + Futtertasche als Futtermöglichkeit und Schied).

    Wir alle lernen aus unseren Unzulänglichkeiten. Ich selbst Tag für Tag.


    Vg Ruth

    Hallo an Alle!


    Nachdem ich der Urheber dieses lebhaften Threads bin (war nicht beabsichtigt), kann ich Euch über meine, Wochen dauernde Odyssee mit Zementhonig
    berichten.
    Also alle 10 Tage (spätestens) schleudern, Waben ein paar Stunden in warmen Wasser wässern, dann ausschleudern und das Honigwasser dem Ausguss übergeben.


    Alles andere, wie umtragen lassen, ob mit Glas oben oder untersetzen hat nichts gebracht, es war einfach "Volltracht" angesagt.


    Einzig die "ausgeschleuderten" Waben ( 50 - 70 % Melianteil) wässern s. o. hat was gebracht.
    Klar hatte ich enorme Honigverluste. Aber bei 12 Wirtschaftsvölkern und inzwischen 12 Ablegern/Schwärmen mit Honigraum bestückt ein anstrengender, aber doch letztendlich einziger Weg die Brutnester möglichst Honigfrei zu halten.
    Hab fast alle Wirtschaftsvölker auf einen Brutraum runtergedrückt, und mit einem (Ableger/Schwarm) oder mit zwei (Wirtschaftsvölker) Honigräumen ausgestattet.


    Jetzt sind die Kübel voll, der Keller und die Wohnung bappt (klebt), da Honigwasser echt a bäppige Sach ist.


    Aber ich bin jetzt froh, dass es langsam nachlässt mit dem Zementhonig.


    Am 15.08. wird Schicht im Schacht gemacht. Ich hab dann keine Lust mehr (zu schleudern und zu wässern).


    Vielen Dank für Eure angeregte Diskussion :p_flower01:


    Ruth

    Hallo bienjamin,


    Zitat

    Bezahlt haben wir die Bienen, aber jeder möchte ein Wörtchen mitreden… Wie gesagt, schwierige Zustände…

    .
    Wer zahlt schafft an! Sag ich immer!


    Völker gekauft - also ich würd die gleich abholen und in meinem Garten / Platz aufstellen.


    Diese "Rücksichtnahme" ist jetzt schon in die "Hose gegangen". Solche Probleme hab ich auch schon mal von Bekannten mitbekommen. Erst soll man die Bienen pflegen und das "Bienenhaus" in Betrieb halten, aufräumen, renovieren usw. und dann kommt "Junior" und will die Ernte einfahren.


    Nee, Nee, Du!


    Wehret den Anfängen.


    Übrigens - der Senior kann ja trotzdem zum Kucken kommen - er muß dann halt zu Euch kommen.


    Viele Grüße
    Ruth

    Hallo an Alle!


    Also gestern bei mir daheim hab ich den ganzen Tag mit "Schleudern", würd mal eher vorsichtiges Drehen dazu sagen, verbracht. Von 80 Zanderwaben
    ganze 60 kg Melizitose- Frühtrachtgemische geerntet. Dass ging wenigstens. Am anderen Standort 50 Waben (keine Frühtracht drin) nur 13 kg Honig.


    Wandern ist schwierig, da es den ganzen Landkreis mit den "schwarzen Fichtenrindenläusen" überdeckt hat. Jeder hat das Problem.
    So wie ich jetzt sehe ganz Schwaben:evil:


    Nach dem Schleudern umtragen lassen, hab ich getan - Erfolg ist aber fraglich, da es mit der Waldtracht weitergeht.
    Selbst die Ableger sind zugeballert mit dem Zeug.


    Langsam gehen die Mittelwände aus. Und morgen Abend heißt es wieder vorsichtiges Drehen.


    Vielen Dank an alle Mitschreiber
    Eure Ruth

    Liebe Forumsgemeinde!


    Wie sieht's bei Euch so mit der Waldtracht aus? Bei uns im Allgäu gibt's massig Zement! Innerhalb von 8 Tagen pro Volk 20 kg (kein Scheiss!)
    Hab heute versucht diesen zu schleudern - bin richtig mies drauf - nur etwa 20 % des Honig's ist schleuderbar - bei zweifelhaften Wasserwert.


    Erst kein Frühtrachthonig - selbst das Rapsfeld war "bescheiden" und jetzt das!


    Viele Grüße
    Ruth

    Hallo Hornet!


    Also bei mir auch "Ruhe" hab heut früh um 8.00 Uhr die Völker kontrolliert. Alles ist daheim. Die Bienen hängen unten durch. Es gibt momentan wenig zu tun. Linde blüht im Allgäu noch nicht. Tagsüber - jetzt um 12 Uhr "Ruhe" nur ein paar Flugbienen. Ich denke die Damen sparen Sprit - und wenn es zu heiß im Stock ist - dann lagern sie die alten Flugbienen vors Flugloch.
    Nicht immer ist PSM der Grund für wenig Flugbetrieb auch Hitze und Trachtmangel sind Gründe.


    VG
    Ruth

    Hallo Drohn!


    Zitat

    Den Sinn der Welt verwirklicht die von Weisheit erleuchtete und von Liebe erwärmte Tat der Bienen.


    Nicht Euronen regiert die Welt. Sondern Hilfe bei Sorgen.
    D.h. auch bei mir kostet die Königin was, aber bezahlbar (Stammbaum vorhanden). Aber keine 75 Euronen. Das ist so was von übertrieben.


    Auch wenn 9.472 Kommentare Deinen Schein erhellen und bei mir jetzt 73 -


    Ich verstehe wenn jemand im Forum Hilfe sucht, auch wenn er Paten und Imkerfreunde hat. Wir Imker stehen doch auf
    "3 Imker und 5 Meinungen oder im Forum 10.000"


    VG
    Ruth

    Hallo Ralph!


    Hab auch grad einen Zwischenbrutableger laufen. Ja das Absperrgitter kommt zwischen Boden und Honigraum (mit der einen offenen Brutwabe).
    Dann ist das Drohnenproblem keines. Falls Du sicher gehen willst kannst ja die 10 Drohnen vor dem Einhängen von der Brutwabe abpicken (oder die ganzen Bienen vorher einfach abkehren) Flugbienen pflegen auch Brut wenn's sein muss.


    Dann kannst Du später mit der Bienenflucht Deinen Honig ernten.


    VG
    Ruth