Beiträge von Benjabien

    Heute habe ich mir den BR1 wieder einmal angeschaut, in der Hoffnung, dort eine lebendige Königin vorzufinden. Die Bienen waren extrem nervös und sprunghaft. Sie hoppsten auf den Stockmeissel, als ob er und sie magnetisch wären, und sprangen wieder zurück. Gegeneinander ging es, wie im Kampf, und dann liessen sie wieder voneinander ab, als ob sie nur Spässchen gemacht hätten, schlugen Haken, bald hierhin bald dorthin. Fast kam es mir vor, als suchten sie etwas. Steckten ihre Köpfe in die Zellen, und suchten dann weiter, immer noch in quasi mehreren Schichten auf der Wabe, sodass ich den Grund kaum sehen konnte. Was ist da nur los ?


    Ich sah viele leere Zellen und viele nektargefüllte Zellen und Pollen, der mir glänzend vorkam. Aber dann entdeckte ich soetwas wie gekringelte Maden im Futtersaft. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie glücklich ich war. (Noch nie im Leben war ich happy darüber weisse Maden zu sehen.) - Aber ich war nicht ganz sicher, ob es auch tatsächlich Maden waren, und nicht irgendeine optische Täuschung, hervorgerufen durch das extrem nervöse Gewusel, schlechte Lichtverhältnisse unterm Baum und altem weissen Pollen am Zellengrund. Deswegen suchte ich weiter die einzelnen Waben ab, bis ich schliesslich wieder auf Maden stiess. Ganz klar, es waren weisse gekringelte Maden, eine pro Zelle. Es muss also eine Königin vorhanden sein, die den Nassenheider Verdunster professionel und sein Säurebad überlebt hat. Hoffentlich überlebt sie auch meine Durchsicht, denn gesehen habe ich die Ungezeichnete nicht.


    Und die Bienen sausen wie die Bekloppten, als ob es hier mitten in der Stadt noch eine heisse Trachtquelle gäbe. Aber was sollte das sein ? Die Linde ist lange lange schon durch.

    Vielen Dank für Eure Antworten, jetzt bin ich ein ganzes Stück weiter, und kann viel besser entscheiden, was ich mache.


    Bienenhäusler
    Ein leeres Magazin hatte ich dabei, um die entnommenen Waben transportieren zu können. Jedoch musste ich sie ersteinmal von Bienen befreien. Ein Wabenbock war das, was gefehlt hat.


    Viele Grüsse von Benjabien

    Die Damen haben sich die 5 Waben im Zentrum von BR2 nicht so ohne Weiteres wegnehmen lassen, und ich bin bei dieser Auseinandersetzung durch den Handschuh hindurch gestochen worden. Die Bienen sassen haufenweise auf den Waben, und ich habe die Teile auf dem Boden abgestellt, um freie Hände zu haben und Raum zum Überlegen, wie der Kampf nun weitergehen soll. Da ist schon mal so ne Wabe umgekippt. Und der Garten wird auch fleissig von Wildkarnickeln und Eichhorn besucht, und die verteilen halt so ihre Hinterlassenschaftenquerbeet im Gelände.

    Nun, die ausgetauschten werden zur Zeit eifrig bearbeitet und mit Nektar befüllt, sodass ich sie den Bienen wieder entreissen müsste, um die alten - zwar vollen - aber doch nicht mehr hygienisch einwandfreien wieder reinzuhängen. Diese Operation scheue ich, solange sie nicht zwingend notwendig ist. Ist sie es denn ?

    Hallo miteinander,


    neulich habe ich 5 Futterwaben aus dem BR2 entnommen, bzw. gegen ausgeschleuderte Waben eingetauscht. Eigentlich sollte in den entnommenen gebrütet werden, aber die Bienen haben alle Waben randvoll gemacht, sodass für Brut gar kein Platz mehr war. Die Waben sind etwa 1/2 bis 2/3 verdeckelt und es dürfte sich darin neben Anteilen von 5kg Zuckerlösung, die ich bereits verfüttert habe, auch frischer Nektar befinden. Die Waben haben aber auch schon eine heftige Varroabehandlung hinter sich, mit 60%iger Ameisensäure. - Zur Zeit habe ich die Dinger in einer Leerzarge gelagert, über ausgeschleuderten Waben und eingelöteten Mittelwänden. Können die vollen Waben als Futterwaben im nächsten Frühjahr dienen, oder ist ihr Inhalt bis dahin verdorben, bzw. durch die Ameisensäure, die sie sicherlich mit aufgenommen haben, sowieso schon unbrauchbar ?

