Beiträge von Benjabien

    Ja, das ist sehr mühsam, besonders, wenn die Suchfunktion der jeweiligen Gesundheitsbehörde nichts zutage fördert.


    Soweit ich es verstanden habe, ist Api-Bioxal 886mg (zum Verdampfen) in folgenden Staaten zugelassen: Österreich, Bulgarien, Spanien, Kroatien, Irland, Italien, Norwegen, Portugal, Rumänien, Frankreich, Slowenien, Uk mit Nordirland, Lettland, Ungarn, Slovakei, Schweiz.


    Varroxal 2g auch in den Niederlanden.


    Diese Liste ist weder vollständig, noch übernehme ich irgendeine Gewähr oder Garantie, daß das korrekt oder autorisiert wäre, und worauf man sich berufen könnte. Bestenfalls als eine Anregung zu verstehen, auf eigene Faust zu recherchieren.


    Unklar ist, wie es um das Oxalsäure Sublimieren beispielsweise in Island, Schweden, Finnland, Dänemark, Belgien, Luxemburg, Polen, Tschechien, Estland, Litauen, Bosnien, Serbien, Montenegro, Griechenland, Albanien, Mazedonien, Zypern, Malta, Liechtenstein bestellt ist.

    Hallo Miteinander,

    daß es in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist, Oxalsäure in Bienenvölkern zu sublimieren ist ja allgemein bekannt; auch daß es in Österreich und in der Schweiz gestattet ist. - Nun bin ich aber auf der Suche nach einer Aufstellung weiterer Staaten, die man zur Behandlung seiner Völker aufsuchen könnte. Gibt es so eine Liste ? Ich habe bisher keine finden können. - Oder müßte man andersherum fragen, wo ist Verdampfen von Oxalsäure in Bienenstöcken außerdem noch verboten ?


    Ich freue mich über sachdienliche Hinweise und wünsche ein schönes Wochenende,


    Benjabien

    Hallo miteinander,

    ohne Drohnenrahmen imkern habe ich noch nicht ausprobiert. Dafür nutze ich kleinere Mittelwände (Bremer Maß). Dann wird im unteren Bereich der DNM-Rähmchen Drohnenbau angelegt.

    So sind die Völker immer gut mit Drohnen versorgt, und ich schneide 4-5 Rahmen pro Saison. Den Drohnenrahmen nutze ich als Stimmungsbarometer und erspare dadurch so manche Durchsichten. Der Varroabefall bleibt bis Mitte August niedrig, sodaß ich dann noch Blatthonig ernten kann. Ob das auch ohne Drohnenscheiden möglich wäre, habe ich nicht ausprobiert.


    Was mir aber nicht eindeutig klar ist: An welcher Position ist der Drohnenrahmen am fängisten ? - Im Brutnest oder am Brutnest ? - Die Studien dazu sind sich - glaube ich - nicht einig.


    Hat jemand von Euch da etwas eindeutiges ?


    Vielleicht experimentiere ich nächstes Jahr mit kleineren Drohnenrahmen, die zügiger bestiftet und verdeckelt werden.


    Eine Sauerei, den geschnittenen Drohnenbau zu entsorgen, habe ich nicht. Der Bau wird eingefroren und kommt dann kurzerhand in die Mülltonne. Ein schlechtes Gewissen darob ist mir fremd.


    Viele Grüße von Benjabien

    In dem oben genannten Video wurde aber auch auf einen Website-Artikel hingewiesen, der die nähere Geschichte dazu erläutert und auch verrät, in welche Bestandteile Methansäure zerfällt.


    Die betreffende Säure war erst ein halbes Jahr lang abgelaufen, roch ziemlich streng, brachte aber gar nichts an Entmilbung.


    Erst nach der Milchsäurebesprühung Ende Oktober rieselten die aufgelaufenen Varroen. Zur Winterbehandlung im Dezember war der Spuk aber vorbei.


    Die Völker winterten entsprechend mager aus und brachten leidlich Honig.


    In diesem Jahr habe ich erstmalig das Bannwabenverfahren ausprobiert und bin begeistert. Aktuell fallen im Standdurchschnitt 0,2 Milben; bei einer Beobachtungsdauer von 5 Tagen.

    Hallo Miteinander,

    was meint Ihr, ob nicht die Drohnen eine Schlüsselposition haben müssten ?

    Stark vermilbte Drohnen sind unfruchtbar. Wenn nun solche vermilbten Drohnen eine Jungkönigin erfolgreich begatten, spricht das nicht für eine Varroatoleranz, die sich unbedingt vererben sollte ?

    Aber kann man deswegen die Vatervölker auf den Belegstellen vermilben lassen ?

    Viele Grüsse von Benjabien.

    Hallo Miteinander,


    da sind ja ganz ordentlich Antworten zusammen gekommen. Vielen Dank Euch.


    Ich persönlich habe zwar mal einen Drohnensiebkasten geschenkt bekommen, ihn jedoch noch nie benutzt. Einerseits, weil mir das irgendwie gegen den Strich gehen würde, andererseits, weil ich ihn bisher noch nicht benötigt habe.


