Beiträge von Rainfarn

    Und schön ist sie auch nicht besonders, weshalb sie auch z.B. im Möbelbau keine große Rolle spielt.

    Gerade deshalb wundere ich mich immer, was der Herr Wohlleben mit all dem Buchenholz anfangen will.

    Aber um den wirds gerade eh auffällig ruhig, seit man von vertrocknenden Buchen liest...

    Dann wirds wohl Zeit, dass ich meine ganzen Buchenmöbel und Tische zum Fenster raus werfe.;)

    Vor ein paar Jahren war Buche noch in, bevor die Eiche mal wieder ins Rennen geworfen wurde.

    Das geht mit ein bisschen Marketing auch locker wieder für Buche.

    Frage der Zeit, bis hier auch der Herr Wohlleben erwähnt wird.

    Aber ich schätze, dessen Wald wird nicht ganz so stark unter der massiven Trockenheit leiden, weil der Waldboden intakter sein dürfte.

    Irgendjemand hatte die Sämlinge erwähnt , mit Vorteil gegenüber Baumschulpflanzen. Genau das ist auch ein Ansatz bei ihm. Hier ist es nicht ruhig um ihn, ist einmal wöchentlich im Radio.

    Und zweitens, hast du schon mal was von Waldhonig gehört? Da spielen gerade Nadelbäume die wichtigste Rolle...und die willst du jetzt quasi eliminieren?

    Die eliminieren sich schon selbst, wie derzeit gut zu sehen ist. Aussage eines Forstamtmitarbeiters: "Vom Waldhonig werden wir uns verabschieden müssen."

    Die nächste Waldinventur steht erst für 2021 auf dem Programm, Daten gibts dann erst 2022.

    Dann wird das Heulen und Zähneklappern erst recht losgehen. Der Ansatz v. ribes ist gut, da es sich um öffentliche Gelder handelt und es wird mal wieder nach Giesskannenprinzip verteilt.

    Bzw. wer bei Klöckner am lautesten schreit, bekommt Kohle, da sind die Imkerlein eh hintendran.

    Meines Wissens gilt das MHD von max. 2 Jahren ab der Abfüllung. Nicht ab der Schleuderung.

    Ich hatte noch nie länger als 2 Jahre Honig übrig, aber theoretisch kann er ohne Hinweis und schlechtes Gewissen noch nach 10 Jahren aufgetaut, abgefüllt und mit 2 Jahren MHD ausgelobt werden. Ein schlechtes Gewissen muss man für schlechte Qualität und schlechte Lagerung haben. Natürlich muss der Honig noch in Ordnung sein, zulässig ist es sowieso.

    Eigentlich hatte ich den Kaffee auf diesbezüglich, es wird hier gedreht und gewendet, bis es auf die individuelle Praxis des jeweiligen Imkers passt.

    "Natürlich muss der Honig in Ordnung sein", damit meinst du wohl der Honigverordnung entsprechen. Das stellt man aber nicht nur anhand einer Geschmacksprobe fest, wie hier angegeben.

    Honig 4 Jahre gelagert und aufgetaut, abgefüllt und vertickt. Da wäre ne Info an den Kunden nur fair.

    Nach dieser Logik müssten wir den Honig ja wie den Wein als Jahrgangshonig verkaufen. Wäre vielleicht auch ein Geschäftsmodell.

    Tja, der Threadersteller hat seinen Honig ja auch mit Wein verglichen...:rolleyes:


    Die großen Abfüller hätten dann ein riesen Problem wenn alle Jahrgänge die im Glas sind, aufgezählt werden müssten.

    Die grossen Abfüller haben in der Regel Labore und von jeder Charge wird ne Rückstellprobe gemacht. Kenne keinen Hobbyimker, der so vorgeht. Ist also als Vergleich nicht tauglich.


    Soll jeder machen wie er denkt, aber was hier zutage tritt, ist doch eine gewisse Überschätzung des eigenen Produktes und eine sehr kreative Rechtsauffassung. Das letzte Mal OT von meiner Seite.

    Ob die Imker/Bienenhalterschaft im Fokus von Sozialwissenschaftlern stehen? Ich glaube, das Forschungsfeld ist zu komplex.

    Die Bezeichnung Bienenhalter kenne ich nur negativ behaftet. Wird und wurde oft aus der Schublade geholt, bei allen alternativen Haltungsformen. Sich damit positiv abzugrenzen, wäre hier zum Scheitern verurteilt.

    Bisher bestätigt sich nur dieser alte Spruch: Zwei Imker mindestens 3 Meinungen, wenn zwei Imker einer Meinung sind, hat Einer keine Ahnung.;)

    Wir schreiben aneinander vorbei. Von entsorgen hat niemand geschrieben. Deine Aussagen zur Erwartungshaltung von Kunden entsprechen halt nicht meinen Vorstellungen. Wenn du als Kunde damit gut zurechtkommst, wenn deine Erwartung nicht erfüllt werden, ist das ok. Ich würde gerne das bekommen, wofür ich mein Geld hinlege. Und gerade die Honigverordnung und deren Grenzwerte wurden schon erwähnt und die lassen sich nicht mit einer "Geschmacksprobe" des Abfüllers belegen.

