Beiträge von Rainfarn

    Ach komm, dass ist doch eindeutig. Da kannst interpretieren wie du möchtest, in diesem Satz wird eindeutig vom Versand damit abgeraten. Einen Satz weiter steht klipp und klar zusetzen nach spätestens einem halben Tag. In dieser Hinsicht ist da echt nix dehnbar. Ich hab den Eindruck, hier wird einfach ein Beißreflex ausgelöst, sobald die Namen Aumeier & Liebig fallen.


    Und das Bienen durchs Geliermittel vergiftet werden... Naja. Da möchte ich wissen, woher diese Idee kommt. Selbst im zitierten Artikel wird klar vor der Gefahr durch Verdursten gewarnt, nach drei Tagen in der Post sind die Bienen tot und das Geliermittel wird (mit-)verdächtigt?


    Ich finde die Idee nicht so verkehrt. Für kurzzeitige Lagerung hab ich das auch schon verwendet. Besser als Honig, wo mir schon die ein oder andere Königin in der Hosentasche verklebt ist, weil der Honig in der Hosentasche zu laufen anfing. Dumm, aber passiert. Und ich hatte mit den Marschmallows noch nicht das Problem, dass drei Tage später die zugesetzt Königin aus dem Käfig befreit werden musste, weil der buckelharte Futterteig noch in der Fresskammer lag. Das hatte ich tatsächlich schon das ein oder andere mal. Was durchaus an eigenen Fehlern gelegen haben wird, aber vorgekommen ists nunmal.

    Sehr seltsam, gerade du, der doch einen sonst so anderen Stil pflegt, lässt in diesem Fall Fünf gerade sein.

    Wenn sie der Meinung wäre, dass es zum Versand nicht taugt, dann soll sie es so reinschreiben.

    Alle weiteren, von dir erwähnten Punkte, beziehn sich wohl eher auf andere Posts, Geliermittel habe ich nicht erwähnt.

    Und ja, vielleicht ist es ein "Beissreflex" aber schon ein wohlüberlegter und keinesfalls spontan. Die Dame haut in ihren Vorträgen auch öffentlich ihre dogmatischen Ansichten raus, mit Rundumschlägen in jegliche Richtung. Ich glaube auch nicht, dass es sie juckt, ob jetzt hier drüber diskutiert wird oder nicht. Manche Sachen sollte man aber schon mal kritisch hinterfragen dürfen, gerade wenn Neuimker mitlesen. Man muss ja nicht jeden Gaul reiten.

    Pia schreibt klipp und klar, dass der Marschmallow NICHT zum Versenden geeignet ist, da viel zu trocken. Bitte erst lesen, dann kritisieren. Ist doch sogar oben verlinkt.

    Schreibt sie eben nicht klipp und klar. Da steht "tagelanges" Versenden. Ein dehnbarer Begriff und echt nicht zielführend. Warum soll man das Zeug überhaupt nutzen? Wenn es zuwenig Wasser enthält, warum hat sie nicht gleich zu MarshmellowCreme gegriffen...<X

    Bei 1. und 2. ist das Ergebnis letztendlich das Gleiche, nur zeitversetzt. Du musst ja erst mal feststellen, wer es in die Bestenkategorie schafft. Bei der KöZucht, nimmt man in der Regel "das" beste Volk.

    Die Ableger könntest du vielfältiger aufstellen und deren Entwicklung gegeneinander abwägen.

    Unter Umständen dann aus dem/den Allerbesten nachziehen, nach dem ersten Honigjahr und der damit verbundenen 2 Überwinterung.

    In der Nachschau der vergangenen Jahre, habe ich schon manche Überraschung erlebt.

    Honigleistung im ersten Jahr grottig( theoretisch eine Kandidatin zum Abdrücken), aber dann ein Durchstarten in den Folgejahren, nach jeweils problemloser Überwinterung.



    Die Blühflächen auf Golfplätzen werden nach "Optik" eingesät, nur nachrangig nach Nektar od Pollenspender. Auch wenns anders kommuniziert wird. Die Luftbildaufnahme eines Golfplatzes zeigt überwiegend grüne Wüste. Die Aktionen mit "Natur" und Zertifizierung zu werben, begründen sich ja auch diesem keimfreien Wohnzimmerteppichgrün, das in die Kritik geraten ist.

    Ist Greenwashing und sonst nichts.

