Beiträge von Catbee

    Hallo,


    sobald Du die Königin hast, setzt Du sie zwischen 2 ausgebaute Waben und füllst den restlichen Raum mit MW oder Leerrähmchen.

    Dann Bienenflucht drauf und die HR, die Du am Samstag abschleudern willst. Danach kannst Du ja 1 oder 2 leere HR als neuen Brutraum aufsetzen.


    Die Milchsäurebehandlung ist zwar gut gemeint, aber ich würde die neue Königin nicht aufs Spiel setzen. Nach 5 Tagen alle Waben ziehen und MS draufsprühen, fühlt sich für mich nicht gut an. Normalerweise lässt man ein Volk mit neuer Königin ja erst mal 14 Tage zu. Bin gespannt auf die Erfahrungsberichte anderer dazu.


    LG Olivia

    Ach Holger,


    wenn ich es wüsste, würde ich es Dir sagen.


    Habe heute meine weiselrichtigen TBE´s gemacht. Meinen Bienen waren not amused. Aber es musste heute sein, sonst verschiebt sich ja alles. 3 Bienen mit Gesichtserkennung warten noch am Stand auf mich. Sie wissen ja nicht, was ich ihnen Gutes tun will.


    LG Olivia

    Hallo swissmix,


    zunächst wäre ja eine Weiselprobe angebracht. So wie es sich liest, ist eine unbegattete oder evtl. auch schon begattete Königin im Volk, wenn es keine Nachschaffungszellen gibt. (Gereizte Bienen hören sich nach wenig Tracht und evtl. keine Königin an.)


    Wenn der Schwarmtrieb schon zu Ende ist, ist es meist auch mit den Drohnen nicht mehr so weit her. Bei mir sind es gefühlt nicht mal mehr die Hälfte der Drohnen.


    Demnach sollten es gern schon gut begattete Königinnen sein, die Du vom Züchter holst. Es ist spät im Bienenjahr. Lieber eine gute, begattete Königin als 3x nichts. Die Bienen müssen mit dem leben, was Du nun verursachst. ;)


    Liebe Grüße

    Olivia


    (PS: Es klingt nach Imker-Beginner mit wenig Völkern, der gern alles retten möchte + 2 neue Einheiten :). Das gibt sich mit steigender der Anzahl der Völker.)

    Am einfachsten ist es Ableger im Standmaß, bei Dir Zander, zu erstellen. Du willst ja sowieso im nächsten Jahr den Bestand erweitern.


    Jetzt noch einen Ableger aufzubauen, der sich noch selbst eine Königin zieht ist relativ spät. Man kann Ableger mit 5 Waben überwintern, muss man aber als Neuimker nicht unbedingt, finde ich. Wenn es nicht optimal läuft, ist man schnell überfordert und verliert den Ableger.


    Diese Königin wäre ja nur da, falls Du einen Ersatz im Frühjahr bräuchtest, wenn ich Dich richtig verstanden habe. Dafür würdest Du jetzt noch Brut aus den 2 vorhandenen Völkern nehmen. 4 Brutwaben sollten es schon sein.


    Winter doch lieber die beiden Völker, die Du hast, mit der vorhanden Stärke ein, statt jetzt noch eine Königin zu ziehen. Das wäre mein Rat, wenn Du mich danach fragen würdest. ;)


    (Solltest Du wirklich einen 5 Wabenableger einwintern, dann bitte in einer Styroporkiste. )


    Mini+ lohnt nicht für Imker unter 10 Völkern hat Reiner Schwarz, glaube ich, mal gesagt. Und der kennt sich aus mit Mini+ und Königinnenzucht.


    Meine Ableger sind alle im Standmaß und wachsten sicherlich noch auf 8-10 Waben bis Oktober.

    Du musst den Raum dann die erste Woche mit anderen Waben/Schieden/Futtertaschen blockieren.


    Nach ein paar Tagen kannst Du sicherlich auf weniger Waben schieden und den Raum dahinter freilassen.


    Ich habe 11er BR.


    Es kommt eine Wabe mit offener Brut und eine ausgebaute Wabe rein + 8 MW (bzw. 8 Leerrahmen mit Anfangsstreifen) + Schied.


    Die beiden Fangwaben kommen dann ja wieder raus. Das Schied rückt weiter rein. Wenn nach Tag 17 die HR runterkommen, werden die Waben mit der Futtergabe wieder auf 10 aufgefüllt und auch ausgebaut. (Ich überwintere auf 10 Waben DN 1,5. Hat bisher gereicht und es waren immer Futterwaben über. Ich habe Segeberger Styroporbeuten.)


    Wenn Du zu Beginn der TBE einen Freiraum im BR hast, werden sich die Bienen dort aufhängen und bauen.

    Ich mache meine weiselrichtigen TBE´s am 1. Juli. Die Brutsammler bleiben am Stand und stehen mit den geschröpften Vollvölkern in einer Reihe.


