Beiträge von Wile E. Coyote

    Servus,


    ich imkere u.a. auf Dadant. An einem Standort habe ich mehrere Völker zu stehen, die alle 3 HR haben. Davon ist 1 verdeckelt, der 2. fast und im 3. wird gebaut.
    Allerdings habe ich bei 1 Volk ein Problem. Eine Kö aus 2015 war vorhanden, es fehlten aber plötzlich die Stifte und es wird so gut wie nichts mehr eingetragen. Also ging ich davon aus, dass mit der Kö was nicht in Ordnung sei und tauschte diese vor 1 Woche gegen eine legende Kö aus 2016 aus (Zugabe unter Teigverschluss).
    Heute schaute ich nach, die Kö aus 2016 wurde angenommen, ist vorhanden, aber es sind so gut wie keine Stifte vorhanden, nur ab und an verdeckelte Buckelzellen (max. 10 auf jeder Seite der Dadant-Brutwabe, max. 3-4 Rähmchen betroffen). Öffnet man diese, liegt eine weiße Larve drin, welche unter leichten Druck zerplatzt, Geruch habe ich keinen festgestellt)
    Bei der Durchsicht der HR hatte ich bei 2 von 3 ein kleines Brutnest über je 4 Rähmchen, so wie es aussieht mit gemischter Brut.
    Also bin ich beigegangen und habe alle 3 HR in gut 60-70m Entfernung Bienenfrei gemacht (abgefegt) und leer wieder aufgesetzt.


    Ich habe 2 Theorien:
    1. neben dem Volk steht ein Ableger zur Begattung, dort geht mir eine Jungkö aus 2016 ab, dass die sich eventuell bei der Rückkehr verflogen hat und irgendwie in die HR gelangte
    2. mit der Kö aus 2015 war was nicht in Ordnung und es bildeten sich Afterweiseln


    Hat jemand noch einen Einfall wer oder was die Kö am legen hindert bzw. die Eier ausräumt? Ameisen gibt es keine im Volk.


    Gruß Wile

    Servus,


    auf meiner Arbeitsstelle habe ich auch einige Kunden. Und 2 Koll. die ebenfalls imkern. Ich sehe diese jedoch nicht als Konkurrenz, würde diese niemals irgendwie schlechtreden und vor allem, ich war von Anfang an etwas teurer als diese mit dem Honigpreis.
    Derzeit nehme ich im Raum München 5€ / 500g. Das ist meiner Meinung nach ein vernünftiger Preis für ein Hobbyprodukt.


    Wann kommt es endlich bei den Leuten an, dass es nur miteinander geht und nicht gegeneinander!!!


    Gruß

    Guten Morgen,


    Ergänzung zum Eingangspost:


    also das sind Edelstahl-Hundenäpfe. Die senkrechten Stützpfeiler sind mit Metallwinkeln mit den Querbalken verbunden.
    Ich habe einfach ein Reststück vom Stützpfeiler mit einem Winkel versehen und damit dann die Böden der Fressnäpfe von innen markiert, anschließend wurden Löcher gebohrt (knapp über Schraubendurchmesser).
    Somit konnte ich die Näpfe dann umgedreht auf die senkrechten Pfeiler setzen und dann durchschrauben.
    Mittlerweile sind die Näpfe nur noch Anflugschutz. Ich präpariere die senkrechten Stützpfeiler so 2-3 Mal im Jahr auf 5-10 cm mit Raupenleim (grün, gibt es z.B. bei Westfalia, ist auch super für Obstbäume). Das mache ich unter den Näpfen und so fliegen mir da kaum Bienen gegen und bleiben kleben.
    Damit habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht.


    Es geht auch ohne Näpfe, nur dann hat man auch einige Bienen im Raupenleim zu hängen.


    Gruss Wile

    Servus,


    Belegstellenschutzkreises sind einzuhalten, gar keine Frage, meinetwegen kann jede Belegstelle einen 10-km Schutzkreis haben. Habe ja auch nie etwas anderes geschrieben.


    Nur ansonsten soll/kann jeder die Biene halten, die er mag und mit der er am besten imkern kann.


    Und ein Recht auf eine "reine" Standbegattung haben weder C-, noch B-, noch D-Bienenzüchter. Genau dafür gibt es Belegstellen, sonst wären diese überflüssig.