    Der Nassenheider Verdunster Professional ist eine Fehlkonstruktion, vor der mittlerweile sogar seitens des Herstellers gewarnt wird. Es laufen diverse Versuche, woran die zu hohe Verdunstungsrate liegen mag. Man hat einerseits unerwünschte Kapillareffekte im Visier, aber auch eine zu grosse Öffnung im Übergang von Tank zu Verdunstungsschale, oder eine fehlerhafte Dochtcharge. Wahrscheinlich sind mehrere Faktoren gleichzeitig für den Fehlbetrieb verantwortlich; sicherlich eine zu hektische Produktionszeit, die das Gerät nicht ausreifen liess.


    Das Gerät habe ich schon längst aus dem Volk genommen. Ich werde nun auf geeignetes Wetter warten, und dann in BR1 nachsehen, ob wieder Stifte vorhanden sind, oder ob die Königin doch draufging.

    Folgenden Hergang möchte ich Euch berichten:


    In meinem Volk auf 2 Zargen befanden sich in BR1 ganze 4 Brutwaben mit überdicken Futterkränzen, sodass die Brutfläche sehr klein war. Die restlichen 7 Waben strotzten vor Nektar, bzw. Futter (habe 5l Zuckerwasser 3:2 verabreicht). incl. 2 Pollenwaben.


    BR2 war völlig verhonigt und überhaupt nicht mehr bebrütet.


    Nun kam der unselige Nassenheider Verdunster Professional zum Einsatz und hat in 14 Tagen 470ml Ameisensäure ad.us.vet. 60%ig verdampft. Vor der Beute wuchs ein Haufen toter Bienen und die Wespen freuten sich.


    Anschliessend sah es in der Beute so aus:


    In BR1 gab es in den 4 Brutwaben nur noch wenig auslaufende Brut und gar keine Stifte mehr. Die dennoch zahlreich versammelten Bienen wandelten in mehreren Schichten wie in Zeitlupe über die Waben und summten sanft, sodass ich davon ausgehe, dass die Königin den Nassenheider überlebt hat und jetzt eine Brutpause einlegt. Die 7 Futterwaben strotzen immer noch von Inhalt.


    In BR2 dito, wie vor der Behandlung mit Ameisensäure, nur dass die 5 zentralen Waben miteinander verbaut werden. - Daraufhin habe ich die miteinander verbauten Waben entfernt und durch ausgebaute Leerwaben ersetzt. Gleichzeitig habe ich die Wabenanzahl um 1 auf 10 reduziert. (respektive Einwinterung)


    Frage(n) nun: War es ein Fehler, den Bienen 5 miteinander verbaute Futterwaben wegzunehmen, und durch Leerwaben zu ersetzen, wenn sowieso aufgefüttert wird ?


    Und wie bekomme ich die Königin wieder in Brut ? - Wäre es sinnvoll die Pollenbretter in BR1 weiter nach aussen zu hängen, um Platz zu schaffen ?


    Ist die Reduzierung auf 10 Waben in BR2 zu früh geschehen ? Oder kann ich auch in BR1 die Anzahl um 1 verringern ?


    Was würdet Ihr machen ?


    Freue mich über Eure Antworten zu der Angelegenheit.


    Viele Grüsse von
    Benjabien

    Meine Bienen wohnen mitten in der Stadt in einer DNM Holzbeute Segeberger Art mit Flachboden. Jetzt, Mitte August, ist wohl die Zeit der Fluglocheinengung gekommen, und hierzu habe ich ein Stück Holz mitgeliefert bekommen, dass das Flugloch auf etwa 100mm x 8mm verkleinert.


    Bevor ich das Holz einschiebe, muss ich das Varroazählbrett zur besseren Belüftung unter dem Gitterboden entfernen, oder kann ich es drin lassen und weiterzählen ?


    Muss die Fluglochverengung irgendwie befestigt werden, oder kann sie einfach nur reingeschoben werden und fertig, bis das Mäusegitter drankommt ?


    Vielen Dank im Voraus für die Antwort(en)
    Gruss von Benjabien