Beiträge von Rainfarn

    Die logische Konsequenz wäre, in manchen Gegenden die Imkerei zumindest perspektivisch einzustellen. Das kanns doch auch nicht sein. Da sind mir Pollensubstitute doch lieber.

    Über komplette Einstellung redet hier niemand und die sehe ich auch so nicht. Aber man kann sich schon mal Gedanken machen, wie es weitergehen soll bei der gegenläufigen Entwicklung Imkerei/Ressourcen.

    Ich bin nicht gegen eine ausgewählte Versorgung in angezeigten Fällen, wie TBE oder sonstigen Sonderlöckchen. Aber als Standard für die breite Masse der Hobbyisten, sehe ich es eher skeptisch.


    Der Trend geht doch zu höher, schneller, weiter. Mehr Imker, mehr Völker, ungeachtet der Tatsache, daß die Natur mittlerweile gar nicht mehr die Ressourcen zur Verfügung stellt. Dann macht man sich Gedanken, was man irgendwie als Ersatz bieten kann, kauft teuren Kram als Substitut und schon passt der Vergleich zur Massentierhaltung (boah, wir doch nicht :cursing:) ein Stück weit mehr.


    Bevor man anfängt über Pollenersatz zu grübeln, sollte man Haselnuß/ Weiden pflanzen. Das bringt neben dem Pollen auch Wind- und Sichtschutz. Frühblüherknollen kann man auch in öffentlichen Rollrasen stecken.

    Soviel Weiden, wie hier aus Gründen der gepflegten Optik und Steigerung der touristischen Attraktivität im öffentlichen Raum entfernt wurden, kann ich gar nicht setzen. Haselnuss blüht mittlerweile so früh, daß man in den Höhenlagen hier, die A..karte gezogen hat, weil es mit Sicherheit keine Flugtemperaturen zu dem Zeitpunkt gibt. Es bringt nichts, wenn das kleine Imkerlein mit Blumenzwiebeln Guerilla Gardening betreibt. Das Problem hat ganz andere Dimensionen.

    @Reinfarn: Sorry, war auch nicht zielführend gedacht, sondern sarkastisch. Wenn sich viele Imker zusammentun um eine Belegstelle zu betreiben, dann verfolgen die doch genau das Ziel was so mancher haben will, nämlich sehr gute Bienen. Wie bereits erwähnt halte ich nichts davon, einfach mit einem Gesetz zu wedeln, aber das HB-Männchen machen, weil man davon überzeugt ist, daß man selbst die Besten hat und sein Leben davon abhängt, genau diese Linie zu haben, dann kann ich auch gleich wieder die Flügel untersuchen.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang, der mehr verstehen würde, wenn man auch die letzten Sätze ausschreiben würde

    Für Sarkasmus und Ironie gibts die passenden Männeken, es sei denn, du willst alle deine Beiträge in der Ecke verortet wissen.:)

    Definiere "sehr gute Bienen", dass bedeutet für Jeden was anderes. Viele Imker zusammen geht erfahrungsgemäß auch nicht lange gut. Imkern ist nach wie vor kein Mannschaftsport, es gibt höchstens zeitlich begrenzte Interessengruppen.

    Also, nehmen wir alle Deine Bienen, dann klappt’s auch mit dem Nachbarn.

    Sorry, nicht sonderlich zielführend....

    Die eigenen Stände auf ein, für sich annehmbares, Niveau zu bringen, ist die angesprochene Lebensaufgabe bzw Marathonlauf in der Imkerei. Das kostet Arbeit, Bienenjahre und ist mit Fehlschlägen verbunden. Aber irgendwann kommt man auf ein Level, wo man nicht jede sonstwie geartete Königin vorzieht, nur weil die (oder der dazugehörige Imker) mit nem Stammbaum wedelt.

    Sind genug Belegstellen vorhanden, wenn man darauf wert legt, gewisse Einflüsse zu vermeiden. Dass die nicht zwingend vor der Haustür liegen, damit kann wohl leben oder?

    von deinen Bienen würde ich gerne mal Ableger machen. Eine Lebenszeit von August bis März..... einfach grandios

    Ernsthaft jetzt?