    Mittelwände und Rähmchen mit Anfangsstreifen stehen parat. Die Fangwaben sind gekennzeichnet. Zusätzliche BR fertig gestrichen und verziert (soviel Zeit muss sein ;) ). Hoffentlich ist es bald soweit, damit ich weiß, ob ich alles habe und nicht bei dieser Hitze nachts darüber nachdenken muss. :)


    LG Olivia

    Hallo Geli,


    noch haben die Bienen eine Menge Platz in der ersten Zarge. Ich würde im Moment alles so lassen, wie Du es hast.


    Die Kunst mit einem BR in den Winter zu gehen, ist es das richtige Verhältnis zwischen Platz für Brut und Futter zu halten.


    Hast Du 2 Zargen, kannst Du ordentlich füttern. Die Bienen lagern oben das Futter ein und können unten ungehindert brüten.


    In einem Brutraum muss man mehr Fingerspitzengefühl und/oder Erfahrung haben beim Einfüttern. Man sollte auch die Trachtverhältnisse vor Ort kennen. Man kann nicht im August fertig einfüttern. Die Bienen brauchen noch Platz für ihr Brutnest. Evtl. kommt auch noch eine ergiebige Spättracht. Vor dem Winter geht bei den Bienen Tracht vor Brut. Sie würden sammeln, bis keine Zelle mehr frei ist. Das Ergebnis wäre zu wenig Platz für die Brut und dass die Bienen auf verdeckelten Futterwaben erfrieren.


    Ich habe Bruträume für 11 Waben DN 1,5 und wintere auf 10 Waben ein. Es geht alles. Im Herbst kann man nur nicht mehr dauernd reinsehen in die Kästen, weil die Räubergefahr so groß ist, dass man mit jedem Nachschauen eine Räuberei anschupsen könnte.


    Im Moment würde ich, wie gesagt, alles so lassen bis die Bude richtg voll und ausgebaut ist und dann entscheiden, ob Du noch aufsetzt.


    LG Olivia

    Milchsäure wird ganz dünn und fein aufgesprüht. Die Bienen nicht durchnässen.


    Die Wabe schräg halten, damit keine Milchsäure in die einzelnen Zellen auf die Brut kommt. Sonst wird die Brut verätzt.


    Rechne aus, wann die Brut schlüpft und behandel noch mal zwei Tage nach Schlupftermin, dann erwischt Du noch die Milben aus der ersten Brut.

    Könnte es eine Königin auf Begattungsflug gewesen sein? Die Bienen waren durch Spritzmittel im Raps sowieso griffig. Dann wird noch die Königin (erste Biene) zerlegt. Bei einem Schwarm wären es doch mehr Bienen gewesen. Seltsam...


    Wie deeskalierend die Frau reagiert. Hut ab, nach dem Ereignis.

    Hallo Ragnuza,


    Die Imkerei betreibe ich nur als (zeitintensives) Hobby. Ich bin also nicht auf den Ertrag angewiesen. Trotzdem freue ich mich, wenn bei der Honigernte auch was in den Eimern landet. Sauber machen muss ich so oder so.


    Ich habe mir jedes Jahr, immer mal wieder eine Königin beim Züchter gekauft. Ein Bekannter hatte mir seine 3 jährige Inselkönigin gegeben. Von der habe ich nachgezogen. In diesem Jahr habe ich bei einem Imkerkollegen von einer hoch bewerteten Königin umlarven können. Ich habe auch angeregt, dass wir mal vom Verein aus gute Königinnen kaufen, damit alle davon nachziehen können.


    Für mich ist es am wichtigsten, dass die Bienen niemanden stechen oder verfolgen. Dann dass sie Honig bringen und der Schwarmtrieb lenkbar ist. Wenn der Schwarmtrieb lenkbar ist, kommt auch der Honig. Nachzügler teile ich auf für Ableger. So wird mein Bienenjahr immer entspannter und ich kann die angenehmen Seiten der Imkerei genießen. Wobei ich Schwärme total toll finde. Sie ängstigen aber meine direkten Nachbarn.


    LG Olivia

    Raps hatten wie gar keinen im Flugkreis dieses Jahr. Die nächsten Felder lagen 4,5 und 5 km weit entfernt. Es gab mal vereinzelt eine Biene mit Rapszeichen. Der Honig war in der Wabe zäh, lief dann in der Schleuder doch ganz gut. Zwischen 15,5 und 16,5 % Wassergehalt.


    So genau habe ich jetzt nicht auf die Blühdauer des Raps geachtet. Drei Wochen würde ich sagen. Als es warm wurde waren die Felder schon recht gelb. Geschleudert habe ich am Mittwoch vor dem Feiertag vor 2 Wochen. Das war ungefähr das Ende der Rapsblüte im Nachbarort.