Beiträge von Rainfarn

    Und keiner konnte ahnen was du mit deinem Livestream auslöst.;)

    Doch, das nimmt schon das erste Post vorweg. Die Diskussion wurde hier schon vor gut einem Jahrzehnt geführt, mit deutlich härteren Bandagen. In der Folge sind Viele, die eine andere Herangehensweise an das Thema haben, abgewandert. Es gibt eine Menge Leute, die halten Bienen in Beutenformen, die unter "Divers" fallen, beschränken sich auf 3-4 Völker und haben mit der ganzen anthroposophischen Sichtweise nichts am Hut. Die wollen halt einfach die Materialschlacht nicht, die mit der Magazinimkerei einhergeht und gut ist. Die kommen auch mit ihren Schwärmen klar, fangen die wieder ein etc. Aber es wird mal schnell alles über einen Kamm geschoren, da ist die BK plötzlich auf der gleichen Stufe, wie das Holzrohr vom Schiffer.

    Da wird den Leuten pauschal unterstellt, sie halten sich Bienen wegen dem ominösen Distiktionsgewinn. Mag es geben, aber hier auf dem Land hat mittlerweile gefühlt fast Jeder Bienen, damit lockt man niemand hinter dem Ofen vor.


    In den letzten Jahren ist hier unter dem Neuimkern niemand mehr aufgetaucht, der mit Bienenkiste, Korb, Trogbeute, Bienenkugel usw starten wollte. Alle, auch die Fraktion "Ich will was für die Bienen tun" schön brav im Magazin. Ich hab Sachen gesehen, die würden hier den Rahmen sprengen, was das Thema Krankheiten etc. angeht. Also wie groß ist die Gefahr durch die "radikale Randgruppe" der Wesensgemässen eigentlich, im Vergleich zu den neuen Standardimkern mit dem Fokus auf Honig und noch mehr Honig? Ich habe schon erwähnt, was hier vor Ort das eigentliche Problem im Bezug auf Bienenkrankheiten darstellt, gibts aber scheinbar tatsächlich nirgends sonst.

    rase : Natürlich habe ich dich gemeint, in Post #264. Die Umschreibung war ironisch gemeint, wenn es dich verletzt haben sollte, bitte ich um Entschuldigung. War keine Absicht.

    Hallo Rainfarn,

    wenn jetzt Dein Link noch passen würde zum Thema. Oder hab ich inzwischen den Faden verloren?

    Gruß Eisvogel

    Tut mir leid, da ist der falsche Link hinterlegt und ich habe deine Antwort falsch interpretiert. Danke für den Hinweis. Evtl. kannst du es ja noch ändern.

    Hallo Rainfarn,

    wenn jetzt Dein Link noch passen würde zum Thema. Oder hab ich inzwischen den Faden verloren?

    Gruß Eisvogel

    Man kann sich alles Mögliche rauspicken aus der Melliferaseite.

    Je nach Tagesform, Weltenansicht usw. Entweder die Startseite oder man liest weiter.

    Hier wird doch nicht das Thema Wesensgemäss erörtert, sondern es dient als Plattform gewisse Einstellungen noch mal bestätigt zu bekommen.

    Alles unter dem Stichwort Bienengesundheit und der Hochrisikogruppe freifliegender Schwärme.

    Das der Link zu einem Artikel führt, wo die geschmähte Sippe sich für eine Varroakontrolle und Verantwortung des einzelnen Imkers ausspricht, passt wohl nicht ins vorgefertigte Raster....

    Da bläst der neuaufgegangene Stern am Imkerhimmel, im wahrsten Sinne des Wortes ein Halali und Manchen läuft hier virtuell der Geifer aus dem Mund. Da ist so gar nichts mit Toleranz. Respekt vor gestandenen Imkern, wie Norbert Poeplau fehlt da gänzlich.

    Alles beim Alten hier im Forum, bezüglich Naturnaher Bienenhaltung.

    Hauptsache der Imker bleibt schön beim allgemeinen StatusQuo Magazin und bedient weiterhin fröhlich den Imkerfachhandel mit seiner Kohle, dann ist die Welt in Ordnung.;)


    Link wurde berichtigt.

