Beiträge von Rainfarn

    Mach doch einfach, wofür brauchst Du den Zettel?

    Dem ersten Post ist zu entnehmen, dass wohl noch keine Ausbildung vorhanden ist bzw. der ursprüngliche Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht ausgeübt wird.

    Eine Do-it-yourself-Ausbildung mit Zielsetzung, den Lebensunterhalt zu bestreiten unter den genannten Rahmenbedingungen.


    Koenigin94 laut deinen Ausführungen hängt dein Vorhaben von zwei weiteren Personen ab, ausser den von HaroldBerlin aufgeführten Punkten, stellt sich die Frage, ob der Support über einen langen Zeitraum Bestand haben kann und ob der finanzielle Background gegeben ist.

    Die Vermarktung ist jedoch ebenfalls gleichwertig zu setzen. Wird aber leider sträflich vernachlässigt. Mit dem Ergebnis eines nicht erreichten Deckungsbeitrages. Es reicht meiner Meinung nach nicht. Per Exceltabellen die Selbstkosten pro Kg Honig dem Imker zu zeigen, sondern viele Imker müssen an die Hand genommen werden um Ihren Honig entsprechend „Preis Wert“ dar zu stellen. Wodurch auch immer! Da sind der Kreativität des Imkers wohl keine Grenzen gesetzt.

    Erst muss der Imker mal in der Lage zu sein, seinen persönlichen Deckungsbeitrag zu ermitteln, dabei hilft die verlinkte Excel Tabelle schon mal sehr, wenn man sich keine eigenen Tools basteln will. Vielleicht kommt dem Ein- oder anderen dann mal der Gedanke, sein aufgerufener Preis ist zu niedrig.

    Vermarktung liegt in der Verantwortung des Einzelnen und schlau machen kann man sich übers Netz genauso leicht. Der Kreativität des Imkers sind keine Grenzen gesetzt, da hat du recht. Schulungen würden dazu führen, das 99 v. 100 Imkern mit den gleichen vermittelten Marketinginstrumenten losrennen. Stelle ich mir lustig vor.


    so dass der Kunde versteht, was alles an Handwerkskunst hinter dem Produkt Honig steht.

    ich stimme dir völlig zu - traue mich aber definitiv (noch?) nicht, das, was ich da hinter den Beuten veranstalte als Kunst zu bezeichnen ^^

    Da fängt es an, der Kunde will keine Realitäten hören, sondern Geschichten. Natürlich ist es Handwerkskunst, egal wie dilettantisch man sich selber vorkommt. Fliegende Honigeimer interessieren sowieso nur die Community. ;)

    :?::?::?::?:

    Die Wiesen hat nicht der Mais umgebrochen sondern der Mensch!

    Und auch der Mensch hat nichtmehr was anderes angepflanzt / ausgesät und nicht die Kartoffel!

    Wie verquer sind denn solche Argumente?

    Wir haben hier in Deutschland aber keine unberührte Natur mehr, irgendwann hat immer der Mensch irgendwas verändert.

    Du differenzierst in deinen Beiträgen zwischen Neophyt im Bezug auf die Ernährung der Menschen (gut) und Neophyt als Nahrungsquelle für Tiere/Insekten(böse). Das erscheint mir ein bisschen verquer. ;)


    Aber hier im Forum wie auch überall in unserem Land wimmelt es nur von Leuten, die solche Gehälter ohne mit der Wimper zu zucken einstecken, obwohl ganz bestimmt einige darunter sind, die nur in den Sessel furzen und das Geld nie und nimmer wert sind, aber der Markt gibt es halt her.


    Trotzdem würde ich die nicht als "Raupe Nimmersatt" bezeichnen, um so mehr, als das genau die Gruppe ist, von der wir deutschen Imker leben, denn nur die kaufen in nennenswerter Menge Honig zu fairen Preisen. Alle anderen kaufen beim Discounter oder beim alten Otto um die Ecke für Dreifuffzich das Glas. und werden das auch weiterhin tun.

    Es ist immer wieder interessant zu lesen, von welcher Art Kundschaft es hier und überall wimmeln soll. Entweder fährt die hiesige finanzstarke Klientel mit dem Porsche zum Lebensmitteleinkauf auf die Zeil (Frankfurt) oder aber die mögen keinen Honig. ;)

    Die meisten Kunden sind normale Leute, durch alle Schichten und es hat gerade bei den Älteren noch eine gewisse "Tradition" Honig vom Imker zu kaufen. Die kaufen je nach Einkommen nicht die rauen Mengen, schätzen aber das Produkt. Da müsste man eigentlich ansetzen, um neue Käuferschichten hinzuzugewinnen und die nicht von vorneherein an die Discounter verloren zu geben.

    Unterschiedliche Preise für unterschiedliche Kunden(gruppen) gehen nur, wenn keine Schnittmengen bestehen, wo sich über Preise ausgetauscht werden kann.

    Auf dem Land absolut illusorisch in der Durchführung, schon vor Social Media.

    Das es Regionen mit weitaus weniger Kaufkraft gibt, als es im südlichen Bayern der Fall zu sein scheint, wird bei der Foderung nach max. Preisgestaltung meist ausgeblendet.

    Die Kostenseite reel zu erfassen, ist allerdings sehr sinnvoll, Das würde manchen von dem Trip runterholen, noch Preise von annodazumal aufzurufen.