    Ja hier pfeift er noch, wenn auch nicht mehr so kalt wie früher. Aber nächste Woche sollen die Temperaturen ordentlich absinken, nicht nur hier.

    Der Threadersteller hat P. Aumeier im Bezug auf Einfütterung von Jungvölkern zitiert und nicht auf Restfütterung.

    Vollkommen klar, dass man bei Versäumnissen auch noch mal im Oktober nachfüttern kann.

    Diese absoluten Aussagen, ohne Einbeziehung oder wenigstens den Hinweis auf andere individuelle Faktoren, sind das Problem.

    Hallo Zusammen,


    an den Bienenstöcken sind noch ordentlich Wespen unterwegs. Einige haben das Bruststück mit einem weissen Pollenstreifen verziert, genau wie die Bienen, die jetzt überwiegend ins indische Springkraut fliegen. Zufall, weil es auch für sie Trachtquelle ist oder Tarnung, um besser an den Wächterbienen vorbeizukommen?

    Deckt sich aber mit meinen Beobachtungen. Die Milbenzahl ist erstaunlich hoch.

    Ich hoffe für Euch und alle, die in Zukunft dieses Mittel auch mal ausprobieren wollen, dass diese hohe Milbenzahl nicht daher kommt, dass das Mittel unzureichend wirkt und sich daher die Milbenpopulation trotzdem laufend vergrößert hat und ihr nur überwiegend den natürlichen Totenfall beobachtet...die hellen oder womöglich noch lebende Milben würden mich da jetzt alarmieren.

    Zum besseren Verständnis, ich wende das Mittel nur an, wenn es im Herbst zu einem erhöhten Aufkommen von Milbenfall kommt, der weit über den normalen Totenfall hinausgeht. Ein, zwei andere Faktoren spielen auch noch rein.

    Es betrifft nicht alle Völker, sondern sehr früh bereits behandelte WV (AS 60% Nassenheider). Den erhöhten Milbenabfall beobachte ich, in der Form, jetzt das zweite Mal nach Herbst 2017.


    Die Dosierungsänderung nach unten habe ich bewusst vorgenommen, nach dem ich eine entsprechende Wirkung, auch bei geringeren Mengen festgestellt habe und es mich bei einer testweisen Anwendung im Frühjahr mal zwei Königinnen gekostet hat. Rein subjektive Erfahrung, aber im Frühjahr würde ich es nicht mehr anwenden, der Hersteller schon. ;-)



    Ich frage mich derzeit, was zu tun ist, wenn auch nach der 5. Behandlung der Milbenfall so anhält - wobei es mich mitunter wirklich (negativ) überrascht, wie viele Milben aus TBE Völker fallen können, 2 Monate nach eben jener TBE.

    Deckt sich aber mit meinen Beobachtungen. Die Milbenzahl ist erstaunlich hoch. Besonders bei Völkern, die bereits früh (Anfang/Mitte Juli) behandelt wurden.

    Nach der 3 Behandlung hält der Milbenfall meist noch an. Mit den dann verbleibenden Restmilben müssen sie bis OS im Winter klar kommen.

    Derzeit habe ich es den dritten Herbst in der Anwendung.

    Die Wirkweise kann ich nicht erklären, aber durch die Menge der Varroen, die noch fällt, darunter auch helle Tochtermilben, funktioniert es gut. Überwintert haben bisher alle, damit behandelten Völker einwandfrei.

    Die Dosierung halte ich etwas niedriger als angegeben. Je nach Varroenmenge die noch fällt, wird mehrfach behandelt, im Abstand v. 6-7 Tagen.

    ch bekomme bei solchen Aussagen (die hier nicht zum ersten Mail auftauchen) immer ein bisschen Bauchschmerzen wg. dem Verbot von Preisabsprachen. Wir leben in der freien Marktwirtschaft: JEDER kann den Preis verlangen, den er für richtig hält und sich damit entweder in die Miese manövrieren oder dumm und dämlich verdienen (falls er genug Kunden findet).

    Lass mal die Kirche im Dorf oder in der Schweiz. Von Preisabsprachen kann keine Rede sein.

    Es wird niemand drauf verpflichtet, keiner kontrolliert oder sanktioniert.

    Gerade Honig ist ein recht homogenes Produkt, im DIB Glas erst recht. Preisbildung nach unten jederzeit möglich, nach oben schon schwieriger. Es gibt Durchschnittsangaben je Region u. Bundesland und da liegt der Discountpreis halt leider an der unteren Grenze.