Beiträge von Rainfarn

    Nach meinen Erfahrungen macht es schon Sinn, wenn man es längerfristig betreibt und das VSH Label wirklich gerechtfertigt ist. Seit mehreren Jahren mache ich es mit begatteten und auch unbegatten zugekauften Kö´s so. Von den Besten wird nachgezogen. 2020 waren die Ergebnisse augenfällig, allerdings ist es ja wohl bei Vielen ein eher varroenarmes Jahr gewesen. Ein deutlicher Rückgang von Krankheitsanzeichen ist das, was ich bis jetzt gesichert feststellen kann.

    Zum Imkern sowieso nicht!

    Das Ding gehört in den Wald mit großen Lichtungen, Teichen und ausgeprägten Blühpflanzenbeständen.

    In so einer Umgebung braucht es bestimmt keinen hunderte Euronen teuren Baumhöhlensimulator. Die gibts da nämlich für umme. ;)

    Gestern noch einen schönen Spruch gehört: "Das gehört verschwunden!". Finde ich, gilt auch für den Schiffer Dingens.

    Züchterkontakt ist aufgegleist! Wer direkt vor Ort umlarven und konsequent alles umweiseln, falls alles klappt, dann habe ich immerhin schon mal überall Bucki F1. :love:

    Und alles Königinnen mit ggf. Potential, dass macht die Entscheidung nicht leichter. Zusammenlegen im Herbst, im Hinblick auf den Honigertrag und an die eigenen Rahmenbedingungen angepasstes Wachstum. (werde ich mir mal eintätowieren lassen, damit ich mich endlich dran halte...;) )

    Ein Anfänger wie ich hat noch kein Gespür dafür ob beim anheben der Beute noch genug Futter drin ist. Wenn ein kurzer Blick dann helfen kann, warum nicht? Ist allemal besser als ein verhungertes Volk. Bin ich da so falsch in meiner Einschätzung?

    Wenn das Anheben der Beute dem Anfänger nicht ausreicht, weil angeblich kein Gespür dafür da ist, wie soll der " kurze Blick" dann aussehen, um sinnvoll abzuschätzen, wie viel Futter im Volk ist? Den Anfänger möchte ich sehen, der mit einem Blick von oben auf die Waben, den Futterbestand korrekt einschätzt.

    Die Anfragen zu Notfütterung haben sich in den letzten Jahren stark gesteigert und da frag ich mich, was läuft da schief, wenn es anscheinend mittlerweile Standardprozedur geworden ist.

    Juli/August sind eigentlich die Standard-Zeiträume oder?


    Schöne Grüße - Matthias

    Im Ausgangspost ist von Ende Juli als Erstbehandlung die Rede. Würde ich auch als zu spät einordnen.

    Wie gut, dass es hier immer Diejenigen gibt, die evtl Abtrünnige wieder auf dem Pfad der Tugend führen. ;)

    Der Fragesteller hat der Beschreibung nach ein Wachsproblem und gerade mal drei Völker. Wird wohl damit eher nicht wandern und lebt nicht davon, so dass der Honigertrag bis in letzte Gramm wohl auch nicht die Baustelle sein dürfte. Natürlich kann er auch schnell seine Kohle in richtig teure zertifizierte MW stecken.

    Naturbau ist nicht komplizierter als Mittelwände, dafür habe ich lang genug Erfahrung damit. Es gibt komplexere Themen im Bereich der Imkerei, die werden Anfängern quasi als Muss untergeschoben.

    Mein 2 Cent und Sicht der Dinge. Jetzt lehne ich mich entspannt zurück, wie damals schon, als der ganze Driss mit dem Wachs an die Öffentlichkeit kam.

    Dann solltest du dir im Klaren sein, dass nicht jeder Leser es als reine Überlegung im langweiligen bienenfreien Winter auffasst, sondern bei entsprechender Panik versuchen wird, es in die Tat umzusetzen. Weil er/sie ja im Forum gelesen hat, dass man sowas macht. Der Schuß kann nach hinten losgehen, für die Bienen hauptsächlich.