    Wir reden hier nicht über 1-2 Jahre alten Honig, sondern über 4 Jahre alten abgelagerten Waldhonig von der "Eiche", die nach Angaben des Posterstellers, ohne entsprechende Info an die Kunden verkauft wurde.

    Kleingartendrohn : der Kunde geht beim Kauf des Honigs in der Regel davon aus, diesjährigen, bzw im Frühjahr, Honig aus der Vorjahresernte zu kaufen.

    Grundsatz (§432 BGB) Daraus ergeben sich sogenannte Gattungsschulden(§433), z. B. Waren mittlerer Art und Güte zu leisten. Anhand reiner subjektiver Einschätzung des Abfüllers, ist dies bei 4 Jahre altem Honig wohl kaum zu gewährleisten.

    Alles kein Thema, wenn ich den Kunden vorm Kauf darauf hinweise, dass der Honig bereits 4 Jahre bei mir lagert.

    Ist hier aber wohl nicht passiert.

    Aber es ist ein schönes Beispiel für " ich verkauf den Kunden für doof" nur um meine Überproduktion loszuwerden. Wenn das Produkt doch nach 4 Jahren noch die "Topqualität" besitzt, die angegeben wurde, kann man dem Kunden doch auch reinen Wein einschenken. Oder?

    Leitet sich ab aus §433 ff BGB, in Verbindung mit §242 BGB.

    Soviel ich weiss, gilt das Kaufvertragsrecht auch für Hobbyimker. ;)

    HMF bei meinen Honigen auch weit besser als der DIB verlangt


    was meinst du, weswegen das Forum diese Funktion anbietet :)

    Fehlt nur noch das Ausrufezeichen und es kann als virtuelles Schreien gelesen werden. ;-)

    Die alte Charge hat diesen HMF Wert oder wurde er untersucht als er frisch abgeschleudert war?


    Es redet hier keiner davon, dass man geschleuderten Honig des Vorjahres nicht weiter verkaufen darf, liegt innerhalb des Bereiches MHD.

    Der Kunde geht davon aus, dass er frischen Honig kauft. Wenn er ohne Hinweis 4 Jahre gelagerten Honig bekommt, ist das Warenunterschiebung.

    Das weiß eigentlich jeder Imker, dass die Angabe eines MHD zwar vorgeschrieben, aber in Bezug auf Honig eigentlich eine Farce ist.

    Wo steht geschrieben, dass ich den Kunden das sagen mußte, dass der Honig 4 Jahre alt ist oder dass ich das Produktionsjahr aufs Glas schreiben müßte??? Der Honig war optimal gelagert und gut, Topqualität, von mir persönlich festgestellt.

    Im Nachhinein habe ich mit den Kunden drüber geredet. Überhaupt kein Problem.

    Nur weil man etwas "fett" schreibt, wertet es nicht unbedingt den Inhalt des Satzes auf. :rolleyes:

    Das MHD hat im Lebensmittelbereich schon seine Berechtigung. Honig zähle ich immer noch zu den Lebensmitteln. Ich empfehle Biene&Natur, 08.2019 Hinweise für den Einsteiger , Bienenrecht.

    Und die Honigverordnung §2 in Zusammenhang mit AnlageII.

    Hier besonders der Abschnitt über HMF und Diastase.

    Topqualität habe ich natürlich auch, ausser von mir, allerdings auch vom Labor festgestellt. 8)

    Was im April rein kam würde im Mai wieder verbraucht.

    Das ist bei uns (RLP/280 Meter ü. NN) in der Regel so. Aber danach gehts in der Regel los. Honigräume tu ich Mitte Mai drauf. Vor dem Klimawandel konnte es auch mal Ende Mai sein. Unser Honigjahr beginnt in der Regel mit reichlich Himbeere und Faulbaum und dann kommt fast immer der Wald dazu. :)

    Solange du ganz Rheinland-Pfalz als Ortsangabe betrachtest, vermeide doch bitte von "uns" zu schreiben.

    Keine deiner "Erfahrungswerte" trifft zum Beispiel auf mich zu. RLP/394 ü. NHN.

    Honigräume Anfang April aufgesetzt, Frühtracht geerntet etc. etc.

    Was nutzt du auch Halbrähmchen, voll verdeckelt, bittet sich ja geradezu an. ;)


    Nein im Ernst, dass ist ziemlich krass und wer dabei Schadenfreude empfindet, dem kann man nicht helfen. Kann schliesslich Jedem von uns passieren.

    Hast du gesehen, ob er irgendwie Schutzleidung anhatte oder ist er so ans Ausschneiden gegangen?