Beiträge von Sauerländer

    Ich als...

    ...Totallaie...

    möchte dem:

    So oder so bleibt die Verstromung von Energiepflanzen ein ökonomischer und ökologischer Irrsinn, an den wir Imker/innen uns nicht unbedingt hängen sollten

    unbedingt beipflichten. Wenn ich über EEG und Steuergeld den Unsinn schon mitbezahlen soll, dann würde ich mich über die Silphie als anteiligen Schadenersatz schon freuen.

    Ansonsten muss ich mich auf die Freude beschränken, daß Steuergeld endlos vermehrbar ist...

    ...denn mir fällt gerade keine perennierende landwirtschaftliche Nutzpflanze ein, die ich nur einmal etablieren muß und dann ohne jede Bodenbearbeitung vergessen kann und das für Jahre....

    Du möchtest das der Landwirt die etablierte Silphie jährlich bodenbearbeitet? Super Idee:thumbup:

    Erklär das doch bitte dem Bauern und berichte dann hier was er gesagt hat !

    Amelunxen

    Haben die bestimmte Zeiten...?

    Normale Ladenöffnungszeiten. Da gibt es einen Laden und ein separates recht großes Lager.

    An Versandhandel scheinen die tatsächlich nicht interessiert. Anlieferung ist bei denen erst ab ganzen Paletteneinheiten interessant - dann sind die Preise und Qualitäten aber auch gut. Hier ist zB noch nie Sirup kristallisiert. Auf ihren eigenen Siruptanker sind die ziemlich stolz , glaube ich.

    Anlieferungen von der Strecke müssen nichts Schlechtes sein- ist ökonomisch ( vielleicht auch ökologisch) oft sinnvoll. Von Kellmann habe ich auch schon Segeberger von der Strecke erhalten.

    ....


    Heute bekommen die Damen dann man 5kg Futter....

    Lieber - wie oben von Ulrich schon geschrieben - weiter 1:1 füttern, aber mehrfach pro Woche.

    So bis etwa 10.September, dann den fehlenden Rest für den Winter mit Apiinvert in zwei Portionen kurz hintereinander. Ggf. Milbe behandeln.

    ...Eine Zarge DNM ist schon arg knapp...

    Es überwintert sicher eine große Anzahl Völker in Deutschland einzargig DNM, das geht schon (z.B. bei mir , in deutlich schwierigerem Klima)

    Amelunxen ,


    bedingt durch meinen Job komme ich zweimal im Jahr nach Soest- da beschaffe ich mir den Großteil meines Krames.

    Die Rähmchen sind verleimt, geöst und aus bestem Holz- der Preis ist dafür (r)echt gut.

    Der Ein- oder Andere kommt schonmal mit der Art des Verkäufers nicht so klar - ich will nicht mit dem kohabitieren sondern nur Ware gegen Geld tauschen...

    Hallo,


    Karl Weiß gibt in seinem Buch " Königinnenzucht" eine Quote von 60% begattete Königinnen in Relation zu belarvten Näpfchen an - als langjähriges Mittel für das Bieneninstitut Erlangen.

    Die Zahlen stammen zwar aus Ende der Siebziger bis ganz Anfang der Achtziger, aber ob sich daran Grundlegendes geändert hat?

    Passt zwar nicht ganz zur Eingangsfrage - finde ich doch trotzdem interessant. Ich denke, in Erlangen wusste man auch was man tat.


    Grüße aus dem Sauerland

    Wespen sind hier kein nennenswertes Thema.

    Bei vielen imkerlichen Aktivitäten des Jahres haben wir Schutzkleidung tragen müssen - nicht wegen der Immen sondern wegen der Regenbremsen - widerliches Viehzeug- da lobe ich mir die Wespen, die tun mir (meistens) nix

    Guten Abend,


    es sind organische Säuren deren Wirkung biologisch wie synthetisch die gleiche sein sollte.

    Davon abgesehen- ob AS die Geruchsorgane schädigt oder evtl den Stockgeruch anderer Völker überlagert weiß ich nicht eindeutig zu sagen. Es fällt aber auf, daß bis zur Behandlung igelige und garstige Völker schlagartig lammfromm werden. Das Verteidigungsverhalten verändert sich also deutlich. Hält aber natürlich nicht vor. Da der Scheinfrieden aber durchaus einige Zeit anhält würde ich eine Schädigung vermuten.


    Grüße aus dem Sauerland

    Guten Abend,


    die unsägliche "Blumentopfgeschichte".... mag witzig aussehen. Man muss mit Bienen nicht alles machen was irgendwie geht... Es gibt zu dem Thema schon Fäden hier.

    Zucht aus dem Ei ist natürlich möglich und wird mit Jenter- und Nicotverfahren auch in großem Umfang praktiziert. Mit Stiften aus dem Drohnenrahmen wärest Du aber Vorreiter8)....

    Grüße aus dem Sauerland

    ....Man muss nicht alles tun, wofür einem jemand was zahlen würde...

    Bin ich bei Dir- und nach meiner Überzeugung auch die ganz überwiegende Mehrheit der Bauern

    ...alten Dauerweide...

    Ja, die alte Dauerweide hat es in der Tat schwer in einer wirtschaftlich optimierten Welt mit Milchpreisen unterhalb von Mineralwasser


    ...dass Klee im Grünland nicht mehr als Stickstoffbinder begrüßt und geschont wird, sondern als belastend für die Entsorgungssituation aus dem Grünland herausgespritzt wird...

    Das ist mir neu. Gibt es dafür seriöse Belege ?

    ... die Zahlen zur Entwicklung der Maisanbauflächen...

    Da gibt es nichts zu bezweifeln und Biogasanlagen als Ursache sind unbestritten. Die Entwicklung ist eine Folge dirigistischen staatlichen Eingriffs. Biogasanlagen sollen (sollten) als Teil der "Energiewende" als ökologischer Gewinn verkauft werden.

    Sauerländer, könnte es eventuell an den systemisch wirkenden Beizmitteln liegen das im Maisanbau keine weiteren Behandlungen nötig sind? ...

    Ich lass mich da gern eines besseren belehren.

    Dich zu belehren läge mir fern;) - aber dass der Mais (fast) keine Behandlung erfordert, liegt daran, dass es (noch) kaum wirtschaftlich relevante Schädlinge gibt


    Hallo Sauerländer,

    sicher ist verbrennen eine Möglichkeit für verputztes Getreide. Mutterkorn und Weizen?

    Der konkrete Grund: Holz ist teuerer als Weizen.

    Ich hatte die Stossrichtung Deines Beitrages in der Tat fehlinterpretiert. Ich vermutete Du wolltest zum Ausdruck bringen, dass Bauern Brotgetreide im Ofen verheizen...

    Weizen wird- wie viele Süßgräser- auch von Mutterkorn befallen. Der Befall von Roggen ist natürlich bekannter.


    Um mal kurz zum Thema zurück zu kehren:


    Beekloppter hat in diesem Thread mit Beitrag Nr. 22 fachlich fundiert ein wesentliches Problem des Verbotes geschildert:


    Das künftige fehlen dieser Präparate kann zu erhöhten Aufwandmengen und häufigeren Anwendungen anderer Wirkstoffe führen.

    Ob es bei diesem Verbot irgendwelche Gewinner gibt, ist noch lange nicht ausgemacht...


    Ein bisschen OT: das gleiche Problem wird es mit dem anstehenden Glyphosatverbot geben.