Beiträge von Benjabien

    Hallo kaktusland,


    hier gibt es ein Video, dass Dir zeigt, wie es aussieht, wenn man mit primitiven und eigentlich unzureichenden Mitteln eine Propolislösung herstellt.


    Für den Hausgebrauch ist das allemal brauchbar, wogegen weitergehende Ansprüche an Konzentration, Reinheit, Raffinesse und so weiter sicherlich offen bleiben.


    Viele Grüsse von Benjabien

    Hallo Fabian,


    niemand braucht am Anfang die volle Ausrüstung, aber klar ist, dass die Ausrüstung wachsen wird. Besonders, wenn Du Honig in der Menge ernten willst, die über den Eigenbedarf hinausgeht. - Ich kenne Imker, die mit extrem wenig Aufwand für den Eigenbedarf imkern. Das geht auch. Es hängt davon ab, was Du von Deinen Bienen erwartest. - Doch ganz gleich, wofür Du Dich entscheidest, wirst Du viel Zeit in das Wissen um die Tiere, ihre Biologie und ihren Lebensraum investieren müssen. -


    Viele Grüsse von Benjabien

    Hallo Miteinander,


    laut Mitschrift eines Imkerseminars, das ich mal besucht habe, gibt es noch eine andere Zählmethode, als die mittels technischem Gerät:


    1 Minute lang Bienen Flüge am Flugloch zählen mal 120 = Bienen im Feld.


    Leider weiss ich aber nicht mehr, ob man die einfliegenden, oder die ausfliegenden oder die ein- und ausfliegenden Bienen zählen soll. :rolleyes:


    Liebe Grüsse von Benjabien

    Das Futter ist mir auch aufgefallen. In der Vergrösserung erinnert es an eine Mischung aus Räuberei und Industriezuckerlandschaft. Wie wenn das Futter nicht richtig invertiert werden konnte. Beim vierten Foto frage ich mich, ob es sich dabei um eine Brutfläche handelt, oder um Futter; aber so seltsam glatt, oder ist das der Blitz, der das so aussehen macht ?


    Ich denke, die Betriebsweise ist zu überdenken; damit solche Völker erst gar nicht entstehen.

    Hallo Miteinander,


    Eine diesjährige Königin eines Sammelbrutablegers, die dort Ende Mai geschlüpft ist, scheint ihr Brutgeschäft aufgegeben zu haben. Das Volk fliegt nur sehr widerwillig und nimmt auch nicht richtig das Futter ab. Merkwürdigerweise ist das Volk aber recht ausgeglichen und summt zufrieden vor sich her, wenn ich es öffne. Geradeso, wie wenn es eine intakte Königin hätte.


    Das macht mich stutzig, ob hier nur eine temporäre Brutpause vorliegt, und ich meine Umweiselungsabsichten fallen lassen sollte. Aber wieso sollte ein Volk kurz vor der Winterpause aus der Brut gehen ?


    Was meint Ihr, ist hier jetzt angebracht ?


    Übrigens habe ich die Gunst der Stunde genutzt und das Volk mit Milchsäure besprüht. Ganze 4 Varroen sind gefallen.


    Viele Grüße von Benjabien

    @ AndreasH

    Die Weiterbehandlung mit wässriger Lösung scheint - nach allem, was ich gelesen und gehört habe - durchaus kein Standard zu sein, sondern die Ausnahme. Warum auch immer. Das scheint man hier im Forum nicht erfahren zu können, wann und warum wässrig weiterbehandelt wird. Das hätte mich sehr interessiert.


    Dagegen ist die Aufsättigungsbehandlung - also der stationäre Aufenthalt mit wässriger Lösung wohl das Normale. - Vielleicht variiert das von Behandler zu Behandler oder auch von Landstrich zu Landstrich; keine Ahnung... Ich denke aber nicht, dass die unterschiedliche Vorgehensweise in den diversen Krankenkassen begründet liegt.


    Seit letztem Jahr reagiere ich allergisch auf Bienenstiche, die Jahre zuvor nicht. Demnach hat sich die Überreaktion mit der Zeit entwickelt.


    Viele Grüsse von Benjabien

    Das Problem mit der Standard-Therapie liegt in der unnötigen zusätzlichen Aluminiumexposition, wenn es auch einen Weg ohne Alu gibt. - Wer da kein Problem hat, soll das gerne machen; es ist ja sein body. - Die entsprechenden vier Jahre alten Hinweise vom PEI überzeugen mich nicht wirklich. Ein bischen muss ich da sogar an folgenden bestimmt unzulässigen Vergleich denken: Befrage mal eine Zigarettenfabrik zur Schädlichkeit des Tabaks. - Kann sein, dass ich etwas wenig Vertrauen habe. Aber letztenendes folge ich meinem Bauchgefühl. - Viele Grüsse von Benjabien

    beemax

    Dass das Risiko eines anaphylaktischen Schocks bei einer nichtadjuvansgebundenen Allergengabe (Kaskade) leuchtet mir ein. Und damit könnte man auch zufrieden sein, und die Alupille schlucken.


    Dennoch bleibt die Frage zurück, wieso in der Medikamenteninfo im Beitrag #16 ausdrücklich beschrieben ist, wie eine Rückumstellung von Depot => Nichtdepot gelingen kann. Da wird ja genau das beschrieben, nämlich Dosierung extrapolieren, was Du in Abrede stellst. Warum hat die medikamenterzeugende Firma das dann hingeschrieben, wenn es doch im Grunde ein Wahnsinn wäre, es zu versuchen ?


