Beiträge von GreenQueen

    Hallo Lothar,


    mein Ziel war es, auf diese Weise einen Kunstschwarm zu bekommen, der ordentlichen Naturbau macht (d.h. die 1,5 Segeberger, bestückt mit Anfangsstreifen - 5,1mm Zelldurchmesser - ausbaut). Jetzt habe ich den echten Schwarm dort wieder einlogiert und sie sind geblieben. Konnte wegen Regen leider noch nicht den Baufortschritt kontrollieren.


    Grüße von Bodil


    P.S.: Mein Fehler ist es wahrscheinlich, dass ich mit Schwarmzellen vermehre... so wird das nix mit einer schwarmträgen Biene, auch wenn die Großmutter noch eine inselbegattete Buckfast war.

    Heute ging bei mir die Post ab...
    Gestern Abend hörte ich es aus der Beute tüten, heute Vormittag Notmaßnahme: Aufteilung in Flugling mit "alter" Kö (von 2012!) am alten Platz und Brutling mit ca. 20 Schwarmzellen. Fast verdeckelte 1,5 DNM HR auf Brutling, 2 angetragene DNM HR auf Flugling, Deckel drauf, puh.
    Und kaum eine Stunde später quollen sie aus dem Flugling raus! Mein erster Schwarm! War schon toll, habe ihn auch eingesammelt, war zum Glück nur ein paar Meter weiter im Knick, nicht in der Riesenbuche darüber.
    Mein Fehler: habe in den Flugling einen Drohnenrahmen mit unverdeckelter Brut als Fangwabe gehängt und die Weiselzellen darauf übersehen.
    Meine Frage: Kann ich, nachdem ich die Weiselzellen auf der Drohnenwabe entfernt habe, den Schwarm morgen wieder in die alte (Flugling-)Beute am alten Standort einlogieren oder ziehen die wieder aus?
    Und: warum schwärmt eine Buckfast-Königin (Athos-Linie) vom Vorjahr, die eine ganze 1,5-Segeberger DNM Brutzarge zur freien Entfaltung hat und dort ein vorbildliches Brutnest von oben bis unten ohne Futterkränze angelegt hat, die die Honigräume perfekt annimmt und damit auch reichlich Raum über sich hat?? Und ist es normal, dass auch bepackte Pollenträgerinnen mitschwärmen? Habe ich den Schwarmimpuls vielleicht durch mein Gewühle im Volk gegeben?


    Auf jeden Fall war es toll, mal einen Schwarm zu erleben, ich muss es aber nicht immer haben. Ich freue mich über sachdienliche Hinweise!


    Danke und Grüße - Bo

    Hallo,


    habe heute einen Schwarm geschenkt bekommen, wurde vor zwei Tagen eingesammelt, laut Imker ca. 1,5 kg. Hier in der Gegend scheint es dieses Jahr eine zweite Schwarmsaison zu geben - in den vergangenen Tagen fielen mehrere Schwärme. Liegt vielleicht daran, dass es zum ersten Mal in diesem Jahr warm und trocken ist... und die Lindenblüte geht gerade dem Ende zu.


    Grüße aus Schleswig-Holstein - Bo

    Ich habe mich auch schon gefragt, was die Bienen wohl an einer liegen gelassenen Gras-Silagefolie finden, dass sie sich so massenhaft darauf niederlassen... andere Wasserquellen gibt es reichlich. Hat jemand eine Erklärung dafür?!


    Gruß - Bo

    Hallo zusammen,
    ich mache den alten Fred einfach mal wieder auf...


    Eine meiner Segeberger 1,5-DNM-Beuten wog Ende September 34 kg, Ende Dezember 29 kg und jetzt nur noch 24 kg. Die anderen fünf Völker haben im selben Zeitraum maximal sechs Kilo verbraucht. Räuberei schließe ich aus.


    Es handelt sich um eine letztjährige Buckfast-Königin der Athos-Linie, Anfang Juni in einen Kunstschwarm eingeweiselt. Diese Biene soll für ihre große Volksstärke bekannt sein... das Volk platzte schon im Sommer aus allen Nähten, hat Futtersirup abgenommen wie verrückt und auch sofort verbraucht.


    Ab wann oder welchem Gewicht muss ich Notmaßnahmen ergreifen? Ich denke an die Gefrierbeutelnotfütterung - weil ich keine Waben ziehen will und außerdem habe ich keine Futterwaben über. Ende dieser Woche soll es einigermaßen mild sein, das wäre ja ein geeigneter Zeitpunkt...


    Handeln oder "aggressiv zuwarten"?


    Gruß von Bo

    Heute behandelt (OS geträufelt). Von sechs Völkern zwei sehr schwach, beides Ableger aus dem Mai, einer vielleicht weisellos, da schon im September ohne Brut - und kaum noch Vorräte, anscheinend noch im Herbst ausgeräubert worden (habe Ende September gewogen, da hatten alle reichlich). Der Rest okay (ein Ableger und ein Altvolk) bis stark (ein Kunst- und ein Naturschwarm).