    Unabhängig davon ist der Einsatz von Naturwaben im Vergleich zu Mittelwänden sowohl komplizierter und als auch aufwendiger aus Sicht des Imkers.

    Eine Behauptung wird nicht dadurch belegt, dass man sie ständig wiederholt.

    Was ist denn da so kompliziert? Die Anfangstreifen oder die Wachsnut.

    Da du ja den Aufwand für den Imker so hervorhebst, wo liegt der?

    Falls du den erhöhten Futterverbrauch für den Ausbau der Rähmchen meinst, den verbuche ich auf der Bienenseite. Ich schleudere meine Waben der HR. Wabenbruch habe ich nicht.

    Naturwabenbau ist nicht komplizierter als MW...

    Natürlich ist Naturwabenbau komplizierter für den Imker und mit höheren Aufwand verbunden wie Mittelwände!


    Grüße vom Apidät

    Ja, wahrscheinlich hast du recht und ich war das letzte Jahrzehnt nur zu blöd, um es zu merken.

    Oder vielleicht liegt es daran, wie man die Prioritäten setzt, oder ob man damit imkern kann oder nicht.;)

    Hallo in Futtersorgen vereinte Imkerfreunde!


    Hab schon öfter daran gedacht, wenn es sein muss, bei Kälte nicht nur reinzuschauen, sondern auch Waben zu ziehen, diese Arbeit unter einer grösseren Folie zu machen, die ich mir über den Kopf und über den Bienenkasten werfe. Muss eine grosse Folie sein, damit sie allseitig bis auf den Boden reicht.

    Es müsste klappen, wenn man alles, was gebraucht wird, direkt neben dem Volk bereitstellt,

    gleich die Foljie mit drüberwirft und während des Arbeitens weder Deckel noch sonstetwas aus dem Folienzelt hinausgibt.

    Selber noch nicht ausprobiert, aber mal schnell rausgehauen. Als wenn Folie nennenswert die Kälte abhält. Dann auch noch Wabenziehen....:rolleyes:

    Wer sich unsicher war, hat im günstigen Fall die warmen Tage vor dem Kälteeinbruch genutzt.

    Ansonsten muss man da durch und achtet vielleicht in Zukunft drauf, ausreichend aufzufüttern.

    Kann leider nichts zu dieser Medizin sagen. Ich erinnere mich nur daran, dass es vor Jahren in den Bienenzeitungn Reklame dafür gegeben hat. Ich weiss nichteinmalmehr den Namen,.

    Du sprichst von FUMIDIL B oder? Ich habe keine Anhung ob es das noch gibt... - auch denke ich das es dagegen auch Resistenzen gegeben hat - aber das ist schon zu lange her um mich an genaueres erinnern zu können.

    Das Fumidil B ist ein Antibiotikum und wird schon länger nicht mehr in der Liste der zugelassenen Bienenarzneimittel geführt, europaweit.

    Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Ich kann ihn leider nicht mehr fragen.


    ....

    Dennoch: ja, „nur“ Wachs von 3 Völker, aber hochgerechnet auf Deutschland schlummert hier einiges! Die Aktion hat mir sämtliche Augen geöffnet. =O


    Kopf hoch und bleibt Gesund :thumbup:

    Selbst wenn du fragen könntest, ob er dir da eine ehrliche Antwort geben würde, sei mal dahingestellt.

    Es gab und gibt wohl noch immer ein paar Bauernschlaue, die nach dem Motto, wird schon nicht auffallen handeln.

    Naturwabenbau ist nicht komplizierter als MW und wenn du mal deinen eigenen Wachsvorrat hast, incl. eigener Leerwaben in Reserve, kannst du dich entspannt zurücklehnen. Dauert halt seine Zeit und ist nicht in einer Saison erledigt.

    Da bei den Anhänger mit nicht so großen Honigmengen gerechnet werden kann, könnte sich aber die Vermarktung schon lohnen. :P

    Ist mir auch durch den Kopf, hab ich mir aber verkniffen. Dafür hab ich schon diverse Ideen für ein passendes Etikett dieser Marke. Hoffentlich geht das schnell wieder weg.8)