    Es muss da einen Grund geben. Und vom Helmholtzzentrum in München hat mich der Hinweis erreicht, dass es tatsächlich auch so praktiziert zu werden scheint. Deswegen frage ich hier im Forum, ob es Leute gibt, die genau damit Erfahrungen gemacht haben. Nämlich auch die späteren Spritzen mit wässriger Lösung zu erhalten. - Denn Hinweise sind natürlich so eine Sache, nebulös und man weiss auch nicht wirklich, was dahinter steckt. Eine gemachte und mitgeteilte Erfahrung kann da schon etwas geerdeter sein.


    Viele Grüsse von Benjabien

    @ rase: Am Mut, an der Schmerzempfindlichkeit, an der Schreckhaftigkeit; da kann es die verschiedensten Gründe geben. Auch vielleicht an der Tierliebe; was weiss ich.


    Hier ist eine Fachinformation zum Präparat von Reless. Auf Seite 5 steht, dass eine Änderung von Depot zu wässrig theoretisch gehen würde. Obwohl mir eine der Allergologinnen gesagt hat, dies sei keinesfalls möglich. - Also, man muss wohl selbst erst Spezialist werden, damit man den Ärzten sagen kann, was geht.


    https://portal.dimdi.de/amispb…602817-spcde-20151201.pdf

    @ BaarImker

    Hallo David, Du fragst, was ich jetzt genau wissen möchte. Ich möchte wissen, ob es hier in der Forumsrunde eine/n Bienenhalter/In gibt, die/der nach einer Hyposensibilisierungsbehandlung im Krankenhaus, ambulant Spritzen erhält, die kein Depotpräparat sind. Also, wo nicht SQ801 oder etwas von Depot draufsteht.


    Und es würde mich auch der genaue Grund interessieren, warum kein anderes Präparat verabreicht wird. Die Antworten, die Doro E auf diese Frage erhalten hat, finde ich so unbefriedigend, dass ich mich frage, ob es nicht noch eine bessere Begründung gibt, als Geld.


    Denn ein Krankenhaus könnte ja auch anbieten, dass man die Differenz der Mehrkosten zu den SQ801 Kosten privat bezahlen könnte. Mich irritiert an der Erklärung, die Doro E bekommen hat auch, dass ein Krankenhaus darüber entscheiden will, welche Substanzen zugeführt werden, bzw. zustehen würden.


    Hier ist ein Link zu der Alu-Einschätzung vom Paul-Ehrlich-Institut. Allerdings ist der Text von 2014 !


    https://www.pei.de/DE/arzneimi…llergenen.html?nn=4655376

    Hallo Miteinander,


    gibt es hier im Forum Erfahrungen mit der Erhaltungstherapie einer Bienengift-Hyposensibilisierung mittels wässriger Lösung ? - Also ich meine nicht mit einem aluminiumhaltigen Depotpräparat. Soweit ich weiss, ist - in Bezug auf Biene - nur ein einziges Depotpräparat zur Erhaltungstherapie zugelassen, nämlich ALK-depot SQ 801. - Das Paul-Ehrlich-Institut, das bundesweit die Impfstoffe zulässt, hat zwar kein erhöhtes Risiko durch Aluminiumhydroxid bei Langzeitimpfungen feststellen können, doch gibt es auch keinen direkten Gegenbeweis, dass beispielsweise ein Zusammenhang mit der Alzheimererkrankung oder Probleme mit den Knochen ausgeschlossen werden kann.


    Daher jetzt die Frage: Hat jemand hier Erfahrungen gemacht mit Reless Bienengift zur Erhaltungstherapie ?


    Also ich meine jetzt nicht die stationäre Aufsättigung im Krankenhaus, sondern die Spritzen über 3-5 Jahre, wenn nicht "lebenslänglich".


    Über sachdienliche Hinweise freue ich mich sehr, und grüsse freundlich in die Runde,


    Benjabien

    Vielen Dank für die Antworten, insbesondere Drobi. Das klingt sehr verheissungsvoll. Allerdings hat sich die blaue Königin mittlerweile bereits in den Winterurlaub verabschiedet, sprich ist in die Brutpause gegangen, mit nur noch auslaufender Brut, wogegen der Volksteil mit der neuen Königin 3-4 Brutwaben in Arbeit hat. - Wieviele Brutwaben sind Mitte September normal für einen solchen "Ableger" ? - Die Blaue zu überwintern wird jedenfalls immer abenteuerlicher.

    Hallo Miteinander,


    gibt es Besonderes zu beachten, zwei Königinnen in einer Beute überwintern zu lassen, selbstverständlich durch ein Absperrgitter voneinander getrennt ? - Ich habe nämlich eine alte blaue Königin, die so toll war, dass ich nächstes Jahr von ihr nachziehen möchte, falls sie durch den Winter kommt. Im Zuge der "Teilen & Behandeln" Methode sind nun also zwei Einzarger vorhanden, die nächste Woche rückvereinigt werden sollen. Normalerweise überlebt das die Königin, die am Flugloch sitzt, aber diesmal möchte ich beide leben lassen. - Wer hat hinreichende Erfahrung mit solchem Vorgehen, und kennt die eventuellen Tücken, die die Auswinterung für so ein Doppelvolk bringen kann ? - Ich freue mich auf sachdienliche Hinweise.


    Viele Grüsse aus Hamburg von Benjabien