Beiträge von Rainfarn

    Um so erstaunter war ich zu lesen, dass sie im 2. Jahr noch besser werden. Das werde ich mal mit in meine Überlegungen einbeziehen und die besten mit ins nächste Jahr nehmen. Dann brauche ich auch nicht so viele Styrokisten

    Das ist keine generelle Aussage, aber es kam hier schon oft genug vor und auch beemax scheint wohl ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben. Wenn der Fokus auf einer max Ernteertragsmenge mit kaum Schwarmtendenzen liegt, dann tauschen halt viele jedes Jahr.

    Wohl auch wegen angeblich garantierter Überwinterung.

    Ich hab schon einige Methusalems gehabt, alleine schon wegen dem Varroathema und um zu sehen, was so möglich ist in der Richtung.

    Es ist schon mehrfach nachgemessen worden, dass die Leistung mit dem Alter abnimmt. Sowohl die Größe als auch die Menge der Eier nimmt wohl ab. Mit der Größe wahrscheinlich auch die Qualität.

    Eine Quelle dafür hab ich momentan nicht aber hab es schon öfter gelesen von glaubwürdigen Quellen.

    Die Aussagen kenn ich und die Studien dazu habe ich auch schon mal gelesen.

    Ist aber in meinen Augen eher für die Umlarvgeschichte relevant.

    Die Königinnen kennen in der Regel solche Studien nicht, meine können nicht lesen. ;)

    Die machen einfach, auch noch nach der dritten Überwinterung.

    Mir ging es darum, ob vielleicht die von einer bestimmten Seite gepredigte Vorgehensweise des jährlichen Resets dazu führt, dass Anfängern das Potential einer Königin gar nicht mehr bewusst ist. Die Frage hätte ich aber gerne von denen beantwortet gehabt...

    Könnte ich natürlich auch machen. Mir war nicht klar, dass das die Königinnen nach 1-2 Wirtschaftsjahren eine doch so lange Lebenserwartung noch haben.

    Da sich die Frage nach dem Alter der Königin hier im Faden häuft, mal die Gegenfrage, woher kommt die Annahme, dass Königinnen nach max. 2 Jahren nicht mehr zu gebrauchen sind?

    Die Lebensdauer auch im WV kann weit darüber hinausgehen (ohne merkliche Einschränkungen im Ertrag). Macht Euch einfach mal den Spaß und lasst ein paar gute Kö´s länger laufen und wenn´s nur für den Lerneffekt ist.

    Wenn man das im Standmaß machen will, müsste man 3er oder 4er Böden nehmen.

    Oder Ablegerkästen im Standmass. Wie beim Kollegen Maurer. Gut geimkert

    Lass dich nicht beirren. Wenn für dich wegen anderen Punkten eine Selektion und die Belegstellenvariante nicht zu realisieren sind, dann mach es so wie geplant. Bei der Auswahl des Züchters ein bisschen Augen auf und dann klappt das auch.

    Um zur Ausgangsfrage zurückzukehren. 1 Jahr Jungvolk, 1 Jahr WV und dann Rentnerbank bei sehr guten Königinnen, so mach ich es.

    Sollte das stimmen, dann ist das eine deutliche Änderung gegenüber den bisherigen Regelungen. Danach waren nur verschreibungspflichtige Arzneimittel nachweispflichtig - davon gibt es mittlerweile nicht mehr so viele.

    Dies ist sozusagen eine Rückkehr zu mehr Kontrollpflicht.

    VO 2019/6 § 4 macht schon mal klar, dass TAM auch AS u. Ox umfasst und nicht nur verschreibungspflichtige Medikamente vom Tierarzt meint.

    Aufgrund der Bestimmungen zur Rückverfolgung und Gesundheitsschutz bei der Herstellung von Lebensmitteln, die in Verkehr gebracht werden(LFGB), hab ich gelernt das AS u. OX Behandlungen ins Bestandsbuch eingetragen werden. Von mehr Kontrollpflicht kann da keine Rede sein.

    Hagakure, und was heißt das nun für die Hobbyisten hier im Forum?

    Es halten doch auch Nichtberufsimker ihre Bienen in den gleichen Beuten! Also …?

    Schöne Sonntagsgrüsse

    Harald,

    dem auch immer Berufsimker in Warrethemen (ahnungslos) reinquasseln. 😂🤣

    Naja, der umgekehrte Fall ist deutlich häufiger zu verzeichnen. ;)

    Das hat mit Kompetenzgebolze überhaupt nichts zu tun.

    Bernhards Aussagen ergeben sich aus seinem Werdegang. Warré zu 12 Dadant Berufsimker.

    U-Turn in der extremen Form, aber irgendwie sollte es noch zusammenpassen und dann kommt so ein widersprüchlicher Text bei rum.


    Man ist als Anfänger grundsätzlich schlecht beraten, wenn man erwartet, mit einem Beutensystem automatisch die mega Erntemengen einzufahren. Da können noch so viel Lämpchen im Post auch nichts dran ändern. ;)

    Alles Spekulation. Anhand der spärliche Informationen des Fragestellers dessen Bestand einordnen zu wollen... .

    Wenn er für sich die Vermehrung per Umlarven starten will, kann er den ganzen Ablauf erst mal mit seinem Material durchexerzieren, im Rahmen seiner Betriebsweise und seinen Terminen.

    Ich hätte da auch noch eine Frage: habe letztes Jahr kein Volk das in Schwarmstimmung war, wie kann ich da nachhelfen um ein Volk in Schwarmstimmung zu bekommen.

    Wenn gerade ein Volk in Schwarmstimmung da ist, kann man es nutzen. Hab ich vergangenen Jahr so gemacht, als ein Kollege noch Bedarf hatte, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht selber nachziehen konnte.

    Extra eines in Schwarmstimmung bringen, wäre mir schon zuviel Aufwand. Da kann man auch direkt einen richtigen Starter machen.

    Habt ihr noch Tipps, welche Bücher zum Thema man unbedingt gelesen haben sollte, die auch einem Anfänger die Betriebsweise wirklich anschaulich vermitteln? Gibt da ja einige von Bruder Adam, über Hans Beer bis zu Reiner Schwarz und Paul Jungels...

    Mit dem Buch von Reiner Schwarz bist du erst mal für die Praxis gut gerüstet. Alles andere kommt später und verkürzt jedes Jahr aufs Neue die Wintermonate.

    10% vom Betriebsumsatz lt. Gewerberecht. (Bagatellgrenze) Direktvermarktung Haustür.

    max. 1/3 vom Umsatz bzw. max. 51.500 € netto lt. Steuerrecht.