    Das sieht aber Mellifera e.V. ganz anders. (Warum ist wesensgemäße Bienenhaltung wichtig?)

    Zitat

    ... Die Gesundheit der Bienenvölker hängt zu einem beträchtlichen Teil von der imkerlichen Praxis ab – der Art, wie die Bienen gehalten werden. Neueste Erkenntnisse der Bienenforschung bestätigen, dass die Völkervermehrung über den Schwarmtrieb, die Errichtung des Wabenwerks im Naturbau und die Standbegattung (keine künstliche Königinnenzucht) die Gesundheit und das Wohl der Bienen nachhaltig verbessern. Bei der wesensgemäßen Bienenhaltung geht es daher nicht um die Erzielung eines maximalen Honigertrags, sondern darum, im Einklang mit den Bedürfnissen der Bienen zu imkern und die Bienen so zu halten, dass ihre Lebensbedingungen möglichst weitgehend denen in freier Natur entsprechen. Die wesensgemäße Bienenhaltung leistet dadurch einen aktiven Beitrag zum Naturschutz. ...

    Das ist ganz eindeutig eine wertende Darstellung von beliebigen Behauptungen.

    Ja, wahrscheinlich genau so, wie der Beitrag von Johannes Wirz, Dr Frey, und Norbert Poeplau https://www.mellifera.de/blog/…antwortung-der-imker.html und Verantwortung der Imker. Die halten ja auch noch nicht so lange Bienen, dass sie irgendwas Aussagekräftiges von sich geben könnten. ;)


    Dabei ist es wie immer bei Kausalketten: Sobald ein Argument nicht belegt ist, ist es auch alles Nachfolgende nicht. - Wo sind die eindeutigen Nachweise der "neuesten Erkenntnisse"? - Die Quellennachweise fehle

    Wie belegt Jemand, der zumindest lt. Profil, noch in der Theorie weilt.?

    Wenn ich überlege, wie viele Aussagen hier im Forum ohne jegliche Quellennachweise, einfach mal so rausgehauen werden....

    Schön alles auf den Verbraucher abschieben, wenn man als Händler zu geizig ist einen reellen Preis für die Produkte zu zahlen. Und wenn jetzt jemand jammert, daß das der Discounter machen muß, sonst macht es ein Anderer, dann haben wir einen neuen Schuldigen. Voilà, es ist ( Trommelwirbel ): Der Andere!

    Was willst du eigentlich? Wir haben hier keine französischen Verhältnisse, schön wär´s, zumindest ansatzweise. Der Gesetzgeber kriegt seit Jahrzehnten keine vernünftige Gesetzgebung dazu gebacken(auch die grüne Frau Künast nicht), die Handelskonzerne sind nicht in die Schranken zu weisen und die strunzdoofen Handelsabkommen, wie Mercosur etc. tun ihr Übriges. Der deutsche Michel, mit angeborenem Hang zur Sparsamkeit, freut sich über das südamerikanische Entrecote für 19,90 €/kg.

    Es ist der Verbraucher, der das Rad noch in eine andere Richtung drehen kann/könnte. Allein dazu wird es sowieso nicht kommen.

    Die Überschrift ist falsch. Ohne ein flächendeckendes Angebot wird der Kunde nicht das kaufen können was Ihr wollt. Und für die Beamten hier: Weil es auch ärmere Leute gibt, ist es schön, wenn sich jeder Essen und Trinken leisten kann. Es gibt auch Gegenden wo das nicht so ist.

    Viele liebe Grüße

    Wolfgang


    Tante Julias Totschlagargument, dass sie auch mal von hinten aufrollt, z.b. bei der Grünen Woche 2020. Ich verlinke die Statistik dazu gerne zum wiederholten Male. EU Ausgaben Lebensmittel

    Deutschland an 5 letzter Stelle. Wir sind ja auch wesentlich ärmer, als das reiche Rumänien.;)

    Alles eine Frage der Betrachtungsweise und was man unter Lebensmitteln versteht. Gut, ich bin noch aus einer Zeit, in der zumindest im Winter "Schmalhans Küchenmeister " war und der Joghurt noch Joghurt und nicht Zucker mit Geschmack u. Milchpulver.

