Beiträge von HerbertP

    Hallo,


    habe gestern einen Flugling mit TBE gemacht. Das Muttervolk benötigt da ja Futter, da es alle Flugbienen verliert. Darum hab ich ihm eine Menge alte verdeckelte Honigwaben gegeben und frage mich jetzt: Wie sieht es mit der Feuchtigkeit aus? Die alten Waben sind wohl recht trocken, und wenns keine Flugbienen gibt, dann ev. auch niemanden, der Wasser holt. Soll ich also ev. Wasser unten in den Stock stellen (natürlich mit Stroh oder ähnlicher Hilfe gegen Ertrinken)?

    Warum verdampfst du nicht OS? In Österreich darfst du das doch.
    Und wenn schon Imkergeiz und Grablicht, dann mit OS. Dazu gibt es doch auch Anleitungen - ich glaube von Liebig und von Simon Hummel u.a.
    Mir wäre Grablicht bei soviel brennbarem Material in der Nähe viel zu heikel.


    Naja, die Ameisensäure hab ich schon zu Hause, außerdem müssen die Bienen meines Wissens nach dafür nicht brutfrei sein. Übrigens - nachdem ich ja in Österreich bin - meine ich mit Ameisensäure natürlich die mit 85%...

    Würdest du deinen Honig gerne mit dem Finger aus dieser Wabe essen wollen? Bei einer aktuell nicht definierbaren Masse die eingelagert wird? Die Wabe fressen dir eh die Wachsmotten als erstes zusammen, also hau das Teil in den Schmelzer und freu dich am goldgelben Wachs!


    Also Honig aus einer Wabe, in der schon mal Pollen waren, finde ich mäßig ekelhaft. Ausserdem könnte man sie noch als Brutwaben einsetzen. Ich schmelz nicht gerne Waben ein, die ich nur drei Wochen in Verwendung hatte.


    Was mich zu meiner Frage zurück führt: Seht ihr eine Möglichkeit, dass diese nach dem Ausschlecken eingelagerten Sachen von den Bienen wieder abgeholt werden oder nicht?

    Danke für die Antworten. Für mich stellt sich jetzt die Frage: Gibt es eine Chance, dass man das dort wieder rauskriegt? Sprich, nochmal zum Ausschlecken geben? Oder wird da sicher wieder fleissig weiter eingelagert?

    Ich habe Waben, die zum Ausschlecken bestimmt waren, etwas zu lang im Volk gelassen - und jetzt haben die Bienen in manche Waben eine seltsame Masse eingetragen - siehe Foto. Kann jemand sagen, was das ist? Und ist es schlimm, dass ich ihnen das jetzt wegnehme?


    Gestern Honig geschleudert, heute wollten wir umziehen. 21:30 Uhr, lang nach Flugbetrieb - aber: leider - Bienen vor der Beute. So als wäre es ihnen zu warm. Also nix mit Flugloch zu und rein ins Auto. Die Bienen müssen dort innerhalb von einer Woche weg, also - was tun?


    1. Noch später probieren? So um Mitternacht herum?
    2. Auf Regenwetter hoffen?
    3. Mit offenem Flugloch übersiedeln und hoffen dass keine auffliegen? Das wird wohl nicht gehen, denn die Beuten müssen ein schönes Stück mit der Scheibtruhe (ösi für Schubkarre) transportiert werden, bevor sie ins Auto oder auf einen Anhänger können.
    4. Auffangbeute aufstellen kommt mir auch nicht prickenld vor, der Platz dort wird anderweitig genützt und es sollen nach nächster Woche dort wenns geht keine verwirrten Bienen umherirren - in der Nacht die Bienen abkehren um das Flugloch schliessen zu können kommt mir auch gemein vor.


    Andere Ideen? Empfehlungen? Danke im Voraus!

    War heute bei einem Volk - leider hab ich übersehen, dass sie Platzmangel hatten - im Honigraum (Halbzarge) ist jede Menge Brut. Jetzt würde ich die Bienen in den Stock abfegen und den Honigraum über einem Absperrgitter wieder aufsetzen - die Brut kann ruhig schlüpfen, aber die Königin soll unten weiterlegen - dort ist eigentlich eh noch Platz.


    Kleines Problem: Ich hab keine Halbzargen mehr und kriege auch so schnell keine - also nehme ich halt eine Vollzarge, gemischt alte leere Honigwaben und Mittelwände. Normalerweise gibt man ja einen neuen Honigraum eher unter einen alten - wird das hier eh so funktionieren, die Brut und die angefangenen Honigwaben sind dann ja relativ weit von der Brutzarge entfernt. Oder lieber leere Vollzarge oben drauf und riskieren, dass sie sie nicht so gut annehmen?

    Wow, das klingt mal interessant, werde ich versuchen, danke!



    Ich würde gern den Futterstand meiner Bienen kontrollieren, allerdings herrscht bei uns zur Zeit ein sehr schlechtes, nasskaltes Wetter. Sprich: Kein Schnee, Temperaturen über Minus, aber Nebel und starke Feuchtigkeit.


    Ich weiß, dass man mittlerweile das Öffnen im Winter nicht mehr als großes Problem sieht, aber bei diesem Wetter ists mir doch etwas mulmiger.


    Sollte ich mit dem Öffnen der Beuten auf bessere Zeiten hoffen, oder macht das den Bienen nicht zu viel aus?