Beiträge von Benjabien

    Vielen Dank für die Antworten, insbesondere Drobi. Das klingt sehr verheissungsvoll. Allerdings hat sich die blaue Königin mittlerweile bereits in den Winterurlaub verabschiedet, sprich ist in die Brutpause gegangen, mit nur noch auslaufender Brut, wogegen der Volksteil mit der neuen Königin 3-4 Brutwaben in Arbeit hat. - Wieviele Brutwaben sind Mitte September normal für einen solchen "Ableger" ? - Die Blaue zu überwintern wird jedenfalls immer abenteuerlicher.

    Hallo Miteinander,


    gibt es Besonderes zu beachten, zwei Königinnen in einer Beute überwintern zu lassen, selbstverständlich durch ein Absperrgitter voneinander getrennt ? - Ich habe nämlich eine alte blaue Königin, die so toll war, dass ich nächstes Jahr von ihr nachziehen möchte, falls sie durch den Winter kommt. Im Zuge der "Teilen & Behandeln" Methode sind nun also zwei Einzarger vorhanden, die nächste Woche rückvereinigt werden sollen. Normalerweise überlebt das die Königin, die am Flugloch sitzt, aber diesmal möchte ich beide leben lassen. - Wer hat hinreichende Erfahrung mit solchem Vorgehen, und kennt die eventuellen Tücken, die die Auswinterung für so ein Doppelvolk bringen kann ? - Ich freue mich auf sachdienliche Hinweise.


    Viele Grüsse aus Hamburg von Benjabien

    Moin Zusammen,


    seinerzeit hatte ich mit dem Erfinder des Nassenheider Verdunsters telefoniert, und er meinte damals, ein verkleinertes Flugloch wäre völlig in Ordnung, zusätzlich zum verschlossenen Boden. Ich war jedenfalls eher ungläubig, und das war auch gut so, denn der 1.Prototyp vom Nassenheider Professional war eine Fehlkonstruktion und hat mir einen täglich grösseren Berg toter Bienen beschert. - Heute aber mache ich das so, dass ich täglich die Windel kontrolliere. Wenn sich da zuviele farblose Bienenersatzteile wie Beinchen häufen, öffne ich das Flugloch ein wenig mehr, bis die Häufung der farblosen Teile nachlässt. Und dann ist die optimale Fluglochöffnungsgrösse ermittelt worden. Bisher ging das gut so, und es entstanden trotz Säuredampf genug Winterbienen, selbst in Varroajahren, wo bis in den Oktober hinein verdunstet worden ist.


    Viele Grüsse von Benjabien

    Hallo Miteinander,


    das feuchte Wetter hat mir in einer Schleuderung 14 kg Honig mit 17,2% gebracht, und 11,5 kg mit 18%. Laut Mischungskreuzrechner ergäbe es, wenn ich die Eimer zusammenrühre 25 kg mit 17,4% - Hat jemand Erfahrung mit dem Mischen von Honigen unterschiedlicher Feuchte ? Freue mich über sachdienliche Hinweise.


    Viele Grüsse einstweilen von


    Benjabien

    Hallo Miteinander,


    hat jemand Erfahrung im Vakuumieren von ausgeschleuderten Waben ? - Es würde mich interessieren, ob das eine Option ist, die honigfeuchten Teile "trocken" durch den Winter zu bekommen. Das grösste Problem dabei dürfte die Wirtschaftlichkeit sein. Diese speziellen Folien sind teuer. Gehen womöglich auch ganz normale Gefrierbeutel, oder ruiniert man damit das Schweissgerät ?


    Viele Grüsse von Benjabien

    Ich frage mich allerdings schon, ob es einen Zusammenhang geben kann zwischen Billigpreisen bei Bienenvölkern und Verluste durch die Varroa. Oder anders ausgedrückt: Fördern niedrigpreisige Bienen laxes Varroamanagement und mangelnde Wabenhygiene ? - Frei nach der Melodie: Dann kauf ich mir halt im Frühjahr neue Bienen; kosten ja nix.

    Hm.... wenn ich mir überlege, dass ein Volk mit einer einjährigen Königin voraussichtlich 60-70 kg Honig in der Saison produzieren wird, und ich als Verkaufspreis 10 EUR/Kilogramm veranschlage, was ja recht billig ist, dann wäre mir das Volk logischerweise immer noch zwischen 600 EUR und 700 EUR Wert; vorausgesetzt, dass ich es nicht verkaufen möchte.

    Möchte ich es aber verkaufen, dann sind doch 250 EUR bis 350 EUR für so ein Volk absolut angemessen. - Ich verstehe also noch nicht wirklich, wie man ein Bienenvolk für 100 - 150 EUR abgeben kann, zumal ja selbst der Honigpreis im Einkauf um die 6 EUR/Kilo liegt, damit der Verkaufspreis dann gegen 12 EUR tendieren kann. (Ganz gleich ob als Hobbyimker oder als Profi) Auch hier gilt ja der Hinweis auf die Balance von Angebot und Nachfrage, und gerade nach einem Varroajahr sollte die Nachfrage entsprechend stärker sein, aber irgendwie scheint das Preisgefüge bei den Tieren anders zu funktionieren...

