Beiträge von Benjabien

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    Was jetzt nicht als gesunde Winterbiene im Kasten ist, kommt auch nicht mehr. Den Rest der Milben erledigt die Winterbehandlung.

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    Das sehe ich ähnlich. Mit dem Mäusegitter würde ich allerdings noch warten, bis die Wespen erfroren sind.


    Vielleicht noch eine Sprühbehandlung... Dabei nimmt allerdings die Bienenmasse ab, die man aber doch braucht. Also, das ist jetzt die Wahl zwischen Pest und Cholera. :/

    Ja, Kreppklebeband. Das kann man mit den Fingern auf die richtige Länge bringen (also ohne Schere), und mit Filzschreiber beschriften. Und wenn der Hobbock leer ist, ohne Problem wieder abziehen für die nächste Füllung.


    Ich notiere, Losnummer, Gewicht, Datum, Wassergehalt, und wenn ich gut gelaunt bin, sogar, wieviele Kartons Gläser das voraussichtlich werden.


    Siehe auch Hier. (Bitte ganz unten auf die Seite scrollen)


    Auf eine Karteikarte notiere ich dann sämtliche Ernten und Losnummern, damit ich am Schreibtisch den Überblick behalte. Also, wenn man so will: Doppelte Buchführung.


    P.S. Mit Kreppklebeband meine ich das, was man beim Renovieren zum Malerfolie-an-die-Fussbodenleiste-kleben verwendet. Es ist nicht gekreppt, wie der Name nahelegt, sondern glatt und daher beschriftbar.

    Dem muss ich seit letzter Woche leider wohl zustimmen. Ich wurde in den letzten Jahren zig mal von Bienen gestochen und hatte ausser einer leichten lokalen Reaktion keine Beschwerden. Am Freitag wurde ich dann gestochen und etwa 15 Minuten später stand der Notarzt vor der Tür weil ich stark reagierte. Dabei bin ich sehr überrascht von dieser "Null auf 100"-Reaktion meines Körpers. ;(

    Ja, so ist es mir auch ergangen. Zum Glück gibt es funktionierende Hyposensibilisierungen, und so kann ich wieder angstfrei an die Bienen gehen.

    Also es besteht aller Grund den Kopf nicht hängen zu lassen.

    Im Moment nutze ich den Fluglochkeil, und zwar mit Schaustoffstreifen auf wenige Zentimeter Breite verändert. Nach den ersten Frösten, wenn die Wespen abgegangen sein werden, tausche ich den Holzkeil gegen ein Gitter aus. Damit kann es keine Probleme mit dem Totenfall geben, und die Feuchtigkeit kann im Winter besser entweichen.

    Die Brühe sieht fast so aus, wie wenn mehr nicht drin wäre. Ich finde, es könnte ein wenig zu hell sein, also mit anderen Worten zu viel Flüssigkeit und zu wenig Propolis. Dann würde ich soweit eindicken, bis die Brühe fast schon schwarz ist. Das Foto kann aber auch optisch täuschen. Wie lange zieht das denn schon durch ? - Aus dem Schmodder kann man mit einem winzigen Schuss Alkohol nocheinmal ein wenig herauskitzeln. - Guck mal hier, falls Du das nicht schon kennst.

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    Die behandelnde Allergologin wollte daraufhin die Therapie beenden, aber ich mache weiter, bis die empfohlenen drei Jahre voll sind.

    Nicht nur die erhöhte Dosis von 200 statt 100 Mikrogramm, auch die verlängerte ambulante Phase gehört beim Imker dazu. Oft wird von fünf statt drei Jahren, manchmal von lebenslang gesprochen. Ist denn eine Kontrolle der IgE-Werte durchgeführt worden, oder warum will die Allergologin abbrechen.


    Es ist keine IgE-Kontrolle durchgeführt worden, weil ich gleich darauf bestanden hatte, die Therapie fortzusetzen. Die Überlegung, abzubrechen, entstand infolge der wiederholt ausgebliebenen allergischen Reaktion nach diversen Stichereignissen.

    Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen:


    Honig, der sozusagen unbeaufsichtigt vom Rühren pausiert, kann grobe Kristalle bilden, die sich wie Sand auf der Zunge anfühlen. Die bekommt dann leider auch kein Wärmeschrank mehr klein. Raussieben geht auch nicht, weil einfach nur das Sieb im Nu verstopft.


