Beiträge von ELK

    Falls deine Deckenhöhe es zuläßt, würde ich eine weitere Schicht OSB-Platten aufschrauben und dann mit 2-Kompenentenlack streichen.

    Nutzen die Bienen das vorübergehend warme Wetter, um ihr Futter umzuschichten, fallen Wachsreste an, was ich hier und da beobachte. Wäre es Räuberei, wäre der Eingang verklebt, was ich nicht sehe.

    Ja, das ist der allgemein beglaubigte Konsensus., der bis heute verhindert, das man prüft, ob es sich tatsächlich so verhält.

    Danke, wäre auch gerne Gutmensch, suche aber erstmal Fakten, keine Theorien, wie plausibel sie auch klingen mögen.

    Heißt:

    Hat sich bereits was verändert im Zusammenspiel zwischen Milb und Bien nach mehr als 30 Jahren hautnahem Kontaktes, Behandlungen hin oder her?

    Sind die Bienen evtl. bereits in der Lage ohne Medizin zu leben und dabei trotzdem jede Menge Honig zu bringen?

    Sterben Bienen evtl. aktuell eher über ihre Behandlungen als an der Varroa?

    Welche Folgeerscheinungen sind zu erwarten, wenn wir den Bien weitere Jahrzehnte mit unseren guten Absichten traktieren?

    Auch wenn es Risiken birgt, sollten solche Fragen geklärt werden.

    Vergessen wir auch nicht die Schadschwelle des Imkers.

    Ohne Honig und mit stichígen Bienen macht er das nicht lange.

    Heißt, die Latte hängt hoch. Ob zu hoch, gilt es herauszufinden.


    Bekommt man eine Ausnahmegenehmigung, um in erster Linie den Statusquo zu klären, ohne sich den Konzepten etablierter Toleranzzüchter unterordnen zu müssen?

    Angenommen, ein Imker mit, sagen wir mal 100 Völkern, nimmt sich der Sache auf eigene Faust an und erlangt nach 10 Jahren gute Ergebnisse, wie kommt er an wissenschaftliche Begleitung ohne dabei seine bisherige Form seines Vorgehens aufzugeben, weil sie evtl. nicht den festgelegten Vorstellungen der Wissenschafter entspricht?

    Mal ganz abgesehen davon, das er rechtlich (Varroabehandlung ist ja Pflicht) schon stillschweigend in einer prekären Situation ist und somit seine Erfahrungen erstmal auch nicht teilen mag, liegt das Monopol dieser Arbeit offensichtlich auch ausschließlich bei den Wissenschaftlern.

    Stellen wir uns hier nicht selbst ein Bein, wenn wir Imker mit Selbstinitiative einfach ausgrenzen; warum auch immer? (Und ich spreche hier jetzt nicht von Anfängern, die die Welt retten wollen.)

    Kennen wir doch nicht einmal den aktuellen Status quo der aktuellen Resistenz / Toleranz, wie immer wir es nennen wollen. Wollen es auch gar nicht erst rausfinden, weil wir glauben, das Ergebnis bereits zu kennen.

    Ja, bei dem Gedanken, mindestens eine gute Honigernte zu gefährden, stellen sich auch mir die Haare auf. Insofern kommen mir solch negative Prognosen schon sehr gelegen, auch wenn sie in erster Linie auf Vermutungen bzw. Befürchtungen basieren.