Beiträge von hansen77

    Ist die unbegattete Königin schon geschlüpft?

    Ansonsten einen Tag vor Schlupf Ableger mit zwei gerade verdeckelten Brutwaben + 2 Futterwaben + schlupfreifer Zelle zwischen den beiden Brutwaben bilden . Nach zwei Tagen auf Schlupf kontrollieren. Nach 12 Tagen auf Begattung. Dadurch, dass du verdeckelte Brut zur Erstellung genommen hast fallen erste Stifte und Schlupf der Bienen zusammen und die Königin kann direkt richtig loslegen. Ab diesem Zeitpunkt für Tracht sorgen oder dünn flüssig füttern. Spätestens sechs Tage nach Begattung mit Oxalsäure besprühen.


    Gruß

    Micha

    Ich nehme im Lindenwald bis auf einen HR alle ab (Bienenflucht). Danach dürfen die Völker nach Hause. Für mich ist der Weg aber relativ kurz und die Kinder lieben den Lindenwald.

    Vor zwei Jahren hab ich es dann nicht geschafft die Völker zügig abzuholen und wurde mit einer tollen Waldtracht belohnt.


    Gruß

    Micha

    Hallo,


    ich plane für das nächste Jahr die Anschaffung eines Separators. Daher hole ich den alten Faden mal nach oben. Drei Fragen dazu:


    1. Hat von Euch einer Erfahrung mit Heidehonig, wie sieht hier das Ergebnis aus?

    2. Wie ist bei euch die Logistik rund im Seperator? Ich plane vom Auslauf der Schleuder direkt in den Separator und von dort in den Hobbock.

    3. Wie sind generell die Langzeiterfahrungen?


    Gruß

    Micha

    Es ist ja nicht unmöglich morgens zu wandern und am Morgen die Fluglöcher zu schließen. Muss man halt früher aufstehen und vor Flugbeginn die Beuten verschließen. Ich wandere auch lieber in den Sonnenaufgang hinein als in die Dämmerung. Dennoch sollte man ein starkes Volk nicht die ganze Nacht verschließen die Bienen merken sehr wohl, dass die Beute verschlossen ist. Mach mal den Versuch und verschliess im Dunkeln die Beute und öffne sie kurz danach wieder. Bei einem starken Volk quellen die Bienen nur so heraus.

    Aufgrund der Spritzthematik kommen unsere Bienen nur noch an Bioflächen. Bei uns hat sich Winterweizen bewährt, da hier auch keine Bodenbearbeitung im Frühjahr erfolgt. Hier ist der Samendruck im Boden aber noch so hoch, dass es reicht im Herbst ein Stück Land zu pflügen und im nächsten Sommer hat man eine blaue Pracht.

    Die Kornblume kommt ganz gut mit Trockenheit klar, honigt aber am besten wenn sich feucht warmes Klima einstellt. In dem Fall kann sogar von einer Massentracht sprechen, die entsprechenden Flächen vorausgesetzt.

    Sackfilter, Spitzsieb, Sumpf von Lyson, Doppelsieb, ist alles nur Fummelei.

    Seit 2 Jahren arbeitete ich mit dem Honig-Wachs-Seperator .

    Das ist eine andere Liga

    albee Ich bin auch sehr Interessiert an dem Honig-Wachs-Seperator. Hast du Erfahrung mit Heidehonig und wie dieser mit dem Seperator funktioniert?

    Hat eventuell eventuell schon einer Heißluftlötstationen zur ausprobiert? Da gibt es ja Modelle bei denen man die Temperatur einstellen kann. Das könnte doch zusammen mit einem Gas Vap ein regulierbare Alternative sein. Die ziehen aber ganz gut Strom, da wird ein Betrieb mit Batterie bestimmt schwierig.

    Als Alternative gibt es ja auch noch Embossing Heissluftpistolen für kleines Geld. Die haben nur 300W bei einer angeblichen Temperatur von 200 Grad.

    Ich setze einen Heißluftfön mit Rohrvorsatz ein. Der Heißluftfön hat eine Temperaturregelung. Ich heiße das Gerät befüllt mit 280 Grad auf, sobald Aerosol aus dem Rohr kommt werden 180 Grad eingestellt. Das Aerosol wird ca. 20s lang in die Beute eingeleitet, danach zur nächsten wechseln. Während des Umstecken empfiehlt es sich das Gebläse auszustellen, da doch eine große Menge Oxalsäure ausgeblasen wird. Auch sollte bei dieser Methode Atemschutz getragen werden. Wenn man unter den Fön ein Brett legt kann man diesen auch ablegen und während des Bedampfens andere Tätigkeiten machen.

    Ich verwende den Fön an einem 2,5kW Generator mit Leistungsanzeige. Während des Aufheizens werden ca. 2kW benötigt, danach zieht der Fön ca. 0,3kW.

    Ich benutze seid diesem Jahr einen Rohrverdampfer angetrieben durch einen Heißluftfön. Erhältlich sind beide Teile bei einem bekannten Imkereibedarf nähe Hamburg. Strom wird mit einem 2,5kw Generator erzeugt, welcher fest auf einem Anhänger installiert ist.

    Pro Volk benötigt man ca. 20s zum Bedampfen. Da man die Kombi während des Bedampfens vor der Beute ablegen kann sind weitere Tätigkeiten wie Kabel nachziehen, Fluglöcher öffnen etc. möglich.

    Insgesamt bin ich mit dieser Kombi sehr zufrieden.

    Wir benutzen nicht den Sublimox sondern einen Rohrverdampfer mit Heißlutfön. Als Stromerzeuger dient ein 2500 Watt Generator von Makita, dieser ist dauerhaft auf einem Anhänger installiert. Anhänger anhängen losfahren, behandeln, Anhänger abhängen, fertig.

    Hallo Harlod imkerst du mit Segeberger? Hier gäbe es den Boden mit Heizung. Der wird eigentlich verwendet um Honig aufztauen. Zargen drauf und Heizung auf 40 Gard eingestellt. Der Raum muss aber auch warm sein, ich habs beim Heideschleudern ca 30 Grad warm.

    Entdeckelst Du bevor du stipptst? Sollte man machen.