    Honige, die langsam kristallisieren, wie Wald/Blatthonig neigen zu gröberen Kristallen. Sobald der Kristallisationsprozess beginnt, heisst es Rühren Rühren Rühren. Also die noch kleinen Kristallchen verteilen verteilen verteilen; möglichst gleichmässig sollen sie im Honiggebinde verteilt sein. Je höher der Wassergehalt, desto schneller sinken sie auf den Grund, oder hängen sich an die Wandung.


    Die Vorstellung, dass durch das Rühren Kristalle zertrümmert werden, ist ein altes Märchen aus dem Hause Black & Decker.


    Fazit: Die Pause beim Honigrühren, wie in der Musik muss an der richtigen Stelle sitzen.

    Knistern kenne ich nicht, aber merkwürdiges Rascheln im Bienenstock. Ich hatte mal ein Volk, aus dem raschelte es einen ganzen Sommer lang.


    Im September löste sich dann das Rätsel auf, als mir ein Schwall Bienen entgegen flog, nachdem ich hinten den Hochboden öffnete, um die Varroaplatte einzuschieben. Sie kleinen Süssen hatten monatelang am Einschub geknabbert, bis sie ihn durch hatten.


    Weiss der Geier warum die das gemacht haben. Ob es am Holz lag oder an den Bienen; wer kann das wissen. Es kam nie wieder vor.

    Bei mir sieht es ähnlich aus, aber es ist ja noch ein wenig Zeit. Diverse Königinnen haben mit der AS das Stiften eingestellt. Die versuche ich zur Zeit mit kleinen Flüssigfuttergaben 3:2 zur Eiablage zu bewegen. (Da es hier immer noch honigt, sind die Völker bereits aufgefüttert). Besonders die Ableger sind hier zu nennen.


    Denen gebe ich jetzt noch etwa eine Woche Zeit. - Wenn die sich bis dahin nicht entschliessen können, Bienenmasse aufzubauen, werden sie im Oktober mit gängigen Methoden vereinigt.


    Vorher aber noch einmal Milbencheck und gegebenenfalls AS, um der Reinfektion willen.

    Vielleicht ist Folgendes ein gewisser Entscheidungsanstoß:


    Wer zwei linke Hände hat, ist mit Zander besser beraten, weil da die Ohren zum Halten griffiger sind. DNM-Ohren sind klein und fummelig, besonders wenn noch Bienen drauf herum krabbeln. Hier ist schon etwas Geschicklichkeit in den Händen kein Nachteil.


    Und wer im Kino gerne in Panoramen guckt, sollte mit einer Zanderwabe fast schon von alleine vertraut sein. Wogegen DNM wesentlich übersichtlicher ist, ähnlich dem alten Kinoformat 1,33:1


    ;)

    Möglicherweise ist es machbar, gehört aber nicht zur guten imkerlichen Praxis.

    Denn alles was einem Bienenvolk entnommen worden ist, sollte aus Gründen der Hygiene nicht wieder retour gegeben werden.


    Ich würde wenigstens das Laborergebnis einer aktuellen Futterkranzprobe abwarten. Denn wenn es der Teufel will, verteilst Du mit der beabsichtigten Massnahme Faulbrutsproren auf Deinem Bienenstand, und infizierst damit alle Deine Völker.


    Die Nachteile einer diesbezüglichen Sanierung sind ein enormer Aufwand.

    Du kannst im Grunde solange füttern, bis es zu kalt geworden ist, um das Futter abzunehmen. Das kann noch den ganzen September so gehen.

    Ich würde aber immer soviel einfüttern, wie die Bienen verarbeiten können; maximal 5liter pro Fütterung bei starken Völkern. Bei kleineren Einheiten würde ich weniger anbieten; vielleicht sogar nur 1-2 kg Zucker 3:2 pro Fütterung. Dann paar Tage warten, bis das Futter verarbeitet worden ist. Einzarger brauchen so 10-15 kg Futter für den Winter, lieber mehr, damit es im April möglichst keine Probleme mit Hunger gibt.

    Ob 1:1 oder 3:2 oder Industriebienenfutter ist Geschmackssache und eine Frage der Erfahrung. Ich persönlich füttere jetzt übrigens nicht 1:1 ein, weil ich den Winterbienen nicht die Schufterei der Trocknung zumuten möchte.


    Noch Fragen offen, dann gerne mal hier reinschauen.