Beiträge von Rainfarn

    Die Zeit um Königinnen zu vermehren fängt gerade erst an und das Zeitfenster ist noch länger offen.

    Ja, dasist mir bekannt. Nicht bekannt ist mir, wie lange die Ausgangsbeschränkungen dauern, aber den 20. April mit Rückkehr zur Normalität halte ich für einen frommen Wunsch. Und irgendwann ist das Zeitfenster zum Umlarven auch wieder zu. Schaun ma mal.

    Es wird jedem Züchter der Umlarvtermine anbietet, wohl möglich sein, für seine Imker Zeitfenster anzubieten. Was in Baumärkten, beim Bäcker mit Abstand halten klappt, dürfte auch beim Züchter gehen. Wird vielleicht nur die Stammkundschaft bedient, aber besser als nix.

    Soll ich Ihn einfach als dritte Etage oben draufsetzen, oder lieber vorher den Brutraum wieder auf eine Zarge reduzieren und ihn einfach als dritte Etage oben draufsetzen? Oder lieber vorher den Brutraum wieder auf eine Zarge reduzieren? Vielen Dank für eure Ideen!

    Dritte Etage zweifach als Alternative. So ganz steig ich nicht dahinter.

    Die erste Erweiterung war zu früh, wenn die Völker jetzt noch weiterhin schwächeln. Entweder folgst du dem Rat von WFLP oder du lässt sie den vorhandenen Platz zur Entwicklung nutzen.

    3 Etage Honigraum ist keinesfalls angesagt, egal wie und wo du imkerst.

    Die Brut, die zur Weidenblüte angelegt wurde ist nun schön verdeckelt. Daran, ob die verdeckelten Brutbretter schön geschlossen sind, kann man auch erkennen, ob die Königin noch etwas taugt oder ihre Leidtungsfähigkeit abnimmt.

    Es ist kein wirklicher Frühling in Sicht. Eher werden kühle Temperaturen bis ca. 10. April erwartet...

    Die Bienen haben das Brutgeschäft deutlich zurückgefahren und haushalten so mit Futter und Bienen.

    Quelle: wetter.com

    Und auch leider hier daneben. Post v. 26.03. bzgl. Wetter.

    Egal ob Wetter, Wasser, Gitterböden, Überwinterung auf Honig etc, die Sachen, die du schreibst, mögen für dich funktionieren, sind aber sicherlich nicht sonderlich hilfreich bzw von aktuell gängiger Imkerpraxis meilenweit entfernt.

    Es verwirrt nur Diejenigen, die neu im Geschäft sind und deine Posts nicht einordnen können.

    Apropos 1976 war ein Sch..jahr, genauso trocken, wie die letzten zwei Jahre .

    Da könnte die HonigErntemenge noch so gross sein, mir wäre Regen deutlich lieber, hätten Alle was von.

    Der wollte sich ohnehin hier melden. ;)



    Die Bienenkiste funktioniert, das kann Dir z.B. jakobleipzig sicher bestätigen. Das Problem ist nur, dass Du keine Ahnung haben wirst, was gerade abgeht. Das Wabenwerk ist zu Beginn sehr empfindlich. Wenn es dann mal nicht mehr so empfindlich ist, ist es fix. Du kannst Dir weder das Brutbild anschauen noch sonstwie einen rechten Einblick in das Volk nehmen. Wenn Du die Kiste aufmachst, wirst Du vor einer gewaltigen lebenden Masse stehen. Ich habe schon Berichte gelesen von Leuten, die die Kiste nach einigen Wochen zum ersten Mal geöffnet haben und dann solche Angst kriegten, dass sie die Kiste einfach zwei Wochen lang offen liegen liessen, bis der Imker, der ihnen den Schwarm verkauft hatte, kam und die Bienen wieder mitnahm. Auf YouTube findet Du ein Video vom «Selbstversorgerkanal» betreffend die erste Honigernte aus der Bienenkiste. Recht unterhaltsam, so aus der Ferne. ;)



    Jetzt ist es eine Betriebsweisendiskussion, aber nur mal so.

    Die BK funktioniert und das kann nicht nur jakobleipzig bestätigen. Und zwar länger als nur eine magere Überwinterung.
    Inwieweit gelesene Berichte und der erwähnte Selbstversorgerkanal mit eigenen Erfahrungen mithalten, muss jeder selber beurteilen. Wer vor einer geöffneten BK davonrennt und nicht das Verantwortungsgefühl mitbringt, die wieder zu schliessen, ist am Magazin auch fehl am Platze.


    gerade als Anfänger ist man so unsicher. Man würde so gerne einen genauen Einblick ins Volk haben. Das wird Dir in der Bienenkiste weitgehend verunmöglicht. Darin sehe ich einen enormen Minuspunkt. Klar, man guckt wahrscheinlich in den ersten Jahren in Magazinen mal ein Volk zu Tode und auch wenn man das nicht so sagen darf, wird ein solcher Verlust durch den Lernerfolg (wenn man lernfähig ist) und durch die Vorteile für die übrigen Völker aufgewogen.

    Echt jetzt? Die erwähnten Lernerfolge hängen sehr stark vom jeweiligen Neuling ab. Nicht ob er 5 oder 10 mal in der Kiste rumrühren kann. Die Problematiken, die Magazinler so gerne zitieren,

    die angeblich nicht in den Griff zu kriegen sind, tauchen nach meiner Erfahrung( ich habe 10+ mit beiden Betriebsweisen) in der BK nur sehr selten auf. Einmal war die Kö weg. Ansonsten funktioniert der Bien recht gut, auch ohne das der Imker ständig auf und zu macht.. Varroabehandlung nach Vorgabe und fertig.

