Beiträge von HerbertP

    Wir siedeln einige völker um, und wies im Buche steht werden sie erst ausserhalb des flugradius verbracht und kommen dann nach einigen Tagen zurück, ein paar Meter neben den ursprünglichen Platz. Der Platz für zwischendurch liegt allerdings neben einer Eisenbahnlinie. Kann es da Probleme geben mit Erschütterung oder ähnlichem?

    Wir haben zwei schwache Ableger, die trotz leerer Waben eigentlich kaum Zuckerwasser annehmen. Zusätzlich wehren sie sich kaum gegen Wespen, es fliegen zwar nicht viele in den Bienenstock, aber doch immer wieder mal eine. Jetzt ist die Frage: Holen die Wespen auch Eier oder Maden, oder ist das einzige Problem mit der Räuberei, wenn sie das ganze Futter wegnehmen? Wenn nicht, würde es uns nicht so stören, dass dann und wann eine Wespe beim Zuckerwasser mitnascht.

    Ich habe einen späten Ableger, der hat noch nicht alle Mittelwände ausgebaut. Zuckerlösung 1:1 wird auch immer noch schnell angenommen und verspeist. Ein Teil der Lösung wird aber anscheinend auch in den Waben gelagert. Jetzt frage ich mich, ob ich die Fütterung schon auf 2:3 oder Invertzuckersirup umstellen soll - wenn sie es gleich verbrauchen, und in Anbetracht der Hitze ist da nicht das 1:1 noch besser?


    Danke im Voraus für Meinungen

    Ich stehe oft vor der selben Frage, und ich finde "ausprobieren" ist da keine Option. Immerhin weiß man später ja nicht, ob es sich um umgetragenes Futter oder neu eingetragenen Honig handelt. Das wurde hier schon oft diskutiert - die Farbe kann je nach Futter schon etwas anders sein, aber wirklich zuverlässig ist das wohl nicht.


    Oder liege ich falsch?

    Hm, ich habe mich jetzt bezüglich eines anderen Standorts umgesehen. Die Sache ist die - hier ist es heuer überall ziemlich windig. Es gibt wohl geschützte Plätze, aber wenn die Bienen zu einer Tracht wollen, müssen sie auf jeden Fall in den Wind. Also scheint mir ein windgeschützter Standort keinen großen Vorteil gegenüber einem Windschutz am aktuellen Standort zu bieten. Korrekt? Denkfehler?

    Ui, verstehe, d.h. ihr wollt mir sagen - windiger Standort ist generell sehr schlecht, besser einen anderen suchen? Dann müsste ich mir mal ansehen, ob es Zufall war, oder ob dort wirklich fast täglich der Wind geht.

    Ich habe ein recht schwaches Volk an einem sehr windigen Standort stehen. Langsam kommen sie eh in die Gänge, aber ich mache mir Sorgen, ob bei einer Nachschau Bienen vom Wind vertragen werden und nicht mehr zurückfinden - wie ist das z.B. mit Brutpflegebienen die noch nie aus dem Stock waren. Schwäche ich dieses Volk durch Nachschau also noch mehr? Einfach in Ruhe lassen hat sich nicht bewährt, seit ich ein Schied einsetze und jede Woche eine neue Mittelwand zuhänge gehts ihnen besser. Aja, das Volk sitzt auf ÖBW


    Ich finde, wenn man über Betriebsweise diskutiert ist der ungefähre Honigertrag natürlich eine wichtige Komponente, um sich darüber eine Meinung zu bilden. Deswegen Excel-Tabellen aufs Gramm genau zu verlangen, wird hoffentlich niemandem einfallen ;-)

    Ich würde mal sagen möglichst artgerecht wäre: Brutraum ohne Rähmchen. Dann entweder nur kleine Mengen Honig entnehmen, oder einen kleinen Honigraum mit Rähmchen aufsetzen. Vielleicht sogar damit: http://www.bienenkugel.de/


    Zur grundsätzlichen Diskussion "artgerecht": Das Leben von Menschen in Wohnungen in Städten ist definitiv nicht "artgerecht", und trotzdem fühlen sich viele Menschen in der Stadt wohler als am Land ;-)


    Ich gratuliere euch mal, dass ihr bei all den agressiven Tönen (die hier leider immer üblicher werden) ruhig Blut bewart, und euch noch Informationen aus den Diskussionen zieht. Die extrem exakten und ehrlichen Informationen in eurem resten Posting weisen darauf hin, dass ihr es sehr genau nehmt und ausgezeichnet dokumentiert - die beste Voraussetzung, um aus Fehlern zu lernen. Alles Gute für den nächsten Startversuch, und es würde mich freuen, wenn ihr uns auf dem Laufenden hält, wies euch weiter ergeht (vor allem, wenn dann Erfolgsmeldungen dabei sind ;-))