    Hier Winterbienen.

    von der Ohe, (Celle) erwähnte ein einem Vortrag ein Experiment, bei dem festgestellt wurde, das es Winterbienen bis in den darauffolgenden Juni geschafft haben. 200+x Tage, genauen Wert hab ich vergessen.

    Voraussetzung, gute Ernährung . Kein Abarbeiten an Spättrachten und Greenings. Keine tiefgreifenden Probleme mit Varroa oder daraus resultierenden Krankheiten.

    Jetzt? Da gibt es aber auch unterschiedliche Meinungen. Ist es nicht so, dass die Winterbienen erst Mitte bis Ende Oktober geschlüpft sind? In den Ablegern sind doch die brutnester im Moment noch viel größer als in den Wirtschafts Völkern. Also muss man diese Zukunfts- Bienen doch rein theoretisch mit einplanen, oder nicht?


    Und die Theorie mit dem Frühjahr verstehe ich auch nicht so ganz. Ab Februar stiftet doch die Königin die Sommerbienen. Kommt es da nicht am Ende viel mehr auf die Legeleistung an, als auf die Bienenmasse im Februar? Klar müssen die Waben und die Kiste geheizt werden. Aber macht das jetzt so einen riesen Unterschied? Die Bienen, die wir Einwintern, leben doch im März gar nicht mehr....

    Winterbienen im Oktober. Ja vielleicht der letzte Rest, bei mir werden die ab August gebrütet, teilweise sind die Kö´s aus der Brut oder mit sehr kleinem Butnest unterwegs, weil die Menge der Winterbienen schon ausreicht.


    Und ich habe keine Theorie aufgestellt, sondern eine Frage an Dich gerichtet. Willst du ein Volk für die Frühtracht? Wenn ja, reicht ein 5000/6000 Bienenableger mit Sicherheit nicht aus, um dir bei Trachtbeginn den Honig reinzuholen.

    Legeleistung der Königin! Was meinst du denn, wieviel eine Königin legt, wenn die Mannschaft für die Brutpflege fehlt?

    Und woher kommt die Weisheit, das Bienen, die im Herbst eingewintert werden, im März nicht mehr leben?

    Was würde es denn weiterhelfen, wenn du weisst wieviel Bienen in % noch draussen waren. Entweder hast du jetzt eine überwinterungsfähige Einheit oder nicht. Kommt auch drauf an, was Zielsetzung ist. Nur Überwinterung, mit Pampern im Frühjahr oder ein Volk für die Frühtracht?

    Manchmal war früher doch alles besser. Ich will die alten Hasen zurück, sofort.!;)

    Bevor man sich hier komplett ins Aus schiesst, mit Rundumschlägen gegen gestandene Forenmitglieder, um mal wieder dem missionarische Ansinnen der "Natürlichen" Bienenhaltung als Allheilmittel gegen die Varroa zu frönen , sollte man wirklich mal in das Forenarchiv tauchen.

    Bisschen lesen hat noch niemandem geschadet, dann weiss man auch woran man ist.

    Aus diesem Grund sollten wir, Imker, weniger auf Honigleistung und mehr auf wahrhaft gesunde Bienen setzen, deren Überlebensverhalten möglichst dem entspricht, das die Bienen in der Natur hatten, bevor Varroa nach Europa durch Menschenhand eingeschleppt wurde.

    Mit dem Ansatz schaff dir möglichst ein dickes Fell an oder lese dich durch die entsprechenden Diskussionen hier im Forum, wie von beemax empfohlen. Da ist so ziemlich alles drin. Mit dem "Früher war alles Besser" kommt man nicht weit.

    Ich rühre auch selbst aus Zucker an, Nicot werden ganz saubergeleckt, wenn ich am Ende die "Tore" öffne. Wenn ich merh Zeit zum Auffüttern habe, lasse ich die gleich ganz raus, . Wen sie leer sind, sind sie auch ohne die Begrenzer meist bienenfrei, oder die fliegen nach ein Paar Sekunden von selbst ab.

    Hör mal auf zu Schwärmen ;) sonst werd ich noch <X vor Neid. Diese Nicot Dinger passen nicht auf´s vorhandene Equipement und wären aber so ziemlich das Einzige, weswegen ich die alten Plörren mal austauschen würde.