    Der Naturschwarm hatte null Milbenfall in den letzten drei Tagen! Die anderen drei bis neun. Behandlung dieses Jahr: die drei Ableger vier Wochen nach Bildung mit Milchsäure besprüht, bei zwei Altvölkern komplette Brutentnahme gemacht (Brutscheune mit AS behandelt, Kunstschwärme davon auf Ableger und Altvölker verteilt), alle sechs Völker im September einmal mit 60%AS aus dem Nassenheider Verdunster behandelt.


    Gruß von Bo

    Hallo,


    hat jemand einen Tip, wie man den Bodenschieber von einer Segeberger Styroporbeute (also gleiches Material) wieder sauberbekommt, nachdem man ihn vorschriftsmäßig mit Vaseline eingeschmiert und dann das Gemüll mehrerer Wochen darauf gesammelt hat? Abwischen macht nur Schmiererei, sauberer wird's nicht. Hat schon jemand die Spülmaschine versucht?


    Gruß - Bo

    Hallo Hymenoptera,
    das stimmt sicher mit der Großstadtlage - hier ist eher plattes Land, nur ein paar Gärten und kaum Linden in Reichweite.


    Weil die beiden (Kunst- u. Natur-) Schwärme noch je zwei Mittelwände ausbauen müssen, um die 11 Waben voll zu haben, füttere ich mit meinen Segeberger Futterzargen immer mal wieder einen Liter Futtersirup, der auch über Nacht abgenommen wird. Da kommen am Ende bestimmt mehr als 14 Kilo zusammen! :wink:


    Neue Frage: wie kommt es, dass die entdeckelte (einfach DNM-) Futterwabe, die ich hinter das Trennschied gehängt hatte, neu verdeckelt wurde? (Das war noch vor dem Füttern per Futterzarge). Theoretisch sollten sie doch alles hinter dem Trennschied leertragen. Irgendwie machen die nie, was sie sollen... :roll:


    Grüße
    Bo

    Heißt das, Du wiegst gar nicht nach?
    Da ich noch Anfängerin bin, ist mir das Schätzen zu unsicher. :confused:
    Letztes Jahr hatten die Völker um diese Zeit noch einige Reserven nach der Honigernte, dieses Jahr haben sie schon ordentlich auf den Honigraum zugegriffen, wenn man nur ein paar Tage zu spät dran war. :-( Das heißt doch, dieses Jahr muss sicherlich mehr zugefüttert werden als letztes, um auf das gleiche Einwinterungsgewicht zu kommen, oder?

    Hallo Marion, hallo Brigitta,
    vielen Dank! Dann sehe ich mal zu, dass ich sie bis Ende September auf 34 kg bringe, sicher ist sicher.
    Bei uns gab's wegen des schlechten Wetters nur wenig Sommerhonig :-(, und kaum war die Linde vorbei, fingen die Bienen an, von ihren Vorräten zu zehren. Nach Abnahme der Honigräume war sofort reichlich Füttern notwendig.
    Mal sehen, wieviel ich da bis Ende September reinschütten muss...:roll: 
    Man kann nur noch auf einen schönen Spätsommer hoffen.
    Gruß -Bo

    Irgendwo wurde es bestimmt schon geschrieben, ich kann es nur leider nicht finden, deshalb meine Frage: wieviel sollte ein Volk auf 11 Waben 1,5 DNM in Segeberger Beute mit offenem Gitterboden zu welchem Zeitpunkt (Anfang September? Oktober?) wiegen, um auf der sicheren Seite zu sein?


    Bei meinen zweizargigen Völkern auf einfachem DNM habe ich letztes Jahr im September ca. 38 kg angestrebt, nicht ganz erreicht, war aber trotzdem viel zuviel (habe trotz reichlicher Ablegerbildung immernoch Futterwaben über :roll:).


    Achja, ich habe Buckfast (sollen es zumindest sein, auch wenn einige eher nach Carnica aussehen :cool:).