    Heute abend gehe ich noch einen Bruchteil der Äpfel pflücken, die in unserer Überflussgesellschaft, Jahr für Jahr an den Obstbäumen verfaulen....:saint:

    Aber eigentlich sind die Bienen doch nur für die Frühtracht und dadurch für den Imker zu spät . Könnte man Behandlungen gegen Varroen unterlassen (bei zb resistenten Bienen ) wäre es einfacher für den Imker zb Sonnenblume oder Zwischenfrucht (Senf..... ) noch mitzunehmen. Zb gibt es auch Stimmen die von der dunklen Biene sagen auf mehrere Jahre gerechnet im Schnitt der ähnliche Ertrag. Obwohl sie im Frühjahr anscheinend nicht ganz so stark aus dem Winter kommt.

    Imkerlatein ist so ähnlich wie Anglerlatein. Zahlen Daten Fakten wären nett. Ähnlich im Ertrag ist immer noch nicht gleich. Beim Franzosen USaA gibts mehrere Interviews zum Thema, meist Berufsimker die umgestiegen sind von dunkel auf was Anderes, wegen dem Ertrag.

    Sonnenblume und Senf haben hier(örtlich) überhaupt keine Relevanz.

    Ist denn eine schnellere Volksentwicklung gleich eine bessere Volksentwicklung im Sinne des Tierwohls oder ist das lediglich wirtschaftlich besser? Denn irgendwann haben ja die Holzbeutenbienen aufgeschlossen, oder? :/


    Der Vergleich der Wärmeisolierung Baumhöhle/Styroporbeute ist hingegen ein ziemlich schlagkräftiges Argument. Dann muss man wohl doch dickere Holzbeuten bauen. =O

    Schnellere Volksentwicklung ist relativ. Die Segeberger Einheiten sind im zeitigen Frühjahr etwas besser aufgestellt. Betrachte ich die rasante Veränderung des Klimas in den letzten Jahren, durch dass sich zumindest in meiner Ecke das Bienenjahr ziemlich verschoben hat, ist es für die Völker ein Vorteil.

    Die müssen ihr Programm nämlich unter erschwerten Bedingungen durchführen. Die Holzmagazinvölker holen auf, aber in diesem Jahr für das relevante Tracht- und Pollenangebot ein Ticken zu spät.

    Du hast die Bienenkugel vergessen. ;)

    Sollen sie Alle doch unmittelbar im Hades verschwinden, diejenigen die seit Jahren im Stillen aber ganz erfolgreich, mit dem System ihrer Wahl glücklich vor sich hin Bienen halten.8)

    Die wirst du hier auch nicht finden, weil dieses Forum einen ganz speziellen Umgang mit so was pflegt, was man so schon im erwähnten TopBarHive Thread sehen kann. Von daher ist die Diskussion hier, auch eher so eine Art Selbstbefriedigung, weil der "Feind" tummelt sich hier wohl eher weniger.

    Ach ja, wie siehts denn aus. Mittlerweile Bienen in der Bearbeitung oder immer noch in der Findungsphase.?

    Rene J. - kannst Du mir einen Demeterimker nennen der eine Schwarmimkerei hat? Evtl. mit Link auf seine Homepage, das würde mich wirklich interessieren...

    Demeter-Imker

    Hier dürftest du fündig werden. Schwarmimkerei mit allem, d.h. auch vorweggenommene Schwärme.

    Gelistet sind tatsächlich 116 Imker. Ein Anteil vo ca. 0,08 % der gesamten Imkerschaft. Und dafür machen hier manche so eine Wallung. Ist ja wahrscheinlich auch die grosse Konkurrenz.;)

    Mich tangieren eher die Schwarzimker, mit seltsamen (Bienen tauchen) bis gar keinen Varroakonzepten, einem Hang zum Ignorieren sämtlicher gesetzlicher Mindeststandards und zum Verramschen des Honigs. Aber scheinbar gibt es die nirgendwo sonst.:rolleyes:

    Das war differenziert genug und fachlich auch ok. (Deckeldämmung BK z. B.)

    Meine hausinterne Frage nach dem erstmals aufgetretenen grünen Propolis bei einem Volk wurde auch geklärt, ich imkere ja schliesslich nicht in Brasilien. :)