    Derzeit gucke ich Imkerneulingen im 3 u. 4 Jahr zu, die nicht in Lage sind, Königinen zu identifizieren, Weiselproben zu machen oder auch nur festzustellen, ob ihr Volk den Winter überlebt hat.

    Plötzlich war doch noch ein Volk da.

    Der Neuimker mit BK am Start hat die 3 Überwinterung gut gemeistert. Noch keine Verluste, auch nicht ein Volk. Deshalb ist die Betriebsweise nicht besser als Magazin, aber auch nicht schlechter. Nur anders.

    Flachzargen (17cm Höhe) halte ich für die beste Möglichkeit. Da ist man als Anfänger flexibel und kann viele Betriebsweisen umsetzen, falls man sich wieder mal umentscheiden möchte. 2 Flachzargen ergeben, wenn man will, auch einen großen Brutraum für Großwaben. Auch braucht man für Ableger keine Extrakästen, eine Flachzarge mit Schied geht dann auch. Unbedingt auch falzlose Zargen, damit man sich nicht dauernd ärgern muss und es einfacher hat, Zubehör zu basteln. Zurzeit bin ich von den Thermoplast-Beuten von Nicot begeistert; alles gut durchdacht und stimmig, was den Nachteil bei weitem aufwiegt, dass man dann ein Wabenmaß (Dadant Blatt) hat, das kaum in Deutschland, aber in Frankreich, Schweiz und Polen gängig ist.

    Trotz falzlos kein verrutschen wegen Befestigungsclips, nie wieder gurten. Deckel hält durch integrierte Innenhaken, keine Steine mehr auf die Beuten. Futterzargen bleiben ständig unterm Deckel, als Innendeckel, mit verschiedenen Möglichkeiten der Fütterung.

    Beuten kosten etwas mehr, aber halten länger.

    Nachdem Apes ja schon beschlossen hat, dass wir vom Thema abkommen, ist dass hier wohl komplett OT.

    Nach der fast reflexhaften Reaktion auf die Ankündigung des Neulings die BK besetzten zu wollen, folgen jetzt die "meine Betriebsweise ist die optimale" Posts.

    Der Neuling hat sich im Übrigen nicht mehr geäussert, schonmal drüber nachgedacht.:rolleyes:

    Ist ja richtig, nur die meisten Anfänger möchten lernen durch sehen und durch die pratische Arbeit am Volk.

    Nur über das Internet funktioniert dies nicht.

    Als Imkerpate bekommt man das ständig mit und als BSV auch.
    Ich bin nicht so vermessen zu behaupten ich kann alles, man lernt nie aus und das ist auch gut so.

    ok, dann kann ich nicht imkern, da Autodidakt, ohne Pate.

    Das Problem ist nicht die Betriebsweise, ob BK, Magazin, etc. Meist steht das Problem hinter der Kiste, soviel hab ich als Imkerpate mittlerweile gelernt.

    Sprichst du aus Erfahrung mit beiden Systemen?

    Es gibt eine sehr gut dokumentierte Homepage zur BK. Hält man sich daran, wüsste ich nicht, warum

    schiefgehen sollte. Es ist in meinen Augen eher ein Vorteil, wenn dem Anfänger gewisse Eingriffsmöglichkeiten verwehrt bleiben, dann unterbleiben auch daraus resultierende Fehler, nur weil man die Flossen nicht aus dem Volk lassen konnte. Muss man sich halt auf´s Flugloch konzentrieren. Nicht das Schlechteste, frag Eich.;)

    Willkommen im Forum.

    Die Art der Haltung kannst du hier im Unterforum "naturnahe Bienenhaltung" finden. Dann nutze für spezielle Fragestellungen doch auch das BK-Forum. Für Schwärme, falls du nicht im Verein bist, empfehle ich die Schwarmbörse.

    Grundsätzliches zum Thema Bienen findet sich hier im Forum.

    Imkerkurse finden derzeit eh keine statt und dürften für dieses Jahr ausgebucht sein, zudem wäre deine Haltungsform da eher unterrepräsentiert.

    Sobald du Bienen hast, AmtsVet und TSK(Tierseuchenkasse) nicht vergessen.

    Anscheinend vertiefen sich die regionalen Unterschiede und man muss die noch mehr beim Imkern beachten. Mir persönlich fehlt erneut der Niederschlag. Es fehlen noch gut 160 l/qm von den zwei trockenen Vorjahren und seit 14 Tagen kam nichts mehr. Trocken kalte Luft tut das übrige.

    Der angekündigte Schnee fällt wohl eher im Norden u. Osten. Wäre mir auch egal, wenn der benötigte Niederschlag als Schnee fällt.

    Bei derartigen Kommentaren wundere ich mich auch immer ein wenig. Habe zwar nie im Westerwald geimkert, komme aber von dort und bin auch nach wie vor alle paar Wochen im WW zu Gast. Pro Polis Aussagen kann ich mit dem mir bekannten WW auch nicht in Einklang bringen.


    Wenn euch das genauso geht, gibts nur eine Lösung des Rätsels: Es muss einen zweiten Westerwald geben, ganz eindeutig 8)

    Ei Gudde Wäller,

    es wird die Bielefeldvariante sein oder ein Randzonenphänomen mit sehr selektiver Wahrnehmung. ;)

    [...]

    Fast beneide ich dich um deine absoluten Gewissheiten. Macht sicher vieles leichter 😉

    Nur mir nicht.<X "Hier im Westerwald" da krieg ich schon Gefühle. Irgendwie hat sich die Region in den letzten Jahren stark verändert, so viele unterschiedliche Klima und Vegetationszonen...;)

    Hab ein weder grossartig Himbeeren, noch Faulbäume und denke Mitte Mai schon eher ans Schleudern.