    Gruß, Bo

    Ich habe noch keine genauen Angaben über den Lebensabschnitt der Königin zwischen Schlupf :Biene:und erstem Stiften gefunden - wie lange minimal/maximal bis zum Begattungsflug, (nur ein einziger Begattungsflug?), wie lange dann minimal/maximal bis zum ersten Stift. Für mich ist das eine Rechenaufgabe mit zu vielen Unbekannten!:confused:
    Es scheint eine ziemlich große Varianz zu geben, denn bei einem anderen Ableger waren nach vier Wochen nur wirr bestiftete Zellen zu sehen, eine Woche später war alles bestens.:daumen:

    Hallo,
    ich habe vor vier Wochen (recht spät im Jahr, weiß ich), einen Brutableger erstellt, der sich selbst eine Königin nachschaffen sollte. Jetzt mit Milchsäure behandelt und mich dann sehr gewundert, neben Stiften und junger Brut auch eine wunderschöne Wabe mit verdeckelter Brut zu finden! Die muss ich wohl als Fangwabe entfernen, denn die Milchsäure wirkt da ja nicht hinein.
    Meine Frage: kann die nachgeschaffene Königin so schnell gewesen sein oder ist da eine zugeflogen? :confused:
    Bo

    Hallo Uwe, hallo Günther,
    danke, dass Ihr Euch die Mühe gemacht habt!

    das Du keine Antwort erhalten hast liegt ganz einfach daran, das alles bis ins kleinste bereits beschrieben und x- fach erprobt wurde. Ich weis nicht, warum Du anders als angegeben vorgehen willst.


    Viele Wege führen nach Rom, und jeder sucht sich den, der für ihn am besten ist!
    Ich dachte, so ein Forum sei für Neuimker eben auch dazu da, Ideen und Fragen den „alten Hasen“ zur Beurteilung vorzulegen – und nicht nur fertige Gebrauchsanweisungen zu übernehmen.
    Meine Anleitung ist Dr. Ralph Büchlers "Komplette Brutentnahme" (Deutsches Bienenjournal 7/2010, S.18-19), d.h. ich führe sie nicht bei der Honigernte, sondern 14 Tage vorher durch. Bei uns sind Winterlinde und Brombeere noch in voller Blüte, und Ende Juli ist mir zu spät für die komplette Brutentnahme – weniger wegen des brutfreien Volkes (ja, wie nennt man das denn nun:confused:), das sich neu einrichten muss, als wegen des Kunstschwarms aus der Brutscheune - nochmal drei Wochen später.


    Ich strebe nicht so sehr eine vollständige Bauerneuerung an, sondern vor allem eine effektive Varroabehandlung (wobei eine Spätsommerbehandlung mit AS noch folgen soll).

    Was Du Fegling nennst, ist das "NEUE" Volk, das sich alle Waben neu bauen muss. Es steht nirgens, das diesem Volk die Kö entnommen wird. Es MUSS sofort eine Königin erhalten. Sonst bauen die gar nichts.


    Das brutfreie Volk bekommt bei mir keine Mittelwände, sondern ausgeschleuderte Waben von der Frühtracht, muss seine Energie nicht in den Wabenbau stecken und kann sich voll auf das Honigmachen konzentrieren. Und ich will das Volk ohnehin umweiseln, wäre das dann nicht eine gute Gelegenheit? Denn finden muss ich die Königin ja sowieso. Und wenn ich die Neue erst neun Tage später bei Entnahme der Fangwabe zusetze, könnte ich die Brutpause noch ein wenig länger ausdehnen und das Volk nach Abnahme des Honigraums gleich mit Milchsäure behandeln, weil noch keine verdeckelte Brut vorhanden ist. Würde das theoretisch klappen?


    Zur Brutscheune: das mit der gekäfigten Nachschaffungszelle schrieb Arnd irgendwo anders, aber hier nochmal die gekäfigte Königin:

    Ist das Volk kein Gutes, einfach am dritten oder vierten Tag eine Königin im Käfig über Nacht in den Kasten hängen. Am nächsten Tag sind alle Nachschaffungszellen ausgefressen und die Brutscheune bleibt Weisellos.


    Ich habe ja schon die alte Königin aus dem Volk, könnte ich also gekäfigt einsetzen – die Königin hat ihr Soll erfüllt und geht ein paar Tage später sowieso in den Honighimmel. Tierquälerei möchte ich nicht betreiben, aber ist sowas schlimmer als der übliche Postversand einer begatteten Königin? Aber danke für den Tipp:

    wenn hier ein Königin Zellen verhindern soll, dann in der unteren Zarge, aber nicht im Käfig, es brauchen aber nur 3 Waben unten zu sein. Absperrgitter muss aber sicher schließen Gruß Uwe


    :u_idea_bulb02:So könnte ich es machen, und die neu bestifteten Waben gleich als Fangwaben nutzen.


    Eine Brutscheune mit allen Waben einmal abzuschütteln dauert bei mir höchstens 15 Minuten. Ein Aufwand, der sich in Grenzen hält.


    Heißt bloß, alle Bienen nur neun Tage später schon wieder gegen mich aufzubringen :eek: – und vielleicht eine gut versteckte Nachschaffungszelle zu übersehen.


    Die Sache ist eigentlich recht einfach, man kann es sich aber auch schwer machen.:wink:


    Ja, darin bin ich gut :wink:– aber ich bin auch der festen Überzeugung, je besser etwas durchdacht ist, umso einfacher wird dann die Ausführung!:) Nochmals vielen Dank - Bo