    Ohne Springkraut sähe die Spätsommerentwicklung der Völker in manchen Teilen Deutschlands noch bescheidener aus als sowieso schon.

    Das meinte ich.

    Was meintest Du?

    Wenn du das als Beweis von "einseitiger Sichtweise" ansiehst, von mir aus.

    Wäre dir das Füttern eines Pollensubstitutes lieber, als eine eigenständige Versorgungsmöglichkeit deiner Bienen oder würdest du die wegen der "Natürlichkeit" hungernd in den Winter schicken?

    Wenn Imker nicht für die eigenen Belange eintreten, macht es sonst niemand. Ich erinnere mal an die Zukunftskommission Landwirtschaft. Da waren "Alle", nur wir nicht. Und so sieht es überall im Bundesgebiet aus.

    Da ging es um die Texter Rinder, die sehr gerne Springkraut fressen. Und dort wurden Sequenzen gezeigt, die erschrecken können.

    Ganz so harmlos wie gemeind wird, ist dieses Kraut wohl kaum.

    Gruß

    Harald

    Was hat Dich erschreckt? Die Dexter-Minis oder die Springkrautfläche? Der "Biologe"?

    Der Mensch stürzt sich extrem gerne auf Nebenschauplätze wie das Springkraut. In der Rhön sind sie hinter Lupinen her ? !

    Ohne Springkraut sähe die Spätsommerentwicklung der Völker in manchen Teilen Deutschlands noch bescheidener aus als sowieso schon.

    Eventuell zwei Liebig dispenser gleichzeitig mit je 50 ml.

    Von Thymol rät er ab, weil zu wenig Effekt bei diesem hohen Befall.

    Ich werde es mit Oxalsäure sprühen probieren. Hoffentlich klappts.

    Werde hier berichten, hoffentlich ihr auch. Dann wären wir schlauer

    Wenn man die Beiträge gelesen hat, dürfte sich der Vorschlag mit den Liebig Dingern schon vor dem Niederschreiben erledigt haben. Die Temperaturen passen dafür nicht. Egal ob 1 mit 100 ml oder 2 mit 50 ml. Liest man ein bisschen quer, findet sich der Bericht von einem ausgelaufenen Liebig Dispenser um diese Jahreszeit.

    Der Volkszustand ist ausschlaggebend. Eigentlich müssten die, bei entsprechender Stärke, bis zur Winterbehandlung auskommen.

    Es geht mir nicht um Schwarmkontrolle, Honig, Füttern, etc.; das bekomme ich hin.

    Das reicht doch erst mal bzw. ist mehr als manch Anderer in der ersten Saison hinbekommt.

    Bevor ich hier wieder langatmig beschreibe, was ich mir alles überlegt habe, frage ich lieber: wie würdet ihr das an meiner Stelle machen?

    Zuerst eine Pause. ;)


    Irgendwann überlegst du dir dann, woher die Unbegatteten kommen sollen, bestellst ggf. vor und siehst zu, das die Ablegerkisten/Beuten bis zur Lieferung wieder frei sind.

    Ich glaube, das nennt man Anfängerglück.
    Kö ist fit, 4 tote Bienen im Boden und nach 4 Tagen 500 tote Milben auf der Windel nach einem tägl. Milbenfall von 13,7. Der Rest der AS schwamm in einer Ecke auf der Windel.

    Hat mit Anfängerglück gar nichts zu tun, sondern mit den aktuellen Temperaturen.

    Ansonsten siehe Beitrag #18, der trifft es ziemlich genau und nennt die möglichen Fehlerquellen beim Liebig Dispenser.

    AS mit einem passenden Verdunster oder Schwammtuch( sofern man das beherrscht) und zur passenden Jahreszeit ist ein gutes Mittel.

    Ach so, Missverständinis:

    ich meinte, wann hast Du denn diese Reservekönigin ins M+ umgesiedelt, ( in dem Du dann Ende September eine unbegattete gefunden hast)

    Vermutlich meinst du mich.

    Erste Septemberwoche. Der Rest wurde schon im Juli/August umgeweiselt. Jeweils mit den passenden Verfahren. Der 1:1 Tausch mit dem Mini+ war der Ausreißer in der Annahmestatistik.

    Als ich die Unbegattete dann später gegen eine reife Nachzucht tauschen wollte, war die in Eilage.Ist nix in Stein gemeiselt, bei den Bienen.

    wenn der direkte Austausch so funktionieren würde: Neue ins WV, alte als Reserve ins Mini, dann wäre ich mit dem aktuellen Setup sehr zufrieden.

    Wenn die Minis zweiräumig wären, könnte man ja eine Zarge mit der Königin aufsetzen und die andere Zarge bekommt die Reservekönigin.

    Dann sollte man absolut sicher sein, dass die zweite Zarge auch nicht die geringste Möglichkeit zum Nachschaffen beinhaltet.

    Reservekönigin wurde auf diese Weise von mir bei der letzten Einweiselung des Jahres gehimmelt. Gegen Ende September eine Unbegattete im M+ vorzufinden, hebt nicht die Laune.

    MessEV, BGBL 2014, Anlage 7 besondere Eichfristen für einzelne Messgeräte. MessEV


    FeDia Dem Gebührenbescheid wird ja wohl eine Rechtsbehelfsbelehrung beigefügt worden sein, einfach mal Widerspruch einlegen und warten, wie das Amt die Gebühren begründet.