    Mich hat halt gewundert, wieso auf Schwarmfotos immer wieder auch Drohnen zu erkennen sind, und andererseits meine ich gelesen zu haben, daß es in Schwärmen keine Drohnen gäbe.


    Anscheinend sind die Bienen nicht päpstlicher als der Papst und lassen durchaus 5e grade sein.


    Habt einen schönen Sonntag; hier ist Sturm.


    Viele Grüße von Benjabien

    Hallo Miteinander,

    heute habe ich eine Frage, die sich an die Cracks wendet und besonders an die erfahrenen Schwarmimker.


    Irgendwo habe ich gelesen, daß die Drohnen in einem Bienenschwarm die Harmonie störten und infolgedessen so gut wie nicht dort vorkämen. Das würde ja nun bedeuten, daß man Drohnen aus Kunstschwarmgebilden oder auch aus vorweggenommenen Schwärmen aussiebt.


    Ist das gängige Praxis und notwendig, oder vernachlässigbar ?


    Was ist Eure Erfahrung ? - Ich freue mich über sachdienliche Hinweise und wünsche allerseits ein schönes Wochenende.


    Viele Grüße von Benjabien

    Hallo Miteinander,


    auf meinem Bienenstand gibt es auch ein Volk mit 30 Milben täglicher Totenfall. Allerdings steht dieses Volk immer noch unter dem Einfluss der letzten Schwammtuchbehandlung. 14 Tage später könnte ich den natürlichen Milbentotenfall beurteilen.


    Sollte sich aber vorher noch ein schöner warmer Tag einstellen, möchte ich mir das Brutnest angucken. Wie es aussieht, und ob ich geschädigte Bienen erkennen kann. Wenn ich da echt Desaströses sehen sollte, würde ich mit der Entdeckelungsgabel die Brutzellen aufreissen, um Brutfreiheit zu erzwingen; die Bienen würden über Nacht die Zellen leeren, und am nächsten Tag würde ich behandeln. Entweder mit Oxalsäure oder mit Milchsäure.


    Brutentnahme wäre keine wirkliche Option, so spät im Jahr.


    Das ist der Plan, trocken am Tisch, aber ob ich es dann auch so verwirkliche.....wer kann das wissen ?


    Viele Grüße von Benjabien

    Hallo Miteinander,

    habe aus gegebenem Anlaß diesen schon älteren Faden wieder aufgespürt und möchte etwas zum 2. Flugloch wissen.


    Wirft das nicht komplett den Wärmehaushalt innerhalb der Beute im Winter durcheinander, wenn permanent Durchzug besteht ?


    Ich kann mir kaum vorstellen, daß da Segen draufliegt auf einem zweiten Flugloch fürs aufgesetzte Volk.


    Oder gibt es da einen Trick, den die Könner parat haben ?


    Über das Verhalten zweier Königinnen in einem Volk gibt es verschiedene Meinungen. Nach allem, was ich bisher darüber gelesen habe, klappt das mit dem Absperrgitter im Winter erstmal nicht. Doch verschiedentlich begegnet einem die Erfahrung, daß es nach einer - wie auch immer gearteten - Eingewöhnungsphase, wohl durchaus doch gelingen kann, daß zwei Völker übereinander, nur durch ein Absperrgitter voneinander getrennt, überwintern können.


    Ausprobiert habe ich das allerdings noch nicht. Ich finde es aber sehr interessant anhand einer solchen Konstruktion etwas über die Bienen zu erfahren, was sich im "Normalbetrieb" nicht offenbart.


    Freue mich über sachdienliche Hinweise.

    Viele Grüße von Benjabien

    Moin zusammen,

    eine letztes Jahr mit Wasser verdünnte Oxalsäurelösung zum Sprühen (ohne Zucker) hat ein langes Verfallsdatum aufgedruckt, mehrere Jahre. Ich meine auch, daß in der Gebrauchsanweisung davon die Rede ist, die angemische Lösung sei über so einen Zeitraum haltbar; wenigstens wird das aber so suggeriert.


    De Fakto ist jedoch nach der Anwendung in diesem Jahr nur eine einzige Milbe gefallen. - Ich kann es mir jetzt aussuchen, ob die Lösung tatsächlich nicht mehr wirkt, oder ob der brutfreie Ableger nahezu milbenfrei war.


    Im Juli veranstalte ich stets ein ausgiebiges Milbenmonitoring über 14 Tage, da werde ich es besser erkennen können, wie es steht.


    Viele Grüße von Benjabien

    Dazu gibt's doch schon unzählige Beiträge hier...

    Ja, ich habe natürlich die Suchfunktion bemüht, aber nichts gefunden, was mir die Sache erklärt, sondern nur gelegentliche Erwähnungen des Wortes "Warmbau" oder "Kaltbau" in weiteren Zusammenhängen, die mich gerade nicht interessieren. Daher habe ich es mir gestattet, eine Frage zu stellen.


    Interessant finde ich das mit dem Leerraum, dem Drohnenrahmen und dem Schied vorne. - Es scheint also im Ermessen des Imkers zu liegen, ob man den Bienen so einen Leerraum gönnt, oder ob man gleich nach einer Pollenwabe mit dem Brutnest beginnt.