    Gruß

    Servus,


    ich kenne es halt nur von 1 Belegstelle in Nordostdeutschland so extrem.
    Dort hatte mal ein Jungimker angefragt, der BF außerhalb des 8km Schutzkreises aufstellen wollte (ca. 9,5km weit weg von der Belegstelle, mit einer 2km breiten Wasserfläche dazwischen).
    Fragt nicht nach den Antworten, ich habe den Mailverkehr gelesen.
    Man bot ihm "Gespräche" an um ihn dann doch von der Carnica zu überzeugen, da Züchter ihre Carnicazucht auch außerhalb des Belegstellenschutzkreises durchführen, natürlich genau dort wo er seine Bienen auf Privatgrund aufstellen wollte und er die Zucht dann zerstören würde etc.
    Nur das komische an der Sache ist, wenn ich mal dort bin sehe ich so gut wie keine Biene.......



    Gruß

    Servus,


    also ich als Imker seit 2012 meine, dass die Rassenfrage müßig ist. Jeder sollte mit dem imkern was ihm Spaß macht.
    So habe ich ein paar Völker in einem Belegstellenschutzkreis zu stehen. Dort habe ich Carnica, Zuchtstoff von der Belegstelle und auf der Belegstelle begattet.
    Auf meinen anderen Ständen habe ich standbegattete.
    Allerdings habe ich dort auch 1 standbegattete Buckfast einer bekannten Züchterin aus BY dabei.
    Man merkt schon die Unterschiede. Bei den ganzen Carnica/Landrassen darf ich alle 7 Tage fleißig WZ brechen, beim Buckfastvolk werden doch mal Spielnäpfchen angesetzt, bei gleicher Volksstärke wohlgemerkt. Die Honigräume sind in etwa gleichvoll, allerdings lässt sich das BF-Volk angenehmer bearbeiten.
    Mein Plan sieht in etwa so aus, da ich es jetzt 2 Jahre getestet und verglichen habe.
    Belegstellenschutzkreis bleibt und der Rest wird nach und nach auf BF umgeweiselt.


    Wenn ich mir allerdings Imker in Norddeutschland ansehe, die bei einer Belegstelle den zugestandenen Schutzkreis von 8km einzeichnen und dann nochmal einen bei 10km und alles was nicht Carnica ist verteufeln, dann verstehe ich die Bedenken von vielen. Dort würde ich nicht imkern wollen.


    Gruß und schöne Pfingsten.

    Servus,


    willkommen im Club.
    Ich habe offensichtlich bei der letzten Durchsicht bei einem Volk auch 1 WZ übersehen.
    Naja, heute ist der Schwarm raus und auf und davon.
    Passiert.......auch wenn es ärgerlich ist.



    Gruss

    Servus,


    das kann ich für München ebenso bestätigen. Habe am WE eine Durchsicht bei fast allen Völkern gemacht.
    Es wird Pollen eingetragen und die HR habe ich gesetzt. Was mir jedoch aufgefallen ist, ich habe stellenweise, bei verschiedenen Völkern auf verschiedenen Ständen schon Drohnenbrut gesehen.



    Gruss

    Servus,
    ich habe versucht das Volk zu sieben, musste aufgrund des immer schlechter werdenden Wetters abbrechen.
    Am nächsten Tag nochmalige Durchsicht, nichts, gar nichts von einer Kö zu sehen.


    Heute kam mir der Schwarm auf dem Weg in den Garten entgegen......und entfleuchte in einen Wald.



    Gruß

    Servus,


    ich hätte da ein Verständnisproblem.
    Bei einem Volk machte ich vor knapp 10 Tagen einen Königinableger, da ich vedeckelte Weiselzellen vorfand.
    Bei der Durchsicht ein paar Tage später wollte ich sämtliche Weiselzellen bis auf 2 brechen......so der Plan.
    Nachdem ich die erste Weiselzelle abgebrochen hatte, krabbelte rückwärts eine Königin heraus.
    Danach brach ich alle übrigen Weiselzellen und lies die Kö ins Volk einlaufen. Heute war an dem Volk plötzlich der Teufel los, eine riesige Bienenwolke die sich dann davon machte. Bei der anschließenden Nachschau waren sehr viele Drohnen im Volk und ich fand eine sehr gut versteckte Weiselzelle, aus der eine Kö geschlüpft sein muss (Deckel war offen).
    Ca. 3 Std. später war wieder sehr viel Flugverkehr an der Beute und so wie es aussieht sind die ganzen Bienen wieder zurückgekommen.


    Kann so etwas sein? Ist die Kö beim Schwarmabgang verlorengegangen oder ist eine der Jungkö auf Hochzeitsflug gewesen und das Volk dachte sie will schwärmen?


    Ich wollte morgen früh das Volk sieben, in der Hoffnung die Kö(s) zwischen den Drohnen herauszufischen. Oder was meint ihr dazu?



    Gruß