    Hallo Miteinander,


    wie ermittelt sich der Preis für ein Bienenvolk ? Sagen wir zu Beginn der Saison ? Macht es Sinn, Arbeitsstunden geltend zu machen, die man in den Aufbau eines Volks hineingesteckt hat ? Kostet ein Volk, das auf Billigmittelwänden sitzt genausoviel, wie ein Volk, das auf rückstandsarmen Mittelwänden seine Zellen baut ? Kann man die Kosten für Ameisensäure und Oxalsäure etc. irgendwie in den Preis mit hineinarbeiten ? Oder soll man einfach nach der zu erwartenden Honigmenge gehen ? Wie wäre es, nur einen alten Gewohnheitspreis anzusetzen, obwohl sich die Lage der Bienenvölker und die Kosten drumherum verändert haben ? - Was ist da richtig ? - Freue mich auf Eure Beiträge.


    Viele Grüsse von Benjabien

    Hallo Miteinander,


    und vielen Dank für die Antworten und Beiträge auf meine Frage hin. Mittlerweile hat sich Folgendes ergeben: Die fünftägige Varroawindel unter dem betreffenden Volk, Anfang November zeigte ja drei halb belegte Wabengassen. Und die Klopfprobe ergab ein ganz schwaches, kaum hörbares und geradezu weit entferntes, nahezu eingebildetes Summen. Jetzt, da die Temperaturen zweistellig waren, flog eigentlich keine Biene dieses Volkes mehr ein und aus, wogegen die Nachbarschaft fleissig dickste Pollenhöschen heimtrug; weiss der Teufel, welche Pflanze nach dem Frost jetzt noch gelben Pollen produziert. - Kurzum: Dieses Volk ist so gut wie tot. - Gestern nun habe ich die Beute geöffnet, um mir die Tragödie genauer anzusehen. Ob überhaupt noch jemand da ist. Ob es die Varroa war ? Ob die Faulbrut zugeschlagen hat ? Ob die Ameisensäure nicht nur die Milben verätzte ? Oder oder oder - Das Volk sitzt recht bequem und zahlreich auf 6,5 Wabengassen, über 2 Zargen verteilt, und wohlgenährte Winterbienen mit schönem Haarkleid, wie es sein soll, krabbeln lustig in ihrer Traube umher und einige zeigen mir ihren Stachel. Futter ist gut vorhanden, und so haben mich meine Honigvögelchen mal schön verarscht und den Imker in einen ordentlichen Schrecken versetzt. - Wieso warum weshalb ? Wer will das wissen ? - Ich behalte diese Damengruppe im Auge; wer weiss, was dahinter steckt, und ob sich nicht doch noch eine pathologische Auflösung des Rätsels ergibt. - Den Schalk im Nacken kann man als Erklärung immer noch heranziehen.


    Viele Grüsse von Benjabien

    Hallo Tom B.


    danke für die Frage: Ich hatte vor Jahren mit dem Bruno Becker telefoniert, das ist der Erfinder vom Nassenheider Verdunster, und er riet dazu, während der Verdunstung das Flugloch klein zu halten und den Bodenschieber einzulegen. Bisher bin ich damit gut gefahren. Dieses Jahr habe ich allerdings den Nassenheider 3 Wochen lang "laufen" lassen. Ich denke, das hat die Königin mit einer ebensolchen Brutpause quittiert. Auf die OX-Behandlung kann ich wohl verzichten ;-/


    Schöne Grüsse von Benjabien

    Hallo Miteinander,


    es geht um ein Bienenvolk, auf DNM, zweizargig, mit diesjähriger Königin, ein Maiableger, der sich gemausert hat. Nun habe ich es mit der AS - Langzeitbehandlung etwas zu gründlich gemeint, und die Königin ist in ebenso gründliche Brutpause gegangen. In der Folge davon hat sich das Volk im Oktober kahl geflogen, und nun sind nur noch rund drei Wabengassen mit Bienen besetzt, und das auch nur zur Hälfte.


    Was ist da zu tun ? Heute herrschen noch zweistellige Temperaturen.


    Mit starkem Volk über AG vereinen (Futter gut vorhanden) ?
    Die bienenbesetzten Waben auf andere Völker verteilen (mit oder ohne Kö) ?
    Die Bienen in andere Völker abstossen ?
    Die Bienen vor andere Völker fegen ?
    Abschwefeln ?


    Mit Dank im Voraus für gute Tips und Ratschläge der Erfahrenen,


    viele Grüsse von Benjabien

    Hm, ausschleudern wäre eine Möglichkeit, aber ob die Königin dann zu dieser Jahreszeit auf so einer unbebrüteten Wabe stiftet, ist vielleicht eher unwahrscheinlich. Eine Futterwabe gegen eine Mittelwand austauschen ist wohl ähnlich schwierig. Eventuell wird sie ja noch ausgebaut, aber ob sie derart frisch bestiftet wird,....


    Ich würde wahrscheinlich gar nichts machen, und erst dann eine Futterwabe entnehmen, wenn massiver Wildbau unter der Folie errichtet und befüllt wird.